Gerolsteiner Helgoland-Marathon – Helgoland

Gerolsteiner Helgoland-Marathon

Helgoland (27498) 22. Mai 2027 Laufen
Start in
J−298

Infos zum Lauf

Gerolsteiner Helgoland-Marathon bietet 2 Strecken von 16 bis 42 km, am 22. Mai 2027 in Helgoland.

Wichtige Infos zu den Strecken von Gerolsteiner Helgoland-Marathon
Strecke Distanz Start
16 km 16 km
42 km 42 km

Helgoland ist speziell – und genau deshalb haben Sie sich für den Gerolsteiner Helgoland-Marathon entschieden. Die Kombination aus Nordseeluft, kompaktem Rundenkurs und giftigen Höhenmetern macht diesen Lauf zu einem intensiven Erlebnis. Mit der richtigen Vorbereitung wird aus dieser Herausforderung ein kontrolliertes Rennen, bei dem Sie Ihr Tempo finden und halten.

Gerolsteiner Helgoland-Marathon: Strecke, Profil, Besonderheiten

Der Gerolsteiner Helgoland-Marathon findet auf der Insel Helgoland in Schleswig-Holstein statt. Start und Ziel liegen traditionell an den Landungsbrücken bzw. am Musik-Pavillon am Südstrand – mitten im Herz der Insel, sehr zuschauerfreundlich.

Der Kurs wird auf einem mehrfach zu laufenden Rundkurs ausgetragen. Historisch wurde der Marathon über 8 Runden à 5,25 km plus 195 m gelaufen, Start und Ziel am Musik-Pavillon, mit einem markanten Höhenunterschied pro Runde. Typisch für Helgoland ist die Passage des sogenannten „Düsenjägers“, einer steilen Straße vom Nordostgelände hinauf ins Oberland, mit rund 30 Höhenmetern am Stück.

Das bedeutet für Sie: keine extrem langen Anstiege, aber immer wiederkehrende, kurze, knackige Höhenmeter – pro Runde summiert sich das zu einem deutlich spürbaren Profil. Der Untergrund ist überwiegend Asphalt und befestigte Wege; der Kurs ist windoffen, die Nordsee bestimmt die Bedingungen. Mit Seiten- und Gegenwind müssen Sie rechnen, besonders exponiert auf den offenen Passagen.

Die Distanz-Varianten laut offizieller Anmeldung für 2027: ein 16 km Lauf (Start um 09:15 Uhr) und der klassische Marathon über 42 km (ebenfalls Start um 09:15 Uhr). Die Sollzeit beim Marathon liegt bei 6 Stunden – genug Puffer, aber kein Freifahrtschein für einen Spaziergang.

Die Versorgung auf Helgoland ist erfahrungsgemäß gut organisiert, mit mehreren Verpflegungspunkten entlang des Rundkurses (Wasser, Iso, teils Snacks). Dank der Rundenstruktur kommen Sie regelmäßig an Verpflegung und können Ihre Energiezufuhr taktisch planen.

Vorbereitung und plan d'entraînement für Helgoland

Um den Gerolsteiner Helgoland-Marathon oder den 16-km-Lauf souverän zu laufen, reicht ein generisches Marathon- oder Straßenlaufprogramm nicht. Ihr plan d'entraînement muss drei Dinge abbilden: Rundenkurs, Höhenmeter, Wind. Dazu kommen Ihre persönliche Ausgangsform, Ihr Alter und Ihre verfügbare Trainingszeit.

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Für den Marathon 42 km liegt der Fokus auf Ausdauer am oberen Dauerlaufbereich, robuster Muskulatur für wiederkehrende Anstiege und einer klaren Tempodisziplin. Lange Läufe (bis 30–32 km) sollten im Training regelmäßig vorkommen – nicht alle schnell, aber alle bewusst gelaufen. Arbeiten Sie gezielt mit Tempowechseln (Fahrtspiel) und Marathon-spezifischem Tempolauf im Bereich Marathonpace. Kombinieren Sie das mit bergigem Gelände, um den „Düsenjäger“ im Rennen nicht als Schock zu erleben.

