The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin – Berlin

The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin

Berlin (14059) 11. Oktober 2026 Laufen
Start in
J−48

Infos zum Lauf

The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin bietet 2 Strecken von 4 bis 10 km, am 11. Oktober 2026 in Berlin.

Wichtige Infos zu den Strecken von The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin
Strecke Distanz Start
4 km 4 km
10 km 10 km

The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin – Vorbereitung für Deutschlands schnellsten Citylauf

Sie sind angemeldet. Gut so. Der The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin ist ein Kurs, auf dem sich Tempo auszahlt – und auf dem sich kluge Vorbereitung direkt in Sekunden auf der Uhr übersetzt. Dieses Rennen verdient einen klaren Plan und sauberes Training.

The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin: Strecke, Profil, Atmosphäre

Der Lauf startet und endet am Schloss Charlottenburg in Berlin. Von dort führt der Rundkurs durch die City West, über den Großen Tiergarten und vorbei an markanten Punkten wie der Siegessäule und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Die Kurzstrecke über rund 4 km beginnt am Zoo Berlin und läuft zurück zum Schloss.

Die Strecke ist asphaltiert, flach und schnell. Typischer Stadtlauf: breite Straßen, wenige echte Steigungen, dafür lange Geraden, leichte Wellen und teils enge Kurven rund um den Zoo-Bereich. Genau das macht den Lauf zu „Deutschlands schnellstem Zehner“ – Tempo ist möglich, aber nur, wenn Sie es klug einteilen.

Ambiente: mehrere tausend Läuferinnen und Läufer, Kinder- und Bambiniläufe, Staffeln, viel Publikum in der City West. Das heißt: Lärm, Emotion, Puls schon vor dem Start hoch – und ein Feld, das schnell losrennt. Wer hier seine eigene Pace hält, punktet.

Streckencharakter und typische Fallen

10 km: Start und Ziel am Schloss Charlottenburg, schneller Rundkurs durch die Innenstadt, durch den Tiergarten und zurück. Flach, aber nicht langweilig: leichte Rhythmuswechsel durch Kurven, Unterführungen und Abschnitte mit Zuschauer-„Tunneln“.

  • Km 1–3: Gefahr, zu schnell anzulaufen – breite Straße, hohes Tempo im Feld.
  • Tiergarten-Abschnitte: mentale Ruhezone, aber auch die Stelle, an der viele „einschlafen“ und Sekunden verlieren.
  • Zurück Richtung Schloss: letzte Kilometer leicht ansteigend im Gefühl, dazu Gegenwind möglich – hier entscheidet Ihr Pacing.

4 km Kurzstrecke: Start am Zoo Berlin, Ziel am Schloss Charlottenburg. Diese Strecke ist ideal für Einsteiger oder für Wettkämpferinnen, die Explosivität testen wollen. Kurz, schnell, aber mit der Gefahr, vom Startimpuls überwältigt zu werden.

Typische Fehler:

  • 10 km: Erster Kilometer deutlich zu schnell, dann „Einbruch“ ab km 6.
  • 4 km: All-out von Beginn an, ohne Rhythmus – die letzten 1000 m werden dann sehr lang.
  • Zu wenig Tempotraining im Vorfeld, dafür zu viele lockere „Wohlfühl-Läufe“.

Vorbereitung und Plan d'entraînement für den Great 10K

Für den The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin brauchen Sie eine Vorbereitung, die auf Allure und Intensität fokussiert. Der Kurs verzeiht wenig – flach heißt nicht „leicht“, sondern „ehrlich“. Ihr Trainingsplan sollte klar strukturiert sein.

Für die 10 km empfehle ich als Basis über 6–8 Wochen:

  • 1 Einheit Tempodauerlauf (nah am Schwellenbereich, z. B. 20–30 Min. in 10-km-Tempo plus 10–15 Sekunden pro km langsamer).
  • 1 Einheit Intervalle (z. B. 6–8 × 800 m, 5–6 × 1 km oder 3–4 × 2 km bei 10-km-Tempo oder leicht schneller, mit sauberer Erholung).
  • 1 längerer Lauf (60–80 Min.), locker, zur Stabilisierung der Basis.
  • Optional: 1 Technik-/Koordinationseinheit mit Lauf-ABC, Steigerungsläufen, ein wenig Kraft.

