Rheinhöhenlauf RUN50

Linz am rhein (53545) 25. September 2026 Trail
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J−32

Infos zum Lauf

Rheinhöhenlauf RUN50 findet am 25. September 2026 in Linz am rhein statt, über eine Distanz von 50 km.

Wichtige Infos zu den Strecken von Rheinhöhenlauf RUN50
Strecke Distanz
50 km 50 km

Beim Rheinhöhenlauf RUN50 laufen Sie nicht einfach 50 Kilometer am Stück – Sie teilen sich die Strecke über drei Tage ein und erleben die Höhen über dem Rhein in Etappen. Dieses Format verlangt weniger rohen Mut als gute Planung: Wer seine Kräfte über das Wochenende hinweg klug einteilt, wird die Ziellinie am Sonntag mit einem ruhigen Lächeln erreichen.

Der Lauf findet 2026 vom 25. bis 27. September rund um Linz am Rhein und Vettelschoss statt – im nördlichen Rheinland-Pfalz, dort, wo Westerwald und Siebengebirge ineinander übergehen. Die Etappen verlaufen fast komplett über befestigte Waldwege, gespickt mit rund 1.000 Höhenmetern auf die gesamten 50 km. Sie bewegen sich damit in einem Terrain, das technisch gut laufbar ist, aber durch stetiges Auf und Ab den Rhythmus bricht.

Rheinhöhenlauf RUN50: Strecke, Etappen und Profil

Der RUN50 ist der Kern des Events: drei Tage, drei Etappen, insgesamt 50 Kilometer und rund 1.000 Höhenmeter. Nach aktuellen Ausschreibungen verteilen sich die Kilometer wie folgt:

  • Freitag: ca. 14 km mit rund 550 Höhenmetern – knackiger Einstieg mit deutlich spürbaren Anstiegen.
  • Samstag: ca. 21 km mit etwa 270–290 Höhenmetern – die "Königsetappe" als Halbmarathon, landschaftlich offen, profilmäßig eher „wellig“ statt extrem steil.
  • Sonntag: ca. 15 km mit rund 180 Höhenmetern – überwiegend bergab, mehrere kleinere Wellen, eine längere Steigung über etwa einen Kilometer.

Die Wege verlaufen fast vollständig auf Waldwegen und Forststraßen, mit einzelnen Wiesen- oder Feldpassagen. Technisch erwartet Sie vor allem:

  • Gut zu laufende, größtenteils befestigte Untergründe.
  • Viele Richtungswechsel, Kurven und kleine Wellen, die den Rhythmus stören können.
  • Abschnitte mit längeren Anstiegen, vor allem am ersten Tag, sowie längere Bergabpassagen am Sonntag.

Die Organisation gehört zu den Stärken des Rheinhöhenlaufs: Kleidertransport, Streckenverpflegung, Finisher-Medaille, Funktionsshirt, Fingerfood-Buffet „Das fängt ja gut an“, Sonderfahrt mit historischem Schienenbus – all das ist im Startgeld enthalten. Die Atmosphäre ist familiär, die Helferteams sind erfahren, und der Erlös unterstützt regionale Vereine und den Förderverein des Franziskus Krankenhauses in Linz am Rhein.

Rheinhöhenlauf RUN50 vorbereiten: Belastung, Training und Rennstrategie

Ein Etappenlauf wie der Rheinhöhenlauf RUN50 ist weniger eine Frage des maximalen Tempos als der Belastungsverträglichkeit über drei Tage. Beim ersten Start neigt man dazu, den Freitag „zu sportlich“ zu laufen – die Quittung kommt am Sonntag in Form schwerer Beine.

Ihr Plan d'entraînement für den Rheinhöhenlauf sollte drei Schwerpunkte verbinden:

  • Ausdauer über mehrere Tage: nicht nur eine lange Einheit pro Woche, sondern wiederholte Belastungen an zwei bis drei aufeinanderfolgenden Tagen.
  • Höhenmeter: systematisches Trainieren von Auf- und Abstiegen, am besten auf Waldwegen, um die Muskulatur an das Profil zu gewöhnen.
  • Regeneration unter Belastung: bewusste Erholung zwischen den Etappen – Ernährung, Schlaf, Lockerung – bereits im Training einüben.

