Frostwiesenlauf – Briesen

Frostwiesenlauf

Briesen (03096) 23. Januar 2027 Laufen
Start in
J−152

Infos zum Lauf

Frostwiesenlauf bietet 4 Strecken von 5 bis 30 km, am 23. Januar 2027 in Briesen.

Wichtige Infos zu den Strecken von Frostwiesenlauf
Strecke Distanz Start
5 km 5 km
10 km 10 km
21 km 21 km
30 km 30 km

Winter, Spreewald, weite Wiesen und gefrorene Wege: Der Frostwiesenlauf ist ein Erlebnislauf, der Sie nicht über Zeitvorgaben, sondern über Gefühl, Ausdauer und kluge Vorbereitung fordert. Sie haben Ihre Distanz gewählt – 5 km, 10 km, 21 km oder 30 km mit Start um 10:00 Uhr – jetzt geht es darum, Ihren Körper und Ihren Kopf genau auf diese Strecke im Spreewald einzustellen.

Der Lauf startet bei Burg (Spreewald), typischerweise am Bootshaus am Leineweber bzw. am Landhotel Burg, und führt über flache Wege, Wiesen und winterliche Pfade rund um die Kanäle des Spreewalds. Die Veranstaltung ist ausdrücklich kein Wettkampf, es gibt keine offizielle Zeitnahme und keine Platzierung – im Ziel steht eine Uhr zur Orientierung, aber Ihr Erfolg wird durch Ihr eigenes Gefühl für Belastung und Kontrolle definiert.

Frostwiesenlauf Strecke & Profil: flach, aber winterlich anspruchsvoll

Die offiziellen Strecken in Burg umfassen 5 km, 10 km, 21 km und 30 km – alle ohne nennenswerten Höhenunterschied, aber mit typischen Spreewald-Besonderheiten. Der Spreewald ist bekannt für sein Wasser, seine Wiesen und seine feuchten Böden. Im Winter bedeutet das: je nach Witterung können die Wege gefroren, matschig oder leicht verschneit sein. Technisch ist der Lauf eher flach und laufbar, aber die Bodenbeschaffenheit variiert.

  • 5 km: kompakte Runde, ideal für Einsteiger oder als kontrollierter Trainingslauf im Wettkampfformat.
  • 10 km: klassische Runde mit Verpflegung etwa alle 5 km, perfekter Test für Ihre Grundschnelligkeit im Winter.
  • 21 km: längere Tour durch Wiesen und Wald, bei der Sie früh lernen müssen, das Tempo konstant zu halten.
  • 30 km: Kombination aus 10-km-Runde (orange Markierung) und 21-km-Runde (blaue Markierung) – ein echter Langdistanz-Trainingslauf.

Auf den Strecken ab 10 km stehen etwa alle 5 km Verpflegungsstellen zur Verfügung, zusätzlich im Zielbereich. An der Staupitzer Buschmühle und am Waldschlösschen können Sie am Sonntag Verpflegungspunkte innerhalb der Öffnungszeiten nutzen. Der Fokus liegt auf sicherer Belastung, nicht auf maximaler Geschwindigkeit.

Plan d'entraînement Frostwiesenlauf: wie Sie diesen Lauf gezielt vorbereiten

Auch wenn der Frostwiesenlauf offiziell ein Trainings- und Erlebnislauf ohne Zeitnahme ist, lohnt sich ein strukturierter plan d'entraînement. Ihr Ziel: die gewählte Distanz bei winterlichen Bedingungen kontrolliert und mit Reserven zu laufen. Die Vorbereitung hängt von der Distanz ab – und vom Untergrund.

Für 5 km empfiehlt sich ein Plan mit 2–3 Laufeinheiten pro Woche, darunter ein Tempotraining (Intervalle oder Fahrtspiel) und ein ruhiger Dauerlauf. Arbeiten Sie an sauberer Technik auf wechselndem Untergrund: leichte Geländeläufe, kurze Steigerungen, Lauf-ABC auf weichem Boden.