Für die 4 km Kurzstrecke liegt der Fokus stärker auf VO2max-Reizen und Laufökonomie:

  • Kürzerer, aber intensiver Intervallblock (z. B. 10 × 400 m, 8 × 500 m im 5-km-Tempo oder leicht schneller).
  • Regelmäßige Steigerungsläufe am Ende lockerer Einheiten.
  • Ein Tempodauerlauf im Bereich 5–6 km, um die Rennhärte aufzubauen.

Wenn Sie im Training weibliche spezifische Themen spüren – Zyklus, Eisenstatus, Regenerationszeiten – dann sollten diese im Plan d'entraînement berücksichtigt werden. Intensitätssteuerung um hormonelle Schwankungen herum ist kein Luxus, sondern Performance-Faktor.

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Wichtig: Ihre Zielzeit definiert die Trainingsintensität. Wer unter 40 Minuten laufen will, arbeitet anders als jemand, der sicher unter 60 Minuten bleiben möchte. Ein präziser Plan arbeitet mit klaren Tempobereichen (z. B. „Schwelle“, „10-km-Tempo“, „5-km-Tempo“) statt mit vagen „schnell/langsam“-Angaben. Das macht die Vorbereitung messbar und stärkt das Selbstvertrauen.

Schlüsselprinzip: Progression statt Chaos. Steigern Sie Umfang oder Intensität – aber nicht beides gleichzeitig. Geben Sie Ihrem Körper Zeit zur Anpassung. So bleibt der Great 10K ein Sprung nach vorn, kein Risiko für Verletzungen.

Entwicklung Ihres Tempos: Pacing-Strategie für den Wettkampf

Für den 10-km-Hauptlauf ist eine negative oder stabile Split-Strategie ideal:

  • Km 1–2: maximal 3–5 Sekunden pro km langsamer als Ihre Zielpace. Kein Panikmodus, Sie haben 10 km.
  • Km 3–7: stabil im Zieltempo, „Arbeitsteil“ des Rennens. Hier zahlt sich Ihr Schwellentraining aus.
  • Km 8–10: mentale Attacke – wenn Sie noch Reserven haben, leicht beschleunigen, aber technisch sauber bleiben.

Für die 4 km Kurzstrecke:

  • Erster Kilometer kontrolliert, nicht Vollgas.
  • Mitte des Rennens (km 2–3): hohes, aber haltbares Tempo, Fokus auf Atmung und Schrittfrequenz.
  • Letzter Kilometer: bewusst zulassen, dass es hart wird – Rhythmus halten, nicht „zerfallen“.

Nutzen Sie Testwettkämpfe (z. B. 5-km-Rennen oder Trainings-Timetrials), um Ihre realistische Wettkampfpace zu bestimmen. Wer seinen tatsächlichen Leistungsstand kennt, startet am Great 10K mit ruhigem Kopf.

Trainingsschwerpunkte: Intensität, Kraft, Technik

Ein schneller Citylauf verlangt mehr als nur „Kilometer sammeln“.

  • Intensität steuern: Nutzen Sie Herzfrequenz oder gefühlte Anstrengung (RPE), um Überziehen im Intervalltraining zu vermeiden.
  • Kraft & Stabilität: 2 × pro Woche kurze Einheiten (Rumpf, Hüfte, Waden), um die Laufökonomie zu verbessern und die Belastung auf Asphalt abzufangen.
  • Technik: Lauf-ABC, kurze „Drills“ vor Tempoeinheiten, Fokus auf aktive Fußarbeit und stabile Hüfte.
  • Regeneration: mindestens ein kompletter Ruhetag pro Woche, dazu sehr ruhige Läufe, bei denen Sie sich bewusst zurückhalten.

Frauen profitieren häufig von einer feineren Steuerung ihrer Belastung um Regenerationsphasen herum. In der Woche nach intensiven Intervallen gezielt mit Volumen statt Tempo zu arbeiten, hält Sie verletzungsfrei und leistungsfähig.

