Infos zum Lauf
Königsforst Marathon bietet 3 Strecken von 21 bis 63 km, am 14. März 2027 in Bergisch gladbach.
| Strecke | Distanz | Höhenmeter | Höhe |
|---|---|---|---|
| 21 km | 21 km | +114 m / −117 m | 68 – 140 m |
| 42 km | 42 km | - | - |
| 63 km | 63 km | - | - |
Es gibt Läufe, bei denen man schon beim Gedanken an den Start das Rascheln der Blätter hört. Der Königsforst Marathon am 14. März 2027 gehört genau in diese Kategorie. Sie laufen vor den Toren Kölns, durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Rheinlands, und jeder Schritt ist näher an der Ruhe des Waldes – und gleichzeitig an Ihrer eigenen Grenze.
Seit 1973 führt der Königsforst Marathon Läuferinnen und Läufer auf einem DLV-vermessenen 21,1-km-Rundkurs durch das Naturschutzgebiet, zu rund 85 % auf Natur- und Waldwegen. Der Kurs verläuft wellig gegen den Uhrzeigersinn, vorbei am Monte Troodelöh, der höchsten Erhebung der Stadt Köln, und über gut laufbare Schotter- und Naturwege mit wenigen Asphaltpassagen. Start und Ziel liegen am Albertus-Magnus-Gymnasium im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg, das Veranstaltungszentrum ist kompakt und laufnah organisiert.
Ob Halbmarathon (21 km), Marathon (42 km) oder Ultramarathon (63 km): Sie laufen eine, zwei oder drei Runden auf demselben Kurs. Die Höhenmeter pro Runde liegen bei etwa 200 m, mit einem höchsten Punkt um 147 m – kein Hochgebirgstrail, aber spürbar wellig und über die Distanz respektabel. Die Zeitlimits sind großzügig: rund 6:25 Stunden für Halbmarathon und Marathon, etwa 7:45 Stunden für den Ultramarathon. Das macht den Lauf offen für unterschiedliche Temponiveaus, verlangt aber einen klugen Umgang mit der eigenen Energie.
Königsforst Marathon Parcours: was Sie erwartet
Der Charakter des Königsforst Marathon ist eindeutig: Landschaftslauf, Waldboden, Naturschutzgebiet. Sie bewegen sich größtenteils auf gelenkschonenden Naturwegen, Schotter und befestigten Waldwegen, ohne Landstraßen und ohne Wanderparkplätze direkt auf der Strecke. Die Runde führt durch das FFH-Schutzgebiet Königsforst, vorbei an markanten Punkten wie dem Monte Troodelöh und einer Wassertretstelle.
Topografisch ist der Kurs „wellig“: viele kleine Anstiege und Gefällstrecken, kaum lange, brutale Rampen, aber auch kaum wirklich flache Abschnitte zum „Ausrollen“. Über eine Runde summieren sich die Höhenmeter, besonders im zweiten Teil der Schleife. Für den Marathon bedeutet das: zweimal dieselbe Abfolge aus Anstieg, flüssigem Laufen und leichtem Rollen, mit einem klaren mentalen Punkt nach der ersten Runde. Für den Ultramarathon wird die dritte Runde zur Frage der Rhythmuspflege: noch einmal durch denselben Wald, diesmal mit müderen Beinen.
Die Wege können bei Nässe weich oder auch matschig werden. Zwar ist der Kurs bestenlistenfähig und sehr gut organisiert, aber er bleibt ein Waldlauf: Wurzeln, kleine Pfützen, wechselnder Untergrund. Wer eine reine Asphaltveranstaltung sucht, ist hier falsch – wer die Kombination aus Natur und Struktur mag, findet einen idealen Rahmen.
Königsforst Marathon Vorbereitung: Ihren Lauf durch den Wald denken
Sie sind für den Königsforst Marathon 2027 angemeldet – damit beginnt die eigentliche Arbeit: die Vorbereitung. Ob Sie den Halbmarathon, den Marathon oder den Ultramarathon über 63 km laufen, Ihr Training sollte den Charakter der Strecke widerspiegeln: wellig, naturbelassen, rhythmusorientiert.
Im Kern geht es um drei Achsen:
- Ausdauerbasis: ruhige, lange Läufe auf möglichst weichem Untergrund, um Beine und Sehnen an die Waldwege zu gewöhnen.
- Höhentraining im Kleinen: viele kurze Wellen, bewusst gelaufene Anstiege und kontrollierte Abstiege, statt seltener „Großberge“.
- Rhythmus und Pace: ein Tempo finden, das über eine, zwei oder drei Runden tragfähig bleibt.
