Infos zum Lauf
Rursee Marathon bietet 3 Strecken von 5 bis 42 km, am 7. November 2026 in Simmerath.
| Strecke | Distanz |
|---|---|
| 5 km | 5 km |
| 17 km | 17 km |
| 42 km | 42 km |
Sie sind für den Rursee Marathon angemeldet – stark. Jetzt geht es darum, diese Landschaftsrennen so vorzubereiten, dass Sie die Eifel nicht nur bewältigen, sondern wirklich genießen. Hügel, Feldwege, Wald, Herbstwetter: Dieses Wochenende in Einruhr fordert Körper und Kopf, belohnt Sie aber mit einem der schönsten Läufe Deutschlands.
Rursee Marathon: Strecke, Profil, Atmosphäre
Der Rursee Marathon findet in Simmerath-Einruhr, im Nationalpark Eifel, statt. Start und Ziel liegen am Ortseingang Einruhr in der Rurstraße, direkt am Obersee der Rurtalsperre. Die Atmosphäre ist familiär, aber leistungsorientiert: viele erfahrene Landschaftsläufer, solide Organisation, klare Orientierung an der Strecke.
Die Marathonrunde (ca. 42 km) führt als profilierter Rundkurs entlang Obersee, Urftsee und Rursee, überwiegend auf Naturwegen: etwa 70 % Feld- und Waldwege, 30 % Asphalt. Es sind rund 370 Höhenmeter zu bewältigen, verteilt auf mehrere längere Wellen statt einzelner „Wände“.
Typische Punkte der Strecke: Obersee-Ufer, Wüstung Jägersweiler, Urfttalsperre, Paulushofdamm, Umrundung des Rursees über Kermeter-Rand, Rurtalsperre Schwammenauel, Halbinsel Eschauel, Wildenhof, Schilsbachtal, Woffelsbach, Weidenbachtal, Eiserbachdamm und die Anhöhe Friedensheck, bevor es am Obersee zurück nach Einruhr geht.
Die kürzeren Läufe – der 5 km Lauf und der 17 km Lauf – nutzen Teile dieses Landschaftsprofils: der 17-km-Lauf verläuft als Rundkurs um den Obersee, mit welligem Profil und Naturwegen. Der 5 km Lauf ist deutlich kürzer, bleibt aber nicht flach. Auch hier warten Eifel-Wellen und Mischuntergrund.
Verpflegung: Auf der Marathonstrecke gibt es 7 Verpflegungspunkte plus Zielverpflegung. Das reicht gut – aber Sie sollten Ihr Trink- und Energie-Management vorher testen, gerade wenn es kühl ist und das Durstgefühl geringer wirkt.
Den Rursee Marathon vorbereiten: Trainingsstrategie nach Strecke
Die Vorbereitung für den Rursee Marathon hängt von Ihrer gewählten Distanz ab. Gemeinsam ist allen Läufen: Sie brauchen Stabilität auf hügeligem Terrain, einen ökonomischen Laufstil auf Feld- und Waldwegen und eine klare Strategie für Ihre Allure.
Marathon 42 km – hügeliger Landschaftslauf mit Anspruch
- Grundlage: 10–12 Wochen fokussierte Vorbereitung mit einem klaren plan d'entraînement. Mindestens 3–4 Läufe pro Woche.
- Langer Lauf: regelmäßig 2–3 Stunden im lockeren Tempo, mit eingebauten Höhenmetern (Wellenläufe). Ziel: ökonomischer Schritt bergauf, kontrollierte Technik bergab.
- Tempoläufe am Schwellenbereich: 20–40 Minuten nahe Ihrer Marathon-Allure, gern auf welligen Strecken. So lernen Sie, die Intensität trotz Profil stabil zu halten.
- Marathon-spezifischer Umfang: Fortschritt von Wochen mit 60–70 % Ihrer maximalen Belastbarkeit – nicht „auf Kante“. Der Rursee belohnt solide Vorbereitung, nicht Risiko.
