Infos zum Lauf
Black Forest ULTRA Trail Run bietet 5 Strecken von 19 bis 102 km, am 19. September 2026 in Kirchzarten.
| Strecke | Distanz | Start |
|---|---|---|
| 19 km | 19 km | |
| 32 km | 32 km | |
| 56 km | 56 km | |
| 76 km | 76 km | |
| 102 km | 102 km |
Sie sind für den Black Forest ULTRA Trail Run angemeldet – Glückwunsch, das ist ein starkes Ziel. Der Schwarzwald wird Sie mit seinen langen Anstiegen, technischen Passagen und der besonderen Stimmung empfangen. Damit aus diesem Tag ein intensives, aber kontrolliertes Erlebnis wird, lohnt es sich, die Vorbereitung ruhig, planvoll und Schritt für Schritt aufzubauen.
Der Lauf findet am Samstag, den 19.09.2026, in Kirchzarten im Dreisamtal statt. Start und Ziel liegen im Herzen des Hochschwarzwalds, umgeben von Wäldern, Wiesen und aussichtsreichen Höhenzügen. Die Strecken verlaufen auf typischen Schwarzwald-Trails: viel Waldweg, schmale Pfade, Wurzeln, teils steile Anstiege und längere Downhills – ein Gelände, das Konzentration und gute Grundlagen fordert.
Black Forest ULTRA Trail Run – Strecken, Profil und Besonderheiten
Der Black Forest ULTRA Trail Run bietet fünf Distanzen, alle mit frühem Start und deutlichem Höhenprofil:
- BFUTR 19 – ca. 19 km, rund 920 Hm, kompakter Trail-Rundkurs, ideal als Einstieg in den Schwarzwald-Trail. Laut regionalen Infos startet er in der Regel später am Vormittag; die offizielle Ausschreibung nennt für 2026 einen gemeinsamen Veranstaltungsmorgen.
- BFUTR 32 – ca. 32 km, etwa 1.640 Hm, bereits vollwertiger Berglauf mit mehreren längeren Anstiegen.
- BFUTR 56 – ca. 56 km, rund 2.530 Hm, klassische Ultradistanz im Mittelgebirge, mit wiederholten Auf- und Abstiegen und deutlicher Ermüdung im letzten Drittel.
- BFUTR 76 – ca. 76 km, etwa 3.670 Hm, anspruchsvoller Ultra, bei dem die Nachtkälte des frühen Starts und die lange Belastung eine Rolle spielen.
- BFUTR EXTREME 102 – ca. 102 km, rund 4.900 Hm, die Königsdistanz, mit mehreren Schlüsselsektionen, in denen mentale Stärke genauso wichtig ist wie Kraft und Ausdauer.
Die Detailzeiten der Startnummernausgabe zeigen, wie eng die Organisation taktet: Am Freitag können alle Teilnehmenden nachmittags und abends ihre Unterlagen abholen, am Samstag gibt es gestaffelte Zeitfenster je nach Distanz. Für Sie als Läuferin oder Läufer bedeutet das: Anreise, Schlaf und Frühstück müssen im Vorfeld klar geplant sein.
Das Terrain ist „abwechslungsreich, anspruchsvoll und typisch Schwarzwald“: Sie laufen über Forstwege, Singletrails, offene Höhen mit Aussicht und wieder in tiefe Täler. Einige Abschnitte können bei Nässe rutschig werden, Wurzelpassagen verlangen gute Trittsicherheit. Im Vergleich zu alpinen Läufen sind die Höhen technisch meist moderat, aber die Summe der Höhenmeter und die Dauer der Belastung sind nicht zu unterschätzen.
Vorbereitung und Plan d’entraînement für den Black Forest ULTRA Trail Run
Ein Ultra im Schwarzwald verlangt mehr als nur Laufkilometer. Ihre Vorbereitung sollte drei große Pfeiler haben:
- Ausdauerbasis – ruhige, lange Läufe, zunächst auf moderatem Profil, später gezielt mit Höhenmetern. Ziel: ein gleichmäßiger Pulsbereich, in dem Sie stundenlang ökonomisch laufen können.