Ein strukturierter plan d'entraînement für den Königsforst Marathon hilft, diese Achsen zu verbinden: Wochen mit einem langen Lauf im Wald, einer Einheit mit Tempowellen (z.B. Fahrtspiel auf Trails) und einer ruhigen Regenerationseinheit auf weichem Untergrund. Die Kunst besteht darin, sich langsam an die Rundenlänge heranzutasten: zunächst 15–18 km im Wald, später 20–25 km, für den Marathon und Ultra auch über 30 km, immer wieder im welligen Profil.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Für den Halbmarathon (21 km) liegt der Schwerpunkt auf einer sauberen Grundlagenausdauer und der Fähigkeit, 2–2,5 Stunden im gleichen Rhythmus zu laufen. Das wellige Profil fordert Ihre Muskulatur mehr als eine flache Straße, auch wenn die Höhenmeter moderat sind. Sinnvolle Bausteine:
- wöchentlicher langer Lauf von 16–20 km auf Naturwegen, mit lockeren Anstiegen
- 1–2 Einheiten mit Temporeizen (z.B. 6–8 × 3 Minuten im zügigen Tempo auf leicht welligem Kurs)
- gezielte Kräftigung für Waden, Oberschenkel und Rumpf, um die Bodenunebenheiten stabil zu nehmen
Für den Marathon (42 km) wird das Thema „Energiehaushalt“ zentral. Zwei Runden durch den Königsforst bedeuten, dass Sie die Strecke schon kennen, wenn der eigentliche Kampf beginnt. Ihre Vorbereitung sollte mehrere Läufe zwischen 28 und 34 km enthalten, möglichst mit einer ähnlichen Struktur: die zweite Hälfte tendenziell welliger, vielleicht sogar mit einem leichten Tempoversatz (z.B. die letzten 10 km bewusst etwas schneller als die ersten 10 km einer langen Einheit).
Beim Ultramarathon (63 km) verschiebt sich der Schwerpunkt deutlich: weniger auf Tempo, mehr auf Robustheit, Verpflegung und mentale Stabilität. Drei Runden über denselben Kurs verlangen, dass Sie den Königsforst kennen – nicht nur topografisch, sondern auch emotional. Im Training bedeutet das:
- Läufe über 35–40 km im Wald, mit bewusster Verpfelgung (Trinkpausen, Gel- oder Riegeltests)
- Einheiten in „Ultrageschwindigkeit“ – deutlich unter Wettkampftempo, aber sehr lange, um die Ermüdung zu simulieren
- mentale Vorbereitung: bewusstes Einüben von Strategien für die dritte Runde, z.B. Zwischenziele, kleine „Ankerpunkte“ im Wald
Tempo, Verpflegung und Rennintelligenz im Königsforst
Die Startzeiten der Hauptdistanzen liegen versetzt: der 63,3-km-Ultramarathon startet zuerst, dann der Marathon, danach der Halbmarathon. Dazu kommen mehrere Startgruppen über einen längeren Zeitraum. Das hat Konsequenzen für Ihre Rennstrategie: Sie werden immer wieder andere Läuferinnen und Läufer treffen, überholen, selbst überholt werden – all das auf Waldwegen. Ein zu aggressiver Start kann hier schnell zu „Staus“ und unnötigen Rhythmusbrüchen führen.
Für die Paceplanung gilt:
- Starten Sie im Wald immer einen Tick defensiver als auf Asphalt. Die kleinen Wellen summieren sich.
- Teilen Sie jede Runde gedanklich in Abschnitte: Einstieg, mittlere Passage, Monte-Troodelöh-Segment, letzte Kilometer. Das hilft, die Energie zu verteilen.
- Rechnen Sie mit leicht variablen Zeiten pro Runde – Wetter, Untergrund und Verkehr im Wald können die zweite oder dritte Runde etwas langsamer machen.
Die Verpflegungspunkte sind regelmäßig entlang der Runde platziert, mit klassischer Laufverpflegung und guter medizinischer Sicherung (ASB an mehreren Stellen im Forst und im Ziel). Für Halbmarathon und Marathon reicht meist eine Kombination aus Wasser, Iso-Getränk und eventuell einem Gel, das Sie kennen. Für den Ultra sollten Sie Ihre persönliche Strategie im Training testen: feste Nahrung, Gels, eventuell Salz, vor allem aber ein ruhiger Magen. Je länger die Distanz, desto wichtiger wird die Abstimmung von Tempo und Nahrungsaufnahme.
