P-Weg Marathon – Plettenberg

P-Weg Marathon

Plettenberg (58840) 12. September 2026 Trail
Start in
J−48

Infos zum Lauf

P-Weg Marathon bietet 7 Wettbewerbe von 12 bis 76 km, am 12. September 2026 in Plettenberg.

Wichtige Infos zu den Wettbewerben von P-Weg Marathon
Wettbewerb Distanz Höhenmeter
12 km Lauf 12 km +270 m
Halbmarathon Lauf (21.1km) 21 km +540 m
Mountainbike 21 km 21 km +500 m
Marathon Lauf (42.2km) 42 km +1 150 m
Mountainbike 45 km 45 km +1 200 m
Ultramarathon Lauf (73km) 73 km +2 000 m
Mountainbike 76 km 76 km +1 900 m

P-Weg Marathon 2026 – Vorbereitung auf ein besonderes Wochenende im Sauerland

Der P-Weg Marathon in Plettenberg ist mehr als ein Wettkampf. Er ist ein ganzes Wochenende im Zeichen des Sports – mit Läufern, Walkern, Wanderern und Bikern, die gemeinsam die Berge rund um Plettenberg erobern und für eine dichte, motivierende Atmosphäre sorgen. Die Strecken führen über Waldwege, Forststraßen, Trails und kurze Asphaltpassagen durch das Sauerland, mit immer wieder beeindruckenden Ausblicken und vielen Höhenmetern.

Sie sind angemeldet. Die Vorfreude ist da – jetzt geht es darum, Ihre Vorbereitung

P-Weg Marathon Strecke und Profil: was Sie erwartet

Der P-Weg Die Laufstrecken sind als Rundkurse konzipiert und nutzen die Höhenzüge rund um die Stadt.

  • 12 km Lauf (ca. 270 hm): Kurzstrecke, als zweiter Teil der Halbmarathonstrecke. Sie starten in Landemert und laufen zurück Richtung Plettenberg – mit einem gut laufbaren Mix aus Feld- und Waldwegen sowie einem moderaten Höhenprofil.
  • Halbmarathon Lauf – 21,1 km / 540 hm: Klassischer Einstieg in den P-Weg. Mehrere längere Anstiege, aber ohne extreme Rampen. Viel Natur, typische Sauerland-Waldwege, zwischendurch kurze Asphaltpassagen.
  • Marathon Lauf – 42,2 km / 1150 hm: Deutlich fordernder. Lange Anstiege, welliges Profil und passagenweise technische Trails. Sie sind viele Stunden unterwegs – Verpflegung und Tempoplanung werden entscheidend.
  • Ultramarathon Lauf – 73 km / 2000 hm: Die Königsdistanz. Ein sehr langer Tag im Gelände mit vielen Höhenmetern, mehreren intensiven Anstiegen und den typischen mentalen Tiefs eines Ultras.

Dazu kommen die Mountainbike-Strecken mit 21 km/500 hm, 45 km/1200 hm und 76 km/1900 hm für Biker sowie eine eigene E-MTB-Strecke, die in der Ausschreibung geführt wird.

Die Wege sind überwiegend breit genug zum Überholen, aber auf den Trailpassagen wird es enger. Gerade dort ist saubere Technik und vorausschauendes Tempo wichtig. Typisch für den P-Weg: immer wieder kürzere, aber intensive Anstiege, die sich summieren und Ihre Beine im letzten Drittel stark fordern.

Vorbereitung und Plan d'entraînement für den P-Weg

Damit Sie den P-Weg Marathon mit Freude laufen oder fahren, braucht es einen strukturierten Plan d'entraînement

Bereit, loszulegen?

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In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.

Ich erstelle meinen Plan

Als Grundprinzip gilt: Bauen Sie Ihr Training progressiv auf. Steigern Sie Umfang und Intensität Schritt für Schritt. Ihr Körper muss Zeit haben, sich an längere Einheiten, Anstiege und bergab Belastungen zu gewöhnen. Drei bis vier Trainingswochen mit steigender Belastung, gefolgt von einer ruhigeren Woche zur Entlastung, sind ein gutes Raster.

