Essen widerlegt jedes Klischee: Die kreisfreie Großstadt in Nordrhein-Westfalen war Grüne Hauptstadt Europas, und ihr Süden rund um Werden, Kettwig und Bredeney gehört zu den hügeligsten Laufrevieren des Ruhrgebiets. Herzstück ist der Baldeneysee, die aufgestaute Ruhr, dazu kommen der Grugapark, der Schellenberger Wald und im Norden das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein. Ob Seerunde, Waldcross oder Stadtlauf: Die Liste oben zeigt dir alle Rennen. Mit einem Preparun-Plan gehst du vorbereitet an die Startlinie.
Rund um den Baldeneysee führt ein durchgehender Weg von etwa vierzehn Kilometern, halb Uferpromenade, halb Waldpfad unterhalb der Villa Hügel. Kaum eine Strecke im Revier wird für Longruns, Tempoläufe und Wettkämpfe so intensiv genutzt, an Sommerabenden gleicht das Ufer einer einzigen Trainingsgruppe. Wer es hügelig mag, biegt in die Hänge oberhalb von Werden ab, wo kurze steile Stiche das Seepanorama teuer verkaufen.
Der Norden läuft anders: Auf dem Gelände der Zeche Zollverein trainierst du zwischen Fördertürmen und Koksofenbatterien auf breiten, flachen Wegen, und die umgebauten Bahntrassen wie die Erzbahn-Zubringer verbinden die Stadtteile kreuzungsfrei. Stadtteil- und Firmenläufe machen aus dem Welterbe regelmäßig eine Wettkampfbühne mit einzigartiger Kulisse.
Im Ruhrtal reihen sich die Reviere aneinander: flussabwärts zu den Läufen in Mülheim an der Ruhr, flussaufwärts Richtung Hattingen zu den Läufen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Und südlich der Ruhr beginnen schon die Höhen des Bergischen mit den Läufen im Kreis Mettmann. Wer will, findet so jede Woche neues Terrain in Reichweite der S-Bahn.
Die Anstiege in Bredeney und Werden entscheiden Rennen: Ohne Kraftausdauer wird die zweite Seehälfte lang. Preparun-Coaches bauen dir einen Plan mit Hügelintervallen, Longruns am Wasser und passender Regeneration. Für die weitere Saisonplanung lohnt der Blick auf die Läufe in Nordrhein-Westfalen.