Neubrandenburger Tollenseseelauf – Neubrandenburg

Neubrandenburger Tollenseseelauf

Neubrandenburg (17033) 12. Juni 2027 Laufen
Start in
J−292

Infos zum Lauf

Neubrandenburger Tollenseseelauf bietet 4 Strecken von 10 bis 42 km, am 12. Juni 2027 in Neubrandenburg.

Wichtige Infos zu den Strecken von Neubrandenburger Tollenseseelauf
Strecke Distanz
10 km 10 km
13 km 13 km
21 km 21 km
42 km 42 km

Vorbereitung auf den Neubrandenburger Tollenseseelauf – ruhig planen, stark laufen

Der Neubrandenburger Tollenseseelauf gilt zu Recht als „Der Härteste im Norden“ – ein Landschaftslauf rund um den Tollensesee, der Ihre Ausdauer, Ihren Kopf und Ihre Beine fordert. Die Strecke führt durch den Kulturpark Neubrandenburg und weiter an und um den See, mit Waldpassagen, welligem Profil und langen Abschnitten in der Natur. Die Marathon-Runde bringt etwa 350 Höhenmeter mit sich, vor allem im Mittelteil, der als besonders anspruchsvoll gilt.

Gerade weil dieser Lauf so reizvoll und gleichzeitig fordernd ist, lohnt sich eine sorgfältige Vorbereitung. Ziel ist nicht, „alles zu geben“, sondern strukturiert aufzubauen – mit einem klaren Plan d'entraînement, der zu Ihrem Alltag passt und Sie stabil an die Startlinie bringt.

Den Kurs verstehen: Streckenprofil und Besonderheiten

Start und Ziel des Neubrandenburger Tollenseseelauf liegen im Kulturpark bzw. am Sportgymnasium in Neubrandenburg (Parkstraße, 17033 Neubrandenburg). Von dort geht es hinaus in Richtung Tollensesee. Die Veranstaltung wird vom SV Turbine Neubrandenburg e.V. mit Unterstützung der Stadt Neubrandenburg und der umliegenden Gemeinden organisiert – entsprechend ist die Atmosphäre familiär, aber professionell.

Die wichtigsten Distanzen für Ihre Vorbereitung:

  • 10 km Lauf – ein anspruchsvoller Kurs mit Anstiegen, u.a. an der Behmshöhe, wo traditionell die „Bergkönigin“ und der „Bergkönig“ gekürt werden.
  • 13 km Walking/Nordic Walking – landschaftlich schöne Strecke mit mindestens einem markanten Anstieg, ideal für gehende oder nordisch walkende Teilnehmer.
  • 21 km Halbmarathon – Wendepunktstrecke zwischen Neubrandenburg und Alt Rehse, mit welligem Profil und längeren, offenen Abschnitten.
  • 42 km Marathon – kompletter Rundkurs um den Tollensesee, mit rund 350 Höhenmetern, Waldpassagen und mehreren Ortsdurchquerungen (z.B. Klein Nemerow, Hohenzieritz, Alt Rehse).

Der Untergrund ist überwiegend Landschaftslauf: befestigte Wege, Wald- und Uferwege, Abschnitte auf Straße und durch Orte. Die Kombination aus Wellen, Richtungswechseln und teils naturbelassenem Boden macht den Lauf technisch anspruchsvoller als einen reinen Stadtstraßenlauf.

Strategische Vorbereitung: Wie Sie Ihren Neubrandenburger Tollenseseelauf planen

Damit Sie den Neubrandenburger Tollenseseelauf entspannt und selbstbewusst angehen, hilft ein klar strukturierter plan d'entraînement. Entscheidend ist, dass Sie nicht nur Kilometer sammeln, sondern gezielt das vorbereiten, was die Strecke wirklich verlangt: wellige Profile, wechselnde Untergründe, gleichmäßige Tempohaltung und eine stabile Grundausdauer.

Für 10 km: Setzen Sie den Schwerpunkt auf Tempostraining und hügelige Dauerläufe. Einmal pro Woche ein Fahrtspiel oder Tempodauerlauf (z.B. 3–5 km im Wettkampftempo), dazu einen Lauf mit eingebauten Steigungen. Ziel ist, den Anstieg an der Behmshöhe und andere Wellen kontrolliert zu laufen, ohne in den roten Bereich zu geraten.