- Kraft & Stabilität: 2 Einheiten pro Woche mit Fokus auf Rumpf, Hüfte, Sprunggelenk. Unregelmäßiger Untergrund fordert Ihre Stabilität.
Für den Marathon lohnt sich ein individueller plan d'entraînement, der Ihre aktuelle Leistungsfähigkeit, Ihr Alter und Ihre verfügbaren Einheiten pro Woche berücksichtigt. Damit verschieben Sie die Grenze zwischen „ankommen“ und „bewusst laufen“ deutlich nach oben.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
17 km Lauf – rund um den Obersee
- Schwerpunkt: Tempohärte auf welligem Profil. 17 km reichen, um Sie aus der Komfortzone zu holen.
- Intervalltraining: z.B. 6–8 × 800–1000 m im Bereich Ihrer geplanten Wettkampf-Allure, auf leicht hügeliger Strecke. Pausen locker trabend.
- Progressive Läufe: 12–14 km, die Sie kontrolliert steigern – von locker bis knapp unter Wettkampftempo. Ideal, um das Gefühl für Tempo und Ermüdung zu schärfen.
- Technik auf Naturwegen: Einheiten auf Waldwegen mit Fokus auf Fußaufsatz, Blickführung, kurze Schritte bergauf, aktive Arme.
5 km Lauf – kurz, aber nicht „easy“
- Geschwindigkeit: kürzere, schnellere Intervalle (z.B. 10 × 400 m) mit sauberer Technik. Ziel: hohes Tempo mit Kontrolle.
- Berganläufe: 8–10 × 20–30 Sekunden bergauf, kraftvoll, mit vollständiger Erholung. Gut für Laufkraft auf den Eifel-Wellen.
- Kurz-Tempo-Läufe: 3–4 km im Bereich Ihrer Wettkampf-Allure, um das Tempogefühl zu festigen.
Allure und Renntaktik: typische Fallen am Rursee
Die größte Gefahr beim Rursee Marathon ist ein zu schneller Beginn. Die ersten Kilometer entlang des Obersees wirken harmlos, die Stimmung ist gut – doch Sie brauchen Ihre Reserven später, wenn die Wellen sich summieren.
- Marathon: Planen Sie die ersten 10 km bewusst defensiv. Ihre Allure darf sich „zu leicht“ anfühlen. Nach Urfttalsperre und Paulushofdamm beginnt die lange Umrundung des Rursees – hier zahlt sich Geduld aus.
- Langsame Steigungen: Viele Anstiege sind nicht steil, aber lang. Reduzieren Sie die Intensität leicht, ohne in den „Wandermodus“ zu fallen. Kurze Schritte, ruhige Atmung, konsequente Technik.
- Bergab-passagen: Auf Naturwegen bergab nie „einfach laufen lassen“. Konzentrieren Sie sich auf kurze, aktive Schritte, um Ihre Muskulatur zu schützen.
- Wind & Wetter: November im Nationalpark Eifel kann kühl, windig, feucht sein. Passen Sie Ihr Tempo an – bei Gegenwind hilft Formationslauf in kleinen Gruppen.
Für den 17 km Lauf gilt Ähnliches: Wenn Sie zu hart auf den ersten Kilometern um den Obersee gehen, wird der zweite Teil deutlich schwerer als erwartet. Beim 5 km Lauf dürfen Sie offensiver starten, aber behalten Sie im Kopf: auch hier ist das Profil nicht flach.
Material und Verpflegung: was Sie für Einruhr brauchen
Schuhe: Für den Rursee Marathon und den 17 km Lauf sind stabile Trainings- oder leichte Trail-Schuhe ideal. Die Mischung aus Feld- und Waldwegen sowie Asphalt verlangt Grip und Dämpfung. Für den 5 km Lauf können Sie auch leichtere Wettkampfschuhe nutzen, solange Sie sich auf Naturuntergrund wohl fühlen.
