Pfälzerwald Marathon – Pirmasens

Pfälzerwald Marathon

Pirmasens (66953) 12. September 2026 Trail
Start in
J−20

Infos zum Lauf

Pfälzerwald Marathon bietet 2 Strecken von 21 bis 42 km, am 12. September 2026 in Pirmasens.

Wichtige Infos zu den Strecken von Pfälzerwald Marathon
Strecke Distanz
21 km 21 km
42 km 42 km

Sie sind für den Pfälzerwald Marathon angemeldet – herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Jetzt geht es darum, Ihre Vorbereitung so zu strukturieren, dass Sie die hügelige, naturnahe Strecke nicht nur schaffen, sondern mit einem guten Gefühl laufen. Der Pfälzerwald schenkt Ihnen weiche Wege, frische Luft und viel Grün – und fordert gleichzeitig Ihre Ausdauer und Kraft.

Pfälzerwald Marathon: Strecke, Profil und Besonderheiten

Der Pfälzerwald Marathon startet und endet auf dem Messegelände in Pirmasens, direkt an der Messehalle 6a. Von dort führt die Strecke als Rundkurs hinein ins Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen – durch dichte Wälder, Wiesentäler und hügeliges Gelände. Die Wege sind überwiegend Wald- und Forstwege mit klarem Trailcharakter, oft weich und gelenkschonend, aber technisch fordernd.

  • Marathon (~42 km, ca. 660 Höhenmeter): anspruchsvolle Rundstrecke mit vielen Wellen, längeren Anstiegen und teils technischen Passagen im Wald.
  • Halbmarathon (~21 km, ca. 300 Höhenmeter): gekürzte Variante der Marathonroute, dieselbe Atmosphäre, etwas weniger Belastung – ideal für ambitionierte Freizeitläufer.

Marathon und Marathonstaffel starten um 09:30 Uhr, der Halbmarathon und die Halbmarathon-Duo-Staffel ebenfalls um 09:30 Uhr auf dem Messegelände. Zielschluss ist um 17:00 Uhr, Sie haben also ausreichend Zeit, auch mit ruhigerer Pace ins Ziel zu kommen.

Die Strecke verläuft fast vollständig im Wald, oft im Schatten, mit wechselndem Untergrund: breite Forstwege, schmale Trails, gelegentlich wurzelige oder steinige Passagen. Lange Flachstücke sind selten – die Belastung kommt aus vielen Wellen und Anstiegen, die sich über die Kilometer summieren.

Den Pfälzerwald Marathon gezielt vorbereiten: Profil, Tempo, Ausdauer

Für den Pfälzerwald Marathon reicht eine klassische Straßenlaufvorbereitung nicht aus. Sie brauchen eine Kombination aus Grundausdauer, Kraftausdauer und sicherer Technik auf Trails. Ihr plan d'entraînement sollte diese Komponenten klar abbilden – mit einem schrittweisen Aufbau, der sich an Ihrem Alltag orientiert.

1. Grundlagenausdauer im hügeligen Gelände

Planen Sie pro Woche mindestens einen längeren Lauf im welligen Terrain. Für den Marathon (42 km) sind Läufe zwischen 24 und 32 Kilometern sinnvoll, idealerweise auf Waldwegen mit mehreren Anstiegen. Für den Halbmarathon (21 km) reichen meist 16 bis 22 Kilometer. Halten Sie das Tempo bewusst ruhig, so dass Sie noch sprechen könnten. Ziel ist, den Körper an die Dauerbelastung mit Höhenmetern zu gewöhnen – nicht, jede Einheit „schnell“ zu laufen.

2. Kraft und Lauftechnik für Trails

Die 660 beziehungsweise 300 Höhenmeter spüren Sie vor allem in den Anstiegen und bei längeren Downhills. Ergänzen Sie 1–2 Einheiten pro Woche:

  • Locker gestaltete Berganläufe (z. B. 6–10 Wiederholungen à 30–60 Sekunden bergauf, Rückweg im Gehtempo bergab).
  • Stabilisationstraining für Rumpf, Hüfte und Füße (Kniebeugen, Ausfallschritte, Planks, Balanceübungen) – gerne kurz, aber regelmäßig.
  • Technikläufe auf schmalen Waldpfaden, um das sichere Setzen der Schritte auf weichem oder unebenem Boden zu üben.

