Infos zum Lauf
Schwarzwald-Marathon bietet 4 Strecken von 5 bis 42 km, am 10. Oktober 2026 in Braunlingen.
| Strecke | Distanz | Start |
|---|---|---|
| 5 km | 5 km | |
| 10 km | 10 km | |
| 21 km | 21 km | |
| 42 km | 42 km |
Vorbereitung auf den Schwarzwald-Marathon 2026 in Bräunlingen
Sie sind für den Schwarzwald-Marathon am zweiten Oktoberwochenende 2026 gemeldet – ein großartiges Ziel. Diese Veranstaltung in Bräunlingen gehört zu den ältesten Marathonläufen Deutschlands und lebt von ihrer familiären Atmosphäre, den Waldwegen und der klaren Struktur des Wettkampftages. Jetzt geht es darum, Ihre Vorbereitung so aufzubauen, dass Sie am Start mit Ruhe, Vertrauen und einem klaren Plan stehen.
Schwarzwald-Marathon: Strecke, Profil und Besonderheiten
Der Schwarzwald-Marathon findet in Bräunlingen (PLZ 78199) im Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg, statt. Start und Ziel liegen an der Stadthalle bzw. im Bereich Schulstraße/Kirchstraße, die Veranstaltung ist kompakt organisiert, mit kurzer Wegeführung rund um die Halle.
Alle vier Hauptdistanzen – 5 km, 10 km, 21 km (Halbmarathon) und 42 km (Marathon) – starten laut offiziellen Angabe um 09:30 Uhr. Damit beginnt Ihr Wettkampftag früh und verlangt eine durchdachte Morgenroutine.
Für den Marathon beschreibt der Veranstalter den Kurs wie folgt: etwa 80 % gut befestigte Waldwege und 20 % Asphalt, die ersten rund 21 Kilometer leicht ansteigend, danach leicht fallend bis ins Ziel, jeder Kilometer ist markiert. Diese Charakteristik prägt auch die längeren Läufe und die Gesamtatmosphäre: es ist kein Bergmarathon, aber auch kein flacher Citylauf – eher ein welliger Waldmarathon mit kontrollierten Höhenmetern.
Die kürzeren Strecken (5 km, 10 km, Halbmarathon) nutzen Teile dieses Profils und der Waldwege; Sie laufen überwiegend auf festen Forstwegen, mit überschaubarem Asphaltanteil, eingebettet in den typischen Schwarzwald-Wald.
- Untergrund: überwiegend fester, gut laufbarer Waldweg, teils grober Schotter, wenig „Stadt-Asphalt“.
- Profil: Marathon bis km 21 kontinuierlich leicht bergauf, danach überwiegend leicht bergab; Halbmarathon und 10 km mit welligen Abschnitten.
- Orientierung: jeder Kilometer ist ausgezeichnet – ideal für eine tempogesteuerte Rennstrategie.
Die Stimmung ist traditionell, ruhig und lauforientiert: eine gewachsene Veranstaltung seit 1968, mit vielen Wiederholungstätern und einem Fokus auf sportliche Leistung statt Show.
Wie Sie den Schwarzwald-Marathon gezielt vorbereiten
Damit Ihr Lauf in Bräunlingen gelingt, sollte Ihre Vorbereitung den Charakter der Strecke widerspiegeln. Ein allgemeiner Marathonplan reicht oft nicht – gerade die lange, leichte Steigung bis zur Mitte des Marathons (bzw. die welligen Passagen bei Halbmarathon/10 km) verlangt gezielte Reize.
Herzstück Ihrer Vorbereitung ist ein individueller Plan d'entraînement, der Ihre Distanz (5 km, 10 km, 21 km, 42 km), Ihr aktuelles Niveau und Ihren Alltag berücksichtigt. Er sollte drei Dinge sauber abdecken: Grundlagenausdauer, spezifische Tempoarbeit und kraftorientiertes Laufen bergauf.
Für den Marathon (42 km):
- Planen Sie regelmäßige lange Läufe auf Waldwegen, ideal mit leichten Anstiegen über viele Kilometer. Ziel: gleichmäßiges Tempo bergauf halten ohne Überlastung.
