Infos zum Lauf
Chiemgauer100 StundenRunden bietet 2 Strecken von 100 bis 161 km, am 17. Oktober 2026 in Bergen.
| Strecke | Distanz | Start |
|---|---|---|
| 100 km | 100 km | |
| 161 km | 161 km |
Wenn Sie beim Chiemgauer100 StundenRunden am Start stehen, haben Sie sich für ein besonderes Format entschieden: 24 Stunden Zeit, um Ihre eigene Geschichte zwischen 100 km und 100 Meilen zu schreiben. Die gute Nachricht: Genau so besonders darf Ihre Vorbereitung sein. Sie müssen nicht alles können – aber das Richtige, zum richtigen Zeitpunkt.
Chiemgauer100 StundenRunden – Strecke, Profil und Atmosphäre
Der Chiemgauer100 findet in Bergen im Chiemgau statt, mit Start‑, Ziel‑ und Versorgungsbereich im Freibad Bergen (Schwimmbadweg 15, 83346 Bergen). Dort schlägt das Herz der Veranstaltung: Wechselzone, Verpflegung, Begegnungen – alles konzentriert sich auf diesen Ort. Die Veranstaltung läuft von Samstag, 17. Oktober 2026, 09:00 Uhr bis Sonntag, 18. Oktober 2026, 09:00 Uhr. Innerhalb dieses 24‑Stunden‑Fensters können Sie entweder 100 km oder 100 Meilen (161 km) voll machen.
Die Strecke besteht aus einem 6,7 km langen Rundkurs mit 58 Höhenmetern pro Runde. Das Profil ist wellig, ohne extreme Anstiege, aber mit kontinuierlichem Auf und Ab. Jede Runde muss in maximal 60 Minuten absolviert werden – ein klares Zeitlimit, das Tempo und Pausen strukturiert. Über den Tag hinweg erleben Sie wechselndes Licht, Temperaturunterschiede, Nachtpassagen und die besondere Ruhe der bayerischen Landschaft rund um Bergen.
Im Vergleich zum früheren Berg‑Ultralauf durch die Bayerischen Alpen mit 4500 Hm auf 100 km und 7500 Hm auf 100 Meilen ist das StundenRunden‑Format weniger alpin, bleibt aber fordernd: Viele Runden, wenig Ausstiegspunkte, mentale Härte statt langer Gipfelanstiege. Die Atmosphäre ist familiär und community‑orientiert, mit begrenzter Teilnehmerzahl. Sie sehen die gleichen Gesichter immer wieder, teilen Höhen und Tiefen – das trägt durch die Nacht.
Den Chiemgauer100 StundenRunden verstehen: Format, Zeitlimit, Verpflegung
Der Chiemgauer100 StundenRunden ist ein klassischer 24‑Stunden‑Zeitlauf: Wer innerhalb der 24 Stunden die meisten Runden sammelt, gewinnt. Gleichzeitig gibt es zwei klar definierte Distanzkategorien – 100 km und 100 Meilen –, die separat vermessen und gewertet werden. Damit können Sie Ihr Ziel im Voraus festlegen und Ihre Vorbereitung auf eine konkrete Distanz ausrichten.
Jede Runde beginnt und endet am Freibad Bergen: Dort finden Sie Start, Ziel und Versorgungsbereich mit Verpflegung. Diese zentrale Versorgung ist ein großer Vorteil für die Vorbereitung: Sie können Pausen planen, Material wechseln, sich nach Ihrem eigenen Rhythmus richten. Gleichzeitig bleibt das Zeitlimit streng: 60 Minuten pro Runde, 24 Stunden gesamt. Versäumte Runden oder zu lange Pausen können dazu führen, dass das anvisierte Ziel (100 km oder 100 Meilen) nicht mehr erreichbar ist.
Das Gelände ist größtenteils auf Wegen mit moderater Steigung und wenigen steilen Passagen beschrieben. Im Vergleich zum früheren Chiemgauer Bergultra, der teils sehr technische An‑ und Abstiege auf alpinen Wanderwegen bot, ist das StundenRunden‑Profil laufbarer – dafür sammelt sich die Belastung über die Wiederholung der gleichen Runde. Genau hier setzt Ihre Vorbereitung an.