Für 10 km sollten Sie 3–4 Einheiten pro Woche einplanen: ein längerer Dauerlauf (60–80 Minuten), eine Einheit im Bereich oberhalb des Wohlfühltempos (Tempodauerlauf, Schwellenlauf) und ein moderater Intervallblock (z. B. 6 × 800 m) zur Verbesserung Ihrer Belastungssteuerung. Wichtig: Üben Sie das Laufen im Kältebereich, inklusive Warm-up mit Kleidungsschichten.

Wer 21 km oder 30 km läuft, braucht einen klar strukturierten Ausdaueraufbau. Planen Sie 3–5 Einheiten pro Woche mit:

  • einem langen Lauf (bis ca. 2 Stunden für 21 km, bis ca. 2:30–3:00 Stunden für 30 km, je nach Niveau),
  • einer Schwellen-Einheit (z. B. 3 × 10 Minuten im kontrollierten, zäh-fließenden Tempo),
  • einer ruhigeren GA1-Einheit zur Regeneration und Basisarbeit,
  • optional einem Technik- oder Stabi-Block (Core, Fußmuskulatur, Hüftstabilität).

Gerade für die 30 km lohnt es sich, einzelne lange Läufe auf ähnlichem Untergrund zu laufen: Waldwege, Wiesen, wechselnd fester Boden. Schulen Sie Ihr Gefühl dafür, wie sich ein langer Lauf ohne Zeitdruck anfühlt – denn beim Frostwiesenlauf wird Ihr Körper, nicht die Uhr, Ihr Maßstab.

Frauen, die auf 21 oder 30 km gehen, sollten besonders auf Regenerationsfenster und einen klugen Umgang mit Intensität achten: lieber einen strukturierten, periodisierten Plan mit gezielt gesetzten harten Einheiten als permanentes „Mitteltempo“. Zyklusbewusste Planung (z. B. intensivere Einheiten in der stabileren Phase, längere Läufe in der Wohlfühlphase) kann helfen, gleichmäßiger zu trainieren und das Verletzungsrisiko zu senken.

Ein individueller plan d'entraînement für den Frostwiesenlauf berücksichtigt Ihr aktuelles Niveau, Ihre gewünschte Distanz und die speziellen Anforderungen des Spreewald-Untergrunds – und sorgt dafür, dass Sie am Start mit klarer Struktur im Kopf stehen.

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Frostwiesenlauf Training: Intensität, Tempo und mentale Vorbereitung

Da es beim Frostwiesenlauf keine Zeitnahme gibt, ist die größte Falle: „Einfach loslaufen“ ohne klare Tempostrategie. Sie sollten im Training lernen, Ihr Tempo über Gefühl zu steuern. Arbeiten Sie mit subjektiver Belastung (z. B. Borg-Skala oder einfache Einteilung: „locker“, „kontrolliert hart“, „sehr hart“) und koppeln Sie diese an Ihre üblichen Trainingspace.

Für 5 km und 10 km lohnt sich ein Fokus auf:

  • ein kontrolliertes Starttempo (gefühlt etwas langsamer als Ihr 10-km-Wettkampftempo),
  • Steigerung auf den letzten 1–2 km,
  • Tempotraining von 3–6 Minuten-Intervallen im Bereich Ihrer geplanten Belastung.

Für 21 km und 30 km ist die Kunst: stabil laufen. Bauen Sie im Training sogenannte „Durchlauf-Einheiten“ ein, bei denen Sie zum Beispiel 15–20 km am Stück in einem gleichmäßigen Tempo laufen, ohne auf die Uhr zu schauen, und erst im Nachhinein die Zeit kontrollieren. So schärfen Sie Ihr Gefühl für nachhaltige Intensität.