- Integrieren Sie „Progression-Läufe“: erste Hälfte kontrolliert ruhig, zweite Hälfte etwas schneller – so simulieren Sie das leicht fallende Profil ab km 21.
- Arbeiten Sie einmal pro Woche an Tempodauerläufen im Bereich Marathon- bis Halbmarathon-Pace, um das Gefühl für Ihr Wettkampftempo zu schärfen.
Für den Halbmarathon (21 km):
- Setzen Sie auf eine Kombination aus lockeren Dauerläufen und Tempobelastungen von 15–40 Minuten im Bereich Ihres Zieltempos.
- Laufen Sie gezielt auf Waldwegen und Schotter, um die Muskulatur an den Untergrund zu gewöhnen.
- Fügen Sie moderate Steigerungsläufe oder Bergintervalle (z.B. 200–400 m) hinzu, um bergauf ökonomischer zu werden.
Für 10 km und 5 km:
- Betonen Sie kürzere, schnelle Intervalle (z.B. 8×400 m, 5×1 km) mit vollständiger Erholung, um Ihr Tempo zu entwickeln.
- Kombinieren Sie diese mit einem wöchentlichen längeren Dauerlauf (8–12 km), damit Sie stabil durchlaufen können, auch auf welligem Waldterrain.
- Nutzen Sie das Streckenprofil: auf leichten Anstiegen kontrolliert bleiben, Temporeserven für flache/abfallende Abschnitte aufheben.
Ein strukturierter Plan d'entraînement für den Schwarzwald-Marathon sollte außerdem Ihre berufliche und familiäre Situation respektieren: lieber drei bis vier verlässliche Einheiten pro Woche als ein überladener Plan, den Sie nicht durchhalten. Konstanz ist hier wichtiger als spektakuläre Einzeltrainings.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Planen Sie Ihre Trainingswochen rückwärts: vom Wettkampftag ausgehend, mit einem klaren Aufbau von Umfang und Intensität. Die letzten zwei Wochen vor dem Lauf („Tapering“) dienen dazu, Umfang leicht zu reduzieren, einige kurze Tempoimpulse zu setzen und die Beine frisch zu halten. Gerade bei einem Marathon mit Waldwegen hilft ein leicht reduzierter Umfang, um muskuläre Ermüdung vor dem Start zu vermeiden.
Vergessen Sie nicht die Regeneration: mindestens ein bis zwei Ruhetage pro Woche, dazu leichte Mobilisations- oder Stabieinheiten. Der Schwarzwald-Marathon belohnt Läufer, die stabil und verletzungsfrei an den Start kommen.
Material und Ausrüstung: was zum Schwarzwald-Marathon passt
Da der Untergrund zu 80 % aus gut befestigten Waldwegen besteht, lohnt sich die bewusste Wahl der Schuhe.
- Laufschuhe: Wählen Sie ein Modell mit solide gedämpfter Sohle und guter Traktion auf Schotter. Straßenschuhe mit griffiger Außensohle sind meist ausreichend; reine Wettkampfspikes oder sehr harte Carbon-Racer sind auf längeren Waldpassagen oft unangenehm.
- Bekleidung: Im Oktober im Schwarzwald sind die Temperaturen häufig kühl am Morgen, später angenehm. Schichtenprinzip: dünnes Funktionsshirt, ggf. leichte Armwärmer oder ein dünner Longsleeve.
- Verpflegung: Nutzen Sie die offiziellen Verpflegungspunkte (Wasser, isotonische Getränke, ggf. Obst), und testen Sie im Training, wie Ihr Magen reagiert. Gerade auf der Marathondistanz ist ein klarer Plan für Energiezufuhr (z.B. Gels alle 30–40 Minuten) sinnvoll.
Trainieren Sie mit dem Material, das Sie im Wettkampf tragen wollen: gleiche Schuhe, ähnliche Kleidung, gleiches Verpflegungskonzept. So vermeiden Sie Überraschungen auf den Waldwegen rund um Bräunlingen.