Wählen Sie Ihre Schwerpunkte abhängig von der gemeldeten Distanz:

  • 12 km Lauf: Fokus auf Tempohärte und Lauftechnik bergauf/bergab. 1 intensivere Einheit pro Woche (Intervalle oder Fahrtspiel), 1 längerer Lauf bis ca. 14–15 km und mindestens 1 ruhige Einheit.
  • 21,1 km Halbmarathon: Aufbau eines stabilen Grundumfangs, lange Läufe bis 20–24 km, plus spezifisches Bergtraining. Dazu 1 Tempoeinheit (z. B. Tempodauerlauf) zur Verbesserung Ihrer Wettkampfgeschwindigkeit.
  • 42,2 km Marathon: Lange Läufe bis 28–32 km, teilweise auf profiliertem Gelände. Einheiten mit „marathonnahem“ Tempo und spezifische Bergintervalle (längere Anstiege in gleichmäßigem Tempo), kombiniert mit bewusst eingeplanten Regenerationstagen.
  • 73 km Ultramarathon: Sehr lange Einheiten (z. B. 35–45 km) im Gelände, teilweise im „Back-to-back“-Prinzip (zwei längere Läufe an aufeinanderfolgenden Tagen). Üben Sie Verpflegung, Rucksackhandling und das bewusste Reduzieren des Tempos bergauf.

Für die Mountainbike-Strecken (21, 45, 76 km) sollten Sie gezielt Kraftausdauer und Technik bergauf/bergab trainieren: längere Anstiege im mittleren Bereich fahren, Trittfrequenz stabil halten, sichere Linie auf naturbelassenen Trails finden. Auch hier gilt: Regelmäßige längere Ausfahrten und gezielte Intervalle auf der Strecke sind wichtiger als wenige „heldenhafte“ Trainingsmonster.

Wichtig ist die Anpassung an Ihr berufliches und familiäres Umfeld. Ein guter Plan d'entraînement berücksichtigt Ihre verfügbare Zeit, Ihre Erholungsphasen und vermeidet Überforderungen. Lieber drei solide Einheiten pro Woche über Monate als ein hektischer Block, der Sie direkt an die Belastungsgrenze bringt.

Trainingsschwerpunkte: Bergläufe, Trails und Kraft

Die größten Herausforderungen des P-Weg sind die Höhenmeter und die Länge der Strecken. Deshalb sollten folgende Bausteine in Ihrer Vorbereitung vorkommen:

  • Bergläufe und Uphill-Intervalle: Suchen Sie sich in Ihrer Umgebung längere Anstiege (5–10 Minuten) und laufen Sie diese im kontrollierten Tempo mehrmals hoch. Das stärkt Oberschenkel, Waden und die muskuläre Ausdauer.
  • Bergab-Technik: Üben Sie das bergab Laufen auf Waldwegen. Kurze Schritte, stabiler Rumpf, Blick ein paar Meter voraus. So reduzieren Sie das Risiko von Stürzen und Überlastungen an Knie und Sprunggelenk.
  • Trail-Training: Laufen oder fahren Sie regelmäßig auf unbefestigten Wegen. Je vertrauter Sie mit unruhigem Untergrund sind, desto entspannter bleiben Sie auf den P-Weg-Passagen.
  • Kraft- und Stabilisationstraining: 2 Mal pro Woche 15–20 Minuten für Rumpf, Hüfte und Beine (z. B. Ausfallschritte, Kniebeugen, Planks). Das hilft, die letzten Höhenmeter auf der Strecke noch sauber zu bewältigen.
  • Verpflegung testen: Gerade für Marathon und Ultra: üben Sie während langer Einheiten das Essen und Trinken. Was vertragen Sie? In welchen Abständen? Der P-Weg bietet Verpflegungspunkte, aber Ihre individuelle Strategie bleibt entscheidend.

Trainieren Sie die P-Weg-Pace: also genau das Tempo, das Sie auf dem welligen Profil realistisch halten können. Dazu eignen sich längere Tempoläufe auf hügeligen Strecken, bei denen Sie das Gefühl für Ihr „Wettkampftempo im Gelände“ entwickeln.