Die winterlichen Bedingungen verlangen außerdem:

  • Training bei Kälte, um die Atmung und Muskulatur daran zu gewöhnen,
  • Warm-up mit dynamischen Übungen und leichtem Traben, bevor Sie längere Abschnitte schneller laufen,
  • spezifische Fuß- und Sprunggelenksstabilität (Balanceübungen, Einbeinstand, kleine Sprünge) – wichtig bei möglicherweise glatten oder unebenen Passagen.

Mentale Vorbereitung spielt beim Frostwiesenlauf eine zentrale Rolle. Sie laufen ohne Ergebnisliste – das bedeutet: Sie definieren Ihren Erfolg über Ihr eigenes Ziel. Legen Sie vorher fest, was Ihnen wichtig ist: gleichmäßiger Lauf ohne Einbruch, bestimmte gefühlte Intensität, saubere Technik bis zum Schluss. Arbeiten Sie im Training mit kleinen mentalen Ankern: Abschnitte von 5 km, gedankliche Unterteilung der Strecke, bewusste Fokussierung auf Atmung und Rhythmus.

Auf den langen Distanzen hilft eine „Checkpoint“-Strategie: Sie orientieren sich an den Verpflegungspunkten alle 5 km, nutzen sie als mentale Etappen und konzentrieren sich immer nur auf den nächsten Abschnitt, nicht auf die Gesamtdistanz.

Für Läuferinnen lohnt sich, mentale Belastung und körperliche Signale besonders ernst zu nehmen: kein schlechtes Gewissen bei Temporeduzierung, wenn die Tagesform nicht passt, sondern kluge Steuerung. Gefühlte Kontrolle ist in einem Erlebnislauf viel mehr wert als eine fiktive Zielzeit.

Wettkampfernährung

Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied

Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich

Ausrüstung & Praxis: was Sie für den Frostwiesenlauf brauchen

Die Strecke im Spreewald läuft größtenteils über flache Wege und Wiesen, mit potenziell nassen oder gefrorenen Abschnitten. Wählen Sie Schuhe mit gutem Profil – robuste Straßenlaufschuhe mit griffiger Sohle oder leichte Trailmodelle mit moderatem Profil. Wichtig: ausreichend Grip, aber keine übertriebene Aggressivität, damit Sie auf festen Abschnitten nicht „kleben“.

  • Kleidung: Zwiebelprinzip – dünne Basisschicht, isolierende mittlere Schicht, winddichte äußere Schicht; lieber leicht frieren am Start als überhitzen nach wenigen Kilometern.
  • Accessoires: dünne Handschuhe, Mütze oder Stirnband, ggf. Buff für den Hals.
  • Verpflegung: ab 10 km eigene Gels oder Riegel nach Bedarf, ergänzt durch die offiziellen Verpflegungsstellen etwa alle 5 km.
  • Safety: bei Glätte angepasstes Tempo; im Zweifel lieber ein sicherer Schritt als riskantes Überholmanöver.

Für 21 und 30 km ist eine kleine Laufweste oder ein Gürtel mit Trinkflasche sinnvoll, auch wenn es (je nach Streckenführung und Jahr) feste Verpflegungspunkte gibt. Planen Sie Ihre Energiezufuhr im Vorfeld: Start mit gut gefüllten Glykogenspeichern, erste Aufnahme nach 30–45 Minuten, dann alle 30 Minuten.

Infos & Ablauf: so funktioniert der Frostwiesenlauf

Der Frostwiesenlauf wird vom Spreewald-Marathon e.V. organisiert und findet in Burg (Spreewald) und Umgebung statt. Es handelt sich um einen Erlebnislauf mit verschiedenen Distanzen für Läufer, Walker und Wanderer. Die Startnummernausgabe und der Ablauf sind klar strukturiert, die Anreise erfolgt über das Landhotel Burg bzw. das Bootshaus am Leineweber als zentrale Punkte. Der Hauptparkplatz liegt nur wenige hundert Meter vom Start/Ziel entfernt.