Renntaktik und typische Fallen auf dem Kurs
Die größte taktische Besonderheit des Schwarzwald-Marathons liegt im Verlauf der Höhenmeter: lange, leichte Steigung zuerst, danach ein ebenso langer, leicht abfallender Teil. Das verführt viele Läufer dazu, am Anfang zu schnell zu laufen, weil die Steigung „harmlos“ wirkt.
- Für den Marathon: Planen Sie die ersten 20–22 km bewusst ruhiger als Ihr Gefühl. Orientieren Sie sich an Herzfrequenz oder Tempo, nicht an der momentanen Leichtigkeit. Der zweite, leicht fallende Teil soll sich wie eine kontrollierte Beschleunigung anfühlen, nicht wie ein Kampf um das Überleben.
- Für den Halbmarathon: Laufen Sie die ersten Kilometer minimal unter Zieltempo, gewinnen Sie Sicherheit, und nutzen Sie flachere oder leicht abfallende Abschnitte für kontrollierte Tempoerhöhung.
- Für 10 km/5 km: Vermeiden Sie einen zu aggressiven Start. Ein gleichmäßiger, leicht progressiver Lauf ist auf Waldwegen fast immer schneller als ein „All-in“ auf den ersten zwei Kilometern.
Der Wald kann psychologisch wirken: weniger Zuschauer, viel Natur, lange Passagen allein. Bereiten Sie sich mental darauf vor, sich am Tempo und der Kilometrierung zu orientieren, nicht an externem Applaus. Ein klarer Plan und ein ruhiger innerer Dialog („jetzt kontrolliert, später steigern“) sind hier Gold wert.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Organisation, Zeitplan und praktische Hinweise
Der 58. Int. Schwarzwald-Marathon 2026 findet laut offizieller Ausschreibung am Wochenende 10./11. Oktober 2026 in Bräunlingen statt. Die Online-Anmeldung schließt am 08.10.2026, Nachmeldungen sind am Samstag und Sonntag jeweils bis 60 Minuten vor dem Start in der Stadthalle möglich.
- Startzeit: Offizielle Angabe für alle vier Distanzen: 09:30 Uhr.
- Startunterlagen: Ausgabe und Nachmeldung in der Stadthalle im 1. Obergeschoss.
- Rahmenprogramm: traditionell mit Marathonsportmesse, Pasta-Angebot und ruhiger, aber herzlicher Laufatmosphäre.
Nutzen Sie den frühen Start: stehen Sie rechtzeitig auf, frühstücken Sie leicht verdaulich (ca. 2–3 Stunden vor dem Lauf) und planen Sie genug Zeit für Anfahrt, Abholung der Startnummer und Einlaufen ein. Ein kurzer Checklauf von 5–10 Minuten mit ein paar Steigerungen reicht meist, um die Muskulatur auf die Waldwege vorzubereiten.
Weitere Detailinformationen zur Veranstaltung, Strecke und Organisation finden Sie auf der offiziellen Webseite schwarzwaldmarathon.de sowie über die Facebook-Seite Facebook Schwarzwald-Marathon.
Bereiten Sie Ihren Lauf so vor, dass Sie die Ruhe des Schwarzwalds, die Tradition dieser Veranstaltung und Ihren eigenen Rhythmus genießen können. Bräunlingen im Oktober bietet dafür die perfekte Bühne.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
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Gut zu wissen
Streckenprofil, Höhenmeter und spezifische Anforderungen
Der Schwarzwald-Marathon ist kein Hochgebirgslauf. Aber er fordert. Still. Konsequent. Die Höhenmeter spüren Sie vor allem über die Länge, nicht über einzelne Rampen.
- Gesamtcharakter: Landschaftslauf mit deutlich spürbarem Anstieg in der ersten Hälfte und langem, technisch unkompliziertem Gefälle zurück nach Bräunlingen.
- Marathon 42 km: Erst Anstieg von ca. 700 m auf rund 1000 m bis etwa km 17–21, dann Lauf auf dem Hochplateau, anschließend langer, stetiger Abstieg zurück Richtung Kirnbergsee und Bräunlingen. Die Belastung entsteht durch die Dauer des Bergauf-Laufens, weniger durch extreme Steigungen.