Vorbereitung auf den Chiemgauer100: Was Ihr Training leisten sollte
Damit Sie den Chiemgauer100 StundenRunden genießen und Ihr Ziel von 100 km oder 100 Meilen erreichen, braucht Ihre Vorbereitung drei große Bausteine: Ausdauer, Robustheit und mentale Stabilität. Ein individueller plan d'entraînement hilft Ihnen, diese Bausteine Woche für Woche aufzubauen, ohne zu überziehen.
Ausdauer für 24 Stunden und lange Distanzen
- Für das 100‑km‑Ziel sollten Sie im Training schrittweise auf lange Läufe von 4–6 Stunden hinarbeiten, mit mehreren Back‑to‑back‑Einheiten (zwei längere Läufe an aufeinanderfolgenden Tagen).
- Für die 100‑Meilen‑Variante sind zusätzlich sehr lange Belastungen von 6–8 Stunden sinnvoll, eingebettet in sorgfältig geplante Wochen, damit Ihre Regeneration mitkommt.
- Nutzen Sie welliges Terrain und möglichst ähnliche Wege wie im Chiemgau: Forstwege, Feldwege, leichte Trails – so gewöhnen Sie Ihre Muskulatur an das Profil.
Robustheit für viele Runden
- Die immer gleiche Runde bedeutet wiederholte Belastung auf denselben Bewegungsmustern. Integrieren Sie regelmäßig Krafttraining (Rumpf, Hüfte, Waden, Oberschenkel), zwei‑ bis dreimal pro Woche kurz, aber konsequent.
- Üben Sie langes Laufen im gleichem Tempo – Ziel ist ein ruhiger Grundrhythmus, den Sie Stunde um Stunde halten können.
- Arbeiten Sie mit Steigerungen: z.B. jede Woche eine Runde mehr auf Ihrem Hauskurs, um das Gefühl des „Runden Sammelns“ zu simulieren.
Mentaltraining für die Nacht und die Monotonie
- Planen Sie bewusste Abendläufe oder nächtliche Trainingseinheiten (in sicherem Umfeld), um den Körper an Dunkelheit und Müdigkeit zu gewöhnen.
- Üben Sie Pausenmanagement: kurze Stopps mit klarem Ablauf (essen, trinken, Wechsel, weiterlaufen), damit Sie am Renntag keine Zeit verlieren.
- Arbeiten Sie mit Etappen: statt „100 Meilen“ denken Sie in Blöcken von 4–5 Runden – das entlastet mental.
Ein strukturierter plan d'entraînement für den Chiemgauer100 verbindet diese Elemente mit Ihrem Alltag: Anzahl der Läufe pro Woche, Ihr aktuelles Niveau, Ihre Zielzeit oder einfach das sichere Finish. Er legt fest, wann Belastung kommt und wann Ruhe, welche langen Läufe entscheidend sind und welche Einheiten Sie mental stärken.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Gerade beim Chiemgauer100 StundenRunden lohnt sich eine starke Betonung der Regeneration: Die 24‑Stunden‑Belastung braucht Reserven. Planen Sie mindestens einen vollständigen Ruhetag pro Woche, bei höherem Umfang eher zwei. Nutzen Sie aktive Erholung (Spaziergänge, lockeres Radfahren), um die Muskulatur zu durchbluten, ohne neue Ermüdung aufzubauen.
Tempo, Verpflegung und Taktik: So steuern Sie Ihr Rennen
Tempo und Rundenstrategie
- Die 60‑Minuten‑Grenze pro Runde ist großzügig für die ersten Stunden, wird aber mit Fortschreiten der Müdigkeit enger. Kalkulieren Sie Ihr Tempo so, dass Sie anfangs deutlich unter dieser Grenze bleiben (z.B. 45–50 Minuten pro Runde), um Zeitpuffer für später zu haben.