- Bergkompetenz – spezifisches Bergtraining: längere Anstiege im Dauerlauf, kürzere Uphill-Intervalle, bewusste Downhills für Lauftechnik und Muskelhärte.
- Kraft und Stabilität – Rumpftraining, Hüftstabilität, Fuß- und Unterschenkelkraft. Damit bleiben Sie auch auf den späten Kilometern sicher in der Spur.
Ein strukturierter plan d’entraînement hilft Ihnen, diese Bausteine mit Ihrem Berufs- und Familienleben zu verbinden. Sinnvoll ist eine Periodisierung über mehrere Monate: erst Aufbau der Basis, dann spezifische Bergblöcke, zum Schluss Tapering mit reduzierter Belastung, damit Sie ausgeruht an den Start gehen.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Für die kürzere 19-km-Strecke stehen die Höhenmeter im Vordergrund. Trainieren Sie regelmäßig Läufe von 1,5 bis 2 Stunden mit 500–800 Höhenmetern, kombiniert mit Koordinationsübungen auf Trail, wie Tempowechsel und kurze Technikpassagen bergab. Achten Sie darauf, bergauf kontrolliert zu bleiben – lieber frühzeitig in den zügigen Marsch wechseln, als sich an den ersten Anstiegen zu verbrennen.
Auf den 32 km ist die Energiebilanz entscheidend. Planen Sie im Training Läufe zwischen 2,5 und 3,5 Stunden mit Anstiegen, die Ihrem Wettkampfprofil ähneln. Parallel sollten Sie Ihre Wettkampfernährung testen: welche Getränke, welche Gels oder Riegel verträgt Ihr Magen nach zwei Stunden noch gut? Nutzen Sie Probeläufe auf ähnlichem Terrain, um eine realistische Wettkampfgeschwindigkeit zu finden.
Für die Ultras 56 / 76 / 102 km kommt die mentale und energetische Dimension hinzu. Bauen Sie schrittweise längere Einheiten von 4–6 Stunden ein, immer mit ausreichender Regeneration danach. Ergänzen Sie diese durch sogenannte „Back-to-Back“-Tage: zwei längere Läufe an aufeinanderfolgenden Tagen, um die Ermüdung der zweiten Wettkampfhälfte zu simulieren, ohne im Training extrem lange Einzelbelastungen zu erzwingen.
Die Pflichtausrüstung wird bei der Startnummernausgabe kontrolliert. Gewöhnen Sie sich früh an Ihren Rucksack, Ihre Stöcke (falls erlaubt und von Ihnen genutzt), Stirnlampe für die längeren Distanzen und die Kleidungsschichten. Mindestens ein bis zwei lange Trainingsläufe sollten Sie mit voller Ausrüstung absolvieren, um Reibestellen, Tragesysteme und Zugriff auf Nahrung zu optimieren.
Aufgrund der frühen Startzeit (ab 05:30 Uhr laut Veranstaltungskalender) spielt der Schlafrhythmus eine große Rolle. Üben Sie in der Vorbereitung ein bis zwei frühe Trainingsstarts, inklusive passender Frühstücksroutine. So erleben Sie nicht zum ersten Mal um 03:30 oder 04:00 Uhr, wie sich Magen und Kreislauf vor einem langen Lauf anfühlen.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Wettkampfstrategie, Verpflegung und Material – praktische Tipps
Die passende Pace-Strategie hängt von Ihrer Distanz und Erfahrung ab:
- 19 km: Starten Sie bewusst kontrolliert. Erst ab der Streckenhälfte lohnt es sich, das Tempo leicht zu erhöhen. Eine zu schnelle erste Bergpassage rächt sich auf den letzten Downhills.
- 32 km: Denken Sie in „Abschnitten“ zwischen den Verpflegungsstellen. Jeder Abschnitt bekommt ein Zieltempo, das Sie auch noch am Ende halten können.