- Halbmarathon 21 km: Verläuft im ersten Teil wie der Marathon, biegt bei km ca. 12 Richtung Kirnbergsee ab und trifft später wieder auf die Marathonstrecke. Sie erleben also denselben langen Anstieg, aber kürzeres Bergablaufen.
- 10 km: Welliges Profil mit Teilen der Hauptstrecken, klar waldorientiert, ohne extreme Anstiege.
- 5 km: Kürzere Schleife mit Waldanteil, überschaubare Höhenmeter, aber dennoch nicht komplett flach.
Wichtig: Ihr Körper wird lange bergauf unter moderater Steigung
Untergrund und technische Anforderungen der Strecke
Der Schwarzwald-Marathon ist ein Naturlauf. Der Boden spricht mit Ihnen – Schotter, Waldwege, nur wenig Asphalt.
- Untergrundanteile: 80 % gut befestigte Waldwege, 20 % Asphalt auf allen langen Distanzen. Für Halbmarathon, 10 km und 5 km gilt ein sehr ähnlicher Charakter: überwiegend Forstwege, teils grober Schotter.
- Typische Passagen: - Forststraßen mit kompaktem Schotter - Waldwege mit leicht wechselndem Grip - kurze Asphaltstücke im Ortsbereich und Übergängen
- Technische Schwierigkeit: Keine Trail-Passagen mit Wurzeln und steilen Downhills wie in Gebirgsläufen, aber dauerhaft unruhiger Untergrund. Ihre Fuß- und Wadenmuskulatur arbeitet deutlich mehr als auf reinem Stadtasphalt.
Sie sollten damit rechnen, dass Tempoeinbrüche eher vom Untergrund als von einzelnen „Berg-Gegnern“ kommen. Stabilität im Fuß ist hier Gold wert.
Wetter und klimatische Bedingungen im Oktober im Schwarzwald
Der Schwarzwald im Oktober kann sanft sein. Oder hart. Beides ist möglich. Sie sollten vorbereitet sein.
- Typische Temperaturen: Morgens oft im Bereich 5–10 °C, tagsüber 10–15 °C, je nach Wetterlage. Auf den Höhenlagen Richtung Oberbränd/Hochplateau kann es etwas kühler sein als im Startbereich.
- Witterung: Häufig trocken-kühl, aber durchaus Regen, Nebel oder feuchte Luft möglich. Die Waldwege können dann rutschiger sein, Schotter dunkler und schwerer zu lesen.
- Wind: Im Wald oft gedämpft, aber auf offeneren Abschnitten der „Langen Planie“ und in Hochlagen kann Wind Einfluss auf das Tempo haben.
Ihr Training sollte deshalb auch bei kühleren Temperaturen
Praktische Wetter-Strategie für Sie
- Regelmäßig in ähnlichen Bedingungen laufen (morgens, kühl, ggf. feucht).
- Testläufe mit dünner Mütze, Handschuhen und Schichtenprinzip einplanen.
- Vor dem Lauf einen konkreten Plan haben: „Was ziehe ich an, wenn es 5 °C und nass ist? Was, wenn es 12 °C und trocken ist?“
Materialempfehlungen nach Distanz und Streckencharakter
Ihr Material entscheidet mit über Spaß, Sicherheit und Tempo. Die Waldwege verzeihen wenig Experimente am Wettkampftag.
Schuhe
- Allgemein: Gut gedämpfte Straßenschuhe mit griffiger Außensohle funktionieren für alle Distanzen sehr gut. Reine, sehr harte Wettkampf-Carbonmodelle sind auf 80 % Waldwegen oft unangenehm – besonders über 21 km und 42 km.
- Für 42 km Marathon: - Dämpfung ausreichend für lange Bergauf- und Bergabpassagen - Fester Halt im Schuh, damit der Fuß auf Schotter nicht rutscht - Gute Traktion für feuchte Waldwege
- Für 21 km Halbmarathon: Etwas leichtere Modelle sind möglich, solange Dämpfung und Grip stimmen. Stabilität wichtiger als das letzte Gramm Gewicht.