Für den 16 km Lauf ist die Vorbereitung etwas anders: Hier entscheidet die Fähigkeit, ab der ersten Runde eine ambitionierte, aber realistische Wettkampfgeschwindigkeit zu halten. Intervalltraining (z.B. 5 × 1.000 m oder 6 × 1.500 m im Bereich Ihrer 15–20-km-Wettkampfgeschwindigkeit) und Tempodauerläufe zwischen 8 und 12 km sind zentrale Bausteine. Ergänzen Sie das durch kurze, harte Bergintervalle, um die Anstiege zu stabilisieren.

Frauen profitieren auf Helgoland besonders von einer sauberen Intensitätssteuerung: Zyklusbewusste Planung, ausreichend Regeneration und eine realistische Zielzeit verhindern, dass Sie im Wind zu früh „überziehen“. Planen Sie Ihre Schlüsselläufe (lange Läufe, intensivste Einheiten) vorzugsweise in zyklusfreundlichen Phasen, um das Verletzungsrisiko zu senken.

In den letzten 6–8 Wochen vor dem Wettkampf sollten Sie Ihren Trainingsumfang nicht mehr drastisch steigern, sondern gezielt schärfen: mehr Qualität, klar definierte Einheiten, weniger Chaos. Jede Woche braucht einen roten Faden: ein langer Lauf, eine intensive Einheit (Intervall/Tempolauf), ein welliges Fahrtspiel und ruhige Regenerationstage.

Trainingseinheiten, die sich für Helgoland lohnen

  • Langer Dauerlauf: Marathonläufer 24–32 km, 16-km-Läufer 18–22 km. Wenn möglich auf welligem Profil. Ziel: ökonomischer Schritt, stabile Herzfrequenz, mentale Ausdauer.
  • Bergintervalle: 8–12 × 200–300 m bergauf, zügig, mit lockerem Rücklauf. Fokus auf Technik: leicht nach vorne geneigt, aktiver Armeinsatz, kurzer Bodenkontakt.
  • Tempodauerlauf: 10–16 km im Bereich „knapp unter Wettkampftempo“, je nach Distanz. Für Marathon eher Richtung Marathonpace, für 16 km etwas schneller.
  • Runden-Simulation: Mehrere 4–6-km-Schleifen mit Wiederholungen laufen, ohne lange Pausen. So lernen Sie, jede Runde neu zu strukturieren und mental frisch zu bleiben.
  • Kraft und Stabilität: 2 Einheiten pro Woche mit Fokus auf Waden, Oberschenkel, Hüftstabilität und Core. Die Höhenmeter und der Wind verlangen Ihnen mehr Stabilität ab als ein flacher Stadtkurs.
Wettkampfernährung

Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied

Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich

Renntaktik, Tempo und mentale Strategie

Der Gerolsteiner Helgoland-Marathon belohnt Läuferinnen und Läufer, die geduldig starten. Egal ob 16 km oder 42 km: Die erste Runde darf sich „zu leicht“ anfühlen. Wenn Sie schon hier kämpfen, war Ihr Starttempo zu hoch. Orientieren Sie sich am unteren Bereich Ihrer geplanten Wettkampfintensität und nutzen Sie die erste Runde, um Windrichtungen, Anstiegspassagen und Verpflegungspunkte zu „scouten“.

Auf dem Marathon ist die Gefahr groß, in den ersten Runden zu euphorisch zu laufen – Inselstimmung, Zuschauer, Frische im Körper. Setzen Sie sich klare interne Regeln: keine Pace-Sprünge, keine „Heldentaten“ am Düsenjäger in Runde 1–3. Ab Runde 4 beginnen Sie, Ihre Position im Feld zu festigen, ab Runde 6–7 darf die Intensität kontrolliert steigen.

Nutzen Sie den Rundenkurs mental: Jede Runde bekommt ein Motto. Beispiel Marathon:

  • Runde 1–2: Orientierung, Technik, Atmung.
  • Runde 3–4: Rhythmus finden, Verpflegung stabilisieren.
  • Runde 5–6: aktiv bleiben, kleine Korrekturen bei Tempo und Schritt.
  • Runde 7–8: mutig, aber kontrolliert, Fokus auf saubere Arm- und Beinarbeit.