3. Tempogefühl im Gelände entwickeln

Beim Pfälzerwald Marathon können Sie nicht durchgängig eine gleichmäßige Straßenpace laufen. Sinnvoller ist, Ihr Tempo an das Profil anzupassen:

  • Auf flacheren Passagen und sanften Anstiegen: ruhiges Dauerlauftempo, das Sie lange halten können.
  • An steilen Anstiegen: ruhig werden, Tempo reduzieren, bei Bedarf gehen – Puls stabil halten.
  • Auf Downhills: kontrolliert und ökonomisch laufen, nicht „jagen“, um Stürze und Überlastungen zu vermeiden.

In der Vorbereitung helfen Ihnen Fahrtspiel-Einheiten im Wald: wechseln Sie zwischen ruhigeren Abschnitten und etwas zügigeren Passagen, orientiert am Gelände statt an der Uhr.

4. Individueller Plan d'entraînement

Damit Ihre Vorbereitung wirklich zu Ihrem Alltag passt, ist ein individueller plan d'entraînement für den Pfälzerwald Marathon sinnvoll. Er strukturiert die Wochen bis zum 12. September 2026, legt Belastungs- und Erholungsphasen fest und berücksichtigt Ihr Niveau, Ihr Alter und Ihre verfügbaren Trainingstage. So bauen Sie Ihre Form Schritt für Schritt auf, ohne in Überlastung oder Frust zu geraten.

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Typische Stolpersteine auf der Strecke – und wie Sie sie vermeiden

Hügel statt „Berge“

Die Strecke ist hügelig, aber kein Hochgebirge. Die Gefahr liegt weniger in einzelnen extremen Anstiegen, sondern in der Summe der Wellen über 21 oder 42 Kilometer. In Ihrer Vorbereitung sollten Sie deshalb:

  • auf zu schnelle Starts verzichten – gerade auf den ersten flachen Abschnitten ab dem Messegelände;
  • bewusst mit Puls oder subjektiver Belastung arbeiten statt stur an einer Zielpace festzuhalten;
  • Läufe mit vielen kleinen Anstiegen einplanen, nicht nur „einen großen Berg“.

Weicher Untergrund – gut für die Gelenke, fordernd für die Muskulatur

Die Waldwege sind gelenkschonend, verlangen aber mehr Stabilität im Fuß- und Hüftbereich. Sie können sich vorbereiten, indem Sie:

  • regelmäßig auf Waldwegen statt nur auf Asphalt trainieren;
  • barfuß oder mit minimalistischen Schuhen vorsichtig kurze Stabilübungen auf Rasen einbauen (z. B. 5–10 Minuten nach dem Lauf);
  • Ihren Laufstil leicht anpassen: kürzere Schritte, aufrechter Oberkörper, Blick einige Meter voraus.

Verpflegung und Energie

Entlang der Strecke des Pfälzerwald Marathon werden mehrere Verpflegungsstellen eingerichtet, mit Wasser und typischer Wettkampfverpflegung. Trotzdem sollten Sie Ihre Energiezufuhr im Vorfeld planen:

  • Für den Marathon: beginnen Sie spätestens nach 45–60 Minuten mit der Zufuhr (Gels, Riegel oder gut verträgliche Snacks), danach alle 20–30 Minuten wenig, aber regelmäßig.
  • Für den Halbmarathon: planen Sie ein bis zwei kleine Energieportionen, insbesondere wenn Sie länger als zwei Stunden unterwegs sind.
  • Trinken Sie an jeder Station ein paar Schlucke – wenig, aber konsequent.

Testen Sie Ihre Verpflegung bei langen Trainingsläufen. Was im Training den Magen irritiert, wird im Wettkampf selten besser.