- Für 10 km und 5 km: Leichtere Tempo-Schuhe mit ausreichendem Profil sind ideal. Extrem flache Wettkampfspikes sind wegen des Schotters nicht empfehlenswert.
Bekleidung
- Schichtenprinzip: Dünnes Funktionsshirt, ggf. Longsleeve oder Armwärmer, leichte Laufjacke bei Regen. So können Sie bei steigenden Temperaturen unterwegs flexibel reagieren.
- Kopf und Hände: Dünne Mütze oder Stirnband und leichte Handschuhe können am Start sehr angenehm sein, besonders für Marathonläufer, die lange unterwegs sind.
- Sichtbarkeit: Die Strecke liegt im Wald, aber es ist Tageslicht. Reflektoren sind nicht zwingend nötig, können aber bei nebligen Bedingungen hilfreich sein.
Sonstiges Equipment
- Trinkgürtel oder Softflask: Sinnvoll vor allem auf der Marathondistanz, wenn Sie zwischen den offiziellen Verpflegungspunkten flexibel trinken möchten.
- GPS-Uhr: Da jeder Kilometer gekennzeichnet ist, können Sie Tempo und Puls sehr fein steuern. Nutzen Sie das gezielt in Ihrer Rennstrategie.
- Leichte Regenjacke: Bei unsicherer Wetterlage für Marathon und Halbmarathon sinnvoll. Bitte im Training testen – nichts Neues am Wettkampftag.
Verpflegung und Energiezufuhr auf der Strecke
Die Verpflegungspunkte sind Ihre Tankstellen. Gerade im Wald, wo weniger äußere Reize da sind, ist eine klare Strategie entscheidend.
- Offizielle Verpflegungspunkte: Entlang der Marathon- und Halbmarathonstrecke werden Wasser, isotonische Getränke und häufig auch einfache feste Nahrung (z.B. Obst) angeboten. Die genaue Platzierung pro Kilometer entnehmen Sie bitte dem Streckenplan des Veranstalters.
- Selbstmitnahme: Auf 42 km ist ein eigener Gel- oder Riegelplan sehr zu empfehlen. Auf 21 km ebenfalls sinnvoll, wenn Sie ambitioniert laufen.
Verpflegung nach Distanz
- Marathon 42 km: - Start mit gefüllten Energiereserven (Frühstück 2–3 Stunden vorher, wie im Training getestet) - Gels alle 30–40 Minuten einplanen, plus Wasser an nahezu jeder Station - Bei kühleren Temperaturen trinken Sie trotzdem regelmäßig – Durstgefühl ist oft reduziert.
- Halbmarathon 21 km: - 1–2 Gels reichen meist, je nach Zielzeit - Jede zweite oder dritte Station zum Trinken nutzen, um nicht auszutrocknen.
- 10 km: - Ein kurzer Lauf: häufig reicht ein Schluck Wasser unterwegs - Gels sind nur bei sehr langen Laufzeiten sinnvoll.
- 5 km: - Meist ohne zusätzliche Energiezufuhr zu laufen - Wenn Sie anfällig für Kreislaufprobleme sind, vorher einen kleinen Snack einplanen.
Testen Sie Ihre Verpflegung im Training. Ihr Magen soll Sie nicht im Wald ausbremsen.
Mögliche Pacemaker (Meneurs d’allure) und Temposteuerung
Der Schwarzwald-Marathon ist traditionell und sportlich orientiert. Pacemaker stehen nicht so stark im Mittelpunkt wie bei großen Citymarathons.
- Offizielle Informationen: Konkrete Angaben zu Pacemakern („Meneurs d’allure“) werden in den allgemeinen Ausschreibungen und Programmübersichten nicht detailliert hervorgehoben.
- Wahrscheinlichkeit: Bei etablierten Veranstaltungen dieser Größe sind Tempoläufer für gängige Zielzeiten (z.B. Halbmarathon, Marathon) möglich, werden aber teils erst näher am Event oder vor Ort kommuniziert.
