Infos zum Lauf
25-Stunden-Lauf Wiesbaden findet am 12. September 2026 in Wiesbaden statt, über eine Distanz von 1 km.
| Strecke | Distanz |
|---|---|
| Rundkurs im Kurpark Wiesbaden (Zeitlauf über 25 Stunden) (0.925km) | 1 km |
25 Stunden im Kreis laufen – das klingt zunächst schlicht, fast meditativ. Wer den 25-Stunden-Lauf in Wiesbaden aber schon erlebt hat, weiß: Hier treffen sich Teams, Emotionen und Müdigkeit auf engem Raum, Runde für Runde durch den Kurpark hinter dem Kurhaus. Sie sind angemeldet, der Termin steht. Jetzt geht es darum, Ihren Körper und Ihren Kopf so vorzubereiten, dass Sie diese besondere Belastung ruhig, kontrolliert und mit Freude durchstehen.
25-Stunden-Lauf Wiesbaden – Strecke, Modus und Atmosphäre
Der 25-Stunden-Lauf der WISPO findet am 12. und 13. September 2026 im Kurpark Wiesbaden statt, mit Start und Ziel direkt hinter dem Kurhaus. Der Startschuss fällt am Samstag um 10:00 Uhr, der Zielschluss ist 25 Stunden später am Sonntag um 11:00 Uhr. In dieser Zeit sammeln die Teams so viele Runden wie möglich.
Die Strecke ist ein Rundkurs von etwa 925 m Länge durch den Kurpark, fast komplett asphaltiert, ohne nennenswerte Höhenunterschiede und frei vom öffentlichen Verkehr. In der Nacht ist der Kurs ausreichend beleuchtet, aber nicht für Rollstuhlfahrer geeignet. Dadurch entsteht ein flüssiger, gut laufbarer Rhythmus – gleichzeitig fordert der monotone Untergrund auf Dauer Gelenke und Sehnen.
Gelaufen wird in Teams mit unterschiedlichen Wertungen: Sportteams, Fun-Teams und Kinderteams, jeweils mit festgelegten Maximalteamgrößen und Startgebühren. Charakteristisch ist die Mischung aus Benefiz-Charakter, Teamgeist und leiser Müdigkeit in den frühen Morgenstunden. Der Reinerlös kommt der WISPO Wiesbadener Sportförderung e.V. zugute, die junge Wiesbadener Sportlerinnen und Sportler unterstützt.
Wichtig für Ihre Vorbereitung: Es handelt sich nicht um einen klassischen Einzel-Ultra mit fest definierter Distanz, sondern um einen 25-Stunden-Zeitlauf im Team. Intensität, Rundenanzahl und Schlafpausen hängen davon ab, wie Ihr Team den Einsatz plant.
Wie Sie den 25-Stunden-Lauf vorbereiten – Trainingsschwerpunkte
Damit Ihr Einsatz für den 25-Stunden-Lauf rund läuft, brauchen Sie eine Vorbereitung, die Ausdauer, Robustheit und Schlafmanagement kombiniert. Der Untergrund ist leicht, die Herausforderung liegt in der Dauer, den wechselnden Intensitäten und der Nacht.
1. Basis-Ausdauer aufbauen
Planen Sie in den letzten 8–10 Wochen vor dem Lauf pro Woche mindestens einen längeren Lauf ein. Der sollte – je nach Niveau – zwischen 60 und 120 Minuten dauern und in ruhigem, kontrolliertem Tempo stattfinden. Ziel: Ihr Körper soll sich an lange, monotone Belastungen gewöhnen, ohne zu früh zu ermüden.
2. Rollen im Team simulieren
Besprechen Sie im Team, wie Sie den Einsatz planen: kurze, schnelle Runden (z.B. alle 30–60 Minuten) oder längere Blöcke mit anschließender Pause. Passen Sie Ihr Training daran an:
- Bei kurzen, schnellen Einsätzen: Intervalltrainings wie 8–12 × 800 m im geplanten Wettkampftempo mit kurzen Pausen; zusätzlich Tempodauerläufe von 20–30 Minuten.
- Bei längeren Blöcken: Tempodauerläufe von 40–60 Minuten und gelegentliche „Doppel-Einheiten“ (z.B. 40 Minuten am Morgen, 40 Minuten am Abend), um den ermüdeten Körper zu spüren.