Wettkampfernährung

Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied

Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich

Ausrüstung für den The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin

Der Kurs ist komplett urban und asphaltiert. Das spricht klar für leichte, reaktionsfreudige Straßen-Wettkampfschuhe. Wenn Sie Carbon- oder Plattenschuhe gewohnt sind, kann der Great 10K ein idealer Einsatz sein. Neuheiten testen Sie aber bitte vor dem Wettkampf, nicht am Renntag.

  • Schuhe: Wettkampfschuhe oder schnelle Trainingsschuhe mit genügend Dämpfung für Ihr Tempo und Gewicht.
  • Bekleidung: atmungsaktive, eng anliegende Kleidung – die City West kann windig sein, aber Sie produzieren genug Wärme.
  • Uhr: hilfreich zur Pacing-Kontrolle, besonders auf den ersten 3 km.
  • Verpflegung: auf 10 km reicht in der Regel Wasser; wer sehr ambitioniert läuft, kann ein leichtes Gel kurz vor dem Start nutzen.

Denken Sie an die Anreise per ÖPNV – in der City West kommt es rund um das Event zu Sperrungen, und Parkplätze am Schloss Charlottenburg sind begrenzt.

Cut-off, Organisation und praktische Infos

Laut Teilnehmerinfos von Berlin läuft! liegt die Zeitbegrenzung (Cut-off) für die 10 km bei 1 h 30 min, für die Kurzstrecke bei 45 min. Das gibt Ihnen einen klaren Rahmen für Ihre Zielsetzung.

Start- und Zielbereich befinden sich am Schloss Charlottenburg, Spandauer Damm 10–22, 14059 Berlin. Der Startschuss fällt um 12:00 Uhr für den 10-km-Lauf, die Kurzstrecke startet üblicherweise später am Zoo. Prüfen Sie die genauen Zeiten kurz vor dem Wettkampf auf der offiziellen Seite, da es kleine Anpassungen geben kann.

Die Veranstaltung ist professionell organisiert, mit Startblöcken nach Leistungsniveau und klar strukturierter Ausgabe der Startunterlagen. Informationen zu Anreise, Zeitnahme und Rahmenprogramm finden Sie ebenfalls bei Berlin läuft! und auf der Seite der Berliner Morgenpost.

Mein Rat: Rechnen Sie mit Wartezeiten vor Ort, planen Sie Ihre Nahrungsaufnahme entsprechend (Frühstück nicht zu spät, aber auch nicht zu nah am Start) und bringen Sie eine kleine Schicht für das Warten im Startbereich mit.

Mentale Vorbereitung: Selbstvertrauen auf Asphalt

Der The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin ist ein Lauf, der mentale Klarheit belohnt. Sie stehen vor einem schnellen Kurs, vielen Menschen, hoher Lautstärke und ambitionierten Zeiten.

  • Visualisieren Sie Ihr Rennen: Start, „Arbeitskilometer“, letzten Kilometer.
  • Definieren Sie eine A-, B- und C-Zielzeit – das nimmt Druck und hält Sie flexibel.
  • Nutzen Sie Trainingsläufe, um Ihr „Renngesicht“ zu üben: Fokus, aber nicht Verkrampfung.

Wenn Sie den Start am Schloss, den Weg durch die City West und den Rücklauf zum Schloss im Kopf schon mehrfach gelaufen sind, wird der Wettkampftag weniger überraschend und mehr Bestätigung Ihres Trainings.

Berlin, Schloss Charlottenburg, City West, Zoo – das ist die Bühne. Sie bringen Vorbereitung, Strategie und Mut. Dann wird der The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin zu genau dem Lauf, den Sie sich wünschen.

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Gut zu wissen

Streckenprofil, Rhythmus und spezifische Anforderungen (4 km & 10 km)

Der The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin ist flach. Schnell. Aber anspruchsvoll für Ihr Tempo-Gefühl. Die zwei Distanzen verlangen unterschiedliches Rüstzeug.