Auf 16 km funktioniert ein ähnliches Prinzip mit weniger Runden: erst Kontrolle, dann Aggressivität. Bauen Sie mentale „Checkpoints“ ein (z.B. vor und nach dem Düsenjäger), an denen Sie bewusst Ihre Haltung prüfen: Schultern tief, Arme aktiv, Blick ruhig.

Ausrüstung und Wettkampf-Logistik

Helgoland ist die Nordsee. Rechnen Sie mit Wind, eventuell kühleren Temperaturen und wechselhaften Bedingungen. Ein windstabiler Wettkampfschuh mit solider Dämpfung ist für den Marathon Pflicht, ein leichter, aber nicht extrem minimaler Schuh für die 16 km sinnvoll. Die Strecke ist überwiegend asphaltiert oder gut befestigt – Trailschuhe sind nicht nötig, es sei denn, Sie bevorzugen den Grip.

Bekleidung: lieber Schichten als zu wenig. Ein leichtes, eng anliegendes Oberteil, ggf. Armwärmer oder dünne Jacke, die Sie bei Bedarf öffnen können. Windempfindliche Läuferinnen profitieren von etwas mehr Schutz an Oberkörper und Ohren. Denken Sie an Sonnen- und Windschutz (Brille, Mütze, Sonnencreme), gerade am Südstrand.

Planen Sie Ihre Anreise frühzeitig. Helgoland erreicht man per Schiff, Katamaran oder Flugzeug, die Veranstaltung ist kompakt organisiert und die Wege auf der Insel kurz. Informationen zu Programmablauf, Startzeiten und Rahmenprogramm finden Sie auf der offiziellen Website helgoland-marathon.com. Dort werden jeweils die aktuellen Details veröffentlicht.

Nutzen Sie den Vortag für einen sehr kurzen, lockeren Lauf auf Teilen der Strecke, um Windrichtung, Untergrund und Anstiegspassagen zu fühlen. Danach: Beine hoch, Kohlenhydrate hoch – und innerlich den Kurs in Runden denken.

Helgoland ist klein, aber im Kopf wird dieser Lauf groß. Mit einem klar strukturierten plan d'entraînement, respektvollem Umgang mit Ihrem Körper und einer klugen Renntaktik wird aus dem Gerolsteiner Helgoland-Marathon Ihr persönliches Nordsee-Highlight.

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Gut zu wissen

Profil, Höhenmeter und Runden – was Sie konkret erwartet

Der Gerolsteiner Helgoland-Marathon ist körperlich und mental fordernd. Die offiziellen Distanzen für 2027 sind 16 km (10-Meilen-Lauf) und 42 km (Marathon). Beide werden auf einem mehrfach zu laufenden Rundkurs absolviert, mit wiederkehrenden Anstiegen und dem berüchtigten „Düsenjäger“ als Kernstück des Profils.

  • Höhenmeter: Pro Runde etwa 75 Höhenmeter, davon ca. 30 Höhenmeter am Stück über den „Düsenjäger“ – kurz, steil, brennend.
  • Untergrund: Überwiegend Asphalt und feste Wege. Kein technischer Trail, aber klare Straßensituation – ideal für Straßenlaufschuhe.
  • Rundencharakter: Sie laufen denselben Kurs mehrfach ab; das Profil „arbeitet“ sich in Ihre Beine hinein. Jede weitere Runde spüren Sie mehr.

Für den Marathon (42 km): Sie müssen dieses Profil lange ertragen. Wiederholung ist der Gegner. Ihre Muskulatur braucht Stabilität, Ihre Psyche braucht Ruhe.

Für den 16-km-Lauf: Sie laufen kürzer, aber intensiver. Die Anstiege kommen trotzdem mehrfach. Die Belastung ist komprimiert, dafür höher im Tempo.

Wind, Wetter und typische Bedingungen auf Helgoland

Helgoland liegt mitten in der Nordsee. Die Strecke ist windoffen und exponiert. Das prägt den gesamten Wettkampf.