- Vermeiden Sie schnelle Startphasen: ein zu schneller Beginn rächt sich nach 8–10 Stunden, besonders wenn Sie 100 Meilen anstreben.
- Legen Sie früh Ihre Pausenstrategie fest: etwa alle 3–4 Runden eine etwas längere Pause, dazwischen nur sehr kurze Stopps – das hält den Rhythmus.
Verpflegung und Flüssigkeit
- Nehmen Sie pro Stunde regelmäßig Kohlenhydrate zu sich (Gel, Riegel, Brot, Suppe – was Ihr Magen toleriert). Testen Sie Ihre Produkte im Training.
- Nutzen Sie die zentrale Verpflegung am Freibad gezielt: füllen Sie Flaschen, essen Sie kleine Portionen, vermeiden Sie schwere Mahlzeiten, die müde machen.
- In der Nacht können warme Getränke (Tee, Brühe) und salzige Snacks helfen, Kreislauf und Magen ruhig zu halten.
Mentaler Umgang mit Tiefpunkten
- Tiefpunkte kommen fast sicher, besonders zwischen 2 und 5 Uhr morgens. Erinnern Sie sich dann an Ihre Trainingseinheiten, in denen Sie Müdigkeit überwunden haben – das gibt Vertrauen.
- Arbeiten Sie mit kleinen Zielen: „Nur diese Runde“, „Nur bis zur nächsten Steigung“ – so bleibt der Kopf ruhig.
- Nutzen Sie die Gemeinschaft: ein paar Worte mit Mitläuferinnen und Mitläufern oder mit Helfenden können mehr helfen, als jeder Energieriegel.
Material für den Chiemgauer100 StundenRunden
Laufschuhe
- Wählen Sie komfortable Trail‑ oder All‑Terrain‑Schuhe mit guter Dämpfung und ausreichend Platz im Vorderfußbereich – Ihre Füße werden über die Stunden anschwellen.
- Ideal sind Modelle, die Sie bereits auf langen Läufen getestet haben. Wechseln Sie am Renntag ruhig zwischen zwei Paaren, um Druckstellen zu vermeiden.
Kleidung und Ausrüstung
- Schichtenprinzip: tagsüber leichte, atmungsaktive Kleidung, nachts zusätzliche Schicht und Mütze oder Stirnband gegen Kälte.
- Stirnlampe mit Ersatzakku oder zweite Lampe für die Nachtstunden.
- Laufweste oder Gürtel für Flaschen und Kleinigkeiten – Sie laufen Runden, aber wollen nicht bei jeder Kleinigkeit anhalten.
Spezifische Vorbereitung auf Material
- Trainieren Sie bereits mit Stirnlampe, Weste und Ihren Verpflegungsprodukten, damit am Wettkampftag alles vertraut ist.
- Testen Sie Wechselrituale: Schuhe wechseln, Shirt tauschen, trockene Socken – üben Sie dies im Training, um es später effizient zu können.
Wenn Ihr plan d'entraînement für den Chiemgauer100 StundenRunden all diese Aspekte einbezieht – Rundenrhythmus, Pausen, Verpflegung, Materialtests und Regeneration – entsteht eine Vorbereitung, die nicht nur körperlich, sondern auch mental trägt. Sie bauen Woche für Woche Vertrauen auf: in Ihre Beine, in Ihr Tempo und in Ihre Entscheidungen in der Nacht.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Praktische Infos zum Chiemgauer100 StundenRunden 2026
Austragungsort ist Bergen in Bayern, mit Start‑ und Zielbereich am Freibad Bergen. Die Veranstaltung läuft von Samstag, 17. Oktober 2026, 09:00 Uhr bis Sonntag, 18. Oktober 2026, 09:00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 200 begrenzt. Für aktuelle Details zu Anmeldung, Zeitplan und Rahmenprogramm nutzen Sie am besten die offizielle Webseite chiemgauer100.de oder die dort verlinkten Kanäle.