4 km – kurz, explosiv, aber nicht „einfach“

  • Belastungsdauer: Sie sind zwischen ca. 15 und 35 Minuten unterwegs – je nach Niveau. Das heißt: hohe Intensität, wenig Zeit zum Korrigieren.
  • Streckencharakter: Urbaner Asphalt vom Zoo zurück zum Schloss, mit Passagen durch die City West. Leichte Wellen, ein paar Kurven. Kein Gebirge. Aber auch kein Laufband.
  • Erfordernis im Training:
    • Fähigkeit, schnell in den „Arbeitsmodus“ zu kommen: zügige Einläufe, Steigerungen.
    • Gute Laufökonomie bei hohem Tempo: kurze, kontrollierte Intervalle, Technikarbeit.
    • Mentale Bereitschaft, 2–3 km lang „dranzubleiben“, wenn es brennt.
  • Risiko: Die Distanz ist so kurz, dass viele „blind“ losrennen. Sie brauchen ein Gefühl für Ihr Tempo aus dem Training, sonst wird der letzte Kilometer sehr lang.

10 km – flach, ehrlich und gnadenlos im Pacing

  • Belastungsdauer: Von rund 30 Minuten bis über 70 Minuten – das Spektrum ist groß. Ihre Vorbereitung muss Ihre Zielzeit spiegeln.
  • Strecke: Komplett asphaltiert, breitere Straßen, lange Geraden durch die City West und den Tiergarten, dazu der Abschnitt durch den Zoo. Rhythmuswechsel nicht durch Höhenmeter, sondern durch Kurven, Zuschauerzonen und Wind.
  • Schlüsselanforderung:
    • Stabile Pace auf flacher Strecke – keine „Berg-Ausreden“.
    • Fähigkeit, 6–8 km im Wettkampftempo zu „arbeiten“, ohne zu überziehen.
    • Saubere Technik auf Asphalt, auch wenn die Muskulatur müde wird.
  • Typischer Belastungsverlauf:
    • Km 1–3: hohe Versuchung, sich vom Feld mitziehen zu lassen.
    • Mittlere Kilometer: mentaler „Tunnel“ im Tiergarten und Zoo – hier entscheidet Konzentration.
    • Letzte Kilometer zurück Richtung Schloss: gefühlt leicht ansteigend, oft mit Windkanten – Sie brauchen Reserven.

Flach bedeutet: jede Sekunde auf der Uhr ist ein Abbild Ihrer Vorbereitung. Das kann weh tun. Und unglaublich stolz machen.

Gelände, Untergrund und gesundheitliche Belastung

  • Asphalt pur: Die Strecke verläuft als klassischer Straßenlauf über Stadtstraßen und durch den Zoo. Keine Trails, keine Feldwege. Ihre Muskulatur und Gelenke bekommen dauerhafte, harte Impulse.
  • Belastung für den Körper:
    • Waden, Achillessehne, Plantarfaszie arbeiten unter hoher Spannung.
    • Hüfte und Rumpf müssen stabil bleiben, damit der Schritt effizient bleibt.
    • Für verletzungsanfällige Knie ist die Vorbereitung mit Kraft und Stabilität entscheidend.
  • Praktische Konsequenz für Ihr Training:
    • Ein Teil Ihrer schnellen Einheiten sollte bewusst auf Asphalt oder sehr hartem Untergrund stattfinden – kontrolliert, dosiert.
    • Lokale Kräftigung (Unterschenkel, Fußmuskulatur) hilft, den Aufprall besser zu puffern.
    • Weiche Untergründe (Parkwege) eignen sich für längere, ruhigere Läufe als „Ausgleich“.

Dieser Lauf ist kein Risiko, wenn Sie Ihren Körper vorbereiten. Aber Asphalt bestraft jedes Defizit. Besser, Sie gehen es früh an.

Wetter in Berlin Mitte Oktober – was realistisch auf Sie zukommt

Berlin im Oktober ist launisch. Sie sollten sich darauf einstellen – Ihr Training und Ihre Ausrüstung profitieren davon.