- 56 / 76 / 102 km: Laufen Sie anfangs fast „zu langsam“. Ihr Körper dankt es Ihnen ab Kilometer 40. Halten Sie die Pausen an den Verpflegungsstellen kurz, aber bewusst: auffüllen, kurz sammeln, weiter.
Die Veranstaltung bietet mehrere Verpflegungsstationen, deren genaue Anzahl je nach Distanz variiert. Trotzdem sollten Sie Ihr persönliches System mitführen: Softflasks oder Trinkblase, schnell zugängliche Gels/Riegel, gegebenenfalls Salztabletten bei Wärme. Testen Sie alles im Training – nichts Neues am Wettkampftag.
Empfohlene Materialbasis für den Black Forest ULTRA Trail Run:
- Trail-Laufschuhe mit gutem Profil, idealerweise mit Erfahrung auf feuchten Wurzelwegen.
- Leichter Laufrucksack mit mind. 1–1,5 l Flüssigkeitskapazität.
- Funktionsbekleidung im Zwiebelsystem, winddichte Schicht für exponierte Höhen.
- Stirnlampe und Ersatzbatterien für die langen Distanzen.
- Stöcke (falls von der Ausschreibung zugelassen), insbesondere für 76 und 102 km.
- Kleine Notfallausrüstung: Rettungsdecke, Pflaster, eventuell Tape.
Auf der offiziellen Seite des Events, etwa über visit.freiburg.de oder die Informationen der Veranstalter ultra-trailrun.de, finden Sie stets die aktuellen Regeln zu Pflichtausrüstung, Cut-off-Zeiten und Streckenverlauf.
Infos vor Ort und Atmosphäre im Dreisamtal
Kirchzarten liegt östlich von Freiburg im Breisgau, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg. Das Dreisamtal ist für sein sportliches Ambiente bekannt: Mountainbiker, Läufer und Wanderer teilen sich die Wege. Entsprechend lebendig ist die Stimmung entlang der Strecke – gerade auf den Ultra-Distanzen helfen Ihnen die Rufe und das Lächeln der Helfer über schwierige Momente hinweg.
Planen Sie die Anreise so, dass Sie am Freitag entspannt Ihre Startnummer abholen können. Das nimmt Druck aus dem Samstagmorgen und gibt Ihnen Zeit, die Atmosphäre zu spüren, die Ausrüstung zu sortieren und früh schlafen zu gehen.
Wenn Sie den Black Forest ULTRA Trail Run mit klarem Kopf, gutem Plan d’entraînement und respektvollem Umgang mit Ihren Kräften angehen, wird der Schwarzwald Ihnen einen großen Lauftag schenken – fordernd, aber erfüllend, in einer Landschaft, an die Sie sich lange erinnern werden.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Gut zu wissen
Streckenprofil, Höhenmeter und Belastung – was die fünf Distanzen mit Ihnen machen
Der Black Forest ULTRA Trail Run ist kein „normaler“ Landschaftslauf. Jede Distanz fordert ganz eigene Stärken. Wichtig für Ihre Vorbereitung: Die Höhenmeter sind real, die Belastung ist dauerhaft spürbar.