Rennintelligenz im Königsforst bedeutet auch: sich rechtzeitig mit dem Wald anzufreunden. In der dritten Ultra-Runde fällt gerade auf Naturwegen das Licht anders, der Boden wirkt unruhiger, die Geräusche des Forsts scheinen lauter. Wer nur seine Uhr im Blick hat, verschenkt das, was diesen Lauf trägt: das Gefühl, mit der Umgebung zu laufen, statt gegen sie.
Ausrüstung, Schlaf, Ernährung: die leisen Stellschrauben
Der Untergrund des Königsforst Marathon ist überwiegend weich, aber nicht technisch. Sie brauchen keine aggressiven Trailschuhe, doch reine Wettkampfschuhe für die Straße sind oft zu direkt, zu hart. Optimal sind stabile, gut gedämpfte Modelle mit ordentlichem Grip für Waldwege. Ein Schuh, mit dem Sie auch im Regen sicher stehen, ist für den März ebenso wichtig wie eine sinnvolle Schichtkleidung: atmungsaktive, eher etwas wärmere Laufbekleidung, dazu Handschuhe und ggf. Mütze.
Wer den Ultra läuft, sollte den Rucksack oder Gürtel gut testen: Flaschen, Softflasks oder Gels müssen erreichbar sein, ohne bei jeder kleinen Welle zu stören. Auch der Marathon profitiert von einer minimalistischen, aber erprobten Trage-Lösung. Nichts Neues am Wettkampftag – gerade Waldläufe verzeihen wenig.
Gute Vorbereitung für den Königsforst Marathon ist mehr als Kilometer sammeln. Schlaf und Ernährung tragen Ihre Form durch die Wochen. Regelmäßige, ausreichend lange Nächte stabilisieren Ihre Regeneration, gerade wenn lange Läufe und Höhenmeter zusammenkommen. Ernährungsseitig lohnt eine ruhige, ausgewogene Basis: genug Kohlenhydrate in den Tagen vor den Schlüsselläufen, ausreichend Eiweiß für die Muskulatur, kein Experiment mit Diäten in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung.
Im März können die Bedingungen kühl bis nass sein, manchmal wird es im Wald spürbar kälter als in der Stadt. Wer schlecht geschlafen hat oder mit leerem Speicher startet, spürt das hier deutlicher. Ihr plan d'entraînement sollte deshalb auch Ruhetage bewusst setzen – nicht als „Versagen“, sondern als Bausteine eines langlebigen Laufens.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Königsforst Marathon Infos & praktische Hinweise
Ort der Veranstaltung ist Bergisch Gladbach-Bensberg, genauer das Albertus-Magnus-Gymnasium (Kaule 3–15, 51429 Bergisch Gladbach), wo sich Start, Ziel und Startnummernausgabe konzentrieren. Der Königsforst selbst liegt im Verwaltungsbereich von Köln, Bergisch Gladbach und Rösrath und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die Veranstaltung folgt einem Naturschutzkonzept – der Wald ist nicht Kulisse, sondern Partner des Laufs.
Die drei Hauptdistanzen des Königsforst Marathon sind:
- Halbmarathon – eine Runde, Start gegen späten Vormittag.
- Marathon – zwei Runden, Start im späteren Morgen.
- Ultramarathon 63,3 km – drei Runden, früher Start.
Die frühesten Startzeiten liegen zwischen 09:00 Uhr (Ultra), 10:30 Uhr (Marathon) und 11:30 Uhr (Halbmarathon), ergänzt durch mehrere Startgruppen bis in den frühen Nachmittag. Die Zeitlimits erlauben ein sehr ruhiges Tempo, dennoch sollten Sie im Training die jeweiligen Distanzen in ihrer ganzen Länge einmal, besser mehrmals berührt haben, um das Walderlebnis nicht nur körperlich, sondern auch mental vorbereitet zu betreten.
Alle offiziellen Details zu Startzeiten, Organisation und Strecke finden Sie auf der Website des Veranstalters koenigsforst-marathon.de und ergänzend im Laufkalender von Runnersworld.
Wenn Sie durch den Königsforst laufen, laufen Sie nicht nur eine Distanz. Sie laufen durch Jahrzehnte Laufgeschichte, auf Wegen, die viele vor Ihnen gegangen sind – langsam, schnell, manchmal verletzt, manchmal im absoluten Flow. Mit einer durchdachten Vorbereitung und einem persönlichen plan d'entraînement wird der Königsforst Marathon 2027 zu genau dem Tag, an den Sie sich lange erinnern werden: ein ruhiger, starker Lauf durch einen Wald, der Ihnen seine eigene Zeit lässt.