  • Typische Temperaturen:
    • Morgens: häufig zwischen 6 und 10 °C.
  • Niederschlag:
    • Oktober ist ein Übergangsmonat: einzelne Regenschauer sind normal, Dauerregen eher selten.
    • Nasser Asphalt bedeutet: Rutschgefahr in Kurven, kältere Füße, aber auch gute Kühlung.
  • Wind:
    • In der City West können sich Windböen zwischen Gebäuden „kanalisieren“.
    • Gerade die langen Geraden Richtung Schloss können sich bei Gegenwind deutlich härter anfühlen.
  • Licht & Stimmung:
    • Herbstlicht, oft grau oder sanft sonnig. Das macht die Luft angenehm zum Atmen.
    • Kältere Luft kann hohe Intensitäten erleichtern – aber ein zu kühler Start sorgt bei vielen für verspannte Muskulatur.

Ihr Training darf dieses Klima spiegeln: ein paar Einheiten bei kühleren Temperaturen, vielleicht mit leichtem Regen, nehmen dem Renntag den Schrecken.

Ravitaillements, Verpflegung und Flüssigkeit

Auf 4 km und 10 km ist Verpflegung einfach – und gleichzeitig entscheidend, wenn Sie schnell laufen möchten.

  • 4 km:
    • Meist keine umfassenden Verpflegungsstände notwendig – die Belastung ist kurz.
    • Wichtiger ist die Vorbereitung: leichte, gut verträgliche Mahlzeit ca. 2–3 Stunden vor dem Start, kein Experiment mit neuen Riegeln.
    • Ein paar Schlucke Wasser im Startbereich genügen – Sie sollen nicht mit „Wasserbauch“ loslaufen.
  • 10 km:
    • Typischerweise werden bei Stadtläufen ein oder mehrere Wasserstände angeboten. Sie sollten damit rechnen, unterwegs zumindest einmal Wasser greifen zu können.
    • Auf 10 km reicht für fast alle Läuferinnen und Läufer Wasser völlig aus.
    • Sehr ambitionierte oder empfindliche Läufer können ein kleines Gel oder ein Energy-Chew vor dem Start nutzen – niemals etwas Neues testen.
    • Bei kälteren Temperaturen ist das Risiko von Dehydration geringer. Dennoch: ein sinnvoller Trinkrhythmus am Vortag und Vormittag hilft der Leistung.

Ihr Körper soll am Start bereit sein – nicht voll, nicht leer. Verpflegung ist kein Detail. Es ist die Basis für Ihr Tempo.

Mögliche Pacer (Meneurs d’allure) und Startorganisation

Der The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin ist ein professionell organisierter Großlauf mit mehreren tausend Teilnehmenden. Das spricht für eine strukturierte Startorganisation.

  • Pacer / Meneurs d’allure:
    • Bei großen Berliner Straßenläufen werden häufig Pacemaker für bestimmte Zielzeiten eingesetzt (z. B. 40, 45, 50, 60 Minuten auf 10 km). Für den Great 10K ist dies plausibel, auch wenn offizielle, detaillierte Zielzeiten-Pacer auf den verfügbaren Seiten nicht explizit aufgeführt sind.
    • Wenn Pacer angeboten werden, sind sie Ihr „fahrender Tempomat“: Sie können sich im Training auf eine Zielzeit vorbereiten und sich am Wettkampftag an den entsprechenden Ballons oder Shirts orientieren.
    • Für die 4 km wird seltener mit Pacer gearbeitet – diese Distanz ist meist stärker auf individuelle Tempo-Experimente ausgelegt.
    • Vor dem Wettkampf lohnt sich ein Blick in die offiziellen Teilnehmerinfos. Dort werden Pacer, falls vorhanden, meist klar benannt.
  • Startblöcke:
    • Leistungsbezogene Startblöcke sind üblich und dienen Ihrer Sicherheit und Ihrem Rhythmus.
    • Ihre realistische Zielzeit im Vorfeld zu kennen, hilft Ihnen, im passenden Block zu stehen – und nicht schon auf den ersten Metern kämpfen zu müssen.

Wenn es Pacer gibt, können Sie Ihr ganzes Training darauf ausrichten, „mit Ihrem Ballon“ ins Ziel zu kommen. Das gibt Ruhe. Und Druck zur richtigen Zeit.