- 19 km – kompakt, aber giftig
Rund 19 km mit etwa 920 Hm fordern Sie wie ein Berglauf, nicht wie ein flacher Halbmarathon. Die Anstiege kommen in Blöcken, die Downhills sind teilweise technisch. Ihre Muskulatur muss kurze, intensive Belastung wegstecken. Sie brauchen stabile Oberschenkel für die Bergabpassagen und eine gute Grundausdauer, um die Höhenmeter kontrolliert zu bewältigen. - 32 km – vollwertiger Bergmarathon
Um die 32 km / ca. 1.640 Hm zu laufen, brauchen Sie eine solide Marathonbasis plus Bergkompetenz. Mehrere längere Anstiege summieren sich zu einer Gesamtbelastung, die deutlich über einem flachen Straßenmarathon liegt. Im letzten Drittel spüren Sie das Zusammenspiel aus ermüdeten Beinen, unterversorgter Muskulatur und Konzentrationsbedarf auf den Trails. - 56 km – klassischer Mittelgebirgs-Ultra
Die ca. 56 km mit etwa 2.530 Hm sind eine echte Ultradistanz. Sie sind stundenlang unterwegs, erleben mehrfach den Wechsel zwischen Tälern und Höhen. Die letzten Kilometer laufen Sie mit spürbarer Ermüdung. Ihr Energiemanagement wird zur zweiten Herzfrequenz: Wer hier die Höhenmeter unterschätzt, erlebt einen sehr langen Schlussabschnitt. - 76 km – langer Tag im Schwarzwald
Rund 76 km und etwa 3.670 Hm machen aus dem Lauf einen Berg-Ultra, bei dem es keine „leichte Phase“ mehr gibt. Sie sind zwischen frühem Morgen und späterer Tageszeit unterwegs. Die Summe der Anstiege frisst Kraft, die Downhills verlangen intakte Muskulatur. Ihre mentale Widerstandsfähigkeit wird gegen Ende zur entscheidenden Ressource. - 102 km – BFUTR EXTREME, die Königsdistanz
Auf etwa 102 km / rund 4.900 Hm erleben Sie einen Hochschwarzwald-Tag der Superlative. Mehrere Schlüsselpassagen mit langen Anstiegen, technischeren Abschnitten und ausgesetzten Höhen wechseln sich ab. Schlafentzug, Ernährung über viele Stunden, Materialwahl – hier wird alles getestet. Sie brauchen nicht nur Ultra-Erfahrung, sondern auch eine belastbare Psyche.
Streckencharakter und Untergrund – was Ihre Füße und Ihr Kopf leisten müssen
Das Gelände ist typisch Schwarzwald, aber im Wettkampftempo deutlich anspruchsvoller als eine gemütliche Wanderung.
- Überwiegend Forst- und Waldwege
Die offiziellen Infos betonen: Die Wettkampfstrecken führen überwiegend über Forst- und Waldwege mit einem geringen Asphaltanteil. Das bedeutet: lange Abschnitte auf festem, aber unebenem Boden, häufig mit Steinen, Rinnen, eingewachsenen Wurzeln. Ihre Fußmuskulatur und Sprunggelenke arbeiten permanent mit. - Singletrails und technische Passagen
Schmale Pfade mit Wurzeln, kleine Stufen, abgeschrägte Hänge: Konzentration ist Pflicht. Bei Nässe werden diese Trails schnell rutschig. Sie sollten es gewohnt sein, im ermüdeten Zustand auf schmalen Wegen sauber zu setzen, bergab aktiv zu laufen und bergauf taktisch zu gehen. - Lange, gleichmäßige Anstiege
Die bekannten Höhenzüge – etwa Schauinsland, Feldberg, Stübenwasen, Hinterwaldkopf – stehen sinnbildlich für längere Anstiege. Diese ziehen Ihnen nicht in 500 Metern den Stecker, sondern über viele Minuten. Ihr Rhythmusgefühl entscheidet: Wer zu früh „drückt“, zahlt später. - Downhills mit „Muskelsteuer“
Die Höhenmeter müssen wieder bergab verloren werden. Auf allen Distanzen, aber besonders ab 32 km, wird Ihre Oberschenkelmuskulatur stark beansprucht. Saubere Downhill-Technik und eine gewisse „Härtung“ durch Training sind Gold wert. - Exponierte Höhen und Wettereinfluss
Die Routen führen über aussichtsreiche Höhenzüge. Dort sind Sie dem Wind und eventuellen Wetterwechseln stärker ausgesetzt als im Wald. Regen, kühler Wind, plötzlicher Temperaturabfall – Ihre Kleidung muss adaptiv sein.
Wetter und Klima im Hochschwarzwald – was Sie realistisch erwartet
Der Hochschwarzwald Mitte September kann freundlich sein. Er kann aber auch hart sein. Für Ihre Vorbereitung und Materialwahl lohnt ein realistischer Blick.