Für 13 km Walking/Nordic Walking: Arbeiten Sie an gleichmäßiger Belastung und Technik. Längere, moderate Einheiten (60–90 Minuten) auf profilierten Wegen, dazu Technikübungen mit Stöcken. Wichtig ist, bergauf rhythmisch zu bleiben und bergab kontrolliert zu gehen, um Gelenke und Muskulatur zu schonen.

Für den Halbmarathon (21 km): Die Wendepunktstrecke zwischen Neubrandenburg und Alt Rehse lebt von Rhythmus und mentaler Stabilität. Planen Sie wöchentliche längere Läufe zwischen 16 und 22 km, mindestens jeden zweiten davon mit Wellen. Ergänzen Sie dazu Tempo- oder Schwellenläufe (z.B. 3×3 km knapp unter Wettkampftempo) – so lernen Sie, auch nach Anstiegen Ihr Tempo wiederzufinden.

Für den Marathon (42 km): Der Rundkurs um den Tollensesee mit seinen ~350 Hm verlangt eine solide Basis aus langen Läufen und ruhigen Wochenkilometern. Planen Sie progressive Longruns bis etwa 30–32 km mit welligem Profil. Kombinieren Sie diese mit moderaten Tempoläufen (z.B. 8–12 km im Marathon-Renntempo) und einem zusätzlichen Hügeltraining (Steigerungen, Bergintervalle). Wichtig: Der Mittelteil der Strecke ist wellig und „zieht Körner“ – Ihre Vorbereitung sollte genau darauf abzielen.

Ein individueller plan d'entraînement hilft Ihnen, diese Bausteine in Ihren Alltag einzuordnen: Beruf, Familie, Regeneration. Auf preparun.com bekommen Sie keine Standardlösung, sondern einen Plan, der Ihre Distanz, Ihr Niveau und Ihr gewünschtes Wochenpensum berücksichtigt.

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Laufspezifische Schwerpunkte: Was Sie gezielt trainieren sollten

1. Höhenmeter und Hügelkompetenz
Der Tollenseseelauf ist kein flacher Stadtlauf. Arbeiten Sie bewusst an der Berglauftechnik: kürzere Schritte bergauf, aktive Armarbeit, lockerer Oberkörper. Bergab sollten Sie stabil und kontrolliert bleiben, ohne zu „bremsen“, um die Muskulatur nicht unnötig zu überlasten.

2. Untergrundwechsel
Wechsel zwischen Asphalt, Wald- und Uferwegen erfordern eine gut ausgeprägte Stabilität im Fuß- und Rumpfbereich. Integrieren Sie Läufe auf gemischtem Untergrund, dazu ein- bis zweimal pro Woche kurze Stabilitätsübungen (Einbeinstand, Sprunggelenksarbeit, Rumpfkraft). Das reduziert das Risiko von Überlastungen und Umknickverletzungen.

3. Pacing und Energiehaushalt
Auf welligen Kursen ist die Versuchung groß, bergauf zu „drücken“ und bergab zu schnell zu werden. Trainieren Sie bewusst ein konservatives Pacing: am Berg leicht Tempo herausnehmen, oben nicht sofort beschleunigen, sondern den Rhythmus finden. Nutzen Sie Tempodauerläufe auf welligem Profil, um dieses Verhalten zu verinnerlichen.

4. Verpflegung und Flüssigkeit
Mehrere Stunden Laufen auf einer anspruchsvollen Strecke erfordern eine klare Verpflegungsstrategie. Der Veranstalter bietet entlang der Strecke mehrere Verpflegungspunkte mit Getränken und teilweise Snacks. Testen Sie im Training, wie Sie mit Wasser, Elektrolyten und Kohlenhydraten zurechtkommen, und simulieren Sie Wettkampftage bei Longruns: gleiche Frühstückszeit, ähnliche Startzeit, Verpflegung alle 30–40 Minuten.

5. Mentale Vorbereitung
Gerade beim Marathon kann der wellige Mittelteil „endlose“ wirken. Arbeiten Sie mit mentalen Ankern: Teilen Sie die Strecke in Abschnitte (z.B. bis Klein Nemerow, bis Hohenzieritz, bis Alt Rehse), setzen Sie Zwischenziele und nutzen Sie die Landschaft bewusst zur Motivation. Auch beim Halbmarathon hilft es, den Wendepunkt als „Zweite Halbzeit“ zu sehen, nicht als Ende der Kräfte.