Material & Ausrüstung – spezifisch für diesen Kurs

Schuhe – das Herzstück auf Asphalt

  • 10 km:
    • Leichte Straßenschuhe mit guter Reaktionsfähigkeit sind ideal. Carbon- oder Plattenschuhe können ein Vorteil sein, wenn Sie sie gewohnt sind.
    • Genügend Dämpfung ist dennoch wichtig – besonders, wenn Sie eher im Mittelfeld oder hinten laufen und die Belastungsdauer über 50–60 Minuten liegt.
    • Mindestens ein bis zwei schnelle Einheiten im geplanten Wettkampfschuh sind Pflicht. Ihr Fuß soll das Gefühl kennen.
  • 4 km:
    • Sie können hier sehr aggressive, leichte Wettkampfschuhe nutzen – das Tempo ist hoch, die Belastungszeit kurz.
    • Wenn Sie verletzungsanfällig sind, bleiben Sie lieber bei einem etwas gedämpften Performance-Schuh. Tempo kommt aus den Beinen, nicht nur aus der Sohle.

Kleidung – Herbst, City, Wind

  • Oberkörper:
    • Dünnes, atmungsaktives Shirt oder Singlet für die 10 km – auch bei 10–12 °C wird Ihnen schnell warm.
    • Bei empfindlichen Schultern/Armen kann ein leichtes Longsleeve sinnvoll sein, das Sie hochkrempeln können.
  • Beine:
    • Shorts oder dünne Tights. Sie sollen frei laufen können – keine einschränkenden, schweren Stoffe.
    • Für die 4 km sind Shorts meist ideal: kurz, schnell, direkt.
  • Extras:
    • Dünne Handschuhe können bei kaltem Wind helfen, insbesondere bei längerer Wartezeit im Startblock.
    • Ein Buff oder leichter Schlauchschal ist praktisch für den Weg zur Startzone und kann kurz vor dem Start in die Tasche verschwinden.

Uhr, Technik & Trageweise

  • Laufuhr:
    • Auf einem flachen, schnellen Kurs ist eine Uhr ein starkes Werkzeug für Ihr Pacing – insbesondere auf den ersten drei Kilometern.
    • Für die 4 km kann eine vorab eingestellte Pace-Warnung helfen, nicht zu hart zu starten.
    • Achten Sie darauf, dass Auto-Lap (z. B. 1 km) eingeschaltet ist – die Kilometer sind zwar ausgeschildert, aber die Kombination aus Schild + Uhr gibt doppelte Sicherheit.
  • Sonstiges:
    • Keine schweren Trinkrucksäcke auf 4 oder 10 km – sie kosten Tempo und sind unnötig.
    • Kleine Geltasche am Hosenbund, falls Sie mit einem Gel vor dem Start arbeiten möchten.

Ihre Ausrüstung soll Sie leichter machen. Nicht belasten. Alles, was Sie tragen, muss einen klaren Zweck haben.

Vorbereitung auf Stimmung, Geräuschkulisse und Zoo-Passage

Dieser Lauf lebt von seiner Bühne: Schloss Charlottenburg, City West, Tiergarten, Zoo. Das ist wunderschön. Und intensiv.

  • Publikum & Geräusch:
    • Mehr als 5000 Läuferinnen und Läufer sind keine stille Gruppe.
    • Sie erleben laute Abschnitte mit vielen Zuschauern und ruhigere Passagen im Tiergarten und Zoo – beides will mental vorbereitet sein.
    • Nutzen Sie Trainingsläufe, um sich an wechselnde Reize zu gewöhnen: einmal mit Musik, einmal bewusst ohne, einmal in belebter Umgebung.
  • Zoo-Passage:
    • Der Abschnitt durch den Zoo mit Blick auf Tiergehege, u. a. Löwengehege, ist emotional besonders.
    • Hier neigen viele dazu, kurz „Urlaub“ zu machen – Sie sollten sich vorher überlegen: genieße ich bewusst ein paar Sekunden, oder bleibe ich knallhart im Wettkampfmodus?
    • Eine mentale Strategie („Ab hier konzentriere ich mich auf meine Schrittfrequenz“) hilft, die Ablenkung zu kanalisieren.