Ein typischer Vorbereitungsblock für den Rheinhöhenlauf könnte zum Beispiel so aussehen: Freitag ein welliger Lauf mit Steigerungen, Samstag ein langer Lauf mit Höhenmetern im mittleren Tempo, Sonntag ein dritter Lauf moderat, kombiniert mit bewusstem Regenerationsprogramm. So simulieren Sie das Etappenformat, ohne sich im Training zu überlasten.

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Für die 50 km mit rund 1000 Höhenmetern sollten Sie Ihre gewohnten Trainingswochen schrittweise so umbauen, dass:

  • mindestens eine Einheit pro Woche bewusst Höhenmeter sammelt (Treppen, Hügelläufe, längere Anstiege).
  • ein langer Lauf (bis in den Bereich von 25–28 km, je nach Niveau) im letzten Drittel der Vorbereitung fest verankert ist.
  • Muskelkräftigung für Oberschenkel, Gesäß und Rumpf dazu kommt – stabiler Laufstil schützt vor Ermüdungsverletzungen.

Wichtig ist die Rennintelligenz: Der Freitag darf sich am Ende eher so anfühlen, als hätten Sie „Luft nach oben gelassen“. Den Halbmarathon am Samstag laufen Sie im Gefühl eines kontrollierten Dauerlaufs, nicht am Limit. Die letzte Etappe am Sonntag gewinnt man nicht mit Tempo, sondern mit Restenergie: Wer noch Reserven hat, kann die bergab-passagen nutzen, ohne die Muskulatur zu zerstören.

Bewährt hat sich, die Gesamtbelastung des Wochenendes zu planen: Legen Sie sich Zielzeiten oder Tempozonen fest, die im Training realistisch getestet wurden. Halten Sie sich am Freitag bewusst zurück, auch wenn die Stimmung mitreißt. Das ruhigere Ego am ersten Tag ist oft der Grund für ein gutes Gefühl am Sonntag.

Material, Verpflegung und typische Fallen auf dem RUN50

Der Rheinhöhenlauf ist kein extrem technischer Trail, dennoch lohnt eine durchdachte Materialwahl:

  • Schuhe: gut gedämpfte Laufschuhe mit solider Außensohle für Waldwege; wer empfindliche Knie hat, profitiert von etwas mehr Dämpfung.
  • Socken: Etappenläufe bedeuten Wiederholung – nutzen Sie Socken, die Sie bereits auf längeren Läufen getestet haben, und packen Sie je Etappe ein frisches Paar ein.
  • Bekleidung: Schichtprinzip; Ende September kann es morgens frisch und tagsüber mild sein. Eine leichte Windjacke kann auf exponierten Passagen Gold wert sein.
  • Verpflegung: Die Organisation stellt Streckenverpflegung, dennoch sollten Sie ein klares Konzept für Kohlenhydrate und Flüssigkeit haben.

Typische Fallen auf dem RUN50:

  • Zu wenig essen am Freitag und Samstag, weil man sich „noch gut fühlt“ – die Leere kommt dann am Sonntag.
  • Zu schneller Start der ersten Etappe; die Höhenmeter am Freitag summieren sich und bleiben in der Muskulatur.
  • Vernachlässigte Bergabtechnik: Untrainierte Oberschenkel leiden vor allem auf der letzten Etappe mit ihren längeren Bergabpassagen.

Planen Sie Ihre Ernährung über das gesamte Wochenende: leichte, kohlenhydratreiche Mahlzeiten, genug Salz, und konsequentes Trinken schon vor dem Start jeder Etappe. Viele erfahrene Läuferinnen und Läufer nutzen nach jeder Etappe ein festes Regenerationsritual: warme Dusche, Protein-Snack, kurze Dehneinheiten, dann Ruhe. Was im Training funktioniert, sollte auch im Wettkampf beibehalten werden.