  • Wind: Rechnen Sie mit Seiten- und Gegenwind auf offenen Passagen. Der Wind kann Tempo kosten. Und Nerven.
  • Temperatur: Meist eher kühl und frisch im Mai, aber mit Sonne kann es überraschend warm wirken. Nordseewetter ist launisch, Sie sollten flexibel bleiben.
  • Luft: Nordseeluft ist feucht, salzig. Atmung fühlt sich anders an als auf dem Festland. Für empfindliche Atemwege: besser vorbereiten.

Für den Marathon bedeutet das: Sie brauchen ein Tempo, das den Wind mit einkalkuliert. Kein Kampf gegen jede Böe. Sondern kluge Anpassung. Bei 16 km können Sie den Wind etwas aggressiver „mitnehmen“, aber ein zu hoher Einsatz in starker Gegenwind-Passage rächt sich früh.

Verpflegung und Energieplanung auf der Strecke

Die Veranstaltung ist als kompakter Inselmarathon organisiert, mit regelmäßiger Strecken- und Zielverpflegung auf dem Rundkurs. Das ist Ihr taktischer Vorteil.

  • Regelmäßige Verpflegungspunkte auf jeder Runde mit Wasser und meist isotonischen Getränken, teils Snacks.
  • Durch die Rundenstruktur kommen Sie häufig an denselben Stellen vorbei. Sie können Ihre Ernährung planen, statt improvisieren.

Für Marathon (42 km)

  • Denken Sie in Runden-Rhythmen: z.B. ab der zweiten Runde bei jedem Verpflegungspunkt trinken, ab Mitte des Rennens zusätzliche Kohlenhydrate (Gel, Riegel).
  • Nutzen Sie den wiederkehrenden Kurs, um feststehende „Essens- und Trinkfenster“ zu definieren. Das gibt Sicherheit.
  • Testen Sie im Vorfeld, was Ihr Magen bei Wind und kühler Luft verträgt. Nordseeluft plus hohe Belastung kann die Verdauung empfindlicher machen.

Für 16 km

  • Sie laufen schneller, die Verpflegung ist trotzdem wichtig. Vor allem bei Wind und kühleren Temperaturen.
  • Planen Sie mindestens ein bis zwei Trinkstopps. Kurz, fokussiert. Kein langer Aufenthalt, aber bewusstes Trinken.

Emotional wichtig: Verpflegung ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist Ihr Werkzeug. Jede Runde bietet Ihnen einen kleinen Reset – nutzen Sie ihn.

Mögliche Pacemaker (Meneurs d’allure) und Zeitfenster

Offizielle Hinweise zu Pacemakern (Meneurs d’allure) werden je nach Ausgabe angepasst und sind nicht immer klar ausgewiesen. In den öffentlich einsehbaren Unterlagen für 2026 liegen keine eindeutigen, verlässlichen Angaben zu festen Pacemaker-Gruppen mit spezifischen Zielzeiten vor.

Sie sollten daher nicht fest mit Pacemakern rechnen, sondern Ihr eigenes Tempo im Vorfeld planen. Die Marathon-Sollzeit von rund 6 Stunden bietet allerdings ein großzügiges Zielfenster, in dem das Feld relativ lange auf der Strecke ist. Das bedeutet für Sie:

  • Sie können konservativ starten, ohne Angst, „aus dem Zeitlimit zu fallen“.
  • Sie orientieren sich eher an Ihrer Uhr und Körperwahrnehmung als an einer Pacemaker-Gruppe.

Wenn Sie auf Pacemaker angewiesen sind, sollten Sie frühzeitig in der Ausschreibung für 2027 nach Aktualisierungen suchen – es ist möglich, dass kurzfristig Tempo-Gruppen angeboten werden, aber dazu liegen aktuell keine belastbaren Daten vor.

Schuhe und Material – was auf Helgoland wirklich zählt

Die Strecke ist kurz-hügelig, windoffen, weitgehend asphaltiert. Ihr Material muss Sie schützen und gleichzeitig frei laufen lassen.