Kleidung: Schichtenprinzip. November im Eifelraum: oft kühl, eventuell nass, aber Sie produzieren viel Wärme. Dünner Baselayer, leichte Laufjacke oder Weste, ggf. Handschuhe und Stirnband. Nichts Neues am Wettkampftag.
Verpflegung: Testen Sie Ihre Gel- oder Riegelstrategie vorab. Auf der Marathonstrecke mit 7 Verpflegungspunkten können Sie Wasser und ggf. Iso regelmäßig aufnehmen. Halten Sie Ihre Energiezufuhr planbar: z.B. alle 30–40 Minuten ein Gel, abgestimmt auf Ihr Magengefühl.
Equipment: Uhr mit GPS zur Allure-Kontrolle, eventuell leichte Laufgürtel für eigene Gels. Stirnlampe ist in der Regel nicht nötig, da die Starts tagsüber stattfinden; halten Sie sich aber an die offiziellen Startzeiten der jeweiligen Distanz.
Plan d'entraînement Rursee Marathon: Trainingsaufbau und letzte Wochen
Ein guter plan d'entraînement für den Rursee Marathon kombiniert drei Bausteine: Umfang (Grundlage), gezielte Intensität (Schwellen- und Intervalltraining) und spezifische Höhenmeter. Jede Einheit braucht eine klare Rolle: nicht „Kilometer sammeln“, sondern Belastung steuern.
- Struktur: 1 langer Lauf, 1 Qualitäts-Einheit (Tempo/Intervalle), 1–2 ruhige Läufe zur Regeneration pro Woche.
- Spezifität: ab Woche 4–5 mehr Läufe auf welligen und unbefestigten Strecken – Sie trainieren genau das, was Sie am Rursee erwartet.
- Periodisierung: Steigende Belastung über 2–3 Wochen, dann eine ruhigere Woche zur Anpassung. So bleibt Ihr Körper belastbar.
- Mentaltraining: Visualisieren Sie die entscheidenden Abschnitte (z.B. Umrundung des Rursees, letzte Kilometer am Obersee). Das hilft, wenn es zäh wird.
In den letzten 10 Tagen vor dem Wettkampf reduzieren Sie den Umfang deutlich, halten aber kurze, knackige Einheiten zur Tempofrische. Ziel: am Start stehen Sie erholt, aber „wach“.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Infos Praktisches: Ort, Organisation, Strecke
Veranstaltungsort ist Simmerath-Einruhr (PLZ 52152), im Kreis Städteregion Aachen, in Nordrhein-Westfalen. Start und Ziel liegen an der Rurstraße, direkt am Ortseingang. Die Veranstaltung wird vom Rursee-Marathon e.V. organisiert und findet traditionell am ersten November-Wochenende statt.
Weitere Details zu Zeitplan, Startzeiten und Angeboten rund um das Wochenende finden Sie auf der offiziellen Webseite rursee-marathon.de oder über den Laufkalender von RUNNER'S WORLD.
Ob 5 km, 17 km oder 42 km: mit einer durchdachten Vorbereitung wird der Rursee für Sie mehr als ein Wettkampf – ein intensives Naturerlebnis in der Eifel, an das Sie sich noch lange gern erinnern werden.
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Gut zu wissen
Streckenprofil & Untergrund: was Ihre Beine am Rursee erwartet
Die drei Distanzen – 5 km, 17 km (16,5 km real) und 42 km – sind kurz, mittel und lang. Aber keine ist „leicht“. Jede fordert Sie anders. Und jede braucht eine gezielte Vorbereitung auf Profil und Boden.
Marathon 42 km – welliger Landschaftskurs mit 370 hm
- Höhenmeter: Rund 370 hm, verteilt auf mehrere längere Wellen, kaum brutale Rampen, aber stetige Arbeit bergauf und bergab.
- Untergrund: Etwa 70 % Feld- und Waldwege, 30 % Asphalt – Sie laufen viel auf Naturwegen mit wechselndem Grip.