- Temperatur im Tal
Im Dreisamtal liegen die morgendlichen Temperaturen im September oft im einstelligen Bereich, tagsüber kann es deutlich zweistellig werden. Das bedeutet: Sie starten eher kühl, laufen später möglicherweise in T-Shirt-Temperaturen. Ihre Kleidung muss beides abdecken. - Höhenlagen über Schauinsland, Feldberg & Co.
Auf den höheren Abschnitten (Schauinsland, Feldberg, Stübenwasen, Hinterwaldkopf) kann es deutlich kälter und windiger sein als im Tal. Frischer Wind, Nebel, Nieselregen – im Zusammenspiel mit Ermüdung entsteht schnell ein Kälteproblem. Für die langen Distanzen ist eine leichte, winddichte Schicht beinahe Pflicht. - Nässe, Nebel, rutschige Trails
Mitte September sind feuchte Böden, Morgentau, Nebel oder leichte Regenschauer keine Seltenheit. Wurzeln und Holzpassagen werden dann glitschig. Ihre Schuhe brauchen griffiges Profil, Ihr Kopf klare Aufmerksamkeit – besonders bergab. - Hitze im Tagesverlauf
Gerade auf den längeren Distanzen (56, 76, 102 km) können Sie in die wärmere Tagesphase hineinlaufen. Sonnige Höhen und offene Wiesen erhitzen Sie zusätzlich. Trinken, Salzhaushalt, Kopfbedeckung – das gehört in Ihre Vorbereitung.
Verpflegungsstellen und Energieplanung – wie Sie „nicht leer laufen“
Die Veranstaltung bietet je nach Distanz mehrere Verpflegungsstationen, aber die Verantwortung für Ihre Energie bleibt bei Ihnen.
- Anzahl der Verpflegungsstellen
Für die 19-km-Strecke sind laut ITRA-Daten 2 Verpflegungsstationen eingeplant. Für die längeren Distanzen werden auf den offiziellen Seiten mehrere Stationen erwähnt, die Anzahl steigt mit der Streckenlänge. Sie können sich darauf verlassen, regelmäßig nachfüllen zu können – aber nicht auf „Versorgung im 5-km-Rhythmus“. - Verpflegung als Streckenstruktur
Besonders über 32, 56, 76 und 102 km sollten Sie in „Abschnitten zwischen Verpflegungspunkten“ denken. Jeder Abschnitt bekommt ein klares Tempo- und Ernährungsziel: Was trinken Sie? Wie viele Kohlenhydrate nehmen Sie zu sich? Wie lange darf die Pause maximal sein? - Eigenverpflegung
Trotz offizieller Verpflegung ist Ihr eigenes System entscheidend: Softflasks oder Trinkblase, Gels, Riegel, evtl. Salztabletten bei Wärme. Alles muss im Training getestet sein. Nichts Neues am Wettkampftag – Ihr Magen wird es Ihnen danken. - Energy-Management je Distanz
19 km: Ein Gel, etwas Iso oder Wasser reicht oft, aber auch hier gilt: früh trinken, nicht erst bei Durst.
32 km: Sie laufen 2,5–4 Stunden. Kohlenhydrate ab spätestens Minute 45–60 einplanen.
56 / 76 / 102 km: Kontinuierliche Energiezufuhr ist überlebenswichtig. Rechnen Sie mit 30–60 g Kohlenhydrate pro Stunde, angepasst an Ihren Magen und die Intensität. Pausen an den Stationen kurz halten, aber bewusst nutzen.
Materialwahl – was Sie wirklich brauchen, nicht nur „nice to have“
Die Pflichtausrüstung wird kontrolliert. Für Ihre Vorbereitung zählt, dass alles, was Sie tragen, sich in den Trainings bewähren muss.