Ausrüstung: Was für den Tollenseseelauf sinnvoll ist

Schuhe: Wählen Sie stabile, gut gedämpfte Laufschuhe mit zuverlässigem Grip auf gemischtem Untergrund. Reine Wettkampfschuhe mit sehr dünner Sohle sind auf Waldpassagen und leicht unebenem Gelände riskanter. Testen Sie Ihr Paar auf längeren Trainingsläufen – bei Marathon und Halbmarathon sollte der Schuh Ihnen vertraut sein.

Bekleidung: Die Veranstaltung findet im Juni statt, typischerweise mit milden bis warmen Temperaturen. Leichte, atmungsaktive Kleidung, Sonnenschutz (Kappe, Sonnencreme) und ggf. eine dünne Schicht für windanfälligere Abschnitte sind sinnvoll. Vermeiden Sie Experimente am Wettkampftag; laufen Sie Ihre Haupteinheit im Training mit der geplanten Wettkampfausrüstung.

Verpflegung & Zubehör: Für Halbmarathon und Marathon sind ein leichter Laufgürtel oder eine Weste für Gels sinnvoll. Nutzen Sie die offiziellen Verpflegungspunkte, aber verlassen Sie sich nicht ausschließlich darauf; planen Sie Ihre eigene Energiezufuhr ein.

Wettkampftag: Ablauf, Cut-Off und praktische Hinweise

Der Neubrandenburger Tollenseseelauf startet samstags, die 2026er Ausgabe etwa um 9:00 Uhr mit den Hauptläufen. Für den Marathon gilt eine Streckensperrung bzw. Zeitbegrenzung von etwa 5,5 Stunden; Kontrollpunkte (z.B. Hohenzieritz) müssen bis zu einer festgelegten Uhrzeit passiert werden. Planen Sie Ihre Zielzeit so, dass Sie Puffer haben – besonders, wenn es heiß wird oder Sie nicht sehr wettkampferfahren sind.

Anreise: Der Kulturpark und das Sportgymnasium von Neubrandenburg sind fußläufig vom Hauptbahnhof erreichbar, die Stadt liegt an den Regionalbahnlinien RE3 und RE5. Mit dem Auto erreichen Sie Neubrandenburg über die A20 (Anschlussstelle Neubrandenburg-Mitte).

Alle formalen Infos zu Anmeldung, Startzeiten und Streckenprofil finden Sie auf der offiziellen Seite tollenseseelauf.de; zusätzliche Eindrücke aus den vergangenen Jahren liefert die Stadtseite neubrandenburg.de.

Training ruhig zu Ende führen: Ihr Weg zum Startschuss

In den letzten drei bis vier Wochen vor dem Wettkampf lohnt es sich, das Training etwas zu reduzieren, die Intensität moderat zu halten und die langen Läufe leicht zu kürzen. Sie gewinnen Frische, ohne die zuvor aufgebaute Form zu verlieren. Halten Sie den Fokus: ein Hügeltraining pro Woche, ein Tempolauf, ein längerer Lauf (angepasst an Ihre Distanz), ergänzt durch ein bis zwei sehr ruhige Einheiten.

Achten Sie auf Schlaf, Ernährung und kleine Signale des Körpers – der Neubrandenburger Tollenseseelauf fordert Sie, aber er soll Sie nicht „brechen“. Mit einem klaren plan d'entraînement, kluger Belastungssteuerung und realistischer Zielsetzung wird aus diesem Lauf kein Risiko, sondern ein starkes Erlebnis rund um den Tollensesee.

Wettkampfernährung

Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied

Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich

Wenn Sie am Start im Kulturpark stehen, den See vor sich und die wellige Strecke im Kopf, werden Sie froh sein, diesen Weg ruhig und strukturiert gegangen zu sein. Neubrandenburg und der Tollensesee bieten die Kulisse – Ihre Vorbereitung macht daraus Ihren Tag.

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Gut zu wissen

Streckenprofil & Distanzen – was Sie konkret erwartet

Der Neubrandenburger Tollenseseelauf ist kein „Durchrollen“. Er nimmt Sie ernst als Läufer. Jede Distanz hat ihren eigenen Charakter – und genau darauf sollte sich Ihr Training ausrichten.