Wichtig zu wissen:

  • Es gibt keine Zeitnahme, keine Platzierungen, nur eine Uhr im Ziel zur Orientierung.
  • Die Veranstaltung ist als Trainingslauf und Erlebnis konzipiert – perfekt, um mit Ihrem plan d'entraînement einen echten Formtest im Winter zu setzen.
  • Auf den längeren Strecken sind Verpflegungspunkte entlang der Route sowie im Ziel eingerichtet.

Aktuelle Informationen zu Ablauf, Zeiten und Rahmenprogramm finden Sie auf der offiziellen Seite frostwiese.de sowie über das Landhotel Burg, das als zentraler Veranstaltungsort dient.

Mit einer klugen Vorbereitung, einem auf Sie abgestimmten plan d'entraînement und dem Respekt vor der winterlichen Spreewald-Natur wird der Frostwiesenlauf zu einem intensiven, aber warmen Erlebnis – laufend, Schritt für Schritt, durch eine Landschaft, die im Januar ihren ganz eigenen, ruhigen Zauber hat.

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Gut zu wissen

Streckenprofil & Untergrund: was Ihre Beine beim Frostwiesenlauf erwartet

Die offiziellen Distanzen von 5 km, 10 km, 21 km und 30 km sind flach, aber im Winter keine „leichte Kost“ für Ihre Muskulatur.

Höhenprofil & Belastung

  • Kein nennenswerter Höhenunterschied – klassischer Flachkurs, dafür dauerhaft gleichmäßige Belastung der Beinmuskulatur und Sehnen.
  • Längere, gerade Abschnitte. Sie laufen viel im gleichen Rhythmus. Das fordert Ihre Ausdauer und Ihre Konzentration.
  • Die 30 km kombinieren die 10-km-Schleife (orange Markierung) mit der 21-km-Schleife (blaue Markierung. Das bedeutet: lange, mentale Strecke ohne Wechsel im Profil.

Typischer Untergrund im Spreewald-Winter

  • Wege entlang der Kanäle, Wiesen, Waldwege – überwiegend naturbelassener Boden.
  • Je nach Witterung: gefroren, matschig, feucht, leicht verschneit. Ihre Füße arbeiten permanent gegen Rutschen, Einsinken, kleine Unebenheiten.
  • Abschnitte können wechselnd sein: fester Boden im Schatten, weicher oder matschiger Boden in sonnigen Passagen. Ihr Körper muss sich flexibel anpassen.

Das macht den Lauf technisch „laufbar“, aber körperlich anspruchsvoller, als es die flache Topografie vermuten lässt. Genau darauf sollten Sie Ihr Training ausrichten.

Winterbedingungen & Wetter: wie Sie sich auf Kälte und Boden vorbereiten

Ende Januar im Spreewald. Das kann alles sein: trockene Kälte. Nasser Nebel. Gefrorene Wiesen. Schnee auf den Wegen. Für Ihr Training bedeutet das: Variabilität einkalkulieren.

Typische Wetter- und Temperatur-Szenarien

  • Temperaturen um den Gefrierpunkt, nicht selten darunter, besonders morgens.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit im Spreewald – die Kälte fühlt sich schnell „klamm“ an. Das belastet Atemwege und Muskulatur stärker als trockene Kälte.
  • Mögliche Glätte bei überfrorenem Boden oder leichtem Schneematsch. Vor allem auf Wiesen und unbefestigten Wegen.
  • Wind kann auf offenen Flächen „beißend“ wirken. Windchill-Effekt: gefühlt kälter als die Temperatur auf dem Thermometer.

Was das für Ihr Training bedeutet

  • Regelmäßig im Kältebereich laufen. Nicht nur einmal zur Probe, sondern wiederholt, damit sich Atmung und Muskulatur anpassen.
  • Bewusst auf wechselnden Untergründen trainieren: Parkwege, Waldboden, Wiesen, weicher Boden, eventuell Feldwege. So gewöhnen Sie Ihre Fußmuskulatur an den Spreewald.
  • Warm-up ernst nehmen: Sie starten nicht „aus dem Auto“ los. Erst mobilisieren, dann einrollen – besonders bei intensiveren Abschnitten.
  • Kleidung im Training testen: wie viele Schichten Sie bei bestimmten Temperaturen brauchen, ohne zu überhitzen.