Laufschuhe

  • Marathon (42 km): Ein stabiler Straßen-Wettkampfschuh mit solider Dämpfung. Kein ultraminimaler Schuh. Sie brauchen Schutz vor wiederholten Anstiegen und Bergabpassagen.
  • 16 km: Etwas leichter darf es sein. Aber immer noch mit genügend Dämpfung und Halt für knappe Höhenmeter und Seitenwind.
  • Kein Trailbedarf: Asphalt und befestigte Wege reichen. Sie profitieren von einem zuverlässigen Straßenschuh mit gutem Grip auf nasser Straße.

Bekleidung

  • Schichten statt Risiko: Funktionsshirt, ggf. dünne Jacke oder Weste, die Sie öffnen können. Wind fühlt sich auf Helgoland härter an als auf dem Festland.
  • Windschutz: Eng anliegendes Oberteil, damit nichts flattert. Mütze oder Stirnband kann bei Seitenwind enorm helfen.
  • Sonnenschutz: Nordsee heißt nicht „keine Sonne“. Brille, Sonnencreme, ggf. Kappe. Die Reflexion vom Wasser kann Sie überraschen.
  • Frauen: Ein gut sitzender Sport-BH und windgeschützte Bekleidung im Oberkörperbereich reduzieren Energieverluste. Ihr Komfort ist ein Leistungsfaktor.

Kleines Zusatzmaterial

  • Gels / Riegel: Für den Marathon unbedingt selbst mitführen, ideal in einem leichten Laufgürtel. Nutzen Sie die Runden, um genau zu wissen: „Hier esse ich.“
  • Uhr: Für beide Distanzen zentral. Sie brauchen verlässliche Pace- und Herzfrequenzwerte, um Wind und Rundenprofil einzuordnen.
  • Evtl. leichte Handschuhe: Bei frischem Wind Gold wert. Sie laufen konzentrierter, wenn Ihre Hände nicht auskühlen.

Spezifische Anforderungen für 16 km und 42 km

Aspekt 16 km 42 km
Belastungsdauer Kürzer, aber intensiver. Sie sind vom Start weg dichter am Limit. Lang, kumulativ. Die Höhenmeter „schleifen“ Ihre Muskulatur über viele Runden.
Höhenmeter Mehrfach knackige Anstiege, aber begrenzte Gesamtzeit – Fokus auf Kraft und Rhythmus. Die Wiederholung macht den Unterschied. Muskuläre Ermüdung ist ein Hauptgegner.
Wind-Einfluss Sie können selektiv „gegenhalten“, aber Überziehen passiert schnell. Sie müssen den Wind langfristig managen. Jeder Kampf gegen eine Böe kostet später Kraft.
Materialpriorität Leichter, dennoch gedämpfter Schuh; minimaler aber funktionaler Windschutz. Mehr Schutz, robustere Schuhe, etwas defensivere Bekleidung.

Körperliche Vorbereitungsschwerpunkte ohne Trainingsplan

Sie haben bereits Impulse zur Trainingsstruktur im bestehenden Text. Ergänzend – und ohne einen konkreten Plan zu erstellen – sind für Helgoland folgende körperliche Schwerpunkte entscheidend:

  • Beinmuskulatur und Waden: Der „Düsenjäger“ trifft vor allem Waden und Oberschenkel. Kraft- und Stabilitätsarbeit ist Pflicht.
  • Rumpfstabilität: Wind plus Anstieg verlangt einen ruhigen Oberkörper. Ein stabiler Core hält Ihre Linie und schützt vor Überlastung.
  • Bergtechnik: Effizient bergauf, kontrolliert bergab. Technik entscheidet, ob Sie Energie verschwenden oder sparen.
  • Mentale Härte: Wiederholte Runden können zermürben. Sie brauchen innere Strategien gegen Monotonie – Mottos pro Runde, kleine Ziele, bewusste Atmung.

Für den Marathon stehen Ausdauer und Resilienz im Vordergrund. Sie müssen lernen, mit müden Beinen weiter sauber zu laufen. Für die 16 km ist Ihre Fähigkeit, hoch-intensiv mit Höhenmetern umzugehen, entscheidend – ohne in der zweiten Hälfte „explodieren“.