  • 10 km: Anspruchsvolle Kurzdistanz mit deutlichen Wellen und einem markanten Anstieg im Bereich Behmshöhe. Die Belastung ist kurz, aber intensiv. Ihr Kreislauf arbeitet, Ihre Oberschenkel brennen. Wichtig: Sie brauchen Tempo und Hügelkompetenz.
  • 13 km Walking / Nordic Walking: Landschaftlich wunderschön, aber kein Spaziergang. Mindestens ein klar spürbarer Anstieg, dazu längere Abschnitte mit leicht welligem Profil. Der Puls steigt bergauf, die Muskulatur arbeitet dauernd – gerade mit Stöcken.
  • 21 km Halbmarathon: Wendepunktstrecke Neubrandenburg – Alt Rehse mit anhaltendem Auf und Ab. Keine extremen Höhenmeter, aber kaum flache „Autopilot“-Passagen. Sie laufen viel im offenen Gelände, Wind kann eine Rolle spielen. Rhythmus und mentale Stabilität sind entscheidend.
  • 42 km Marathon: Geschlossener Rundkurs um den Tollensesee mit ca. 350 Höhenmetern auf 42 km. Besonders fordernd: das wellige Mittelstück, in dem sich die Anstiege sammeln und die Beine müde werden. Sie durchlaufen mehrere Orte (u.a. Klein Nemerow, Hohenzieritz, Alt Rehse) und wechseln immer wieder zwischen Wald, Uferweg und Straße.

Je länger Ihre Strecke, desto wichtiger wird eine stabile Grundausdauer, ein kontrolliertes Pacing und eine klare Ernährungsstrategie. Auf den kürzeren Distanzen steht die Intensität im Vordergrund, auf Halbmarathon und Marathon der Energiehaushalt über Stunden.

Untergrund & Technik – wie sich die Strecke „anfühlt“

Der Tollenseseelauf ist ein Landschaftslauf. Sie laufen nicht nur „geradeaus auf Asphalt“. Die Strecke fordert Ihren Körper in der Tiefe.

  • Wechselnder Untergrund: Befestigte Wege, Waldpfade, Uferwege, Ortsdurchquerungen mit Straße. Sie spüren Unterschiede im Rebound der Schuhe, in der Stabilität des Fußes, in der Belastung der Muskulatur.
  • Wald- und Uferwege: Teilweise naturbelassener Boden. Wurzeln, kleinere Unebenheiten, leicht rutschige Passagen bei Nässe. Ihre Fußmuskulatur arbeitet mehr, Ihre Konzentration bleibt gefordert.
  • Asphaltanteile: Gerade in Ortsbereichen rollen die Beine besser, dafür steigt die Stoßbelastung. Hier können Sie sich kurz „sammeln“ – wenn Sie nicht überziehen.

Für Ihr Training heißt das: Sie sollten regelmäßig auf gemischtem Untergrund laufen. Nicht nur flach, nicht nur Stadt. Ihr Bindegewebe, Ihre Sehnen, Ihre Fuß- und Rumpfmuskulatur danken es Ihnen am Wettkampftag.

Technische Schwerpunkte

  • Bergauf: Kürzere Schritte, aktiver Armeinsatz, ruhiger Blick nach vorne. Nicht „kämpfen“, sondern arbeiten. Besonders wichtig für 10 km und Marathon im welligen Mittelteil.
  • Bergab: Stabiler Rumpf, leichter Vorneigung des Körpers, kein extremes Bremsen. So sparen Sie Muskulatur und Gelenke – essenziell für Halbmarathon und Marathon.
  • Kurven & Richtungswechsel: Der Kurs ist nicht schnurgerade. Arbeiten Sie an einem lockeren Laufstil, der kleine Richtungswechsel problemlos mitnimmt.

Höhenmeter – wie stark Sie belastet werden

Die Höhenmeter sind der Grund, warum der Lauf als „Der Härteste im Norden“ gilt. Sie sind nicht extrem steil, aber sie sind zahlreich genug, um die Beine leer zu ziehen.

Distanz Höhenmeter (Charakter) Wichtige Konsequenz für die Vorbereitung
10 km Deutliche Wellen, ein markanter Anstieg (Behmshöhe) Hügelläufe, Tempotraining, Kraftausdauer für Oberschenkel
13 km Walking Mindestens ein klarer Anstieg, sonst wellig Längere moderate Einheiten, gleichmäßiges Tempo, Technik mit Stöcken
21 km Dauerndes leichtes Auf und Ab Lange Läufe mit Wellen, Schwellen- und Tempoläufe zur Tempokonstanz
42 km Ca. 350 Hm, verdichtet v.a. im Mittelteil Longruns mit Profil, Hügeltraining, sehr bewusstes Pacing und Energieplanung

Ihr Ziel: Die Höhenmeter sollen Sie respektieren, aber nicht erschrecken. Sie kennen die Belastung aus dem Training. Sie wissen, wie sich Ihre Beine nach mehreren Wellen anfühlen – und wie Sie trotzdem im Rhythmus bleiben.