Sie sollten sich deshalb nicht vollständig auf Pacemaker verlassen, sondern Ihre eigene Tempostrategie
Temposteuerung mit und ohne Pacemaker
- Mit Pacemaker (falls angeboten): - Nutzen Sie sie als optische Orientierung, nicht als starres Tempo-Diktat - Bleiben Sie kritisch: bei langen Anstiegen kann ein zu ambitionierter Pacemaker Sie früh „zerlegen“.
- Ohne Pacemaker: - Arbeiten Sie mit Ihrer GPS-Uhr und den Kilometer-Markierungen - Definieren Sie klar: „Durchschnittstempo in der ersten Hälfte“, „erlaubte Beschleunigung ab km X“.
Spezifische Anforderungen je Distanz
Jede der vier Distanzen hat ihren eigenen Charakter. Ihre Vorbereitung sollte genau darauf zielen.
5 km – kurz, aber ehrlich
- Walduntergrund verlangt mehr Stabilität in Fuß und Sprunggelenk als ein Stadt-5-km.
- Das Profil ist leicht wellig, Tempowechsel kommen automatisch. Sie sollten in Training Tempowechsel simulieren, statt nur flach zu laufen.
- Material: gut sitzende, eher leichtere Schuhe mit sicherem Grip. Keine extremen Minimalmodelle, wenn Sie an Schotter nicht gewöhnt sind.
10 km – Tempo auf welligem Waldprofil
- Längere Belastung als 5 km, aber immer noch deutlich tempobetont.
- Sie brauchen die Fähigkeit, Tempo bergauf leicht zu kontrollieren
- Im Training sollten Sie Intervalle auf wechselndem Profil laufen, um nicht nur flach-schematisch zu arbeiten.
21 km – Halbmarathon mit langem Anstieg
- Sie erleben denselben Anstieg wie die Marathonläufer, aber mit früherem Abbiegen Richtung Kirnbergsee.
- Ihr Körper muss länger im
- Bergauf-Abschnitte mit Wettkampftempo im Training sind wichtig, allerdings dosiert, damit Sie sich nicht überlasten.
42 km – klassischer Natur-Marathon mit Höhenmetern
- Der Anstieg auf das Hochplateau und der lange Rückweg bergab sind das Kernmotiv Ihrer Belastung.
- Ihre Muskulatur muss bergab über viele Kilometer stabil halten, damit Sie nicht in der zweiten Hälfte einbrechen.
- Training auf langen Waldwegen mit sanften Anstiegen und Gefällen ist essenziell – das ist die Realität der Strecke.
Mentaler Umgang mit Wald, Höhenmetern und „Ruhe“
Der Schwarzwald-Marathon lebt von Ruhe. Von Natur. Von langen Passagen ohne Dauerjubel. Das kann tragen. Oder verunsichern.
- Waldpassagen: Viele Kilometer ohne große Zuschauermassen. Sie laufen mit sich selbst, mit Ihrer Atmung, mit Ihrem Rhythmus.
- Lange Anstiege: Die Steigungen sind moderat, aber sie enden nicht schnell. Mentale Geduld ist entscheidend. Sie dürfen akzeptieren: „Es geht hier einfach länger bergauf.“
- Bergab zurück nach Bräunlingen: Die Erleichterung ist groß, aber Ihre Beine sind schon müde. Sie brauchen einen klaren inneren Plan: „Jetzt kontrolliert laufen, nicht kopflos stürzen.“
Trainieren Sie bewusst auch Läufe, bei denen Sie längere Zeit allein sind. Ohne Musik. Ohne Ablenkung. Damit Sie am Wettkampftag die Stille nicht als Gegner erleben, sondern als Unterstützung.
Zusätzliche praktische Hinweise zur Vorbereitung
- Höhendifferenz im Training simulieren: Nutzen Sie in der Vorbereitung Strecken mit langen, sanften Anstiegen von 100–300 Höhenmetern, um die Art der Belastung nachzuahmen.
- Untergrund üben: Spezifische Läufe auf Schotter und Waldwegen einplanen. Ihr Fuß soll wissen, wie sich dieser Boden anfühlt.
- Material konsequent testen: Alle langen Läufe in den Schuhen, die Sie im Wettkampf tragen möchten. Gleiches gilt für Kleidung und Verpflegung.