Zusätzlich finden Sie Hintergrundinfos und Ausschreibungshinweise zum Chiemgauer100 auf Plattformen wie Ahotu, die das Rennen als anspruchsvollen Trail‑Ultra mit unterschiedlichen Distanzen beschreiben.
Und das Schönste: Sie laufen nicht nur Runden – Sie laufen im Chiemgau. Zwischen Bergen, Wiesen und Hügeln, mit Blick auf die Alpen. Mit jeder Runde, jedem Atemzug und jedem Schritt wächst die Verbindung zu dieser Landschaft. Möge Ihr Chiemgauer100 StundenRunden 2026 ein Lauf werden, an den Sie mit einem Lächeln zurückdenken.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Gut zu wissen
Profil der Strecke: Höhenmeter, Beschaffenheit, Belastung
Die StundenRunden beim Chiemgauer100 bestehen aus einem 6,7‑km‑Rundkurs mit 58 Höhenmetern pro Runde – das summiert sich gewaltig, auch wenn es „nur“ wellig wirkt. Jede Runde ein Auf und Ab. Immer wieder. Das fordert.
- Für 100 km (ca. 15 Runden):
- Sie sammeln rund 870 Höhenmeter – verteilt auf viele kleine Wellen.
- Belastungsschwerpunkt: Ausdauer und muskuläre Ermüdung
- Für 161 km (100 Meilen, ca. 24 Runden):
- Sie kommen auf etwa 1.400 Höhenmeter, ohne lange Anstiege, aber mit permanenter Wechselbelastung.
- Belastungsschwerpunkt: extreme Dauerbelastung
Das Gelände ist laut Ausschreibung überwiegend laufbar
- Rechnen Sie mit:
- Forst- und Feldwegen, teilweise fest, teilweise weicher Boden.
- Abschnitten, die bei Nässe rutschig
- Gelegentlichen Asphaltanteilen im Bereich des Freibads und der Anbindung.
Die Runde ist so konzipiert, dass sie ohne Spezialtechnik
Tempo, Rundenlimit und mentale Wirkung
Jede Runde muss innerhalb von 60 Minuten
- Für 100 km (15 Runden):
- Sie haben rechnerisch 15 × 60 Minuten = 900 Minuten Spielraum.
- Wenn Sie z.B. mit 45–50 Minuten pro Runde
- Zu knapper Start (z.B. >55 Minuten) nimmt Ihnen früh jede Reserve.
- Für 161 km (24 Runden):
- 24 Runden bei 60 Minuten wären exakt 24 Stunden – kein Platz für Fehler
- Für 100 Meilen brauchen Sie in der Praxis eher 45–52 Minuten pro Runde
Die Rundenbegrenzung bedeutet: Sie dürfen sich nicht „verlaufen“, nicht endlos an der Verpflegung stehen, keine sehr langen Sitzpausen einbauen. Jede Entscheidung zählt. Jeder Stopp hat einen Preis.
- Sie erleben:
- Ein klar strukturiertes Zeitgefühl
- Mentale Kante
- Die Notwendigkeit, Pausen als präzise Mikro‑Rituale
Zentrale Verpflegung: Chancen und Risiken
Die Verpflegung ist zentral am Freibad Bergen
- Vorteile:
- Sie brauchen keinen schweren Rucksack über die komplette Distanz.
- Sie können regelmäßig nachfüllen
- Sie haben Zugriff auf Ihre eigene Wechselzone
- Risiken:
- Jede Runde beginnt mit der Option: „Nur kurz hinsetzen…“ – das kann ungewollt zum Tempo‑Killer
- Längere Esspausen können zum Problem für das 60‑Minuten‑Limit
- Zu häufiges Stoppen unterbricht Ihren Rhythmus, macht Sie innerlich „weich“.
Verpflegung ist laut Reglement nur am offiziellen Versorgungspunkt erlaubt – auch individuelle Betreuung muss dort stattfinden. Das gibt Klarheit: Ernährungsstrategie und Support konzentrieren sich auf einen Ort. Ihre Vorbereitung sollte das nachbilden: immer wieder „Runde“, dann „Versorgungsstopp“.