Wetter & Klima – typische Bedingungen im Juni

Juni in Neubrandenburg. Seenplatte. Sommer. Das klingt idyllisch – und kann lauftechnisch herausfordernd werden.

  • Temperaturen: Meist mild bis warm. Typisch sind Morgen- und Vormittagstemperaturen im Bereich 12–20°C, tagsüber auch deutlich darüber. Wärme kann sich auf offenen Abschnitten und bei wenig Schatten schnell „aufsummieren“.
  • Sonne: Offene Passagen am See, freie Flächen auf der Wendepunktstrecke, kaum dauerhafter Schatten. Sonnencreme, Kopfbedeckung und angepasste Laufkleidung sind keine Details, sondern Leistungsfaktoren.
  • Wind: In der Seenlandschaft kann Wind spürbar sein – besonders auf längeren offenen Strecken. Für den Halbmarathon mit Wendepunkt kann Gegen- / Rückenwind Ihr Tempo deutlich beeinflussen.

Für die Vorbereitung heißt das: Üben Sie Läufe bei wärmeren Bedingungen. Trinken Sie im Training bewusst. Erfahren Sie, wie Ihr Körper bei Wärme reagiert. Ein gut vorbereiteter Läufer bricht an einem warmen Tag nicht ein – er passt sich an.

Verpflegung & Flüssigkeit – Ihre Energie über die Distanz

Die Strecke ist fordernd. Ihre Muskulatur arbeitet, Ihr Kreislauf zieht durch. Ohne Plan für Verpflegung und Hydration wird der Lauf schnell hart – besonders ab Halbmarathon.

Verpflegungspunkte

  • Entlang der Strecke stehen mehrere offizielle Verpflegungsstellen mit Getränken, teilweise Snacks.
  • Mit steigender Distanz wächst die Bedeutung dieser Punkte: Auf 10 km können Sie notfalls „durchlaufen“, auf 21 km und 42 km sind sie Teil Ihrer Strategie.
  • Beim Marathon werden Sie die Verpflegung mehrfach nutzen – gerade im welligen Mittelteil, in dem Energie und Konzentration nachlassen.

Empfehlungen nach Distanz

  • 10 km: Ein kurzer Schluck Wasser reicht oft aus. Wichtig ist vor allem eine kluge Ernährungsstrategie in den Stunden vor dem Start.
  • 13 km Walking: Regelmäßig kleine Mengen trinken. Besonders bei Wärme. Essen in Form kleiner Snacks oder Gels nur bei Bedarf.
  • 21 km: Ab ca. 30–40 Minuten sollte eine strukturierte Energiezufuhr beginnen. Wasser, ggf. Elektrolyte, kleine Kohlenhydratportionen. Testen Sie das im Training.
  • 42 km: Ohne klare Verpflegungsstrategie wird der Lauf zu hart. Planen Sie ein: regelmäßiges Trinken, Gels oder andere Kohlenhydrate etwa alle 30–40 Minuten, eventuell eigene Riegel. Nutzen Sie die offiziellen Stationen, verlassen Sie sich aber nicht nur auf „Spontanentscheidungen“.

Wichtig: Was Sie am Wettkampftag nutzen, sollten Sie im Training getestet haben. Verdauung, Verträglichkeit, Timing – alles gehört zur Vorbereitung. Der Tollenseseelauf ist zu schade für Experimente, die schiefgehen.

Material & Ausrüstung – was Sie wirklich brauchen

Schuhe

  • Griffige, stabile Laufschuhe mit ausreichender Dämpfung sind ideal. Reine, sehr direkte Wettkampfschuhe mit extrem dünner Sohle sind auf Wald- und Uferwegen riskanter.
  • Für 10 km: Ein etwas leichterer, aber trotzdem stabiler Schuh ist sinnvoll. Er erlaubt Tempo, bleibt aber sicher auf gemischtem Untergrund.
  • Für 13 km Walking: Bequeme, stützende Schuhe mit gutem Grip, gerne mit etwas robusterer Sohle. Ihre Gelenke werden es Ihnen danken.
  • Für 21 und 42 km: Schuhe, die Sie aus langen Trainingsläufen kennen. Keine neuen Modelle, keine Experimente. Sie brauchen Vertrautheit, nicht Überraschung.