Distanzen im Detail: wie sich 5, 10, 21 und 30 km im Spreewald anfühlen

5 km – kurz, aber intensiv

  • Eine kompakte Runde. Ideal, um Ihren Körper an den Untergrund zu gewöhnen und das Kältegefühl zu testen.
  • Belastung: eher herz-kreislauf-betont. Muskeln kommen mit der Distanz klar, aber die Kälte kann das Tempo drücken.
  • Im Training: Technik, Lauf-ABC, kurze Steigerungen auf wechselndem Untergrund. Sie brauchen Stabilität in Hüfte und Füßen.

10 km – Winterklassiker mit Verpflegung

  • Flache Runde, etwa alle 5 km eine Verpflegung – Sie können das als „Halbzeit-Checkpoint“ nutzen.
  • Belastung: Kombination aus Ausdauer und Tempo. Sie laufen lange genug, dass Boden und Kälte spürbar werden.
  • Im Training: längere Dauerläufe und kontrollierte Tempoabschnitte bei niedrigen Temperaturen. Ziel: Ihr Wohlfühltempo im Winter kennen.

21 km – die lange Spreewald-Tour

  • Sie sind deutlich länger unterwegs, oft über 2 Stunden, je nach Niveau. Die Kälte begleitet Sie die ganze Zeit.
  • Verpflegung etwa alle 5 km plus Ziel – das gibt Ihnen klare mentale Zwischenziele.
  • Belastung: Ermüdung durch Dauerbelastung auf flachem, aber wechselndem Boden. Sehnen, Fußgewölbe, Rücken – alles arbeitet konstant.
  • Im Training: lange Läufe, „Durchlauf-Einheiten“ in gleichmäßigem Tempo, ohne ständig auf die Uhr zu schauen. Sie müssen lernen, den eigenen Rhythmus zu fühlen.

30 km – langer Trainingslauf durch den Winter

  • Kombination aus 10-km- und 21-km-Runde. Sie erleben beide Untergrundvarianten. Das ist mental und körperlich ein ausdauernder Testlauf.
  • Verpflegungspunkte ca. alle 5 km plus Ziel, zusätzlich nutzbare Punkte an Staupitzer Buschmühle und Waldschlösschen innerhalb der Öffnungszeiten.
  • Belastung: Sie laufen deutlich über 2 Stunden, eventuell bis 3 Stunden. Energie- und Wärmemanagement werden entscheidend.
  • Im Training: sehr lange Läufe auf ähnlichem Untergrund, bewusstes Einteilen der Kräfte, gezielte Ernährung während des Laufes.

Verpflegung & Energie: wie Sie Ihre Distanz „füttern“

Offizielle Verpflegungspunkte

  • Ab 10 km gibt es auf der Strecke etwa alle 5 km Verpflegung sowie im Ziel.
  • Zusätzliche Verpflegungsmöglichkeiten am Staupitzer Buschmühle und am Waldschlösschen, nutzbar innerhalb der Öffnungszeiten.
  • Die Verpflegungspunkte sind ideal als mentale Etappen: Sie denken nicht in „30 km“, sondern in „5-km-Blöcken“.

Ihre eigene Energieplanung

  • Bis 5 km: meist keine zusätzliche Energiezufuhr nötig, Fokus auf gutes Frühstück und ausreichende Flüssigkeit vor dem Start.
  • 10 km: optional ein Gel oder etwas Kohlenhydrat nach ca. 30–45 Minuten, vor allem wenn Sie intensiver laufen.
  • 21 km und 30 km: klare Strategie nötig – erste Energiezufuhr nach 30–45 Minuten, danach alle 30–40 Minuten kleine Mengen.
  • Flüssigkeit: kleine Schlucke an jedem Verpflegungspunkt, lieber häufiger und wenig als selten und viel.
  • Im Training testen: Sorten von Gels, Riegeln, Getränken. Der Magen soll am Eventtag keine Überraschungen liefern.