Wettkampfernährung

Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied

Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich

Rheinhöhenlauf RUN50: Infos, Ablauf und Organisation

Der 19. Rheinhöhenlauf RUN50 findet 2026 von Freitag, 25. September, bis Sonntag, 27. September, statt. Veranstaltungsort ist die Region um Linz am Rhein und Vettelschoss, Start- und Zielorte variieren je nach Etappe. Das Kaiserbergstadion in Linz am Rhein spielt als Sportstätte eine zentrale Rolle.

Wichtige organisatorische Punkte für Ihre Vorbereitung:

  • Anmeldung als Einzelstarter RUN50 oder als Staffel STA50 möglich.
  • Teilnehmerlimit von rund 200 Personen sorgt für eine persönliche, nicht überfüllte Atmosphäre.
  • Der Lauf gilt als stadionferne Veranstaltung mit Waldlaufcharakter, eingebettet in die Region Koblenz.
  • Die Veranstaltung umfasst zusätzlich am Samstag Einzelrennen über 5 km, 10 km und Halbmarathon sowie Kinderlauf und Walking-Runde.

Aktuelle Details zu Startzeiten, Meldefristen und Rahmenprogramm finden Sie auf der offiziellen Seite Rheinhoehenlauf.de oder in den Informationen der Organisatoren, etwa beim VfB Linz.

Am Ende bleibt der Charakter dieses Laufs: Sie bewegen sich drei Tage lang über den Höhen des Rheins, zwischen Wäldern, kleinen Orten und weiten Ausblicken. Wer den Rheinhöhenlauf RUN50 mit kluger Vorbereitung, einem ruhigen Plan d'entraînement und Respekt vor der Distanz angeht, erlebt nicht nur einen Wettkampf, sondern ein Stück Laufzeit, das sich wie ein kleiner, intensiver Kurzurlaub anfühlt.

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Gut zu wissen

Rheinhöhenlauf RUN50: Profil, Belastung und Terrain verstehen

Der RUN50 fordert Sie nicht über die reine Distanz, sondern über die Kombination aus 50 km und rund 1.000 Höhenmetern auf drei Tagen. Das ist kein Spaziergang. Aber auch kein Extremtrail. Es ist ein Lauf, der Ihre Reserven prüft.

Streckenprofil nach Etappen: Wie sich die Belastung anfühlt

  • Freitag – ca. 14 km / ~550 Hm: Kurze Distanz, aber sehr viele Höhenmeter.
    Das bedeutet: lange, spürbare Anstiege, wenig echte Erholungsphasen. Ihre Muskulatur bekommt hier den ersten „Schlag“ für das Wochenende.
  • Samstag – ca. 21 km / ~270–290 Hm: Halbmarathon, im Profil eher „wellig“.
    Technisch gut laufbar, kaum extrem steile Rampen. Aber die Länge macht müde. Wer hier zu schnell wird, bezahlt am Sonntag.
  • Sonntag – ca. 15 km / ~180 Hm, überwiegend bergab: Auf dem Papier „leicht“.
    In der Realität: viel bergab, mehrere kleinere Wellen, eine Steigung von rund 1 km

Die Summe: Etappen-Ultra mit fortschreitender Vorermüdung. Ihr Plan sollte darauf zielen, dass Sie am Sonntag noch aktiv laufen können statt nur „durchzuhalten“.

Untergrund und technische Anforderungen

  • Fast vollständig Waldwege und Forststraßen: befestigte, gut laufbare Wege, gelegentlich Wiesen- oder Feldpassagen.
  • Viele Kurven, Richtungswechsel, kleine Wellen: Ihr Rhythmus wird immer wieder gebrochen.
  • Kaum hochtechnische Passagen: Kein klassischer Gebirgstrail, aber deutlich mehr als ein flacher Straßenlauf.

Wichtig für die Vorbereitung: Sie bewegen sich in einem naturnahen, aber laufbaren Terrain. Sie sollten keinen technischen Downhill trainieren müssen, aber sehr wohl das dauernde Auf und Ab auf Waldwegen.