- Morgentraining: Da der Wettkampf vormittags startet, sollten einige Schlüsseleinheiten ebenfalls morgens stattfinden – damit Ihr Körper sich an Timing und Ernährung gewöhnt.
So kommen Sie mit einem Körper, der die Höhenmeter kennt, mit einem Kopf, der die Ruhe mag, und mit Material, dem Sie vertrauen, nach Bräunlingen. Genau das macht den Schwarzwald-Marathon zu einem intensiven, aber tief befriedigenden Lauf-Erlebnis.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Braunlingen
Schätze deine Laufzeit
Fragen und Antworten
Der offizielle Schwarzwald-Marathon führt als klassischer Marathon durch den Schwarzwald und gehört zu den Läufen mit einer klaren Altersklasseneinteilung von U20 bis M/W 80. Für die konkrete Streckenführung und die Anstiege sollten Sie die offizielle Streckenbeschreibung der Veranstalterseite prüfen, da diese für die Rennplanung entscheidend ist. Für die Vorbereitung zählt vor allem: nicht nur flach trainieren, sondern auch hügelige Dauerläufe und kontrollierte Tempowechsel einbauen.
Die echte Schwierigkeit hängt weniger vom Namen als von Ihrem Trainingsstand ab: In einer hügeligen Marathonvorbereitung sind Regelmäßigkeit, lange Läufe und eine saubere Belastungssteuerung entscheidend. Für viele Freizeitläufer ist der Schwarzwald-Marathon anspruchsvoller als ein flacher Stadtmarathon, weil Anstiege die Zielzeit stärker beeinflussen und die muskuläre Ermüdung erhöhen. Wenn Sie die Strecke solide finishen wollen, sollten Sie eher nach Gefühl und Puls als stur nach flacher Marathon-Pace laufen.
Planen Sie 12 bis 20 Wochen Vorbereitung mit 3 bis 5 Läufen pro Woche, je nach Niveau. Sinnvoll sind lockere Grundlageneinheiten, ein längerer Lauf pro Woche und eine Qualitätseinheit mit Marathonpace, Hügeln oder Tempodauerlauf. Für den Schwarzwald-Marathon sollten Sie zusätzlich bergauf kontrolliert laufen und bergab die Oberschenkel kräftigen, damit Sie im Rennen nicht „zuschlagen“.
Bei einem Marathon sollten Sie nicht nur auf die offizielle Verpflegung verlassen, sondern Ihre eigene Energiezufuhr im Training testen. Bewährt sind kohlenhydratreiche Gels oder Getränke in regelmäßigen Abständen, dazu Wasser an den Versorgungsstellen. Für längere Läufe in der Vorbereitung sollten Sie genau die Produkte und Mengen ausprobieren, die Sie auch im Rennen nutzen wollen, damit der Magen am Wettkampftag ruhig bleibt.
Mit Preparun können Sie zwei personalisierte Marathonpläne für den Schwarzwald-Marathon erstellen: den Starter Run, einen kostenlosen Plan, ideal um mit der Vorbereitung zu starten, und den Finisher Line, einen vollständigen, kostenpflichtigen Plan, um am Renntag bereit zu sein. Beide Pläne werden nach Alter, Niveau, Ziel und Wochenumfang individuell angepasst und berücksichtigen auch die Distanz sowie das Profil dieser Strecke. Erstellen Sie jetzt Ihren Plan auf preparun.com.
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Schwarzwald-Marathon in Bräunlingen – Sie sind angemeldet, jetzt beginnt der spannende Teil: die Vorbereitung. Diese Traditionsveranstaltung im Herzen des Schwarzwalds ist kein Spaziergang, aber mit einem strukturierten Plan d'entraînement wird sie zu einem starken Lauf-Erlebnis. Zwischen Waldwegen, leichten Anstiegen und langen Passagen zum Rollen entscheidet Ihre Planung über das Gefühl im Ziel. Holen Sie sich jetzt Ihren persönlichen Trainingsplan und machen Sie aus diesem Rennen mehr als nur einen Lauf: Ihr souverän vorbereiteter Schwarzwald-Marathon.
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