Material & Ausrüstung: was Sie speziell für den Frostwiesenlauf einplanen sollten

Schuhe & Grip

  • Laufschuhe mit gutem Profil. Robuste Straßenmodelle mit griffiger Sohle oder leichte Trail-Schuhe.
  • Kein Extrem-Trail mit riesigen Stollen – Sie laufen auch auf festeren Abschnitten. Zu viel Grip kann hier bremsen.
  • Wichtig: ausreichend Seitenhalt, gute Dämpfung für längere Strecken, verlässliche Traktion auf feuchtem Boden.
  • Im Training: die Schuhe auf ähnlichem Untergrund laufen. Sie sollen wissen, wie sie bei Nässe und Frost reagieren.

Kleidung für Spreewald-Winter

  • Zwiebelprinzip: dünne, funktionelle Basisschicht; wärmende Zwischenlage; winddichte äußere Schicht.
  • Sie dürfen am Start leicht frösteln. Wenn Sie nach 2 km schwitzen, ist es zu warm.
  • Accessoires: dünne Handschuhe, Mütze oder Stirnband, ggf. Buff für Hals und Gesicht. Kälte über Kopf und Hände raubt Kraft.
  • Für 21 und 30 km: kleine Laufweste oder Gürtel mit Trinkflasche sinnvoll – besonders, wenn Sie Ihre Aufnahme unabhängig von Verpflegungspunkten steuern möchten.
  • Im Training: genau diese Kombination testen. Kein neues Oberteil am Lauftag.

Sicherheit & Praktisches

  • Bei Glätte: Tempo anpassen, Schritt verkürzen, Fußaufsatz bewusst kontrollieren. Ihre Gesundheit ist wichtiger als jede gefühlte „Pace“.
  • Auf Wiesen und weichen Böden: Füße arbeiten mehr – Fuß- und Sprunggelenksstabilität im Vorfeld trainieren (Balanceübungen, Einbeinstand, kleine Sprünge).
  • Brille oder Kappe kann bei Schneefall oder Niesel hilfreich sein, um die Sicht frei zu halten.

Mentale Vorbereitung: Kopfarbeit für einen Erlebnislauf ohne Zeitdruck

Der Frostwiesenlauf ist kein Wettkampf, keine Zeitmessung, keine Rangliste. Das verändert alles. Sie laufen gegen sich selbst. Oder besser: mit sich selbst.

Umgang mit Tempo ohne Uhr

  • Im Training bewusst Laufsessions ohne ständige Uhrkontrolle einbauen. Tempo nach Gefühl steuern.
  • Arbeiten mit subjektiver Belastung: „locker“, „kontrolliert“, „hart“. Sie müssen spüren, wo Ihre Grenzen liegen.
  • Für 21 und 30 km: „Durchlauf-Einheiten“ mit gleichmäßigem Tempo über viele Kilometer. Nachher erst auf die Zeit schauen.

Mentale Strategien für jede Distanz

  • 5 km: klare Startphase, ruhiger Beginn, dann Drehzahl sanft erhöhen. Fokus auf Technik, Rhythmus, Atmung.
  • 10 km: Strecke in zwei Teile denken – bis zur Verpflegung, dann zurück. Keine Panik, wenn das Tempo in der Kälte etwas niedriger als im Sommer ist.
  • 21 km: in 5-km-Blöcken denken, orientiert an Verpflegungspunkten. Jeder Abschnitt hat sein eigenes kleines Ziel.
  • 30 km: bewusst akzeptieren, dass es Phasen gibt, in denen es schwer wird. Sie planen diese Müdigkeit ein – und laufen trotzdem weiter.