Wetter- und Klimarahmen Ende September im nördlichen Rheinland-Pfalz

Für Linz am Rhein und das Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge gilt Ende September typisches Spätherbst-/Spätsommerwetter mit Übergangscharakter:

  • Morgens kühl: Oft 7–12 °C in den Höhenlagen, gerade in Waldabschnitten frisch und feucht.
  • Tagsüber mild: Nicht selten 14–18 °C, bei Sonne auch darüber. Perfektes Laufklima, aber bei schwüler Luft können Anstiege zäh wirken.
  • Niederschlag: Herbstliche Schauer, teils ergiebiger Regen möglich. Nasse Wege, rutschige Wurzeln, kühlere Temperaturen nach einem Guss.
  • Wind: Auf offenen Höhenzügen deutlich spürbar, im Wald eher geschützt.

Für Ihren Trainingsaufbau bedeutet das:

  • Trainieren Sie auch bei kühlem, feuchtem Wetter, nicht nur im Sommerwärme.
  • Simulieren Sie Läufe mit Temperaturwechsel: Start im Kalten, später im T‑Shirt-Temperaturbereich.
  • Planen Sie eine Regen-Variante Ihrer Ausrüstung ein: Jacke, Socken, Schuhe, die halbwegs nasslauf-tauglich sind.

Material: Was für 50 km und 1.000 Hm über drei Tage sinnvoll ist

Schuhe

  • Road-to-Trail oder leichte Trail-Schuhe: Gute Dämpfung, solide Außensohle, griffiges Profil für Waldwege.
  • Dämpfung vs. Direktheit:
    Freitag und Samstag: Sie profitieren von etwas mehr Dämpfung, da die Höhenmeter auf Muskulatur und Gelenke wirken.
    Sonntag: wer bergab sicher laufen will, nutzt eine Sohle mit genug Grip und stabiler Plattform.
  • Laufen Sie den geplanten Schuh vorher auf vergleichbaren Untergründen ein – keine Experimente am Eventwochenende.

Socken und Fußpflege

  • Pro Etappe ein frisches Paar Socken einplanen – Wiederholung über drei Tage erhöht das Blasenrisiko.
  • Nur Socken nutzen, die Sie auf langen Läufen getestet haben.
  • Wer empfindliche Füße hat: dünne Schicht Hirschtalg, Vaseline oder vergleichbare Produkte im Training ausprobieren.

Bekleidung

  • Schichtprinzip:
    Basisschicht (Funktionsshirt),
    ggf. leichte Midlayer-Schicht,
    Wind- oder Regenjacke für exponierte Passagen.
  • Ende September: morgens lange oder 3/4-Hose, nachmittags vielleicht kurze Tight. Planen Sie Varianten ein.
  • Stirnband oder dünne Mütze für kühlere Starts. Sie verlieren viel Wärme über den Kopf.

Lauf-Rucksack und Kleinteile

  • Ein kleiner Laufgurt oder -rucksack reicht: Platz für Trinkflasche, Riegel/Gels, leichte Jacke.
  • Obligatorische Kleinteile aus Trainersicht:
    – Pflaster / Blasenpflaster
    – kleines Päckchen Salz oder salzige Snacks
    – Ersatzschnürsenkel (gerade bei Trail-Schuhen)

Verpflegung und Versorgung auf der Strecke

Offizielle Verpflegungspunkte

Die Organisation des Rheinhöhenlaufes sieht eine Streckenverpflegung vor, kombiniert mit Angeboten im Zielbereich. Klassischerweise finden Sie dort:

  • Wasser, oft isotonische Getränke
  • Banane, Obststücke, teils Riegel, salzige Snacks
  • Im Ziel: Fingerfood, Snacks und Getränke, die in das Eventkonzept passen.

Für Ihre Vorbereitung entscheidend:

  • Sie sollten sich nicht ausschließlich auf die Verpflegungsstände verlassen.
  • Testen Sie im Training eine konkrete Strategie:
    – Menge an Kohlenhydraten pro Stunde
    – Verträglichkeit von Gels vs. fester Nahrung
    – Trinkmengen bei kühlem vs. warmem Wetter.