- Charakter der Anstiege: Viele Steigungen sind langsam ansteigend. Sie saugen Energie, wenn Sie zu hart laufen. Rhythmus ist wichtiger als roher Speed.
- Bergab-Passagen: Teils auf schmalen Waldwegen, teils auf breiteren Forstwegen. Belastung für die Oberschenkel. Saubere Technik schützt Ihre Muskulatur.
- Schlüsselabschnitte für die Belastung: Bereich Urfttalsperre → Paulushofdamm → komplette Umrundung des Rursees – dort summieren sich die Wellen.
Für Ihr Training heißt das: Sie brauchen Ausdauer plus spezifische Bergauf- und Bergab-Fähigkeiten. Flache Straßenkilometer allein reichen nicht.
17 km (Obersee-Runde) – mittlere Distanz, klares Wellenprofil
- Profil: „wellig“ trifft es genau. Kein Gebirgslauf, aber Sie sind fast nie wirklich flach unterwegs.
- Untergrund: Großteils Naturwege um den Obersee, mit Abschnitten auf Asphalt – ähnlich wie der Marathon, nur kürzer.
- Belastung: Tempo und Hügel überlagern sich. Sie laufen deutlich oberhalb „Wohlfühltempo“, während die Wellen weiterkommen.
- Schwachstellen: Ermüdung im zweiten Teil, wenn Sie am Anfang zu mutig waren. Die letzten Kilometer am See können sehr lang werden.
Die Vorbereitung sollte Tempo auf hügeligem Gelände trainieren – nicht nur auf der Bahn, sondern auf Wegen, die dem Obersee ähneln.
5 km – kurz, aber mit Eifel-Wellen
- Profil: Deutlich kürzer, aber nicht flach. Einige Wellen reichen, um Ihren Puls hochzujagen.
- Untergrund: Mischuntergrund mit Naturwegen und Asphalt. Schnelligkeit muss mit Stabilität kombiniert werden.
- Belastung: Sie laufen fast durchgehend an oder über Ihrer Wettkampfgrenze. Kleine Anstiege fühlen sich groß an.
Wer hier startet, braucht Geschwindigkeit mit Kontrolle. Kraft für kurze Hügel. Und Mut, Tempo zu halten, wenn die Strecke „arbeitet“.
Wetter & Bedingungen im November in der Eifel
Simmerath-Einruhr liegt im Eifelraum. Anfang November. Das ist kein Sommerlauf. Das ist Herbst pur. Mit allem, was dazugehört.
- Temperaturen: Meist im Bereich von etwa 3–10 °C am Morgen, oft kühl bis frisch über den Tag. Nächte können nahe am Gefrierpunkt liegen.
- Feuchtigkeit: Hohe Luftfeuchtigkeit, Nebel möglich. Wege können rutschig sein – gerade im Wald.
- Regen: Typisch sind Schauer oder Dauerregenphasen im Herbst. Nasse Schuhe, nasse Kleidung – das sollten Sie im Training schon erlebt haben.
- Wind: Am Seeufer kann Wind eine Rolle spielen. Gegenwind fühlt sich auf freiliegenden Abschnitten deutlich an.
- Lichtverhältnisse: Kurze Tage. Wolken, gelegentlicher Nebel, gedämpftes Licht im Wald. Kontrast und Orientierung sind wichtig.
In Ihrer Vorbereitung lohnt es sich, einige Schlüssel-Einheiten explizit bei schlechtem Wetter zu laufen. So schockt Sie am Wettkampftag nichts.
Konkrete Wetter-Anpassungen fürs Training
- Laufen Sie lange Einheiten bei Kälte und Nässe, um zu spüren, wie Ihr Körper auf Auskühlung reagiert.
- Üben Sie Tempoeinheiten bei Wind. Formationslauf in kleinen Gruppen kann auch im Training simuliert werden.