Besondere Bedürfnisse von Läuferinnen

  • Intensität klug dosieren. Lieber klar strukturierte harte Einheiten als dauerndes „Mitteltempo“, das müde macht, ohne wirklich zu stärken.
  • Zyklusbewusste Planung im Training kann helfen: längere Läufe in stabileren Phasen, intensivere Belastung, wenn Sie sich körperlich sicher fühlen.
  • Am Lauftag: kein schlechtes Gewissen, wenn das Tempo reduziert werden muss. Ihr Gefühl ist das Maß, nicht eine imaginäre „Sollzeit“.

Spezielles je nach Distanz: Fokus im Training, ohne den Plan hier auszuformulieren

Für 5 km

  • Kurze, aber konzentrierte Vorbereitung: Technik, Schnelligkeit, Sicherheit auf wechselndem Untergrund.
  • Trainingseinheiten mit Fahrtspiel oder kurzen Intervallen auf weichen Wegen. Sie brauchen Mut für Tempo, auch wenn der Boden nicht perfekt ist.

Für 10 km

  • Mehr Umfang, gezielte Tempoeinheiten leicht über Ihrem Wohlfühltempo.
  • Testläufe bei Kälte, um zu spüren, wie sich Ihr „Wintertempo“ von Ihrem Sommergefühl unterscheidet.

Für 21 km

  • Klarer Ausdaueraufbau mit langen Läufen bis etwa 2 Stunden, auf Untergrund, der dem Spreewald ähnelt.
  • Bewusstes Einteilen der Kräfte ohne Wettkampfmodus – Sie laufen stabil, nicht maximal.

Für 30 km

  • Langdistanz-Fokus: lange Läufe, Energiezufuhr trainieren, mentale Stärke aufbauen.
  • Simulation einzelner Teilstücke auf ähnlichem Gelände. Sie sollen wissen, wie sich der Körper nach 2 Stunden noch anfühlt.

Rahmenbedingungen der Veranstaltung, die fürs Training wichtig sind

  • Der Lauf ist bewusst als Erlebnis- und Trainingslauf ohne Zeitmessung und Wertung konzipiert.
  • Eine Uhr im Ziel dient zur Orientierung, aber es gibt keine offiziellen Ergebnislisten.
  • Die Organisation durch den Spreewald-Marathon e.V. garantiert klare Streckenführung und verlässliche Verpflegung – Sie können im Training mit festen Checkpoints rechnen.

Wenn Sie diese Besonderheiten – flache, aber winterlich anspruchsvolle Strecken, die Verpflegungspunkte, die fehlende Zeitnahme und die Kälte im Spreewald – in Ihrer Vorbereitung berücksichtigen, steht einem starken, sicheren und emotional intensiven Frostwiesenlauf nichts im Weg.

Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Briesen

Basierend auf den letzten 10 Jahren (Durchschnittswerte 2017–2026)
☁️
Bewölkt
am häufigsten
Durchschn. Max.
Extrem 13°
-1°
Durchschn. Min.
Extrem -8°
16 km/h
Durchschn. Wind
Böen 75
Wetterhistorie vom 23 Januar seit 10 Jahren
☁️ -1° 2017
☁️ 2018
☁️ -2° 2019
☁️ 2020
🌨️ 2021
🌧️ 2022
🌧️ 2023
☁️ 2024
🌧️ 2025
☁️ -2° 2026
Wetterdaten: Open-Meteo / ERA5

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Pace 5:00 min/km
3:00 · Schnell 8:00 · Langsam
Geschätzte Zeit
50:00
Geschwindigkeit
12,0 km/h
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Fragen und Antworten

Der Frostwiesenlauf führt Sie auf winterlichen Wegen rund um Burg im Spreewald, überwiegend auf flachen Wiesen- und Deichwegen, teils mit befestigten Abschnitten. Der Lauf gilt als klassischer Winter- und Grundlagenlauf mit sehr geringem Höhenprofil, Sie müssen also keinen nennenswerten Berganstieg einplanen. Die Herausforderung liegt eher in Kälte, Wind und eventuell rutschigem Untergrund. Planen Sie Ihr Training mit längeren, ruhigen Läufen auf möglichst ähnlichem Terrain, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen.