Wettkampfernährung

Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied

Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich

Strategie am Wettkampftag und passende Ausrüstung

Der P-Weg belohnt Läuferinnen, Läufer und Biker, die klug starten. Ihre Beine sind frisch, die Stimmung ist großartig – das verleitet zu einem zu schnellen Beginn. Stellen Sie sich Ihren Wettkampftag wie eine Treppe vor: langsam starten, Rhythmus finden, dann Schritt für Schritt steigern.

  • Startphase: Gehen oder rollen Sie die ersten Steigungen bewusst ruhiger an. Überholen können Sie später immer noch.
  • Mittelteil: Halten Sie ein Tempo, bei dem Sie noch ruhig atmen können und kurze Gespräche möglich sind. Gerade bei Marathon und Ultra ist dies der Bereich, in dem Sie die meiste Zeit verbringen.
  • Schlussphase: Ab etwa dem letzten Viertel der Strecke können Sie – falls noch Reserven da sind – das Tempo leicht erhöhen. Bleiben Sie dabei technisch sauber, vor allem bergab.

Beim Material zahlt sich Pragmatismus aus:

  • Schuhe: Für die Laufstrecken sind Trailschuhe mit gutem Profil sinnvoll, die gleichzeitig auf kürzeren Asphaltpassagen angenehm bleiben.
  • Bike-Ausrüstung: Gut gewartetes Mountainbike mit passenden Reifen für Waldwege und Trails. Sattel- und Cockpit-Position sollten vorab im Training getestet sein.
  • Bekleidung: Je nach Wetter Zwiebelschicht-Prinzip. Leichte Regenjacke kann bei wechselhaftem Sauerland-Wetter sinnvoll sein.
  • Verpflegungstransport: Trinkgurt oder Laufrucksack für längere Distanzen; beim Biken Trinkflaschen und ggf. Rucksack. Nehmen Sie vertraute Gels oder Riegel mit.

Beachten Sie die organisatorischen Hinweise des Veranstalters: Startunterlagen-Ausgabe, Startzeiten und mögliche Cut-Offs werden jeweils aktuell auf der offiziellen Website P-Weg.de veröffentlicht. Zusätzliche Eindrücke und Infos finden Sie auch über lokale Berichte und Plattformen wie LokalDirekt.

Ein letzter Punkt zur Vorbereitung: Planen Sie Ihre Anreise und Unterkunft frühzeitig. Das P-Weg-Wochenende zieht viele Sportler an, und ein ruhiger Vorabend in Plettenberg hilft, entspannt und konzentriert an den Start zu gehen.

Der P-Weg Marathon verbindet anspruchsvolle Strecken mit herzlicher Atmosphäre, eingebettet in die Hügel rund um Plettenberg. Wenn Sie Ihr Training mit Ruhe, Struktur und Respekt vor der Distanz angehen, wartet ein intensiver, aber wunderschöner Tag im Sauerland auf Sie.

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Gut zu wissen

Gelände, Untergrund und Streckencharakter

Der P-Weg fordert Sie nicht nur über die Distanz, sondern vor allem über das Gelände. Die offiziellen Höhenmeter machen klar: es geht immer wieder rauf und runter. Die Beine werden arbeiten. Der Kopf auch.