Ein strukturierter Plan d'entraînement, der Ihre Rolle, Ihr Niveau und Ihre verfügbare Trainingszeit berücksichtigt, verhindert Überlastung und chaotische Wochen kurz vor dem Lauf.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
3. Nacht und Schlafentzug üben
Der vielleicht unterschätzte Faktor beim 25-Stunden-Lauf Wiesbaden ist die Nacht im Kurpark. Sie laufen bei künstlichem Licht, mit müden Augen und veränderter Körperwahrnehmung. In den letzten 4–6 Wochen lohnt es sich, ein bis zwei späte Einheiten bewusst einzuplanen, z.B. Start um 22:00 Uhr oder ein ruhiger Lauf frühmorgens um 5:00 Uhr. So lernt Ihr Körper, auch außerhalb des üblichen Biorhythmus flüssig zu laufen.
4. Muskuläre Robustheit und Gelenke
Der asphaltierte Rundkurs ist schnell, aber hart. Bauen Sie 2-mal wöchentlich kurze, funktionelle Kraft- und Stabilitätsprogramme ein:
- Wadenheben, Ausfallschritte, leichte Kniebeugen
- Rumpfstabi: Planks, Seitstütz, Rückenstrecker
- Fußgymnastik: Einbeinstand, kurze Balanceübungen
10–15 Minuten reichen oft, wenn Sie es konsequent durchziehen. Ziel ist nicht Muskelkater, sondern Stabilität über viele Runden.
5. Pacing: Ihr persönliches „Nacht-Renntempo“ finden
Nutzen Sie Trainingsläufe auf flachen Runden (Park, Stadion), um ein Tempo zu finden, das Sie wiederholt über 1–2 Runden halten können, ohne anzuschwellen: ruhig, gleichmäßig, mit konzentrierter Atmung. Achten Sie darauf, dass Sie sich nach einem solchen Einsatz vorstellen können, später in der Nacht erneut zu laufen – das ist Ihr Referenztempo für den 25-Stunden-Lauf.
In meinen eigenen Ultraläufen haben sich Läuferinnen und Läufer immer dann am meisten verausgabt, wenn sie ihren ersten Einsatz überschätzt haben. Wer die ersten Runden als „Ehrenrunde“ nutzt, zahlt oft in der Morgendämmerung. Ihr Training sollte darum konsequent auf Zurückhaltung ausgerichtet sein: lieber eine Spur zu langsam, dafür mehr Runden im Verlauf der 25 Stunden.
6. Ernährung & Trinken bewusst trainieren
Im Wettkampf stehen Ihnen Verpflegungspunkte zur Verfügung – wie genau, kann sich von Jahr zu Jahr leicht ändern, doch typische Angebote reichen von Wasser und isotonischen Getränken bis zu Snacks und einfacher, kohlenhydratreicher Kost. Testen Sie im Training systematisch:
- Welche Getränke vertrage ich bei wiederholten Belastungen?
- Welche Snacks funktionieren auch nachts (Banane, Riegel, Brot)?
- Wie viel Zeit brauche ich zwischen Essen und dem nächsten Einsatz?
Planen Sie eine „individuelle Standardstrategie“: kleine, regelmäßige Mengen statt großer Mahlzeiten, um Magenprobleme zu vermeiden. Was in den letzten Trainingswochen nicht funktioniert, gehört nicht in die Nacht im Kurpark.
7. Mentale Vorbereitung und Teamabsprachen
Der 25-Stunden-Lauf Wiesbaden ist ein Teamlauf. Gute Vorbereitung heißt auch klare Absprachen: Wer läuft wann? Wer übernimmt die kritischen Nachtstunden? Wer behält den Zeitplan im Blick? Besprechen Sie vorher, wie mit Müdigkeit, Wehwehchen und spontanen Stimmungstiefs umgegangen wird. Vieles lässt sich durch vorausschauende Planung verhindern – und ein guter Trainingsplan nimmt Ihnen die Unsicherheit in den Wochen davor.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Material, Verpflegungspunkt & praktische Tipps für den Kurpark-Rundkurs
Die Strecke im Wiesbadener Kurpark ist kurz, flach und gut erreichbar – das macht einiges leichter, verlangt aber nach Detailarbeit beim Material.
Schuhe
- Bevorzugen Sie gut gedämpfte Straßenschuhe mit verlässlicher Passform.
- Wenn Sie mehrere Einsätze planen, lohnt es sich, zwei Paare eingelaufener Schuhe mit leicht unterschiedlicher Dämpfung mitzunehmen, um Druckpunkte zu variieren.
- Für schnelle Einsatzläufe können etwas leichtere Modelle sinnvoll sein, aber nie auf Kosten der Stabilität.