Sie laufen nicht nur eine Distanz. Sie laufen durch eine Geschichte. Wenn Sie diese Story im Kopf kennen, können Sie sie am Renntag schreiben – in Ihrer Pace.

Anreise, Umgebung und praktische Belastungsfaktoren

Die City West wird für den Lauf großflächig gesperrt. Das betrifft Ihre Kräfte am Wettkampftag mehr, als man denkt.

  • Anreise:
    • ÖPNV ist praktisch Pflicht – rund um Schloss Charlottenburg und die Strecke kommt es zu deutlichen Sperrungen.
    • Planen Sie einen ruhigen Weg ein: genügend Zeit, kein Sprint zur Startlinie, kein hektisches Umsteigen.
    • Ein paar Minuten Fußweg vom Bahnhof zur Startzone können Sie als sehr leichtes „Warm-up“ nutzen.
  • Wartezeiten:
    • Große Events bedeuten oft längere Phasen im Startblock.
    • Nehmen Sie eine dünne zusätzliche Schicht mit, die Sie kurz vor dem Start abgeben oder wegpacken können – frierende Muskeln starten schlechter.
    • Ein kleiner Snack (z. B. halbe Banane, leichter Riegel) rechtzeitig vor Ort, aber nicht direkt vor dem Start, hält den Energiepegel stabil.

Ihr Wettkampftag beginnt nicht mit dem Startschuss, sondern mit dem Aufstehen. Alles, was Sie vorher tun, zahlt entweder auf Ihre Performance ein – oder kostet sie.

Spezifische Anpassungen je nach Leistungsniveau

Wenn Sie eher gemütlich unterwegs sind

  • 4 km:
    • Fokus auf kontinuierliches Durchlaufen – Gehpausen können im Training geübt werden, sollen im Rennen aber bewusst gesetzt sein.
    • Wichtiger als Tempo: ein sicherer, angenehmer Rhythmus, mit dem Sie die Distanz ohne Stress bewältigen.
  • 10 km:
    • Mit einem Cut-off von 1:30 h haben Sie ausreichend Zeit. Sie dürfen sich also auf Stabilität, nicht auf Hektik konzentrieren.
    • Trainingsschwerpunkt: Ausdauer, Gelenkverträglichkeit auf Asphalt, gleichmäßiger Schritt.

Wenn Sie ambitioniert auf Bestzeit laufen

  • 4 km:
    • Sie werden nahe an Ihrer 5-km-Leistung laufen – VO2max-Orientierung, schnelle Intervalle, präzises Pacing sind Pflicht.
    • Ihr Material darf aggressiv sein: leichte Wettkampfschuhe, sehr leichte Kleidung, klare Renntaktik.
  • 10 km:
    • Deutschlands schnellster Citylauf ist Bühne für Bestzeiten. Ihre Vorbereitung muss konsequent sein.
    • Intensitätssteuerung, Schwellentraining, Tempodauerläufe und saubere Regeneration gehören fest in Ihren Alltag.
    • Jede Kleinigkeit – vom Aufwärmen über die Schuhwahl bis zum letzten Schluck Wasser – kann am Ende über Sekunden entscheiden.

Ob Sie zum ersten Mal starten oder eine Bestzeit jagen: Diese Strecke nimmt Sie ernst. Und genau deshalb lohnt sich jede Minute Vorbereitung.

Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Berlin

Basierend auf den letzten 10 Jahren (Durchschnittswerte 2016–2025)
🌧️
Regen
am häufigsten
15°
Durchschn. Max.
Extrem 24°
Durchschn. Min.
Extrem 3°
19 km/h
Durchschn. Wind
Böen 69
Wetterhistorie vom 11 Oktober seit 10 Jahren
🌧️ 2016
🌧️ 16° 2017
☀️ 23° 2018
🌧️ 16° 2019
🌧️ 11° 2020
🌧️ 14° 2021
☁️ 15° 2022
☁️ 23° 2023
🌧️ 13° 2024
🌧️ 17° 2025
Wetterdaten: Open-Meteo / ERA5