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Strecken der verschiedenen Distanzen
Detaillierte Strecke Königsforst Marathon - 21 km
| Positive Höhenmeter | 114 m |
|---|---|
| Negative Höhenmeter | 117 m |
| Min. Höhe | 68 m |
| Max. Höhe | 140 m |
Königsforst Marathon – 21 km: Eine Runde durch den Wald, die dich Demut lehrt
21,2 km, 114 Höhenmeter bergauf, 117 bergab – eine echte Schleife, die dich zurückbringt, aber nicht unverändert. Hier geht es nicht um Rekorde, sondern um das Gefühl, Teil des Waldes zu werden.
Streckenprofil
- Distanz: 21,2 km (offiziell 21 km)
- Höhenmeter: +114 m / -117 m
- Höchster Punkt: 140 m
- Niedrigster Punkt: 68 m
- Rundenform: geschlossene Schleife
- Untergrund: 81% auf nicht befestigten Wegen, 19% auf Straße oder befestigten Wegen; kompakter Boden, Schotter, Asphalt, Erde; technisch einfach (Wanderniveau)
Die Zahlen wirken harmlos, aber unterschätze nie, was 21 Kilometer im Wald mit dir machen. Die Mischung aus festen und weichen Böden fordert deine Aufmerksamkeit – nicht für die Füße, sondern für den Kopf. Wer lange läuft, weiß: Der Körper folgt dem Geist, nicht umgekehrt.
Orte und markante Punkte
- Start in Moitzfeld (km 0)
- Durchquerung von Köln (km 2,7)
- Am Monte Troodelöh (118 m, km 3,8) – der höchste Punkt im Kölner Stadtgebiet. Ein unscheinbarer Hügel, aber für viele ein magischer Ort. Ich erinnere mich an einen Lauf, als der Nebel dort alles verschluckte – plötzlich war es still, nur das eigene Atmen zählte.
- Kleineichen (km 15,6)
- Forsbach (km 17,4)
- Zurück nach Moitzfeld (km 19,7)
Die markanten Anstiege und Abstiege
- Abstieg von km 0,0 bis km 2,7: 2,7 km, -47 m, Ø 1,7%, max 4,0%. Lass dich nicht verleiten, hier zu schnell zu werden. Die Beine sind frisch, aber der Tag ist lang. Nutze die Schwerkraft, aber halte dich zurück.
- Abstieg vom Monte Troodelöh (km 3,8) bis km 9,6: 5,8 km, -57 m, Ø 1,0%, max 5,2%. Ein langer, sanfter Abstieg. Hier kannst du den Schritt verlängern, aber vergiss nicht: Jeder Meter bergab will später wieder verdient werden.
- Anstieg von km 9,6 bis km 16,6: 7,1 km, +72 m, Ø 1,0%, max 7,5%. Das ist kein brutaler Anstieg, aber er zieht sich. Hier entscheidet sich, wie du ins Ziel kommst. Teile dir die Kräfte ein, iss rechtzeitig, trink regelmäßig. Wer hier überzieht, zahlt später.
Abschnitt für Abschnitt – so fühlt sich der Lauf an
Tronçon 1 – km 0,0 bis km 3,5 (3,5 km):
22 m hoch, 43 m runter, zwischen 90 und 137 m. Es geht gleich wellig los, der Boden meist weich. Die ersten Kilometer sind trügerisch leicht. Lass dich nicht hetzen. Atme tief, finde deinen Rhythmus. Wer zu schnell startet, spürt das spätestens am Monte Troodelöh.
Tronçon 2 – km 3,5 bis km 7,1 (3,5 km):
5 m hoch, 43 m runter, 80–125 m. Fast flach, aber immer noch auf Waldwegen. Hier kannst du dich sammeln, die Gedanken schweifen lassen. Die Beine laufen fast von allein. Aber: Bleib wachsam, der Untergrund wechselt, kleine Steine, mal fester, mal lockerer.
Tronçon 3 – km 7,1 bis km 10,6 (3,5 km):
Kein Anstieg, 11 m runter, 68–86 m. Die Strecke bleibt flach, der Wald wird dichter. Jetzt ist der Moment, um auf deinen Körper zu hören. Wie fühlt sich der Magen an? Schon Hunger? Wer hier rechtzeitig nachlegt, bleibt später stabil.
Tronçon 4 – km 10,6 bis km 14,2 (3,6 km):
21 m hoch, 10 m runter, 71–87 m. Immer noch flach, aber die Müdigkeit schleicht sich ein. Jetzt zahlt sich aus, wenn du in den Tagen davor gut geschlafen hast. Die Gedanken werden langsamer, der Blick geht nach innen. Lass dich davon nicht irritieren – das ist normal.