Verpflegung nach Distanz: 100 km vs. 100 Meilen
- Für 100 km:
- Sie bestehen den Lauf mit einfachem, robustem Ernährungskonzept
- Fokus: kontinuierliche Kohlenhydratzufuhr, genügend Flüssigkeit, rechtzeitige Salzaufnahme.
- Sie können etwas mutiger starten, mit weniger „warmer Küche“ – aber testen Sie trotzdem Suppen, Tee, Brühe für kühle Phasen.
- Für 100 Meilen:
- Sie brauchen eine variantenreiche, über Nacht tragfähige Verpflegungsstrategie
- Fokus: Mischung aus schnellen Kohlenhydraten, festerer Nahrung, warmen Getränken, salzigen Snacks.
- Sie müssen mit Magenwechseln
Material: Schuhe, Kleidung, Licht, Spezialausrüstung
Schuhe und Bodenkontakt
Die Strecke ist nicht hochalpin, aber auch kein reiner Straßenlauf. Sie bewegen sich auf laufbaren Wegen mit moderaten Wellen
- Für beide Distanzen:
- Setzen Sie auf komfortable Trail- oder Door‑to‑Trail‑Schuhe
- Ausreichend Platz im Vorfuß – Ihre Füße schwellen über viele Stunden deutlich an.
- Griffige Außensohle für nasse Wurzeln, Gras, Schotter
- Spezifisch für 100 Meilen:
- Planen Sie mindestens zwei bis drei Paar Schuhe
- Nutzen Sie verschiedene Dämpfungsgrade und Leisten, um Druckstellen
- Packen Sie viele Ersatzsocken
Kleidungsschichten und Nachtkälte
Im Oktober im Chiemgau kann es tags noch mild, nachts aber empfindlich kühl werden. Sie laufen durch wechselndes Licht, Feuchtigkeit und Temperaturen.
- Grundausstattung:
- Atmungsaktive Basisschicht, die Nässe schnell abführt.
- Leichte, windabweisende Oberschicht, die Sie schnell an‑ und ausziehen können.
- Kopfbedeckung: Mütze oder Stirnband
- Dünne Handschuhe für die kühlen Nachtstunden.
- Für 100 km:
- Sie werden wahrscheinlich einen großen Teil des Laufs bei moderaten Temperaturen absolvieren.
- Eine durchdachte Tag/Nacht‑Kombination
- Für 100 Meilen:
- Sie sind sicher in der Nacht unterwegs, vielleicht im tieferen Erschöpfungszustand.
- Planen Sie zusätzliche warme Schichten
- Denken Sie an Kleidung, die auch bei langsamerem Tempo (Gehen, Trab) noch warm hält.
Licht und Sicherheit
Die Veranstaltung läuft über 24 Stunden – ohne Stirnlampe geht es nicht.
- Für beide Distanzen:
- Eine zuverlässige Stirnlampe
- Ersatzakku oder zweite Lampe
- Reflektierende Elemente an Kleidung oder Weste, um gut sichtbar zu sein.
- Spezifisches Training:
- Laufen Sie einige Einheiten bewusst mit derselben Lampe.
- Testen Sie das Handling: Akkuwechsel, Helligkeitsstufen, Sitz am Kopf.
- Vermeiden Sie Experimente am Renntag – Vertrautheit gibt Ruhe
Tragesystem und persönliche Zone
Da Sie jede Runde durch den Versorgungsbereich kommen, müssen Sie nicht alles am Körper tragen. Trotzdem brauchen Sie ein System für die Runde selbst.
- Empfohlen:
- Leichte Laufweste oder Gürtel mit Platz für 1–2 Flaschen, Gels, Salz, Notfallsnack
- Kleine wasserdichte Tasche für Handy, Pflaster, Blasenpflaster.