Trainingsaufbau bis zum Wettkampftag

1. Aufbauphase (weit vor dem Wettkampf)

In dieser Phase festigen Sie Ihre Basis:

  • 3–5 Laufeinheiten pro Woche, je nach Erfahrung und Alltag;
  • ein langer Lauf im hügeligen Gelände;
  • ein bis zwei Einheiten für Kraft/Stabilität;
  • ein ruhiger Tempodauerlauf oder Fahrtspiel.

2. Spezifische Phase (ca. 6–8 Wochen vor dem Pfälzerwald Marathon)

Die Einheiten ähneln immer mehr dem Wettkampfprofil:

  • Lange Läufe mit Höhenmetern, teilweise in Wettkampf-ähnlichem Tempo;
  • Bergintervalle (z. B. 5×3 Minuten bergauf) für Kraft und Laufökonomie;
  • Lockere Regenerationsläufe zur besseren Verarbeitung der Belastung.

3. Tapering (die letzten 10–14 Tage)

Sie reduzieren das Umfang, halten aber etwas Intensität:

  • keine sehr langen Läufe mehr, letzte lange Einheit ca. 2 Wochen vor dem Wettkampf;
  • kurze, lockere Läufe mit wenigen Steigerungen zur Aktivierung;
  • Fokus auf Schlaf, Ernährung und mentale Vorbereitung.

Ein gut strukturierter plan d'entraînement für den Pfälzerwald Marathon hilft Ihnen, diese Phasen klar zu unterscheiden und Übertraining zu vermeiden. Je besser der Plan zu Ihrem Alltag passt, desto entspannter gehen Sie an den Start.

Wettkampfernährung

Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied

Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich

Ausrüstung und Wettkampftag: ruhig, vorbereitet, sicher

Schuhe und Kleidung

Auf den weichen, teilweise technischen Wegen sind Trail- oder hybride Laufschuhe mit gutem Profil empfehlenswert. Wichtig: Sie sollten das Modell im Training bereits ausführlich getestet haben. Für die Oberbekleidung gilt das Zwiebelprinzip – der Pfälzerwald kann morgens kühl sein, mittags aber warm. Denken Sie an:

  • leichtes Shirt, je nach Wetter eventuell dünne Laufjacke;
  • Schweißband oder Mütze/Kappe für Sonne oder leichten Regen;
  • ggf. kleine Laufweste oder Gürtel, um Gels und ggf. eine Softflasche zu verstauen.

Start und Ablauf

Start und Ziel befinden sich auf dem Messegelände Pirmasens, Messehalle 6a. Die Startunterlagen können Sie bereits vor dem 12. September im Startbüro abholen – das nimmt am Wettkampftag Druck heraus. Rechnen Sie mit einer freundlichen, naturnahen Atmosphäre: Der Lauf zieht ambitionierte Athletinnen und Athleten, aber auch viele Hobbyläufer an, alle mit derselben Motivation – einen guten Tag im Wald zu erleben.

Barrierezeit und Sicherheit

Mit Zielschluss um 17:00 Uhr bleibt Ihnen für den Marathon sehr viel Zeit, selbst wenn Sie Phasen mit Gehen einplanen. Achten Sie trotzdem auf Ihre Kräfte: besser früh etwas Tempo herausnehmen als spät einbrechen. Hören Sie auf Ihren Körper; die Strecke bietet genug Gelegenheit, sich bei Bedarf kurz zu sammeln, ohne den gesamten Wettkampf zu gefährden.

Kommunikation und Infos

Aktuelle Hinweise, Streckenskizzen und organisatorische Details finden Sie auf der offiziellen Webseite pfaelzerwald-marathon.de sowie auf der Facebook-Seite Pfälzerwald-Marathon.

Wenn Sie Ihren Weg durch Trainingswochen, Höhenmeter und Alltag gut planen, wird der Pfälzerwald Marathon zu einem besonderen Lauferlebnis: ein Tag voller Ruhe, Waldluft und dem stolzen Gefühl, aus eigener Kraft durch eine der schönsten Waldlandschaften Deutschlands gelaufen zu sein.