Bekleidung
- Der Lauf beginnt tagsüber und endet am späten Sonntagmorgen – die Temperaturen können stark schwanken.
- Packen Sie Schichten: T-Shirt, dünnes Longsleeve, leichte Laufjacke, ggf. Mütze und dünne Handschuhe für die Nacht.
- Wechselkleidung einplanen, auch Socken – nichts zermürbt so wie feuchte, salzverkrustete Kleidung um 3 Uhr morgens.
Nacht & Orientierung
Die Strecke ist ausreichend beleuchtet, dennoch sind müde Augen und Kontrastarmut nachts ein Thema. Wählen Sie helle, gut sichtbare Kleidung, eventuell reflektierende Elemente. Eine Stirnlampe ist meist nicht nötig, kann aber bei Regenschauern oder sehr dunklen Abschnitten subjektiv Sicherheit geben.
Verpflegungs- und Teamzone
Am Start-/Zielbereich richten sich die Teams traditionell kleine „Basiscamps“ ein – mit Sitzgelegenheiten, Wechselkleidung, Snacks und Getränken. Planen Sie:
- Eine übersichtliche Struktur (wo liegt was?)
- Warme Getränke für die Nacht (Tee, Brühe)
- Eine ruhige Ecke, in der Sie wirklich kurz schlafen oder liegen können
Regeneration zwischen den Einsätzen
Zwischen Ihren Runden zählt jede Minute. Legen Sie sich flach hin, auch wenn es nur 20 Minuten sind. Schließen Sie die Augen, atmen Sie ruhig, trinken Sie ein paar Schlucke, essen Sie kleine Häppchen. Ihr Training sollte Ihnen beibringen, dass Ruhe Teil der Leistung ist – nicht das Gegenteil.
Infos kompakt: Zeitplan, Ort, Offizielles
Der 21. 25-Stunden-Lauf findet laut Veranstalter am 12. und 13. September 2026 im Kurpark Wiesbaden statt. Organisiert wird der Benefizlauf von der WISPO Wiesbadener Sportförderung e.V., Start ist am Samstag um 10:00 Uhr, Zielschluss am Sonntag um 11:00 Uhr.
Ausführliche Informationen zu Wertungen, Teamgrößen und Rahmenprogramm finden Sie auf der offiziellen Seite der WISPO:
Wenn Sie sich mit Ruhe, System und Respekt vor der Distanz vorbereiten, kann der 25-Stunden-Lauf im Kurpark Wiesbaden zu einem jener seltenen Lauferlebnisse werden, die noch Jahre später nachklingen – leise, aber sehr klar.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Gut zu wissen
Streckenprofil & Belastung – was Ihr Körper leisten muss
Der Rundkurs im Kurpark ist knapp 1 km lang, flach und nahezu komplett asphaltiert. Kein nennenswerter Höhenunterschied. Keine technischen Passagen. Die Belastung kommt dadurch nicht von der Topografie, sondern von der Monotonie.
- Auf der flachen Strecke laufen Sie sehr gleichförmig – das fordert Gelenke, Sehnen und Fußmuskulatur.
- Viele Einsätze mit kurzen Erholungsphasen belasten besonders die Waden, Achillessehnen und den unteren Rücken.
- Je mehr Runden Ihr Team sammelt, desto wichtiger wird ein sauberer Laufstil, um Überlastungen zu vermeiden.
Sie sollten Ihre Vorbereitung deshalb auf hohe Wiederholungszahlen ausrichten: viele kurze Läufe, immer wieder. Statt langer Anstiege braucht Ihr Körper Robustheit für tausend fast identische Schritte.
Untergrund & Terrain – was auf Sie zukommt
Die Strecke verläuft durch den Kurpark, ist laut Veranstalter „fast komplett asphaltiert“, ohne Verkehrsbelastung. Das heißt für Sie: klarer Rhythmus, aber ein harter Untergrund über viele Stunden.
- Asphalt: höherer Aufprall, besonders für Knie und Hüfte.
- Kurze Runde: viele Kurven und die immer gleiche Belastung auf denselben Stellen am Fuß.
- Nachtlauf: ausreichend beleuchtet, aber mit Ermüdung nehmen Konzentration und Reaktionsfähigkeit ab.
Planen Sie im Training gezielt Läufe auf Asphalt. Üben Sie, wie sich Ihr Körper nach mehreren Einsätzen auf hartem Boden anfühlt – damit Sie im Wettkampf nicht überrascht werden.