Eigene Verpflegungsstrategie für drei Tage

  • Freitag: Trotz der vergleichsweise kurzen Distanz früh essen. Spätestens ab Kilometer 6–7 gezielt Kohlenhydrate zuführen. Sie laufen in das Wochenende hinein.
  • Samstag: Halbmarathon – hier gilt echtes „Ultradenken“.
    Alle 20–30 Minuten kleine Mengen Kohlenhydrate.
    Kein „ich laufe nur durch, brauche nichts“ – die Leere kommt am Sonntag.
  • Sonntag: Muskulatur ist vorbelastet.
    Starten Sie mit gut aufgefüllten Speichern.
    Schon ab Beginn kleine Schlucke trinken, kurze Snacks, um Einbrüche zu vermeiden.

Zwischen den Etappen:

  • Leicht verdauliche, kohlenhydratreiche Mahlzeiten (Reis, Pasta, Kartoffeln, Brot).
  • Ausreichend Eiweiß, um die Muskulatur zu unterstützen (Joghurt, Quark, Hülsenfrüchte, Eier, Fisch/Meat je nach Ernährungsweise).
  • Konsequentes Trinken, auch abends – gerade bei kühler Luft unterschätzt man die Flüssigkeitsverluste.

Mögliche Pacemaker und Zeitfenster

Zurzeit sind in den frei verfügbaren Ausschreibungen und Berichten keine klar ausgewiesenen offiziellen Pacemaker (Meneurs d’allure) für den RUN50 genannt. Die Veranstaltung ist eher familiär und auf individuelle Zeitgestaltung ausgelegt.

Wichtige Zeitaspekte für Ihre Planung:

  • Die Etappen haben ein festes Zeitfenster, z. B. beim Halbmarathon am Samstag rund 3 Stunden zur Bewältigung.
  • Das bedeutet: Sie brauchen eine realistische Zielzeit, die im Training schon einmal über vergleichbare Distanzen getestet wurde.
  • Ohne offizielle Tempomacher sind Sie für Ihre eigene Pacing-Strategie verantwortlich:
    – bewusster, ruhiger Start am Freitag
    – kontrollierter Dauerlauf am Samstag
    – energiebewusstes, nicht überdrehtes Tempo am Sonntag.

Belastungssteuerung über drei Tage: typische Fallen und wie Sie sie vermeiden

Freitag – „zu mutig gestartet“

  • Knackige Anstiege, 550 Hm auf 14 km. Ihr Puls klettert schnell.
  • Typische Falle: Sie laufen bergauf im Wettkampfmodus, statt bewusst zu marschieren, wenn nötig.
  • Strategie:
    – Anstiege früh etwas – Bergauf auch Gehphasen einkalkulieren, wenn das Training das hergibt.
    – Oberschenkel nicht „verheizen“, sondern Reserven lassen.

Samstag – unterschätzter Halbmarathon

  • Profil „wellig“, Höhenmeter moderat – wirkt harmlos.
  • Typische Falle: Sie laufen wie einen normalen Wettkampf-Halbmarathon.
  • Strategie:
    – Tempo auf Dauerlaufniveau statt Wettkampflast.
    – Energiegabe konsequent durchziehen.
    – Auf die letzten 5–6 km achten: dort bewusst nicht „alles geben“.

Sonntag – bergab mit müden Beinen

  • Viele bergab-Passagen, eine längere Steigung, mehrere Wellen.
  • Typische Falle: Zu aggressives Bergablaufen, weil „es ja bergab geht“.
  • Strategie:
    – Im Training bergab laufen üben: kürzere Schritte, kontrollierter Fußaufsatz, stabile Rumpfspannung.
    – Im Wettkampf bergab nicht maximal „rollen lassen“, sondern kontrolliert bleiben.
    – Die 1-km-Steigung mental vorplanen: bewusst Tempo rausnehmen, ruhig atmen.