- Testen Sie Kleidungskombinationen bei 3–8 °C. Sie sollten schwitzen, aber nicht frieren.
Verpflegung & Energie-Management
Marathon 42 km – 7 Verpflegungspunkte + Ziel
- Verpflegungspunkte: Auf der Marathonstrecke stehen 7 Stationen plus Zielverpflegung zur Verfügung.
- Flüssigkeit: In der Regel Wasser, ggf. isotonische Getränke. Die Abstände sind für einen erfahrenen Marathonläufer gut ausreichend.
- Besonderheit Kälte: Im November ist das Durstgefühl häufig geringer. Dehydrierung droht trotzdem. Sie sollten trinken nach Plan, nicht nach Gefühl.
Für Ihr Training:
- Simulieren Sie Ihre Gel- und Trinkstrategie in langen Läufen: z.B. alle 30–40 Minuten ein Gel, dazu regelmäßig kleine Schlucke Wasser.
- Testen Sie, wie Ihr Magen bei Kälte und höherer Intensität reagiert.
- Üben Sie Gelaufnahme bergauf und bergab – Feinmotorik unter Belastung klingt banal, ist aber entscheidend.
17 km – kompakte Distanz, aber sensible Energie
- Auf 17 km brauchen Sie meist keine umfassende Verpflegung wie beim Marathon, aber ein Gel oder Kohlenhydratdrink kann helfen, wenn Sie am Limit laufen.
- Trinken Sie vor dem Start bewusst. Während des Laufs kleine Schlucke an ein bis zwei Stationen reichen oft aus.
Im Training lohnt sich ein Testlauf über 14–18 km, bei dem Sie genau die Verpflegung einsetzen, die Sie im Wettkampf nutzen wollen.
5 km – Fokus eher auf Vorverpflegung
- Auf 5 km spielt Vorverpflegung eine größere Rolle als Verpflegung auf der Strecke.
- Leichte Mahlzeit 2–3 Stunden vor dem Start. Dann eventuell ein kleiner Snack (Banane, kleiner Riegel) bis etwa 60–90 Minuten vorher.
Im Training reicht es, einige schnelle Einheiten mit ähnlicher Essensroutine zu laufen, um ein stabiles Magengefühl zu sichern.
Material & Ausrüstung – abgestimmt auf Strecke und Bedingungen
Schuhe
- Marathon 42 km: Ideale Wahl sind stabile Trainings- oder leichte Trailschuhe mit guter Dämpfung und verlässlichem Grip auf Wald- und Feldwegen.
- 17 km: Ebenfalls Modelle mit guter Traktion und ausreichend Dämpfung. Sie laufen länger im Wettkampftempo auf Naturwegen.
- 5 km: Leichtere Wettkampfschuhe sind möglich, sofern Sie auf wechselndem Untergrund stabil laufen. Kein Risiko mit völlig neuen Modellen.
Im Training sollten Sie gezielt Einheiten mit dem Wettkampfschuh auf Wald- und Feldwegen laufen. Damit Sie wissen: Wie fühlt sich der Schuh bergab an? Wie verhält er sich auf nassem Boden?
Kleidung
- Schichtenprinzip: Dünner Baselayer, leichte Laufjacke oder Weste. Je nach Kälte Handschuhe und Stirnband.
- Material: Atmungsaktive, schnell trocknende Funktionsstoffe. Baumwolle vermeiden – sie bleibt nass, kühlt aus.
- Regenoption: Sehr leichte, atmungsaktive Regenjacke kann sinnvoll sein. Im Training testen: Wie warm wird Ihnen darunter?
Achten Sie darauf, im Training einmal in der kompletten Wettkampf-Kombi zu laufen. Keine Überraschungen am Rursee. Kein Scheuern. Kein Frösteln.
Zusatzequipment
- GPS-Uhr: Wichtig zur Allure-Kontrolle, besonders wenn das Profil Sie verleitet, zu schnell oder zu langsam zu laufen.