Wetter & Klima in Wiesbaden im September – typische Bedingungen
Wiesbaden liegt klimatisch mild, doch Mitte September kann alles zwischen spätsommerlich warm und deutlich kühl auftreten. Sie laufen 25 Stunden – also durch einen kompletten Tag-Nacht-Zyklus. Das macht das Wetter zu einem entscheidenden Faktor.
- Tagestemperaturen im Rhein-Main-Gebiet liegen im Schnitt oft zwischen 18 und 23 °C, einzelne warme Tage darüber sind möglich.
- Nachtwerte können deutlich absinken, häufig in einen Bereich um 10–14 °C, bei klarer Nacht gefühlt kühler.
- Niederschlag im September: nicht extrem, aber Regenschauer sind jederzeit möglich; nasse Wege und kühlere Luft kosten Energie.
Ihr Training sollte Sie auf diese Spannweite vorbereiten: Läufe in leichter Wärme, aber auch bewusste Einheiten bei kühleren Temperaturen. So kennen Sie das Gefühl von schwitziger Kleidung am Tag und frischem Wind in der Nacht.
Material – was Sie konkret einplanen sollten
Schuhe
- Mindestens ein Paar gut gedämpfte Straßenschuhe für viele Asphaltkilometer.
- Idealerweise zwei verschiedene Paar – beide eingelaufen –, um Druckstellen zu variieren.
- Kein neues Wettkampfmodell am Veranstaltungstag. Ihr Fuß braucht vertrauten Halt.
Wenn Ihr Team mit kurzen, schnellen Einsätzen arbeitet, können Sie ein etwas leichteres Modell für Tempo-Runden nutzen. Bei häufigen Einsätzen oder längerer Müdigkeit ist Dämpfung wichtiger als „Race-Feeling“.
Bekleidung
- Atmungsaktive Laufbekleidung für den Tag: Shirt, kurze Hose oder leichte Tights.
- Schichtsystem für die Nacht: dünnes Longsleeve, leichte Jacke, ggf. Mütze und dünne Handschuhe.
- Mehrere Paar Socken zum Wechseln – trockene Füße sind Gold wert, wenn die Müdigkeit zuschlägt.
- Kleidung mit hellen Farben oder reflektierenden Elementen für bessere Sichtbarkeit im Kunstlicht.
Planen Sie Ihre Ausrüstung so, dass Sie nach einem warmen Tag problemlos in den kühleren Nachtmodus wechseln können, ohne lange zu suchen. Ein klar sortierter Kleiderstapel im Teambereich spart Nerven, wenn Sie müde sind.
Nacht & Orientierung
- Der Kurs ist laut Veranstalter ausreichend beleuchtet.
- Eine Stirnlampe ist nicht zwingend nötig, kann aber bei Regen oder individuellen Unsicherheiten beruhigen.
- Wichtiger als Licht sind bei Müdigkeit: ruhiger Laufstil, Blickführung ein Stück nach vorn, keine hektischen Richtungswechsel.
Wenn Sie wissen, dass Sie nachts unsicher laufen, testen Sie im Training eine leichte Stirnlampe und entscheiden dann. Im Fokus: Sicherheit und inneres Vertrauen, nicht Technikspielerei.
Verpflegung & Trinken – was Sie erwartet und was Sie üben sollten
Im Start-Ziel-Bereich gibt es Verpflegung für die Teilnehmenden. Die genaue Ausgestaltung kann sich ändern, doch erfahrungsgemäß stehen Getränke und einfache, kohlenhydratreiche Snacks bereit.
- Getränke: Wasser, isotonische Getränke; ggf. Tee oder andere warme Getränke in der Nacht.
- Snacks: einfache Kohlenhydratquellen wie Brot, Obst, Riegel; dies variiert je nach Jahr.
- Eigenverpflegung: Sie können im Teambereich zusätzlich eigene Lebensmittel bereitstellen.
Im Training sollten Sie deshalb testen:
- Welche Getränke Sie bei wiederholten Belastungen gut vertragen.
- Welche Snacks auch nachts funktionieren, ohne Magenprobleme zu verursachen.
- Wie viel Zeit Sie zwischen Essen und dem nächsten Einsatz benötigen, um sich nicht schwer oder übel zu fühlen.
Für den Wettkampf bewährt sich eine Strategie mit kleinen, regelmäßigen Mengen statt großer Mahlzeiten. Ihr Magen mag Kontinuität. Nicht Experimente um 3 Uhr morgens.