Tronçon 5 – km 14,2 bis km 17,7 (3,5 km):
55 m hoch, kein Abstieg, 84–140 m. Jetzt kommt der längste Anstieg. Nicht steil, aber stetig. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer zu viel will, verliert. Wer ruhig bleibt, gewinnt. Ich habe hier schon viele gesehen, die sich übernommen haben – und andere, die mit ruhigem Schritt alles aufgesammelt haben, was noch übrig war.
Tronçon 6 – km 17,7 bis km 21,2 (3,5 km):
16 m hoch, 15 m runter, 119–137 m. Die letzten Kilometer. Es fühlt sich flach an, aber die Beine sind schwer. Jetzt zählt der Kopf. Denk an deine langen Läufe, an die Morgen, an denen du trotzdem raus bist. Die Ziellinie kommt näher – lass dir Zeit, genieße den Moment.
Langfristige Gedanken
Wer den Königsforst Marathon läuft, weiß: Es geht nicht nur um die Uhr. Schlaf, Ernährung, Geduld – das sind die wahren Schlüssel. Iss nicht zu spät am Vorabend, trinke regelmäßig, auch wenn du keinen Durst hast. Und vor allem: Höre auf deinen Körper. Wer heute zu viel will, läuft morgen nicht mehr. Die Kunst ist, lange dabei zu bleiben. Kilometer für Kilometer, Jahr für Jahr.
Erstellt auf Basis der GPX- und OpenStreetMap-Daten
Gut zu wissen
Königsforst Marathon 2027 – was Sie für Ihre Vorbereitung wirklich wissen sollten
März-Wetter im Königsforst: Atmosphäre, Temperaturen, Risiken
- Typisch März im Rheinland: Sie laufen sehr wahrscheinlich im Bereich von etwa 4–10 °C am Morgen, oft feucht, manchmal windig, gelegentlich mit Schauern. Der Wald fühlt sich kühler an als die Stadt – gerade auf den langen Distanzen spüren Sie das.
- Nässe & Boden: Bei Regen oder nach längerer Feuchte werden die Naturwege weich, an einigen Passagen auch schmierig-matschig. Für Ihren Trainingsplan heißt das: unbedingt Läufe bei nassen Bedingungen einbauen, um Trittsicherheit und Schuhwahl zu testen.
- Kältegefühl im Ultra: Auf 63 km mit vielen Wellen, wenig Asphalt und viel Schatten kühlt der Körper schnell aus, wenn das Tempo sinkt. Planen Sie im Training den Umgang mit Kälte: passende Bekleidung, Handschuhe, Mütze, eventuell dünne Windjacke – und kontrollierte Verpflegung gegen Unterkühlung.
Profil & Höhenmeter: so wirken die 21 km, 42 km und 63 km auf Ihren Körper
- Pro Runde etwa 200 Höhenmeter: Die Strecke ist offiziell wellig vermessen. Kein Gebirge. Aber deutlich spürbar über eine, zwei oder drei Runden. Ihr Trainingsplan sollte viele kurze Anstiege und Abstiege enthalten, kaum reine Flachstücke.
- Halbmarathon – 21 km, eine Runde: Die rund 200 Höhenmeter sind gut zu bewältigen, fordern aber Muskulatur und Stabilisation deutlich stärker als ein flacher Stadtlauf. Entscheidend: Sie müssen 2–2,5 Stunden sauber im welligen Rhythmus laufen können, ohne dass die Hüfte „wegkippt“ oder die Waden dicht machen.
- Marathon – 42 km, zwei Runden: Die zweite Runde bringt denselben Profilverlauf mit schon ermüdeten Beinen. Ihr Training braucht längere Läufe mit „welligem zweiten Teil“, damit Sie das Gefühl kennen: erneut Anstieg, erneut Rollen, obwohl der Körper müde ist. Energiehaushalt steht im Mittelpunkt.
- Ultra – 63 km, drei Runden: Drei Mal dasselbe Profil, knapp 600 Höhenmeter insgesamt. Keine Monsteranstiege, aber die Summe aus Wellen, Waldboden und Distanz ist hart. Ihr Plan muss Robustheit aufbauen: lange Läufe mit vielen kleineren Anstiegen, bewusst langsam gelaufen, plus spezifisches Bergab-Training für Oberschenkel und Sehnen.
- Technische Aspekte der Strecke: Wurzeln, kleinere Pfützen, wechselnder Untergrund bleiben ein Thema. Ihre Fuß- und Rumpfmuskulatur muss Unebenheiten stabil ausgleichen. Bauen Sie Kraft und Koordination gezielt ein.