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Gut zu wissen

Streckenprofil & Belastung: was Ihr Körper hier wirklich leisten muss

Der Pfälzerwald Marathon ist kein flacher Straßenlauf. Er ist 21 km und 42 km lang. Mit rund 300 Höhenmetern auf 21 km und etwa 660 Höhenmetern auf 42 km. Hügelig. Wellig. Kraftzehrend.

  • Marathon (42 km / ca. 660 hm): die Summe der Wellen macht müde Beine. Ihr Kreislauf arbeitet konstant, ohne lange Erholungsphasen. Planen Sie mit deutlich höherer muskulärer Ermüdung als bei einem flachen Stadtkurs.
  • Halbmarathon (21 km / ca. 300 hm): machbar für gut vorbereitete Freizeitläufer, aber kein „Einsteiger-Flachlauf“. Die Wellen sind spürbar, besonders auf den letzten Kilometern.

Wichtig für Ihre Vorbereitung: Sie trainieren nicht nur Distanz. Sie trainieren Dauerbelastung plus Höhenmeter. Ihre Muskulatur, Ihr Herz, Ihr Kopf – alles arbeitet länger „unter Last“.

Untergrund & Technik: wie sich die Strecke anfühlt

Die Wege verlaufen fast komplett im Wald. Weich. Trailig. Mit wechselndem Untergrund. Das ist traumhaft – und fordert Sie.

  • Breite Forstwege: dort können Sie Rhythmus finden. Aber: nie endlos flach. Das Tempo bleibt wellig.
  • Schmale Trails: Wurzeln, Steine, kleine Kanten. Sie brauchen stabile Füße und eine sichere Technik.
  • Weicher Boden: gelenkschonend. Gleichzeitig mehr Arbeit für die Muskulatur in Fuß, Waden, Oberschenkeln.

Ihr Training sollte deswegen gezielt Technik im Gelände

  • kürzere Schritte statt „langes Strecken“;
  • Blick einige Meter nach vorne, nicht direkt vor den Fuß;
  • aktiv arbeiten mit Fußgelenk und Rumpf, um Unebenheiten auszugleichen.

Verpflegung auf der Strecke & Ihre Energieplanung

Entlang der Strecke sind mehrere Verpflegungsstellen mit Wasser und typischer Wettkampfverpflegung eingerichtet. Das nimmt Druck. Aber ersetzt keine eigene Strategie.

Für den Marathon (42 km)

  • Beginnen Sie nach spätestens 45–60 Minuten mit Energiezufuhr (Gels, Riegel, gut verträgliche Snacks).
  • Danach alle 20–30 Minuten kleine Portionen. Lieber häufig wenig als selten viel.
  • Trinken Sie an jeder Station ein paar Schlucke. Konsequent. Auch wenn Sie sich noch gut fühlen.
  • Testen Sie Ihre Produkte in mindestens 2–3 langen Trainingsläufen. Was im Training Probleme macht, wird im Wettkampf nicht besser.

Für den Halbmarathon (21 km)

  • Planen Sie 1–2 kleine Energieportionen, besonders wenn Ihre Zielzeit über 2 Stunden liegt.
  • Nutzen Sie die Verpflegungsstellen bewusst: kurz Tempo raus, ruhig trinken, dann wieder anlaufen.

Auf den welligen Trails ist „Leer laufen“ gefährlich. Ein plötzlicher Energieeinbruch macht Anstiege hart, Downhills unsicher. Ihre Ernährungsstrategie ist ein Teil Ihrer Sicherheit.

Pacen im Pfälzerwald: Tempogefühl statt starrer Zielpace

Sie können hier keine konstante Straßenpace durchziehen. Die Strecke diktiert die Belastung. Das ist normal. Und wichtig, emotional zu akzeptieren.