  • Sauerland-typische Mischung: überwiegend Waldwege und Forststraßen, dazwischen echte Trails und kurze Asphaltstücke. Der Untergrund ist selten vollkommen eben. Wurzeln, kleine Steine, Querfurchen sind normal.
  • Feuchte Passagen möglich: durch den Waldanteil bleiben viele Abschnitte lange feucht. Nasse Wurzeln, lehmige Stellen, rutschige Kurven – Sie sollten mit griffigem Profil und sicherer Technik rechnen.
  • Wechselnde Wegbreite: breite Forstwege, auf denen Sie gut überholen können. Engere Trailpassagen, wo Rhythmus, Fußarbeit und Rücksicht gefragt sind.
  • Profil „Wellen statt ein Berg“: keine einzelnen extremen Gipfel, sondern viele Anstiege, die sich summieren. Selbst auf der 12-km-Strecke sind 270 m Anstieg verteilt. Auf den Ultras fühlen sich die letzten Wellen wie Berge an.
Distanz Höhenmeter Charakter
12 km Lauf 270 m D+ Kurz, gut laufbar, aber klar profiliert – kein flacher Stadtlauf.
21 km Lauf 540 m D+ Halbmarathon mit mehreren längeren Anstiegen, idealer Einstieg in den P-Weg.
42 km Lauf 1150 m D+ Marathon mit deutlich forderndem Profil, langem Tag auf den Beinen.
73 km Lauf 2000 m D+ Ultra-Königsdistanz, sehr viele Anstiege, mentale Tiefs vorprogrammiert.
MTB 21 km 500 m D+ Kurz, aber mit kräftigen Anstiegen – ideal für Einsteiger mit Grundkondition.
MTB 45 km 1200 m D+ Mittlere Distanz mit klarer Höhenmeterlast, verlangt solide Kraftausdauer.
MTB 76 km 1900 m D+ Lang und bergig, ein echter Marathon für Biker.

Höhenmeter und Anforderungen pro Distanz

12 km Lauf – knackig, aber kontrollierbar

  • Belastung: 270 m D+ auf 12 km bedeuten mehrere kurze bis mittlere Anstiege. Ihre Pulskurve wird „zackig“ aussehen.
  • Schwerpunkt: Lauftechnik bergauf und bergab. Wer nur flach trainiert, merkt hier jede kleine Steigung.
  • Tempogefühl: Sie laufen selten im „gleichmäßigen Stadtlauf-Tempo“. Ihr Wettkampftempo im Profil sollten Sie im Training bewusst üben.

21 km Lauf – Halbmarathon im Profil

  • 540 m D+ auf 21 km sind deutlich anspruchsvoller als ein flacher Halbmarathon. Sie brauchen Ausdauer plus Bergkompetenz.
  • Herzstücke: längere Anstiege, die Sie nicht „weg sprinten“ können. Rhythmus ist alles.
  • Regenerationsfähigkeit: wiederholte Steigungen, gefolgt von bergab – die Muskulatur muss Einstecken und Erholen können.

42 km Lauf – Marathon mit 1150 m D+

  • Marathon plus Berge: die 1150 m D+ machen aus einem Marathon ein Bergmarathon. Ihre reine Straßen-Marathon-Bestzeit ist hier nur grobe Orientierung.
  • Downhill-Belastung: bergab-Laufen über Stunden fordert Knie, Oberschenkel und Sprunggelenke mindestens so stark wie bergauf.
  • Verpflegungsstrategie: Sie sind lange unterwegs. Essen, Trinken, Salz – alles muss sitzen. Sie sollten das im Training simulieren.

73 km Lauf – Ultra mit 2000 m D+

  • Extrem lange Belastung: 73 km gepaart mit 2000 m D+ sind ein ganzer Tag auf den Beinen. Müdigkeit, Wetterwechsel, mentale Schwankungen – alles kommt.
  • Strategie statt Heldentat: jedes zu schnelle Bergstück rächt sich Stunden später. Ihr Ehrgeiz muss mit Ihrer Vernunft kooperieren.
  • Mentaltraining: Sie werden Phasen haben, in denen Sie nicht mehr wollen. Damit sollten Sie im Kopf vorab gearbeitet haben.

MTB 21 / 45 / 76 km – Kraftausdauer auf dem Bike

  • 21 km / 500 m D+: erfordert gute Grundlagenausdauer und Sicherheit auf naturbelassenen Wegen.
  • 45 km / 1200 m D+: fordert Ihre Muskulatur über viele längere Anstiege, besonders Rücken und Beine.
  • 76 km / 1900 m D+: marathontypische Dauerbelastung. Sitzkomfort, Rumpfstabilität und Ernährung werden entscheidend.

Wetter und klimatische Bedingungen im Sauerland

Das Sauerland Mitte September ist launisch. Genau das macht den P-Weg spannend. Aber auch anspruchsvoll.