Untergrund & Terrain: was der Wald mit Ihren Beinen macht
- Etwa 85 % Natur- und Waldwege: Gelenkschonend, aber muskulär fordernd. Die ständige Mikrostabilisation um Wurzeln, Steine und kleine Kanten herum ist der Grund, warum Sie im Training regelmäßig auf weichem Untergrund laufen sollten.
- Wenig Asphalt: Das klingt angenehm, heißt aber auch: kaum „gratis-Rollpassagen“. Die Runden verlangen aktive Arbeit. Planen Sie in Ihrem Training längere Runs, bei denen Sie fast komplett auf Wald- oder Feldwegen bleiben.
- Rutschgefahr bei Nässe: Schotter und Waldboden können bei Regen oder Frost glatt werden. Techniktraining bergab auf rutschigem Untergrund hilft Ihnen, im Wettkampf sicher und trotzdem flüssig zu laufen.
Verpflegung & Zeitlimits: wie Sie Tempo und Energie abstimmen
- Großzügige Zeitlimits: Für den Marathon etwa 6:25 Stunden, für den Ultra rund 7:45 Stunden. Das gibt Ihnen Raum für ruhiges Tempo – aber auch die Verpflichtung, lang mit sich selbst und dem Wald klarzukommen. Ihr Trainingsplan sollte deshalb mit langen, langsamen Einheiten rechnen, nicht nur mit Tempoarbeit.
- Regelmäßige Verpflegungspunkte: Entlang der Runde finden Sie klassische Laufverpflegung mit Wasser, Iso und medizinischer Sicherung durch ASB im Forst und im Zielbereich. Nutzen Sie das im Training: simulieren Sie Verpflegung in festen Abständen und testen Sie Gels, Riegel, Getränke bei ähnlicher Intensität.
- Verpflegung nach Distanz abgestimmt:
- 21 km: Meist reicht eine einfache Strategie: Wasser / Iso an einigen Stations plus ein bekanntes Gel. Ihr Training sollte beinhalten, wie Sie über 90–150 Minuten trinken, ohne Magenprobleme.
- 42 km: Hier wird die Abstimmung aus Tempo und Nahrungsaufnahme entscheidend. Üben Sie im Training, ab etwa 60–70 Minuten regelmäßig zuzuführen und trotzdem ruhig weiterzulaufen. Kein hektisches „Stop-and-Go“.
- 63 km: Für den Ultra brauchen Sie eine echte Verpflegungsstrategie: Kombination aus flüssiger Energie, Gels, eventuell fester Nahrung, Salz – vor allem aber eine strukturierte Planung (z.B. alle 20–30 Minuten kleine Mengen). Das muss im Training mehrfach getestet werden.
- Rennintelligenz an den Stationen: Zu lange Standpausen lassen Sie auskühlen. Ihr Plan d’entraînement sollte auch kurze „Verpflegungsstopps“ üben: zügiges Greifen, Trinken im Gehen oder sehr langsamen Traben, dann wieder in den Rhythmus finden.
Startgruppen, Tempo & Rhythmus im Wald
- Keine Massenstarts: Aus Naturschutzgründen werden kleine Startgruppen zeitlich versetzt auf die Strecke geschickt. Das schützt den Wald – und verändert Ihre Renndynamik. Sie werden immer wieder andere Läuferinnen und Läufer treffen, überholen, überholt werden.
- Veränderter Flow: Enge Waldwege plus Gruppenstarts bedeuten: Sie können nicht überall „freie Bahn“ erwarten. Im Training sollten Sie lernen, Ihr Tempo kurz anzupassen, ohne sich emotional zu verlieren. Kleine Rhythmusbrüche gehören zur Veranstaltung.
- Pacing-Strategie: Im Wald besser etwas defensiver starten als auf Asphalt. Die Wellen sammeln sich, besonders auf der zweiten und dritten Runde. Ihr plan d’entraînement sollte negative Splits oder zumindest stabile Splits einüben: bewusst ruhiger Beginn, kontrollierter Mittelteil, realistischer Schluss.
Materialwahl: Schuhe, Kleidung, Ausrüstung je nach Distanz
- Schuhe für den Königsforst: Ideale Modelle sind stabile, gut gedämpfte Schuhe mit solidem Grip für Waldwege. Reine Straßen-Wettkampfschuhe sind meist zu hart und zu glatt. Aggressive Trailschuhe sind meist nicht nötig, außer Sie mögen sie und kommen damit gut zurecht.
- Testläufe in Wettkampfschuhen: Planen Sie mehrere lange Läufe im exakt gleichen Schuh, den Sie am Wettkampftag tragen wollen – bei Nässe, auf Schotter, durch Matsch. Gerade auf 42 und 63 km verzeiht der Wald keine Experimente.