  • Flachere Passagen: ruhiges, gleichmäßiges Dauerlauftempo. Atmung kontrolliert. Kein „Nachholen“, wenn es gerade leicht läuft.
  • Steilere Anstiege: Tempo deutlich raus. Gehen ist erlaubt. Es ist klug. Puls stabil halten, nicht gegen den Körper kämpfen.
  • Downhills: kontrolliert, nicht jagen. Je müder Sie sind, desto mehr steigt das Sturzrisiko, wenn Sie „rollen lassen“.

Im Training hilft Ihnen Fahrtspiel im Wald: mal etwas zügiger bergauf, dann entspannt bergab. Sie lernen, nach Gefühl zu laufen – nicht nur nach Uhr.

Ausrüstung: was Sie wirklich brauchen

Schuhe

  • Trail- oder hybride Laufschuhe mit gutem Profil sind klar zu empfehlen. Die Mischung aus Forstweg und technischen Trails braucht Grip und Seitenstabilität.
  • Kein neues Modell am Wettkampftag. Laufen Sie Ihre Schuhe vorher auf langen Läufen im ähnlichen Gelände ein.
  • Für 42 km im Pfälzerwald: eher moderater Dämpfung, gute Führung. Zu minimalistisch erhöht das Ermüdungsrisiko.

Kleidung

  • Zwiebelprinzip: dünnes Shirt, je nach Wetter leichte Laufjacke oder Weste. Der Wald kann frisch sein, auch wenn es in der Stadt warm wirkt.
  • Mütze oder Kappe: schützt vor Regen, Sonne, kühlem Wind.
  • Laufgürtel oder kleine Weste: Platz für Gels, eventuell eine kleine Softflasche. Praktisch, falls Sie zwischen den Stationen mehr trinken möchten.

Optionales Equipment

  • Leichte Trail-Socken mit guter Passform – Blasen killen Emotionen schneller als jeder Anstieg.
  • Uhr mit Höhenmeteranzeige: hilft, Belastung besser einzuschätzen. Aber lassen Sie sich nicht von Zahlen stressen.

Mögliche Wetterbedingungen: was der Pfälzerwald mit Ihnen macht

Mitte September in Pirmasens bedeutet oft: kühle Morgenstunden, später mild bis warm. Der Wald wirkt wie ein eigener Klimaraum.

  • Morgens: frische Temperaturen, teilweise feucht. Muskelaufwärmen ist entscheidend; starten Sie nicht kalt in die erste Steigung.
  • Im Tagesverlauf: im Wald meist schattig, aber schwüle Abschnitte möglich. Trinken Sie früh genug, bevor Sie Durst verspüren.
  • Regen: Trails werden rutschiger. Profil und stabile Schritte werden dann unverzichtbar. Planen Sie mental ein, dass Ihre Schuhe schmutzig werden. Das gehört dazu.

Legen Sie in den letzten Trainingswochen bewusst Einheiten bei unterschiedlichem Wetter ein. Sie gewinnen Vertrauen: „Ich kann das auch, wenn es nicht perfekt ist.“

Besonderheiten für 42 km vs. 21 km: unterschiedliche Anforderungen

Aspekt Halbmarathon (21 km) Marathon (42 km)
Belastungsdauer oft 1:45–2:30 Stunden, Wellen bleiben gut kontrollierbar 3–5+ Stunden, die Summe der Hügel macht den Unterschied
Höhenmeter ca. 300 hm – deutlich spürbar, aber überschaubar ca. 660 hm – kumulierte Ermüdung, vor allem im letzten Drittel
Training Fokus auf Ausdauer und Technik, etwas Kraftarbeit stärkere Kraftausdauer, mehrere lange Läufe mit Höhenmetern
Verpflegung 1–2 Energieportionen, konsequent trinken klare Strategie über den gesamten Lauf, regelmäßige Zufuhr
Mentale Herausforderung letzte 5 km im Gelände können zäh werden Mentale Tieflagen wahrscheinlich – Sie brauchen einen Plan dafür

Sicherheit & Laufökonomie auf den Trails

Ihre Sicherheit ist Teil Ihrer Leistungsfähigkeit. Wer sich wohl fühlt, läuft besser.