Grundausrüstung für alle Distanzen
- Trail-Laufschuhe
Solides Profil, gute Dämpfung, sichere Passform. Sie laufen über Wurzeln, feuchte Waldwege, längere Downhills. Ihre Schuhe sollten bereits einige Trainingskilometer gesehen haben – neue Schuhe am Wettkampftag sind ein Risiko. - Laufrucksack / Laufweste
Mindestens genug Volumen für Flüssigkeit, Verpflegung, Pflichtausrüstung. Für die kurzen Distanzen genügt eine kompakte Weste, für 56–102 km eher ein etwas größerer Rucksack. Üben Sie das Laufen mit vollem Setup frühzeitig. - Zwiebelprinzip bei der Bekleidung
Funktionsshirt, dünne Langarmoption, leichte Windjacke für exponierte Höhen. So können Sie flexibel reagieren, ohne am Rücken zu frieren oder zu überhitzen.
Zusatzmaterial nach Distanz
- 19 km
Leichtes Setup. Fokus auf griffigen Schuhen, bequemer Laufweste, ausreichend Flüssigkeit für 2–3 Stunden. Stirnlampe ist hier in der Regel nicht nötig, kann aber bei schlechtem Wetter oder sehr schlechter Sicht vorgeschrieben werden – Ausschreibung prüfen. - 32 km
Etwas mehr Platz für Verpflegung. Regenjacke je nach Wetterlage sinnvoll. Ersatzshirt oder leichte Armlinge können helfen, Temperaturschwankungen abzufangen. - 56 km
Stirnlampe bei unsicherem Lichtverlauf, auf jeden Fall empfehlenswert. Mehr Verpflegung, Notfallausrüstung (Rettungsdecke, kleine Apotheke), dünne Handschuhe für kühle Höhen. Der Rucksack muss stabil sitzen, auch wenn Sie müde sind. - 76 km
Stirnlampe samt Ersatzbatterien oder Zweitlampe.
Stöcke, falls die Ausschreibung sie zulässt – sehr sinnvoll für lange Anstiege und zur Entlastung der Oberschenkel.
Wind- und Regenreserve. Über so viele Stunden können Bedingungen umschlagen. - 102 km
Alles wie bei 76 km, plus ein noch schärferer Blick auf Komfort: keine Reibungspunkte beim Rucksack, keine Hotspots in den Schuhen. Nehmen Sie Tape oder Blasenpflaster mit. Über diese Distanz werden Kleinigkeiten groß.
Pflichtausrüstung, Regeln und Sicherheit – was der Veranstalter erwartet
Die offiziellen Reglements machen klar: Sicherheit und Naturschutz stehen hoch im Kurs.
- Pflichtausrüstung
Die Pflichtausrüstung wird bei der Startnummernausgabe kontrolliert. Dazu gehören typischerweise wetterangepasste Kleidung, Notfallausrüstung und Licht für die langen Strecken. Die genaue Liste sollten Sie rechtzeitig über die offiziellen Kanäle (ultra-trailrun.de, visit.freiburg.de) prüfen. - Streckenmarkierung und Streckenpflicht
Die Strecken sind gut markiert und dürfen nicht verlassen werden. Das schützt Natur und hilft Ihnen, sicher im Rennen zu bleiben. Eigenmächtige Abkürzungen oder „Alternativwege“ sind untersagt und gefährlich. - Straßenpassagen
Einzelne Straßenabschnitte können ganz oder teilweise für den Verkehr gesperrt sein, die Straßenverkehrsordnung ist dennoch zu beachten. Bleiben Sie aufmerksam, auch wenn die Beine müde sind. - Keine Begleitfahrzeuge
Aus Naturschutzgründen sind Begleitfahrzeuge nicht gestattet. Ihre Betreuung erfolgt über die offiziellen Verpflegungsstellen. Planen Sie Ihre Energieversorgung so, dass Sie ohne private Begleitung auskommen.
Tempo, Pacing und mentale Vorbereitung – je Distanz anders denken
Der Schwarzwald verzeiht wenig. Tempoentscheidungen zu Beginn wirken sich brutal am Ende aus. Ihre mentale Vorbereitung ist genauso wichtig wie Ihr Training.