  • Temperaturen: morgens oft kühl, im Bereich um 8–12 °C. Tagsüber können 15–20 °C erreicht werden. Auf langen Distanzen erleben Sie diese Spanne komplett.
  • Feuchtigkeit: Nebel in Tälern, feuchte Luft im Wald, plötzlicher leichter Regen – typisch. Wege können rutschig bleiben, selbst wenn es nicht gerade regnet.
  • Wind: auf offenen Höhenzügen kann Wind eine Rolle spielen. Gerade bei Ultras kühlt das zusätzlich aus.
  • Wetterwechsel: Sonne – Wolken – Regenschauer. Sie sollten in der Vorbereitung auch bei schlechtem Wetter trainieren. Der Kopf braucht die Erfahrung, nicht nur die Beine.

Konsequenz für Ihre Vorbereitung: Sie sollten verschiedene Bedingungen testen. Laufen im Regen. Fahren bei feuchtem Untergrund. Kleidung in Schichten. Wie reagiert Ihr Körper auf Kälte, Nässe, Wärme? Das gibt Sicherheit für den Wettkampftag.

Verpflegung und Ernährung auf der Strecke

Der P-Weg bietet Verpflegungspunkte. Sie können sich darauf verlassen – aber nicht alles dem Veranstalter überlassen. Ihre persönliche Strategie bleibt der Schlüssel.

  • Kurze Distanzen (12 km Lauf, 21 km Lauf, MTB 21 km):
    • Sie können mit leichtem Setup starten. Eine kleine Softflask oder Flasche, ggf. ein Gel oder Riegel, reicht meist.
    • Trinken Sie trotzdem regelmäßig. Auch „nur“ 12 km mit Anstiegen können Ihren Kreislauf fordern.
  • Mittlere Distanzen (42 km Lauf, MTB 45 km):
    • Sie sollten eigene Verpflegung einplanen: Gels, Riegel, salzige Snacks, Elektrolyte.
    • Nutzen Sie die Verpflegungspunkte für Wasser und ergänzende Snacks. Testen Sie im Training, was Ihr Magen toleriert.
  • Ultras (73 km Lauf, MTB 76 km):
    • Hier braucht es eine klare Ernährungsstrategie über Stunden. Ab ca. 60–90 Minuten kontinuierliche, kleine Zufuhr von Kohlenhydraten.
    • Wechsel zwischen Flüssigenergie (Gels, isotonische Getränke) und fester Nahrung. Der Kopf freut sich über Abwechslung, der Magen auch.
    • Salz/Elektrolyte bewusst einplanen, besonders wenn es wärmer wird oder Sie stark schwitzen.

Ein ganz wichtiger Punkt: Üben Sie Ihre Verpflegung unter Belastung. Nicht nur am Küchentisch. Ihr Magen reagiert bei Puls 150 anders als zu Hause auf dem Sofa.

Mögliche Pacemaker / Meneurs d’allure und Tempoeinteilung

Offizielle Zeitläufer („Meneurs d’allure“) sind beim P-Weg nicht im Mittelpunkt der Kommunikation. Sie sollten sich nicht darauf verlassen, einen perfekten Pacemaker zu finden.

  • Für kürzere Läufe (12 km, 21 km):
    • Orientieren Sie sich an Läufergruppen mit ähnlichem Tempo. Gesprächstempo bergauf, etwas flotter bergab.
    • Ihr Gefühl ist wichtiger als jede Uhr. Wenn Sie früh „pressen“, fehlt Ihnen später die Luft.
  • Für Marathon und Ultra:
    • Planen Sie Ihr Tempo anhand von Puls, Atmung und Erfahrung, nicht nur nach Kilometerschnitt.
    • Bergauf lieber ein, zwei Gänge langsamer. Im Zweifel gehen statt laufen. Das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist Taktik.
    • Wenn Sie spontan jemanden mit ähnlichem Tempo finden, kann das mental Gold wert sein. Bleiben Sie aber bei Ihrem Plan.