  • Bergauf: eher kleiner Schritt, hohe Frequenz, aktive Arme. Wenn Sie „stampfen“, werden Sie früh müde.
  • Bergab: nicht zu weit nach hinten lehnen. Leicht nach vorne, Füße unter dem Körperschwerpunkt. Lieber etwas Tempo rausnehmen als riskante Sprünge.
  • Kurven & schmale Passagen: Tempo kurz reduzieren, sauber treten. Mut ist gut – aber Kontrolle bringt Sie ins Ziel.

Ergänzen Sie Ihr Training um Stabilisationsübungen für Rumpf, Hüfte, Füße. 10–15 Minuten nach dem Lauf reichen, wenn Sie es regelmäßig tun. Diese Minuten schützen Ihre Bänder und Sehnen im Wettkampf.

Mögliche Pacemaker / Läuferfelder

Der Pfälzerwald Marathon ist ein naturorientierter Lauf mit überschaubarer Teilnehmerzahl (typisch 100–999 Finisher). Das Feld ist bunt gemischt: ambitionierte Läuferinnen und Läufer, viele Hobbyläufer, Staffelteams.

  • Es kann Pacemaker geben, vor allem für gängige Zielzeiten. Verlassen Sie sich aber nicht komplett darauf – die Strecke erfordert individuelles Tempo-Management.
  • Wichtiger: finden Sie früh eine kleine Gruppe mit ähnlichem Rhythmus. Gemeinsamer Schritt trägt Sie durch die Wellen.

Mentale Vorbereitung: wie Sie den Tag im Wald erleben

Ein Lauf wie der Pfälzerwald Marathon ist mehr als ein Wettkampf. Er ist ein langer Tag mit sich selbst. Mit Wald. Mit Anstiegen. Mit Stolz.

  • Visualisieren Sie vorab die Schlüsselstellen: Anstiege, lange Waldpassagen, letzte Kilometer. So fühlen Sie sich weniger überrascht.
  • Planen Sie kleine mentale Anker: bestimmte Kilometer, an denen Sie bewusst Tempo checken, Atmung beruhigen, kurz lächeln.
  • Akzeptieren Sie, dass es schwere Phasen gibt. Das ist kein Zeichen von Scheitern. Es ist ein Teil des Marathons. Sie gehen da durch.

Wenn Sie Höhenmeter, Trails, Verpflegung und Ausrüstung gezielt in Ihrer Vorbereitung berücksichtigen, stehen Sie am Start mit einem Gefühl von Ruhe: „Ich bin bereit für diesen Wald.“ Und genau dieses Gefühl trägt Sie über 21 oder 42 km.

Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Pirmasens

Basierend auf den letzten 10 Jahren (Durchschnittswerte 2016–2025)
🌧️
Regen
am häufigsten
22°
Durchschn. Max.
Extrem 31°
13°
Durchschn. Min.
Extrem 5°
17 km/h
Durchschn. Wind
Böen 84
Wetterhistorie vom 12 September seit 10 Jahren
🌤️ 29° 2016
🌧️ 16° 2017
☁️ 29° 2018
🌧️ 22° 2019
🌤️ 27° 2020
☁️ 21° 2021
☁️ 23° 2022
🌧️ 29° 2023
🌧️ 13° 2024
🌧️ 17° 2025
Wetterdaten: Open-Meteo / ERA5

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Pace 5:00 min/km
3:00 · Schnell 8:00 · Langsam
Geschätzte Zeit
50:00
Geschwindigkeit
12,0 km/h
Moderate Pace · Halte dieses Tempo bis ins Ziel mit einem persönlichen Trainingsplan

Fragen und Antworten

Der Pfälzerwald Marathon führt über anspruchsvolle Wege im Pfälzerwald, mit klar spürbarem Höhenprofil und teils trailähnlichen Passagen. Rechnen Sie mit wiederkehrenden Anstiegen und Abstiegen, die die Beinmuskulatur stark beanspruchen. Planen Sie bergauf- und bergab-Intervalle, lange Läufe auf profilierten Strecken und Stabilitätstraining ein. Simulieren Sie in Ihren Schlüsselsessions die Kombination aus Distanz (Marathonlänge), Dauerbelastung und Höhenmetern, damit Sie am 12.09.2026 die Topografie des Pfälzerwald sicher beherrschen.