- Kleidung für März:
- Basisschicht: Funktionsshirt, das Schweiß wegbringt, nicht speichert.
- Je nach Distanz: Für Halbmarathon meist reicht Langarm plus leichte Handschuhe. Für Marathon und Ultra ist eine variable Lösung sinnvoll: Schichten, die Sie notfalls öffnen, aber nicht ausziehen müssen.
- Kopf & Hände: Dünne Mütze und Handschuhe können im schattigen Wald Gold wert sein, besonders bei langsameren Tempo-Phasen.
- Laufgürtel oder Rucksack: Vor allem für den Ultra, teilweise auch für den Marathon wichtig. Flasks, Gels und ggf. Salz sollten erreichbar sein, ohne zu rutschen oder zu scheuern. Das muss in mehreren langen Trainingsläufen getestet sein.
- Sicherheitsaspekt: Im Königsforst sind Streckenposten, Sicherheitsradler und der ASB präsent. Trotzdem laufen Sie lange im Wald. Im Training lohnt es, mit minimaler Pflichtausrüstung zu üben: Handy im Beutel, dünne Notfallfolie im Ultra-Rucksack – einfach für Ihr Gefühl von Sicherheit.
Spezifische Vorbereitung nach Distanz: was Ihr Plan unbedingt enthalten sollte
Halbmarathon – 21 km
- Muskelrobustheit für Wellen: Sie brauchen keine extremen langen Läufe, aber dafür sehr stabile 16–20-km-Einheiten auf welligem Naturuntergrund. Die Beine sollen sich an ständiges Auf und Ab gewöhnen.
- Tempowechsel im Gelände: Integrieren Sie Tempoeinheiten auf leicht welligen Wegen. So lernt Ihre Muskulatur, auch bei kleinen Anstiegen das Tempo nur moderat zu verlieren.
- Koordination: Lauf-ABC und kurze Steigerungen auf Waldwegen helfen, im Wettkampf sauber zu treten und effizient zu laufen.
Marathon – 42 km
- Zweite-Runden-Mentalität: Ihre Vorbereitung braucht Läufe, bei denen der zweite Teil bewusst anspruchsvoller gestaltet wird (mehr Wellen, leicht höheres Tempo, schwierigere Wege). So simulieren Sie die zweite Runde des Königsforst.
- Energie-Management: Üben Sie, ab etwa 60–90 Minuten regelmäßig Kohlenhydrate aufzunehmen, ohne danach „einzubrechen“. Das Zusammenspiel aus Tempo, Verpflegung und Höhenmetern muss in Ihrem Plan vorkommen.
- Rumpf- und Bein-Kraft: Spezielle Kraftarbeit für Oberschenkel, Waden, Gesäß und Rumpf macht den Unterschied, wenn die Waldwellen in der zweiten Runde anfangen „zu ziehen“.
Ultramarathon – 63 km
- Dritte Runde als Prüfstein: Mentale Strategien sind Pflicht. Ihr Trainingsplan sollte bewusst Ultra-Einheiten enthalten, bei denen Sie Zwischenziele setzen: „Nur bis zum nächsten Hügel“, „Nur bis zur nächsten Verpflegungsstelle“. Das lässt sich im Königsforst ideal einsetzen.
- Sehr lange, sehr langsame Läufe: Sie trainieren nicht nur Ausdauer, sondern auch die Fähigkeit, im niedrigen Intensitätsbereich stundenlang stabil zu bleiben. Das ist der Kern des 63-km-Laufs im Wald.
- Ernährung & Magen: Auf drei Runden im Wald kann ein rebellierender Magen den ganzen Tag zerstören. Testen Sie im Training verschiedene Gels, Riegel und Getränke in Ultra-Länge, bis Sie Ihre persönliche, verträgliche Mischung gefunden haben.
Schlaf, Alltag, Belastungssteuerung
- Regeneration ernst nehmen: Lange Läufe im Wald mit Höhenmetern beanspruchen Sehnen und Muskeln stark. Ihr plan d’entraînement sollte bewusste Ruhetage und sehr lockere Regenerationseinheiten auf weichem Untergrund enthalten – das ist keine Schwäche, sondern Ihre Versicherung für einen gesunden Start.
- Schlaf als Trainingsbaustein: Gerade vor den Schlüsselläufen (längster Lauf vor dem Wettkampf, erste 30+ km, erste Ultra-Simulation) sind 1–2 sehr ruhige Tage und ausreichend Schlaf entscheidend. Sie werden die Wellen im Königsforst deutlich leichter nehmen.