Bekleidung

  • Leichte, atmungsaktive Kleidung ist im Juni Pflicht. Ein Oberteil, das Feuchtigkeit rasch abführt, hilft gegen Überhitzung.
  • Sonnenschutz: Kappe oder Schild, Sonnencreme, ggf. eine Sonnenbrille, die nicht rutscht. Besonders auf den offenen Abschnitten der Halbmarathon- und Marathonstrecke.
  • Windschutz: Eine sehr dünne, leichte Schicht kann bei windigeren Bedingungen sinnvoll sein, sollte aber nicht überheizen. Für 10 km am ehesten verzichtbar, für lange Distanzen bei unsicherem Wetter eine Option.

Zubehör

  • Laufgürtel oder Weste für Gels und kleine Eigenverpflegung – vor allem für Halbmarathon und Marathon.
  • Nordic-Walking-Stöcke für 13 km: gut eingestellt, im Training erprobt, mit zuverlässigen Schlaufen. Technische Sicherheit verhindert unnötigen Kraftverlust.
  • Uhr mit GPS: Hilft beim Pacing auf welligem Profil. Sie sehen, wann Sie überziehen, wann Sie zu defensiv sind.

Ihre Ausrüstung ist mehr als „Accessoire“. Sie ist ein Werkzeug, das Sie durch diesen Lauf trägt. Wenn Sie am Start stehen, soll sich alles vertraut und richtig anfühlen.

Pacing & Renntaktik – damit Sie nicht „verbrennen“

Der Tollenseseelauf verzeiht keine überambitionierten ersten Kilometer. Die Strecke holt sich später, was Sie ihr zu früh gegeben haben. Ihre Taktik ist Ihr Schutzschild.

Grundprinzipien für alle Distanzen

  • Defensiver Start: Die ersten Kilometer leicht unter Wettkampftempo, besonders auf welligem Profil. Sie sammeln Stabilität, statt sich leer zu laufen.
  • Bergauf Tempo rausnehmen: Puls steigt ohnehin. Laufen Sie mit Gefühl, nicht mit Kraftdemonstration. Oben kurz sortieren, dann in den Rhythmus zurückfinden.
  • Bergab kontrolliert bleiben: Kein „Alles geben“ bergab. Sie sparen Muskulatur, Knie und Oberschenkel für den späteren Rennabschnitt.

Speziell nach Distanz

  • 10 km: Sie laufen nahe an Ihren Grenzen. Trotzdem: erste 2–3 km kontrolliert, Steigungen mit Gefühl. Das Ziel ist ein starker zweiten Rennteil, kein Einbruch ab Kilometer 7.
  • 13 km Walking: Gleichmäßige Schrittfrequenz, bergauf kurze Schritte, bei Bedarf leicht kürzere Stockeinsätze. Ihr Ziel ist ein „sauberer“ Bewegungsablauf bis zum Ende.
  • 21 km: Auf der Wendepunktstrecke kann Gegen- und Rückenwind Ihre Pace beeinflussen. Planen Sie Netto-Energie, nicht nur „Zahl auf der Uhr“. Der Rückweg darf fordernd sein, aber nicht brutal.
  • 42 km: Marathon-Taktik mit besonderer Vorsicht im Mittelteil. Sie wissen: Die welligen Kilometer kommen. Planen Sie sie ein, statt sie zu verdrängen. Sie laufen bewusst etwas konservativer, bis Sie diese Zone gemeistert haben.

Mentale Vorbereitung – Kopfstärke für „Der Härteste im Norden“

Sie laufen nicht nur gegen die Distanz. Sie laufen gegen Momente des Zweifelns. Gegen Wellen, die „kein Ende“ haben. Gegen Hitze, Gegenwind, Müdigkeit. Ihr Kopf ist Ihr wichtigster Mitläufer.