Der Pfälzerwald Marathon gilt als deutlich anspruchsvoller als ein flacher Stadtmarathon, vor allem wegen der Höhenmeter und der Untergründe im Wald. Erwarten Sie eine niedrigere Durchschnittsgeschwindigkeit und passen Sie Ihre Zielzeit nach oben an (oft +10–15 % gegenüber einer flachen Strecke). Nutzen Testläufe auf ähnlichem Profil, um Ihre „Wald-Marathon-Pace“ zu bestimmen. Arbeiten Sie mit realistischen Zwischenzielen (z.B. sichere Ankunft, bestimmte Zeitspanne), statt sich an flachen Bestzeiten zu orientieren.

Planen Sie 16‑20 Wochen systematisches Marathontraining, mit 3–5 Läufen pro Woche inklusive eines langen Laufs. Halten Sie 80 % Ihrer Einheiten bewusst locker und setzen Sie gezielt Qualitäts-Sessions ein (Bergintervalle, Tempoläufe im Renntempo). Für Ihre Renngeschwindigkeit am Pfälzerwald Marathon: laufen Sie die Anstiege spürbar langsamer, die Flachpassagen in kontrollierter Marathonpace und die Downhills vorsichtig, um Muskulatur und Gelenke zu schonen. Trainieren Sie diese Strategie in langen Läufen mit Höhenmetern.

Nutzen Sie die offiziellen Verpflegungsposten des Pfälzerwald Marathon und ergänzen Sie diese nach Bedarf mit eigenen Gels (ca. 60 g Kohlenhydrate pro Stunde). Schuhe mit gutem Grip und Stabilität sind im Waldprofil sinnvoll, dazu atmungsaktive Kleidung in Schichten. Testen Sie alles im Training. Organisieren Sie rechtzeitig Anreise, Startnummernabholung und ggf. Übernachtung rund um den 12.09.2026. Planen Sie Pufferzeiten ein, damit Sie ohne Stress an den Start gehen und Ihre gewohnte Warm-up-Routine durchführen können.

Auf preparun können Sie zwei speziell an den Pfälzerwald Marathon (Distanz und Höhenprofil) angepasste Pläne nutzen. Der Starter Run ist ein kostenloser, idealer Plan, um strukturiert mit Ihrer Vorbereitung zu beginnen. Die Finisher Line ist ein kompletter, bezahlter Plan, der Sie Schritt für Schritt bis zum Wettkampftag führt. Beide Trainingspläne sind personalisiert nach Ihrem Alter, Niveau, Ziel und der Zahl Ihrer Wochenläufe und orientieren sich an bewährten Marathon-Leitlinien. Erstellen Sie jetzt Ihren individuellen Plan direkt auf preparun.com.

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Pfälzerwald Marathon – das ist kein zufälliger Sonntagslauf, sondern ein gut geplanter Tag im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands. Wenn Sie sich bereits angemeldet haben, haben Sie eine starke Entscheidung getroffen. Jetzt kommt der Teil, der den Unterschied macht: ein individueller Plan d'entraînement, der Sie systematisch durch Höhenmeter, Trails und Renntempo führt. Mit einer strukturierten Vorbereitung laufen Sie nicht nur mit, Sie genießen jeden Kilometer – vom ersten Schritt im Wald bis ins Ziel auf dem Messegelände in Pirmasens.

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Jonas Behrens

Artikel geschrieben von :
Jonas Behrens läuft seit über fünfzehn Jahren und kommt aus dem Straßenlauf. Angefangen hat er, um den Stress im Job abzubauen, und schnell hat er im…... weiterlesen
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Jules Patrick Maria Laurene
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