- 19 km
Kein Sprint. Sie laufen einen Berglauf mit Trailelementen. Wenn Sie die ersten Anstiege zu schnell angehen, fehlen Ihnen am Ende Kraft und Konzentration. Besser: kontrollierter Start, ab der zweiten Streckenhälfte behutsam steigern. - 32 km
Denken Sie in Abschnitten von Verpflegungspunkt zu Verpflegungspunkt. Finden Sie einen Rhythmus, den Sie auch im letzten Drittel halten können. Die ersten Downhills sind zum „Einsortieren“, nicht für All-out-Attacken. - 56 km
Das Rennen beginnt gefühlt ab km 35–40. Davor: bewusst langsamer laufen als Sie glauben zu können. Kleinere Tiefs kommen fast immer – sehen Sie sie als Teil des Plans, nicht als Scheitern. - 76 km
Sie werden mehrere mentale Phasen durchlaufen: Zuversicht, Zweifel, Müdigkeit. Machen Sie sich im Vorfeld klar, warum Sie diese Distanz laufen. Kurze Ziele setzen: bis zur nächsten Station, bis zum nächsten Gipfel, bis zum nächsten Downhill. - 102 km
Hier sind mentale Strategien Pflicht. Visualisieren Sie kritische Momente. Planen Sie kleine Belohnungen (Musik, Lieblingsgel, kurze bewusste Pause). Akzeptieren Sie, dass Sie Phasen haben werden, in denen alles schwer fällt – und genauso Phasen, in denen es wieder leicht wird.
Schlaf, Rhythmus und Tagesverlauf – die Belastung über viele Stunden
Die Startzeiten sind gestaffelt, mit sehr frühem Beginn für die längeren Distanzen. Das verändert Ihren Tag komplett.
- Schlafhaushalt vor langen Distanzen
Für 56, 76 und 102 km werden Sie sehr früh unterwegs sein. Ihr Körper muss mit weniger Schlaf auskommen und trotzdem funktionieren. In der Vorbereitung helfen ein bis zwei Trainings mit sehr frühem Start, um Magen, Kreislauf und Kopf an die ungewohnte Uhrzeit zu gewöhnen. - Frühstücksstrategie
Essen um 3 oder 4 Uhr morgens fühlt sich anders an als um 8 Uhr. Testen Sie rechtzeitig, welche Frühstücksmenge und -zusammensetzung Sie vertragen, ohne bei den ersten Anstiegen Magenprobleme zu bekommen. - Tagesverlauf auf Ultra-Distanzen
Sie erleben Temperaturwechsel, Lichtwechsel, Stimmungsschwankungen. Bereiten Sie sich mental darauf vor, dass der Tag „Wellen“ hat: Es geht Ihnen gut, dann schlecht, dann wieder besser. Das ist normal.
Geländegefühl im Dreisamtal – was der Schwarzwald emotional mit Ihnen macht
Sie laufen nicht nur über Höhenmeter. Sie laufen durch Landschaft, die Sie berührt.
- Die Mischung aus dichten Wäldern, offenen Wiesen und weiten Ausblicken trägt Sie in starken Momenten – und tröstet Sie in den schweren.
- Die Wege sind von Mountainbiker:innen, Läufer:innen und Wandernden geprägt – das merkt man: sportliche Atmosphäre, aber auch Respekt gegenüber der Natur.
- Die langen Anstiege schenken Ihnen das Gefühl, „wirklich weit weg“ zu sein. Das kann befreien. Und es kann Sie fordern. Beides gehört dazu.