Der Frostwiesenlauf ist kein klassischer Wettkampf, sondern ein „Winter- und Grundlagenlauf“ mit Fokus auf ruhigen Longruns, Saisonvorbereitung und mentaler Stärke im Winter. Das flache Profil macht ihn lauftechnisch moderat, die winterlichen Bedingungen können ihn jedoch fordernd machen. Geeignet ist der Lauf für ambitionierte Einsteiger mit Grundlagenausdauer und für erfahrene Läufer, die im Januar einen längeren Trainingslauf im Wettkampframen suchen. Ihr Tempo sollte klar unter Wettkampftempo bleiben – Ziel ist das Durchlaufen und Ankommen.

Planen Sie rückwärts ab dem Lauftermin 23.01.2027 und bauen Sie über 8–12 Wochen erst Grundlagenausdauer, dann gezielt längere Läufe im geplanten Wettkampftempo ein. Orientieren Sie sich an einer ruhigen Dauerlauf-Pace, bei der Sie entspannt sprechen können, da der Frostwiesenlauf als Grundlagenlauf konzipiert ist. Nutzen Sie 1–2 längere Läufe auf flachem Untergrund, um Ihre Zielpace zu testen. Steigern Sie Ihren Wochenumfang nur moderat (max. 10–15 %) und planen Sie eine kurze Taperingphase vor dem Lauf.

Vor Ort gibt es organisatorische Informationen zur Anreise nach Burg im Spreewald, u.a. mit ÖPNV und Auto. Da der Frostwiesenlauf als Winterlauf stattfindet, gehören mehrschichtige Laufbekleidung, Mütze, Handschuhe und rutschfeste Schuhe (ggf. mit gutem Profil) zur Pflichtausrüstung. Verpflegungsposten sind bei solchen Läufen üblich; setzen Sie trotzdem auf eigene Gels oder Riegel, die Sie im Training getestet haben. Planen Sie die Anreise mit Zeitpuffer, damit Sie sich vor dem Start in Ruhe umziehen, warmlaufen und die Strecke mental durchgehen können.

Für den Frostwiesenlauf 2027 bietet preparun zwei persönliche Trainingswege: den kostenlosen Starter Run, ideal, wenn Sie Ihre Vorbereitung strukturiert beginnen möchten, und die umfassende, kostenpflichtige Finisher Line für alle, die am Lauftag wirklich bereit und selbstbewusst an der Startlinie stehen wollen. Beide Pläne sind individuell auf Ihr Alter, Niveau, Ziel und Ihre Anzahl Wochenläufe zugeschnitten und exakt an Distanz und flaches Profil dieses Laufs angepasst. Erstellen Sie jetzt Ihren Plan direkt auf preparun.com und starten Sie Ihre Vorbereitung.

Bereite deinen Lauf in 7 Fragen vor

Der Frostwiesenlauf im Spreewald ist kein gewöhnlicher Wettkampf – aber genau deshalb lohnt sich eine gezielte Vorbereitung. Sie haben sich schon angemeldet, die Entscheidung ist gefallen. Jetzt geht es darum, Ihren Lauf über 5 km, 10 km, 21 km oder 30 km so zu planen, dass Sie mit starken Beinen und klarem Kopf durch die winterlichen Wiesen und Kanäle kommen. Mit einem persönlichen plan d'entraînement, abgestimmt auf Ihr Niveau und Ihre Ziel-Distanz, verwandeln Sie diesen Erlebnislauf in Ihr perfektes Saison-Highlight – kontrolliert, souverän und mit viel Freude an der Belastung.

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Anna Krüger

Artikel geschrieben von :
Anna Krüger kommt aus der Leichtathletik und dem Crosslauf - Disziplinen, die ihr Gespür für harte Intensität und präzises Training geprägt haben. Wettkämpferin durch und durch,…... weiterlesen
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Jules Patrick Maria Laurene
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