- Ernährungsbasis: Eine ausgewogene, kohlenhydratbetonte Ernährung an den Tagen vor langen Läufen unterstützt Ihre Energiespeicher. Experimente mit Diäten oder stark reduzierter Energiezufuhr sollten in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung vermieden werden.
Emotion & Einstellung: wie Sie mit dem Wald laufen, nicht gegen ihn
- Der Wald als Partner: Der Königsforst ist Naturschutzgebiet, kein Event-Park. Weniger Show, mehr Natur. Wenn Sie im Training lernen, bewusst wahrzunehmen – Geräusche, Licht, Boden –, hilft Ihnen das am Wettkampftag, ruhiger zu bleiben, wenn es hart wird.
- Rundendenken: Eine, zwei oder drei Runden können sich psychologisch ziehen. Arbeiten Sie mit klaren inneren Markierungen: „erste Runde zum Kennenlernen“, „zweite Runde zum Arbeiten“, „dritte Runde zum Ankommen“. Diese Struktur lässt sich bereits in Trainingsläufen nachbauen.
- Ihr Lauf, Ihre Geschichte: Der Königsforst Marathon gehört zu den ältesten Marathonläufen Deutschlands. Wenn Sie sich im Training immer wieder bewusst machen, dass Sie Teil dieser Geschichte werden, entsteht etwas, das über Splits und Zeiten hinausgeht: ein sehr persönlicher, tiefer Lauf durch den Wald.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Bergisch Gladbach
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Fragen und Antworten
Der Königsforst Marathon ist ein Waldmarathon in Bergisch Gladbach mit Start am 14.03.2027; die offizielle Seite beschreibt das Rennen als „RUN GREEN RUN HAPPY“ und verweist auf die Streckeninformationen der Veranstaltung. Da die exakten Höhenmeter in den vorliegenden Suchergebnissen nicht eindeutig genannt werden, sollten Sie die offizielle Streckenkarte der Veranstaltung prüfen, bevor Sie Ihr Training planen.
Der Königsforst Marathon wird von RaceNotify als „Intermédiaire“ eingestuft, also als mittleres Niveau. Für Ihre Vorbereitung heißt das: Rechnen Sie mit einem Marathon, bei dem eine solide Grundausdauer und sauberes Pacing wichtiger sind als reine Tempoarbeit.
Laufen Sie den ersten Teil kontrolliert und vermeiden Sie ein zu schnelles Anfangstempo. Marathonpläne empfehlen lange Läufe, Tempodauerläufe und eine schrittweise Steigerung auf etwa 12 bis 16 Wochen mit mehreren Einheiten pro Woche; für ambitionierte Ziele werden meist 3 bis 5 Läufe pro Woche genannt.
Für einen Marathon sollten Sie auf regelmäßige Energie- und Flüssigkeitszufuhr vorbereitet sein, auch wenn die konkrete Verpflegungslogistik auf der offiziellen Streckenseite geprüft werden sollte. Praktisch sind ein getesteter Trinkgurt oder eine kleine Flasche, Gels oder Riegel, die Sie im Training bereits vertragen, sowie eine klare Trinkstrategie für lange Läufe und den Wettkampftag.
Für Ihre Vorbereitung bietet preparun zwei personalisierte Pläne: den Starter Run als kostenlosen Einstieg, ideal um die Vorbereitung strukturiert zu beginnen, und die Finisher Line als vollständigen, kostenpflichtigen Plan, damit Sie am Renntag bereit sind. Beide Pläne werden nach Alter, Niveau, Ziel und Wochenumfang angepasst und berücksichtigen die Distanz sowie das Profil des Königsforst Marathon; erstellen Sie Ihren Plan direkt auf preparun.com.
Bereite deinen Lauf in 7 Fragen vor
Königsforst Marathon, 14. März 2027: Sie sind angemeldet – jetzt beginnt das, was diese Veranstaltung wirklich ausmacht. Die welligen Runden durch den Wald, das ruhige Atmen unter den Bäumen, die langen Minuten, in denen nur der eigene Rhythmus zählt. Gerade deshalb braucht dieser Lauf einen klaren Plan und kein Training „nach Gefühl“. Mit einem persönlichen plan d'entraînement, abgestimmt auf Ihre Distanz – 21 km, 42 km oder 63 km – laufen Sie nicht nur hin, Sie laufen bewusst durch den Königsforst. Und genau dabei begleiten wir Sie.
Königsforst Marathon
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Um deinen persönlichen Trainingsplan zu erstellen, stellen wir dir 9 Fragen, um dich besser kennenzulernen.
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