Schätze deine Laufzeit

Auf Basis deiner Ziel-Pace sieht dein Lauf so aus
Pace 5:00 min/km
3:00 · Schnell 8:00 · Langsam
Geschätzte Zeit
50:00
Geschwindigkeit
12,0 km/h
Moderate Pace · Halte dieses Tempo bis ins Ziel mit einem persönlichen Trainingsplan

Fragen und Antworten

Die The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin ist ein flacher, schneller 10-km-Stadtlauf, ideal für Bestzeiten. Das geringe Höhenprofil fordert vor allem Ihre Ausdauer und Tempohärte, nicht die Berglauf-Fähigkeiten. In der Vorbereitung lohnt sich daher viel Grundlagenausdauer und gezieltes (Intervalle, Tempodauerläufe), um eine gleichmäßige Wettkampfpace zu halten. Üben Sie lange Läufe im Stadtgebiet auf Asphalt, um Muskeln und Gelenke an die Belastung des Kursverlaufs zu gewöhnen.

Durch die flache Strecke ist die The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin für Einsteiger gut zu bewältigen und gleichzeitig attraktiv für ambitionierte Läufer, die eine 10-km-Bestzeit anpeilen. Wenn Sie bereits 30–40 Minuten am Stück locker laufen können, ist der Lauf mit 6–12 Wochen Vorbereitung sehr gut erreichbar. Arbeiten Sie systematisch an Ausdauer, Technik und Tempo, und planen Sie 2–4 Einheiten pro Woche – so wird die Schwierigkeit kontrollierbar, unabhängig von Ihrem Ausgangsniveau.

Für die The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin sollten Sie Ihre 10-km-Wettkampfpace kennen und im Training gezielt üben. Kombinieren Sie pro Woche 1–2 ruhige Läufe zur Grundlagenausdauer mit 1 Tempoeinheit (Intervalle oder Tempodauerlauf nahe Wettkampfgeschwindigkeit). Steigern Sie den Umfang langsam (5–10 % pro Woche) und reduzieren Sie die Intensität in der letzten Woche vor dem Wettkampf. Üben Sie, die ersten 5 km leicht kontrolliert und die letzten 5 km etwas schneller zu laufen, um gleichmäßig durchzukommen.

Auf 10 km steht die Verpflegung vor allem aus Wasserstationen; Energie-Gels sind optional und eher für langsamere Läufer sinnvoll. Tragen Sie gut eingelaufene, leichte Laufschuhe und atmungsaktive Kleidung, angepasst an das Berliner Oktoberwetter. Organisieren Sie Ihre Anreise frühzeitig: Anfahrt mit ÖPNV, rechtzeitige Abholung der Startunterlagen und Pufferzeit vor dem Start. Testen Sie alles – inklusive Verpflegung – mindestens einmal im Training, damit am Renntag nichts neu ist.

Auf preparun.com stehen Ihnen zwei persönliche Trainingspläne zur Vorbereitung auf die The Berliner Morgenpost Great 10K Berlin zur Verfügung. Der kostenlose Starter Run ist ideal, um Ihre Vorbereitung strukturiert zu beginnen: ein einfacher, individueller Plan, angepasst an Ihr Alter, Ihr Niveau, Ihr Ziel und Ihre Anzahl Wochenläufe, exakt auf die 10 km und das Profil des Laufs zugeschnitten. Die kostenpflichtige Finisher Line begleitet Sie umfassend bis zum Wettkampftag: mit voller Planung, Aufbau von Ausdauer und Tempo, spezifischen Einheiten und einer Taperingphase, ebenfalls komplett personalisiert. Beide Pläne berücksichtigen Ihre verfügbaren Trainingstage und helfen Ihnen, sicher und vorbereitet an der Startlinie zu stehen. Erstellen Sie jetzt Ihren maßgeschneiderten Plan direkt auf preparun.com.

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Anna Krüger

Artikel geschrieben von :
Anna Krüger kommt aus der Leichtathletik und dem Crosslauf - Disziplinen, die ihr Gespür für harte Intensität und präzises Training geprägt haben. Wettkämpferin durch und durch,…... weiterlesen
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Jules Patrick Maria Laurene
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