  • Strecke in Abschnitte teilen: Für den Marathon z.B. bis Klein Nemerow, bis Hohenzieritz, bis Alt Rehse – und zurück. Für den Halbmarathon: bis Wendepunkt, zurück zur Stadt. Jeder Abschnitt ist ein eigenes kleines Ziel.
  • Mentale Anker setzen: Kurze Sätze, kleine Bilder, die Sie tragen: „Locker bleiben“, „Ein Schritt nach dem anderen“, „Ich kann Hügel“. Diese Anker sollten Sie im Training einüben.
  • Landschaft bewusst nutzen: Der Tollensesee, die Wälder, die Orte – all das ist nicht nur Kulisse. Es ist Unterstützung. Sie erinnern sich: Genau wegen dieser Umgebung wollten Sie hier laufen.

Wenn Sie wissen, dass der Lauf fordernd ist, sind Sie nicht überrascht, wenn er es dann tatsächlich wird. Sie bleiben ruhig. Sie reagieren, statt zu verzweifeln. Das ist mentale Vorbereitung.

Praktische Hinweise je nach Distanz – für Ihre Vorbereitung

10 km – kurz, intensiv, emotional

  • Rechnen Sie mit einer hohen Intensität, trotz Landschaftsstrecke.
  • Trainieren Sie Hügel in Wettkampftempo, aber nur kurz – Sie sollen hart arbeiten, ohne sich zu zerstören.
  • Ihr Fokus: Lauftechnik bergauf, kontrolliertes Tempo bergab, ein starker letzter Kilometer.

13 km Walking / Nordic Walking – Rhythmus über mehr als eine Stunde

  • Planen Sie Ihre Belastungszeit: je nach Tempo sind Sie lange unterwegs.
  • Arbeiten Sie an einer Technik, die Gelenke schont und trotzdem Vortrieb bringt.
  • Üben Sie das Gehen auf Profil – die Anstiege kommen nicht „aus dem Nichts“ am Wettkampftag.

21 km Halbmarathon – die „Balance-Distanz“

  • Sie sind zu lange unterwegs für „reines Tempo“, aber zu kurz für „nur überleben“. Es braucht Balance.
  • Ihre langen Läufe sollten ähnlich profiliert sein wie die Wettkampfstrecke, damit Sie Wellen mental akzeptieren.
  • Wind und offene Abschnitte können Ihre Zielzeit beeinflussen – planen Sie nicht „auf Kante“.

42 km Marathon – einmal um den See, einmal tief in die eigenen Ressourcen

  • Sie müssen die Kombination aus Distanz, Profil und Untergrund respektieren. Der Lauf ist kein „lockerer Sightseeing-Marathon“.
  • Longruns mit Wellen, bewusste Verpflegung und klarer Plan für die kritischen Kilometer sind Pflicht.
  • Der Mittelteil mit den meisten Höhenmetern entscheidet. Wenn Sie dort souverän bleiben, gehört Ihnen die zweite Rennhälfte.

Wenn Sie all diese Punkte in Ihre Vorbereitung einfließen lassen, stehen Sie am Start nicht nur mit Form – sondern mit einem echten Plan. Und genau das macht den Unterschied, wenn aus einem schönen Lauf ein starkes Erlebnis werden soll.

Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Neubrandenburg

Basierend auf den letzten 10 Jahren (Durchschnittswerte 2017–2026)
🌧️
Regen
am häufigsten
21°
Durchschn. Max.
Extrem 29°
12°
Durchschn. Min.
Extrem 8°
20 km/h
Durchschn. Wind
Böen 61
Wetterhistorie vom 12 Juni seit 10 Jahren
🌧️ 19° 2017
🌧️ 18° 2018
🌧️ 29° 2019
🌧️ 23° 2020
🌧️ 19° 2021
☁️ 23° 2022
☁️ 26° 2023
🌧️ 15° 2024
☁️ 20° 2025
🌧️ 17° 2026
Wetterdaten: Open-Meteo / ERA5

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Pace 5:00 min/km
3:00 · Schnell 8:00 · Langsam
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Geschwindigkeit
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Fragen und Antworten

Beim Neubrandenburger Tollenseseelauf verläuft der Marathon als Rundkurs einmal um den Tollensesee mit etwa 350 Höhenmetern und teils anspruchsvollen Wald- und Uferpassagen. Der Halbmarathon ist eine Wendepunktstrecke zwischen Neubrandenburg und Alt Rehse, mit sanften, aber kontinuierlichen Wellen. Der 10-km-Lauf folgt ebenfalls einer Wendepunktstrecke mit welligem Profil auf dem Tollensesee-Radrundweg. Für Ihre Vorbereitung heißt das: gezielt Läufe im welligen Gelände einbauen und bergauf ruhig, bergab kontrolliert laufen üben.