- Laufgürtel oder Weste: Für eigene Gels, ggf. Softflask. Nützlich vor allem auf der Marathonstrecke.
- Mütze / Stirnband: Schützt vor Wind und Kälte, vor allem am Seeufer.
- Stirnlampe: Für die Wettkämpfe selbst normalerweise nicht nötig. Kann jedoch für frühe oder späte Trainingseinheiten sinnvoll sein.
Geländespezifische Trainingsakzente – angepasst an Ihre Distanz
Marathon 42 km – Langdistanz mit vielen Reizen
- Hügelintegration: Bauen Sie gezielt lange, moderate Anstiege in Ihre langen Läufe ein. Drehzahl statt Kraft.
- Bergab-Technik: Üben Sie kurze, aktive Schritte bergab, insbesondere auf Waldwegen, um Muskelschäden zu reduzieren.
- Wechseluntergrund: Kombinieren Sie Asphalt, Feld- und Waldwege innerhalb einer Einheit. Ihr Körper lernt, sich anzupassen.
- Simulation von Ermüdung: Planen Sie lange Läufe, bei denen die zweite Hälfte welliger ist als die erste – wie am Rursee.
17 km – Tempo auf Wellen
- Tempohärte: Läufe im Bereich 12–16 km mit intensiven Abschnitten auf hügeligem Gelände, um die Belastung rund um den Obersee zu simulieren.
- Rhythmuswechsel: Training mit Wechsel zwischen flotten Abschnitten bergab und kontrollierten Anstiegen.
- Stabilität: Kurze Kraft- und Stabilitäts-Einheiten für Rumpf und Sprunggelenk, damit Ihr Schritt auf Naturwegen stabil bleibt.
5 km – Schnell, aber technisch
- Speed auf unruhigem Boden: Schnelle Intervalle nicht nur auf der Bahn, sondern auch auf festen Waldwegen.
- Laufkraft: Kurze, explosive Berganläufe, um den Eifel-Wellen Ihren Schrecken zu nehmen.
- Koordination: Übungen wie Skippings, Steigerungen, kurze Technikläufe auf wechselndem Untergrund.
Renntaktik & Mentale Vorbereitung im Gelände
Marathon 42 km
- Defensiver Start: Die ersten Kilometer wirken freundlich. Sie dürfen sich fast zu leicht anfühlen. Das ist Absicht.
- Steigungen „verkleinern“: Kurze Schritte, ruhiger Oberkörper, kein Kampfmodus. Sie sparen Energie für die spätere Umrundung des Rursees.
- Mentaler Fokus: Visualisieren Sie vorab einzelne Abschnitte: Urfttalsperre, Paulushofdamm, lange Uferwege. Dann erkennen Sie sie im Rennen wieder.
17 km
- Kontrollierter Mittelteil: Viele gehen zu früh ans Limit. Planen Sie bewusst eine kontrollierte Mitte und eine starke letzte Phase.
- Pacing nach Gefühl & Uhr: Kombinieren Sie subjektives Empfinden mit objektiven Daten. Puls oder Pace helfen, sich nicht vom Profil täuschen zu lassen.
5 km
- Mut zum Tempo, Respekt vor den Wellen: Sie dürfen offensiv starten, aber nicht so, dass die ersten Hügel Sie brechen.
- Kopfstärke: Auf 5 km sind Schmerzen kurz, aber intensiv. Im Training können Sie 3–4 km „hart“ laufen, um dieses Gefühl zu kennen.
Praktische Punkte: Streckenorientierung & Organisation
- Streckenmarkierung: Der Lauf ist gut organisiert, mit klarer Orientierung entlang der Strecke. Dennoch ist es hilfreich, sich mental auf Wegwechsel, Uferwege und Waldbereiche einzustellen.
- Start-/Zielbereich: Einruhr, Rurstraße, direkt am Obersee – dort werden Sie wahrscheinlich auch Ihre Warmläufe und letzten Vorbereitungen durchführen.