Teamzone & „Camp“ im Kurpark – Ihr Rückzugsort
Die Teams richten sich traditionell im Start-Ziel-Bereich kleine Basiscamps ein. Das ist Ihr Dreh- und Angelpunkt für Erholung, Organisation und Stimmung.
- Sitzgelegenheiten oder Liegemöglichkeiten für kurze Pausen.
- Geordneter Bereich für Kleidung, Schuhe, Verpflegung.
- Ecke für warme Getränke und leichte Snacks, besonders in der Nacht.
- Wenn möglich: ruhiger Platz für kurze Schlafphasen.
Sie sollten im Vorfeld klar überlegen, wie Ihre Zone aussehen soll. Alles, was Sie in der Nacht „aus dem Stand“ finden, entlastet Sie mental enorm.
Spezifische Anforderungen durch die 1-km-Runde
Die offizielle Distanz pro Runde liegt bei rund 1 km. Diese Kürze verändert die Art der Belastung deutlich.
- Sie haben häufige Wechsel zwischen Einsatz und Pause – das ist körperlich und mental anders als ein langer Dauerlauf.
- Der Weg zu Ihrem Teambereich ist immer kurz – Verpflegung und Wechselkleidung sind jederzeit verfügbar.
- Die Versuchung, „mal eben schnell“ eine Runde mehr zu laufen, ist groß. Das kann in der Nacht teuer werden.
Für Ihre Vorbereitung heißt das:
- Trainieren Sie Serien aus kurzen Belastungen (z. B. 1–2 km) mit Pausen dazwischen.
- Üben Sie bewusst das Gefühl, nach einer Pause wieder loszulaufen – mit müden Beinen, aber kontrolliertem Tempo.
- Entwickeln Sie im Kopf eine klare Linie: Welche Einsätze sind „Pflicht“, welche nur „Bonus“, damit Sie sich nicht verausgaben.
Mental & Organisation – Besonderheiten bei einem Zeitlauf
Sie laufen nicht eine feste Distanz, sondern sammeln über 25 Stunden Runden im Team. Diese offene Struktur löst Freude aus – und kann Sie gleichzeitig verunsichern.
- Es gibt keinen „offiziellen“ Kilometer-Countdown. Das erfordert eigene Orientierung.
- Ihre Müdigkeit schwankt stark zwischen Tag und Nacht – damit auch Ihre Motivation.
- Teamabsprachen sind entscheidend: klare Einsatzzeiten, klare Verantwortlichkeiten.
Bereiten Sie sich mental darauf vor, dass es Phasen geben wird, in denen Sie keine Lust mehr haben. Das ist normal. Es gehört dazu. Was hilft: eingeübte Rituale (Trinken, Kleiderwechsel, kurzer Check des Körpers), bevor Sie entscheiden, ob Sie die nächste Runde übernehmen.
Altersregeln & Nacht – was für jüngere Läuferinnen und Läufer wichtig ist
Vergangene Ausgaben des 25-Stunden-Laufs sahen Altersbegrenzungen für Nachtläufe vor (z. B. keine Einsätze für jüngere Altersgruppen in bestimmten Nachtstunden). Genaue Regelungen werden jeweils vom Veranstalter kommuniziert und können sich ändern.
- Wenn Ihr Team Jugendliche einsetzt, sollten Sie sich früh über aktuelle Altersregelungen informieren.
- Planen Sie den Nachtzeitplan mit Blick auf diese Vorgaben – damit keine Lücken entstehen.
Auch für Erwachsene gilt: Nachtstunden sind die kritischsten. Wer hier eingeplant ist, sollte im Training bewusst Erfahrungen mit späten oder sehr frühen Läufen sammeln, damit der Körper weiß: „Ich kann auch um 3 Uhr laufen.“
Zusammengefasst für Ihre Vorbereitung
- Flache 1-km-Runde auf Asphalt – Fokus auf Gelenkrobustheit und wiederholte Belastung.
- Wechsel Tag/Nacht – üben Sie Laufen bei Wärme und Kühle, bei Helligkeit und Kunstlicht.
- Material doppelt denken – zwei Paar Schuhe, Schichtkleidung, mehrere Socken, klare Struktur im Camp.
- Verpflegung – kleine, gut verträgliche Portionen, im Training getestet, im Wettkampf routiniert umgesetzt.
- Teamorganisation – feste Einsatzzeiten, Nachtplanung, klare Kommunikation über Müdigkeit und Grenzen.