Schuhe, Bike und Ausrüstung – spezifisch für den P-Weg

Schuhe und Laufmaterial

  • Trailschuhe mit gutem, aber nicht zu aggressivem Profil: Sie brauchen Grip im Wald und auf Trails, aber trotzdem Komfort auf den Asphaltpassagen.
  • Dämpfung nach Distanz wählen:
    • 12–21 km: leichtere, direktere Modelle möglich, wenn Sie es gewohnt sind.
    • 42–73 km: etwas mehr Dämpfung und Schutz für die langen Stunden sind sinnvoll.
  • Stabiler Sitz: In den Downhills dürfen Sie nicht „im Schuh schwimmen“. Blasen und blaue Zehen kosten Sie Motivation.
  • Optional: leichte Gamaschen, wenn Sie empfindlich auf kleine Steine im Schuh reagieren.

Bike-Setup für die MTB-Strecken

  • Wartung vor dem Wettkampf: Bremsen, Schaltung, Kette, Dämpfer – alles frisch gewartet. Ein technischer Defekt auf einem Trailabschnitt kann nicht nur frustrieren, sondern gefährlich werden.
  • Bereifung:
    • Profil: griffig für Waldwege und Trails, nicht zu schmal.
    • Reifenbreite: eher komfortabel als minimalistisch. Grip ist wichtiger als ein paar eingesparte Gramm.
  • Sattel- und Cockpit-Position: vorher in langen Ausfahrten testen. Wenn der Rücken nach 2 Stunden schmerzt, wird es bei 45 oder 76 km zur Qual.
  • Werkzeug und Ersatz: Multitool, Ersatzschlauch oder Dichtmittel, Minipumpe/CO₂. Sie sollten kleinere Pannen selbst beheben können.

Kleidung und Extras

  • Zwiebelschicht-Prinzip: Funktionsshirt, leichte Mittelschicht, dünne Regen- oder Windjacke. Flexibel reagieren, statt frieren oder überhitzen.
  • Accessoires:
    • Kappe oder Stirnband gegen Sonne oder kühle Luft.
    • Leichte Handschuhe bei kühlem Morgenstart, vor allem für Biker.
    • Sonnenbrille mit klaren oder leicht getönten Gläsern – schützt auch im Wald vor Ästen und Wind.
  • Trinksystem:
    • Läufer: Trinkgurt oder Laufrucksack für Marathon und Ultra. Für 12–21 km reicht oft eine Handflasche oder kleine Flasche im Gürtel.
    • Biker: 1–2 Flaschen am Rahmen, ggf. kleiner Rucksack mit Trinksystem für längere Distanzen.

Spezielle Vorbereitung je nach Distanz

Für 12 km Lauf – kurz, aber intensiv

  • Üben Sie kurze, harte Anstiege und schnelle Richtungswechsel auf Feld- und Waldwegen.
  • Arbeiten Sie an sicherem Downhill-Laufen – Sie dürfen mutig, aber kontrolliert laufen.
  • Testen Sie Ihr Wettkampftempo auf welligem Profil. Flache Tempoangaben helfen nur bedingt.

Für 21 km Lauf – Halbmarathon im Gelände

  • Bauen Sie lange Läufe mit Hügeln (bis ca. 20–24 km) in Ihre Wochen ein.
  • Verknüpfen Sie Bergintervalle mit ruhigen Abschnitten – so simulieren Sie das P-Weg-Profil.
  • Trainieren Sie die Kombination aus Tempo und Höhenmetern – genau das erwartet Sie in Plettenberg.

Für 42 km Lauf – Marathontag im Sauerland

  • Planen Sie lange Gelände-Läufe mit ähnlichen Höhenmetern in Relation zur Distanz.
  • Üben Sie Verpflegung, Tempo und Kleidung in einem „Probetag“ – möglichst auf profilierten Strecken.
  • Trainieren Sie bewusst das Einteilen bergauf: lieber kontrolliert gehen als sich am ersten langen Anstieg zu verbrennen.

Für 73 km Lauf – Ultra-Vorbereitung

  • Nutzen Sie Back-to-back-Einheiten (zwei lange Tage hintereinander), um die Ermüdung zu simulieren.
  • Trainieren Sie Nacht- oder Dämmerungsläufe, falls Sie längere Zeit unterwegs sind oder später starten.
  • Arbeiten Sie an Ihrer mentalen Strategie: Wie gehen Sie mit Tiefs um? Welche Sätze helfen Ihnen, weiterzugehen?