Zusammengefasst für Ihre Vorbereitung – je Distanz der Fokus
| Distanz | Höhenmeter (ca.) | Schwerpunkt für Ihre Vorbereitung |
|---|---|---|
| 19 km | 920 Hm | Explosive Bergauf-Power, stabile Downhills, Trittsicherheit auf kürzerer, intensiver Belastung. |
| 32 km | 1.640 Hm | Marathonbasis plus Bergkompetenz, Energietests auf 3-Stunden-Läufen, sichere Technik bergauf/bergab. |
| 56 km | 2.530 Hm | Langläufe bis 4–6 Stunden, Ernährung über viele Stunden, mentale Vorbereitung auf Müdigkeit im letzten Drittel. |
| 76 km | 3.670 Hm | Back-to-back-Einheiten, Einsatz von Stöcken, Kleidung für Temperaturwechsel, Fokus auf mentale Resilienz. |
| 102 km | 4.900 Hm | Erfahrung mit sehr langen Ultras, perfektes Material-Setup, Schlaf- und Ernährungsstrategie, robuste Psyche. |
Wenn Sie all das bei Ihrer Planung im Hinterkopf behalten, geben Sie sich die Chance auf genau das, was diese Veranstaltung verspricht: einen harten, aber tief erfüllenden Tag im Schwarzwald.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Kirchzarten
Schätze deine Laufzeit
Fragen und Antworten
Die offizielle Rennseite von Black Forest ULTRA Trail Run 2026 nennt die Streckendetails und das Höhenprofil für die jeweiligen Distanzen; vor der Vorbereitung sollten Sie genau prüfen, welche Distanz Sie gemeldet haben. Die Schwierigkeit hängt beim Trail vor allem von der Kombination aus Kilometerzahl, Höhenmetern, Untergrund und technischen Passagen ab. Für Ihre Planung zählt daher nicht nur die Distanz, sondern vor allem der spezifische D+ Ihrer Strecke.
Ein Ultra ist vor allem dann anspruchsvoll, wenn Sie lange bergauf gehen, bergab die Muskulatur stark belasten und viele Stunden in Bewegung bleiben. Als solide Basis gelten eine regelmäßige Laufwoche, lange Läufe, erste Trail-Erfahrungen und das Training auf ähnlichem Gelände mit Höhenmetern. Für einen ersten Ultra empfehlen Fachquellen eine mehrmonatige, progressive Vorbereitung mit Fokus auf Ausdauer, D+ und Belastungsverträglichkeit.
Setzen Sie auf drei Bausteine: lockere Dauerläufe, lange Trail-Sessions mit Höhenmetern und spezifische Bergarbeit. Bewährt haben sich eine langsame Steigerung von Umfang und D+ um maximal etwa 10 % pro Woche, regelmäßige Entlastungswochen sowie längere Läufe, in denen Sie auch Gehen, Verpflegung und Material testen. Wichtig ist, möglichst oft auf welligem oder bergigem Gelände zu trainieren.
Starten Sie deutlich konservativer als im Straßenlauf und laufen Sie die Anstiege nach Bedarf kraftsparend im Gehen; entscheidend ist ein gleichmäßiger Energieeinsatz über viele Stunden. Essen und trinken Sie früh und regelmäßig, testen Sie im Training Kohlenhydrate, Getränke, Salz und Ihre Packliste. Laufrucksack, passende Schuhe mit gutem Grip, Wetterschutz und je nach Distanz Lampe oder Stöcke sollten vor dem Rennen ausprobiert werden.
Für Ihre Vorbereitung bietet preparun zwei personalisierte Pläne: den Starter Run, einen kostenlosen Plan zum idealen Einstieg in die Vorbereitung, und die Finisher Line, einen vollständigen, kostenpflichtigen Plan, der Sie gezielt bis zum Wettkampftag bringt. Beide werden nach Alter, Niveau, Ziel und Wochentrainingsumfang angepasst und auf die Distanz sowie das Höhenprofil dieser Rennstrecke zugeschnitten. Erstellen Sie Ihren Plan direkt auf preparun.com.
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Black Forest ULTRA Trail Run – das ist kein spontaner Wochenendlauf, sondern ein Erlebnis, das Sie sich erarbeiten. Die Höhenmeter im Schwarzwald, die frühe Startzeit und die langen Distanzen verlangen einen klaren Trainingsplan, der zu Ihrem Alltag passt. Mit einem individuell angepassten Plan d’entraînement vermeiden Sie Überlastung, kommen strukturiert durch die Vorbereitung und stehen am 19. September 2026 mit ruhigem Kopf und gutem Gefühl an der Startlinie. Gönnen Sie sich diese Sicherheit: Ein maßgeschneiderter Plan macht aus Ihrem Ziel ein realistisches Projekt.
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