Wenn Sie diese Besonderheiten des 25-Stunden-Laufs in Wiesbaden in Ihre Vorbereitung einfließen lassen, geben Sie Ihrem Körper und Ihrem Kopf genau das, was sie brauchen: Stabilität. Vertrauen. Und die Chance, diese 25 Stunden nicht nur zu überstehen – sondern intensiv zu erleben.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Wiesbaden
Schätze deine Laufzeit
Fragen und Antworten
Der 25-Stunden-Lauf Wiesbaden findet im Wiesbadener Kurpark rund um das Kurhaus statt und verläuft als Rundkurs auf überwiegend befestigten Wegen. Das Profil ist insgesamt weitgehend flach mit nur leichten Wellen, ohne lange, steile Anstiege. Die Strecke ist dadurch gut laufbar, auch für weniger erfahrene Läufer, aber die Dauer von 25 Stunden macht die Belastung dennoch anspruchsvoll. Planen Sie Ihr Tempo so, dass Sie die wiederholten Runden gleichmäßig bewältigen.
Die besondere Schwierigkeit des 25-Stunden-Lauf Wiesbaden liegt weniger im Höhenprofil als in der Langzeitbelastung von 25 Stunden
Beim 25-Stunden-Lauf Wiesbaden ist eine kontrollierte, eher defensive Tempowahl entscheidend. Laufen Sie deutlich unter Wettkampf-Tempo, eher im Bereich ruhiger Dauerlauf, damit Sie auch nach Pausen erneut locker einsteigen können. Arbeiten Sie im Training mit längeren, ruhigen Läufen und gelegentlichen Tempodauerläufen, um die Grundlagenausdauer zu stärken. Im Rennen gilt: lieber konstant und entspannt laufen als zwischendurch überziehen – so helfen Sie Ihrem Team am zuverlässigsten über die gesamte Laufzeit.
Der Veranstalter stellt üblicherweise eine Grundversorgung mit Getränken und Basisverpflegung bereit. Zusätzlich sollten Sie Ihre persönliche Strategie planen: leicht verdauliche Kohlenhydrate, salzige Snacks, genug Wasser und ggf. isotonische Getränke. Beim Material sind bequeme, gut eingelaufene Laufschuhe, atmungsaktive Kleidung für Tag und Nacht und ggf. Regen- oder Kälteschutz wichtig. Denken Sie auch an Stirnlampe, Wechselsocken und eine Sitz- bzw. Ruhezone im Teamlager, um sich zwischen den Einsätzen zu erholen.
Auf preparun.com finden Sie zwei speziell angepasste Pläne für den 25-Stunden-Lauf Wiesbaden. Der kostenlose Starter Run ist ideal, um Ihre Vorbereitung aufzubauen: ein persönlicher Basisplan, zugeschnitten auf Ihr Alter, Ihr Niveau, Ihr Ziel und Ihre gewünschte Anzahl Wochenkilometer, abgestimmt auf Strecke und Höhenprofil des Events. Die Finisher Line ist der komplette, kostenpflichtige Plan, der Sie bis zum Tag X führt – mit detaillierter Struktur, um Sie sicher und vorbereitet an die Startlinie zu bringen. Beide Pläne sind vollständig PERSONALISIERT und berücksichtigen die Anforderungen dieses Laufs. Erstellen Sie jetzt Ihren eigenen Plan auf preparun.com.
Bereite deinen Lauf in 7 Fragen vor
25 Stunden laufen, wach bleiben, zusammen durch die Nacht – der 25-Stunden-Lauf im Wiesbadener Kurpark ist kein normaler Wettkampf, sondern ein langes, still pulsierendes Fest der Ausdauer. Wenn Sie schon angemeldet sind, dann wissen Sie: Diese 25 Stunden brauchen mehr als spontane Motivation. Sie brauchen einen klaren Plan, abgestimmte Wechsel, sinnvolle Pausen, gutes Material. Und einen Körper, der gelernt hat, lange wach zu bleiben und dennoch rund zu laufen. Auf Preparun bekommen Sie dafür Ihren individuellen Trainingsplan, angepasst an Ihr Niveau und Ihre Rolle im Team – damit jeder Ihrer Rundenmeter zählt.
25-Stunden-Lauf Wiesbaden
Meinen personalisierten Trainingsplan für 25-Stunden-Lauf Wiesbaden erstellen
Um deinen persönlichen Trainingsplan zu erstellen, stellen wir dir 9 Fragen, um dich besser kennenzulernen.
🏁 Welchen Lauf möchtest du laufen?