Für MTB 21 / 45 / 76 km

  • Fahren Sie längere Anstiege im mittleren Bereich – Rhythmus statt „Vollgas-Stop-Vollgas“.
  • Üben Sie technische Abfahrten auf Trails, auch bei feuchter Witterung. Ihr Selbstvertrauen bergab ist Gold wert.
  • Simulieren Sie Ihre Ernährung auf dem Rad: Essen, Trinken und Bremsen/Lenken gleichzeitig müssen funktionieren.

Sicherheit, Gesundheit und mentale Vorbereitung

  • Überlastungsrisiko: die Kombination aus Distanz, Höhenmetern und Trails kann Sehnen und Gelenke stark fordern. Hören Sie im Training auf Warnsignale.
  • Sturzprävention: im Trailbereich gilt: Blick 2–3 Meter voraus, kurze Schritte, stabile Körpermitte. Auf dem Bike: Finger an der Bremse, Körperspannung, Blickführung.
  • Mentale Stärke:
    • Stellen Sie sich die kritischen Momente vor: der letzte lange Anstieg, ein Regen-Schauer, müde Beine.
    • Bereiten Sie sich innerlich darauf vor, trotzdem weiterzugehen. Schritt für Schritt. Kurbelumdrehung für Kurbelumdrehung.
  • Erholungsmanagement: Schlaf, Ernährung, Stressmanagement – alles beeinflusst Ihre Vorbereitung. Der P-Weg ist ein langer Traum. Geben Sie Ihrem Körper die Chance, ihn zu leben.

Sie werden beim P-Weg nicht nur eine Strecke laufen oder fahren. Sie erleben einen ganzen Tag, vielleicht ein ganzes Wochenende, das viel von Ihnen fordert – und Ihnen genauso viel zurückgibt. Bereiten Sie sich mit Respekt vor der Distanz vor. Und mit der Vorfreude, die Sie schon jetzt spüren.

Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Plettenberg

Basierend auf den letzten 10 Jahren (Durchschnittswerte 2016–2025)
🌧️
Regen
am häufigsten
19°
Durchschn. Max.
Extrem 29°
11°
Durchschn. Min.
Extrem 4°
16 km/h
Durchschn. Wind
Böen 93
Wetterhistorie vom 12 September seit 10 Jahren
🌤️ 27° 2016
🌧️ 14° 2017
☁️ 22° 2018
🌧️ 20° 2019
☁️ 20° 2020
🌧️ 18° 2021
☁️ 21° 2022
🌧️ 23° 2023
🌧️ 12° 2024
🌧️ 15° 2025
Wetterdaten: Open-Meteo / ERA5

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Auf Basis deiner Ziel-Pace sieht dein Lauf so aus
Pace 5:00 min/km
3:00 · Schnell 8:00 · Langsam
Geschätzte Zeit
50:00
Geschwindigkeit
12,0 km/h
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Der P-Weg Marathon im Sauerland ist kein Lauf, den man „mal eben“ mitnimmt. Die Höhenmeter, die langen Anstiege und das abwechslungsreiche Terrain verlangen eine gezielte Vorbereitung. Wenn Sie Ihren Wettkampftag wirklich genießen wollen, brauchen Sie einen klaren Fahrplan für Ihr Training: passende Umfänge, spezifische Bergbelastungen, saubere Regeneration. Ein persönlicher Plan d'entraînement hilft Ihnen, Ihre Ziele realistisch zu setzen, Überlastungen zu vermeiden und Schritt für Schritt Form aufzubauen. So stehen Sie am Start in Plettenberg nicht mit Fragezeichen im Kopf, sondern mit Ruhe, Selbstvertrauen – und der Vorfreude auf einen starken Tag.

Persönlicher Plan für

P-Weg Marathon

Etappe 1 / 9 Lauf

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Jonas Behrens

Artikel geschrieben von :
Jonas Behrens läuft seit über fünfzehn Jahren und kommt aus dem Straßenlauf. Angefangen hat er, um den Stress im Job abzubauen, und schnell hat er im…... weiterlesen
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Jules Patrick Maria Laurene
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