Logistische Details für Ihre Vorbereitung (ohne Datum, ohne Preise)

Helgoland ist eine Insel. Ihre Vorbereitung endet nicht beim Trainingsplan, sondern bei der Organisation Ihres Lauftages.

  • Anreise: Helgoland erreichen Sie per Schiff, Katamaran oder Flugzeug. Das Wetter kann Einfluss auf die Anreise haben. Planen Sie mit Puffer.
  • Kurze Wege: Die Insel ist klein, die Veranstaltung kompakt. Start-/Zielbereich und Infrastruktur liegen nah beieinander. Das nimmt Stress. Nutzen Sie das.
  • Streckencheck am Vortag: Ein kurzes, lockeres Einlaufen über Teile der Runde ist Gold wert. Sie fühlen Windrichtung, Untergrund, Anstiegsbeginn. Ihr Kopf ist am Wettkampftag vorbereitet.
  • Regeneration vor dem Start: Auf der Insel sind Sie aus Ihrer üblichen Umgebung raus. Achten Sie bewusst auf Ruhe, Schlaf, Ernährung. Kein „Urlaubsexperiment“ direkt vor dem Start.

Emotionale Wahrheit: Helgoland wirkt klein. Die Aufgabe fühlt sich groß an. Je besser Sie logistisch vorbereitet sind, desto mehr Energie bleibt Ihnen für das Wesentliche – den Lauf.

Besonderheiten für Läuferinnen

Im bestehenden Text wurde der Nutzen einer zyklusbewussten Planung betont. Ergänzend dazu für Helgoland:

  • Windempfindlichkeit: Viele Läuferinnen reagieren stärker auf Kälte und Wind. Planen Sie Bekleidung mit etwas mehr Schutz für Oberkörper und Ohren.
  • Energieversorgung: Eine klare Strategie für Kohlenhydrate vor und während des Laufs reduziert das Risiko von Leistungseinbrüchen im Wind.
  • Materialkomfort: Kein Kompromiss beim Schuh oder Sport-BH. Jede Reibung, jeder Druckpunkt wird über Runden zur Belastung.

Helgoland belohnt Körper, die mit Respekt behandelt werden. Und Läuferinnen und Läufer, die sich ehrlich vorbereiten. Sie müssen nicht perfekt sein. Aber bewusst.

Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Helgoland

Basierend auf den letzten 10 Jahren (Durchschnittswerte 2017–2026)
☁️
Bewölkt
am häufigsten
13°
Durchschn. Max.
Extrem 17°
11°
Durchschn. Min.
Extrem 8°
32 km/h
Durchschn. Wind
Böen 71
Wetterhistorie vom 22 Mai seit 10 Jahren
☁️ 14° 2017
☁️ 16° 2018
☁️ 11° 2019
🌧️ 15° 2020
🌧️ 11° 2021
☁️ 13° 2022
🌧️ 15° 2023
🌧️ 15° 2024
🌧️ 11° 2025
☁️ 15° 2026
Wetterdaten: Open-Meteo / ERA5

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Pace 5:00 min/km
3:00 · Schnell 8:00 · Langsam
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50:00
Geschwindigkeit
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Gerolsteiner Helgoland-Marathon – dieser Lauf ist kein Zufall, sondern ein Projekt. Wind, Wellen, Rundenkurs, Anstieg ins Oberland: Helgoland verzeiht keine halbe Vorbereitung. Wenn Sie jetzt Ihren plan d'entraînement personalisieren, steuern Sie gezielt auf Ihre Wunschzeit zu – angepasst an Ihre aktuelle Form, das Profil der Insel und Ihre verfügbare Trainingszeit. Gönnen Sie sich Struktur, statt Hoffnung: Ihr Körper wird es Ihnen am Südstrand danken.

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Anna Krüger

Artikel geschrieben von :
Anna Krüger kommt aus der Leichtathletik und dem Crosslauf — Disziplinen, die ihr Gespür für harte Intensität und präzises Training geprägt haben. Wettkämpferin durch und durch,…... weiterlesen
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Jules Patrick Maria Laurene
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