- Rahmenbedingungen: Das Event wird vom Rursee-Marathon e.V. organisiert, mit Erfahrung seit 1997 – Sie dürfen mit solider Struktur rechnen.
Ob Sie die 5 km, die 17 km oder den Marathon wählen: Wenn Sie Ihr Training konsequent an Profil, Untergrund, Wetter und Verpflegung des Rursee Marathons anpassen, wird dieses Rennen mehr als nur eine Zeit auf der Uhr. Es wird ein intensives Erlebnis zwischen See, Wald und Eifelwellen – und Sie stehen vorbereitet am Start.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Simmerath
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Fragen und Antworten
Der Rursee Marathon ist ein Straßenmarathon rund um den Rursee in der Eifel, mit Start und Ziel in Simmerath. Die Strecke ist für ihre landschaftlich reizvolle, aber wellige Topografie bekannt; genau deshalb sollten Sie nicht nur nach Kilometer, sondern auch nach Höhenmetern planen. Für die konkrete Rennstrategie ist wichtig: lieber konservativ anlaufen und die ersten Anstiege kontrolliert laufen.
Der Rursee Marathon gilt eher als anspruchsvoll als „einfach“, weil ein Marathon mit Profil mehr muskuläre Reserven fordert als ein flacher Kurs. Wenn Sie Ihr erstes Rennen dort laufen, ist das Hauptziel meist ein sauberes Finish statt ein harter Zeitversuch. Eine realistische Vorbereitung umfasst lange Läufe, hügelige Einheiten und eine Pace, die Sie auch auf den letzten Kilometern noch halten können.
Planen Sie die Vorbereitung so, dass sie Ausdauer, Hügelkraft und Marathonpace verbindet: lange Läufe, lockere Grundlageneinheiten und regelmäßig Abschnitte im geplanten Wettkampftempo. Für einen Marathon sind je nach Niveau oft 16 bis 24 Wochen sinnvoll; für Einsteiger eher länger, für erfahrene Läufer kürzer. Wichtig ist auch, Verpflegung und Renntempo schon im Training unter Belastung zu testen.
Für die exakte Verpflegungsstruktur sollten Sie die offizielle Ausschreibung prüfen, denn Stationen und Angebote können sich ändern. Unabhängig davon gilt: Bei einem Marathon sollten Sie Ihre geplante Energiezufuhr im Training einüben, also Gels, Getränke und die Abstände zwischen der Aufnahme testen. So vermeiden Sie Magenprobleme und können Ihre Energie stabil halten, besonders auf einem welligen Kurs.
Für Ihre Vorbereitung auf den Rursee Marathon bietet preparun zwei personalisierte Pläne an, angepasst an Ihr Alter, Ihr Niveau, Ihr Ziel, Ihre wöchentlichen Läufe sowie an Distanz und Profil dieser Strecke. Der Starter Run ist der kostenlose Plan für einen strukturierten Einstieg in die Vorbereitung. Der Finisher Line ist der vollständige, kostenpflichtige Plan, damit Sie am Renntag möglichst gut vorbereitet ankommen. Erstellen Sie jetzt Ihren Plan auf preparun.com.
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Rursee Marathon im November heißt: hügeliger Landschaftslauf, viel Natur – und ein Rennen, das Sie nicht „einfach so“ mitnehmen. Wenn Sie schon angemeldet sind, haben Sie ein klares Ziel. Damit Ihr Tag am Rursee wirklich rund läuft, braucht es einen strukturierten plan d'entraînement, angepasst an die Eifel-Höhenmeter, die Feld- und Waldwege und Ihre aktuelle Form. Auf Preparun bekommen Sie einen individuellen Trainingsplan, der Sie Schritt für Schritt an die richtige Allure, die passende Intensität und eine stabile Rennstrategie heranführt. So stehen Sie in Einruhr mit dem Gefühl am Start: vorbereitet, ruhig – und bereit, diesen Lauf zu genießen.
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