Trainingselemente, die zum Profil des RUN50 passen

Auch wenn Sie hier keinen konkreten Trainingsplan erhalten, können Sie gezielt Elemente integrieren, die auf die reale Strecke zugeschnitten sind:

Höhenmeter-spezifisches Training

  • Eine Einheit pro Woche mit konzentrierten Anstiegen (Hügelläufe, längere Waldanstiege).
  • Ab und zu bergab-orientierte Läufe: bewusst Downhill-Abschnitte mit Fokus auf Technik.
  • Kombination aus Anstieg + flache Entlastung + erneuter Anstieg, um die „Wellen“ zu simulieren.

Etappen-Simulation

  • Blöcke mit 2–3 aufeinanderfolgenden Lauftagen:
    Tag 1: Kürzer, mit vielen Höhenmetern (ähnlich Freitag).
    Tag 2: Längerer Dauerlauf im welligen Profil (ähnlich Samstag).
    Tag 3: Moderater Lauf mit Fokus auf bergab und müde Beine (ähnlich Sonntag).
  • Zwischen den Einheiten: bewusstes Regenerationsritual einüben (Dusche, Essen, Dehnen, Schlaf).

Kraft und Stabilität

  • Übungen für Oberschenkel und Gesäß (Kniebeugen, Ausfallschritte, Hüftheben).
  • Rumpfstabilität: Planks, Seitenstütz, Anti-Rotation-Übungen für eine stabile Haltung auf den Wellen.
  • Leichte Sprungübungen (Hops, kleine Sprünge) zur Vorbereitung auf das ständige Auf und Ab der Waldwege.

Regeneration zwischen den Etappen: Ihr „Geheimwaffe“-Bereich

Bei einem Etappenlauf wie dem RUN50 entscheidet oft weniger der beste Tempolauf, sondern die Qualität Ihrer Erholung zwischen den Tagen.

Direkt nach jeder Etappe

  • Ruhe statt Sightseeing-Marathon – Sie sind nicht zum Stadtbummel da.
  • Warme Dusche, trockene Kleidung, dann gezielte Energiezufuhr (Kohlenhydrate plus Eiweiß).
  • Kurze, sanfte Dehnungen oder Mobilisation, keine brutalen Dehnprogramme.
  • Beine hochlegen, wenn möglich, leichte Kompressionsstrümpfe, falls Sie das gewohnt sind.

Abendgestaltung

  • Kein Alkohol-Experiment. Wenn überhaupt, sehr moderat – Ihr Körper arbeitet.
  • Ausreichend Schlaf, Handy weg, Bildschirmzeit reduzieren.
  • Trinken, bis der Urin wieder klar ist – gerade nach kühl wirkenden Läufen unterschätzt man den Verlust.

Mentale Vorbereitung: Drei Tage im Kopf vorm Start sortieren

  • Etappen-Denken: Sie laufen ein Wochenende, nicht drei Einzelrennen. Das verändert die Haltung.
  • Planen Sie im Kopf:
    – Freitag: Ankommen, einrollen, Respekt vor den Höhenmetern.
    – Samstag: kontrollierter Langlauf, nicht der Tag für Heldengeschichten.
    – Sonntag: die Ernte – Sie wollen ankommen und noch Momente genießen können.
  • Erstellen Sie sich kleine mentale Checklisten:
    Vor jedem Start: Material, Verpflegung, Zieltempo, Wetter.
    Nach jeder Etappe: Essen, Trinken, Füße versorgen, Ruhe.

So gehen Sie den Rheinhöhenlauf RUN50 nicht nur mit Laufschuhen, sondern mit einem klaren, starken Plan im Kopf an – und geben sich die Chance, diese 50 km mit ihren 1.000 Höhenmetern mit Stolz und einem echten Lächeln zu beenden.

Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Linz Am Rhein

Basierend auf den letzten 10 Jahren (Durchschnittswerte 2016–2025)
🌧️
Regen
am häufigsten
18°
Durchschn. Max.
Extrem 26°
10°
Durchschn. Min.
Extrem 4°
15 km/h
Durchschn. Wind
Böen 68
Wetterhistorie vom 25 September seit 10 Jahren
🌧️ 23° 2016
🌧️ 17° 2017
☁️ 13° 2018
🌧️ 18° 2019
🌧️ 15° 2020
☁️ 21° 2021
🌧️ 14° 2022
☁️ 20° 2023
🌧️ 16° 2024
🌧️ 10° 2025
Wetterdaten: Open-Meteo / ERA5

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Fragen und Antworten

Der Rheinhöhenlauf RUN50 führt über 50 km mit rund 1000 Höhenmetern und ist damit klar ein hügeliger Ultralauf, bei dem Anstiege, Abstiege und welliges Profil den Rhythmus bestimmen. Für Ihre Vorbereitung heißt das: Nicht nur die Distanz zählt, sondern vor allem die Fähigkeit, über lange Zeit sauber bergauf und kontrolliert bergab zu laufen.

Die eigentliche Schwierigkeit liegt weniger in der reinen Kilometerzahl als in der Kombination aus Länge, Dénivelé und Ermüdung über mehrere Stunden. Wer den Lauf gut meistern will, sollte mit mehreren Wochen spezifischer Vorbereitung, einer stabilen Grundausdauer und gezieltem Bergtraining planen; für einen ersten 50-km-Trail werden häufig 12 bis 16 Wochen Vorbereitung genannt.

Laufen Sie den RUN50 deutlich konservativer als einen Straßenlauf: bergauf nach Gefühl, bergab kontrolliert und auf flachen Passagen nie zu früh überziehen. Sinnvoll sind lange Einheiten im Gesprächstempo, progressive Belastung und Trainingsläufe auf ähnlichem Terrain, damit Sie ein gleichmäßiges Tempo über die gesamte Strecke halten können. Ein zu schnelles Anfangstempo rächt sich bei 50 km und vielen Höhenmetern fast immer.

Trainieren Sie die Verpflegung bereits vor dem Wettkampf: Energiezufuhr, Trinken, Salz und das Essen in Bewegung sollten auf langen Läufen getestet werden. Beim Material sind vor allem trittsichere Trailschuhe, bequemer Rucksack oder Gurt für Verpflegung, Wetterschutz und eine zuverlässige Fußpflege wichtig. Sinnvoll ist auch, das Rennen mit dem Material zu laufen, das Sie im Training wirklich genutzt haben.

Für den Rheinhöhenlauf RUN50 empfehlen sich zwei Trainingswege von preparun: der Starter Run, ein kostenloser Plan für einen soliden Einstieg in die Vorbereitung, und die Finisher Line, ein vollständiger, kostenpflichtiger Plan, damit Sie am Renntag möglichst bereit ankommen. Beide Pläne sind personalisiert nach Alter, Niveau, Ziel und Wochenumfang und auf die 50 km mit rund 1000 Höhenmetern zugeschnitten. Erstellen Sie jetzt Ihren Plan auf preparun.com, damit Ihr Training zu Ihrem Profil und zur Strecke passt.

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Rheinhöhenlauf RUN50 – drei Tage, drei Etappen, 50 Kilometer im Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge. Wenn Sie hier am Start stehen, haben Sie sich ein echtes Laufabenteuer vorgenommen. Damit dieses Erlebnis nicht im Zufall endet, lohnt sich ein individueller Plan d'entraînement, abgestimmt auf Ihr Niveau, Ihren Alltag und Ihre Ziele. So gehen Sie mit Ruhe, Klarheit und einem klugen Fahrplan in diese Etappen, statt sich von der Distanz überraschen zu lassen.

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Markus Vogt

Artikel geschrieben von :
Markus Vogt läuft seit mehr als zwanzig Jahren und hat alle Entwicklungen des Amateurlaufsports miterlebt: vom Dauerlauf „nach Gefühl“ bis zu strukturierten Plänen und der genauen…... weiterlesen
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Jules Patrick Maria Laurene
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