Der Marathon rund um den Tollensesee gilt als anspruchsvoll, vor allem wegen der rund 350 Höhenmeter, der Waldpassagen und des Zeitlimits von 5:30 Stunden (Kontrollpunkt Hohenzieritz bis 11:45 Uhr). Er eignet sich für erfahrene Marathonläufer mit solider Grundlage. Der Halbmarathon ist moderat anspruchsvoll: welliges Profil, aber gut laufbar, ideal für fortgeschrittene Läufer, die sich an profilierte Strecken herantasten. Für Einsteiger bietet der 10-km-Lauf einen guten Einstieg in diese Landschaft, erfordert aber etwas Übung im Gelände.

Auf dem Marathonkurs um den Tollensesee lohnt sich ein klarer Pacing-Plan: starten Sie 10–15 Sekunden langsamer pro km als Ihr flacher-Marathon-Tempo, um die Anstiege und Trails im zweiten Teil der Runde zu verkraften. An Steigungen Tempo leicht reduzieren, Puls stabil halten, bergab aktiv, aber kontrolliert laufen. Beim Halbmarathon können Sie etwas offensiver laufen, sollten aber in den welligen Abschnitten bewusst Tempo rausnehmen. Auf den 10 km ist ein progressiver Lauf sinnvoll: erste Hälfte kontrolliert, ab Wendepunkt steigern.

Beim Neubrandenburger Tollenseseelauf sind mehrere Verpflegungspunkte entlang der Strecke eingerichtet; auf dem Marathonkurs ist eine regelmäßige Aufnahme von Wasser und Kohlenhydraten entscheidend. Wegen der Waldpassagen und des Geländes wird festes Schuhwerk ausdrücklich empfohlen – am besten stabile Straßen- oder leichte Trail-Laufschuhe mit gutem Grip. Für den Marathon eignen sich ein leichter Trinkgürtel oder Softflasks, dazu wetterangepasste Kleidung (Sonnenschutz, ggf. Regenjacke). Halbmarathon- und 10-km-Läufer profitieren ebenfalls von leichtem, griffigem Schuhwerk und einem einfachen Verpflegungsplan (z.B. Gel ab km 8–10).

Für Ihre Vorbereitung auf den Neubrandenburger Tollenseseelauf bietet preparun zwei Trainingspläne: Der Starter Run ist ein kostenloser, idealer Plan, um strukturiert in die Vorbereitung einzusteigen – perfekt, wenn Sie erste Erfahrungen auf 10 km oder Halbmarathon an der Tollensesee-Strecke sammeln möchten. Die Finisher Line ist ein vollständiger, kostenpflichtiger Plan, der Sie gezielt und umfassend bis zum Marathon- oder Halbmarathon-Finish führt. Beide Pläne sind personalisiert nach Ihrem Alter, Niveau, Zielzeit und der Anzahl Ihrer wöchentlichen Einheiten und werden exakt an die Distanzen und das Höhenprofil des Neubrandenburger Tollenseseelauf angepasst. Erstellen Sie jetzt Ihren persönlichen Plan direkt auf preparun.com und bereiten Sie sich Schritt für Schritt auf Ihren Wettkampf vor.

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Neubrandenburger Tollenseseelauf – der Name sagt es schon: Hier wartet kein Spaziergang, sondern ein fordernder Landschaftslauf rund um den Tollensesee. Damit Sie diesen Tag wirklich genießen und Ihre Ziele sicher erreichen, braucht es mehr als nur gutes Schuhwerk: Ein individueller Trainingsplan, abgestimmt auf Ihre Distanz, Ihr Niveau und Ihren Alltag, macht den Unterschied. Auf preparun.com bekommen Sie genau diese Struktur – ruhig, nachvollziehbar und ohne Druck. So können Sie Schritt für Schritt auf Ihren Start hinarbeiten und am Wettkampftag mit einem guten Gefühl an der Linie stehen.

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Jonas Behrens

Artikel geschrieben von :
Jonas Behrens läuft seit über fünfzehn Jahren und kommt aus dem Straßenlauf. Angefangen hat er, um den Stress im Job abzubauen, und schnell hat er im…... weiterlesen
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Jules Patrick Maria Laurene
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