- Eine klar strukturierte Ecke im Versorgungsbereich als Ihre persönliche Basis
- Für 100 Meilen:
- Ihre „Base“ wird zu Ihrem mentalen Zuhause
- Ordnung statt Chaos: beschriftete Boxen, vorbereitete Kleiderstapel, sortierte Nahrung.
Wetter und Jahreszeit im Chiemgau: Was realistisch ist
Mitte Oktober im Chiemgau bedeutet: Herbst
- Wahrscheinliche Bedingungen:
- Kühle Morgenstunden mit Nebel
- Tagsüber mögliche sonnige Phasen, in denen es auf offenen Abschnitten deutlich wärmer wirkt.
- Nächtliche Kälte, insbesondere bei klarem Himmel.
- Mögliche Regenphasen – von leichtem Niesel bis zu kräftigerem Schauer.
Die Strecke auf Wegen und Trails reagiert direkt auf das Wetter: Regen macht Wurzeln glatt, Laub rutschig, Pfützen zu Stolperfallen. Trockenheit hingegen kann sogar Staub und härteren Untergrund bedeuten.
- Darauf sollten Sie sich einstellen:
- Schuhe mit guter Nasshaftung
- Kleidung, die auch im
- Eventuell eine leichte Regenjacke, die Sie in der Weste verstauen können.
- Strategie gegen Kälte bei sehr langsamem Tempo (Gehen, Pausen).
Rundenformat, Monotonie und mentale Vorbereitung
Beim StundenRunden‑Format sehen Sie immer wieder dieselben Ecken, dieselben Bäume, dieselben Abbiegungen. Das kann tröstlich sein. Oder brutal monoton.
- Für 100 km:
- 15 Runden – Sie lernen die Strecke kennen, können Abschnitte gezielt nutzen (z.B. zum Essen, zum Trinken, zum Durchatmen).
- Monotonie spielt eine Rolle, aber meist bleiben Sie im Bereich „lange, fordernde Erfahrung“.
- Für 100 Meilen:
- 24 Runden – Sie laufen immer wieder durch gleiches Gelände, auch im halbwachen Zustand.
- Das kann emotionale Tiefpunkte
- Sie brauchen mentale Werkzeuge: kleine Etappen, feste Rituale, bewusste Fokuspunkte.
Viele Ausstiegspunkte gibt es faktisch nur am Freibad – dort, wo auch die Versuchung ist, die Runde sein zu lassen. Ihre mentale Vorbereitung sollte das einpreisen: der Einfachheit des Aufhörens begegnen Sie mit klaren inneren Vereinbarungen.
Mögliche Verpflegung, Service und Pacemaker
Die offiziellen Infos betonen den Versorgungspunkt am Schwimmbad
- Verpflegung vor Ort – Sie können erwarten:
- Basisverpflegung mit üblichen Ultralauf‑Elementen (Getränke, einfache feste Nahrung). Die genaue Liste entnehmen Sie bitte später den offiziellen Infos.
- Mögliche wärmere Komponenten
- Ausreichende Flüssigkeit für jede Runde, da Sie immer wieder ins Zentrum zurückkehren.
- Pacemaker / Tempomacher:
- In den verfügbaren Ausschreibungen des StundenRunden‑Laufs wird nicht von klassischen Pacemakern
- Der Fokus liegt stärker auf individuellem Tempo und Rundenanzahl, nicht auf festen Zielzeiten.
- Sie können dennoch mit Mitläuferinnen und Mitläufern gemeinsam „inoffizielle Tempogruppen“ bilden – das entsteht meist spontan.
Weil Verpflegung auf einen Punkt konzentriert ist, lohnt es sich, eigene Ergänzungen
Besondere Anforderungen je Distanz: 100 km vs. 161 km
100 km – fordernd, aber greifbar
- Sie laufen etwa 15 Runden
- Der Lauf ist intensiv, aber für gut vorbereitete Ultraläuferinnen und -läufer realistisch zu finishen
- Schwerpunkte:
- Ein stabiler Grundrhythmus
- Chance, kleinere Tiefpunkte noch „auslaufen“ zu können.
- Etwas mehr Spielraum bei Zeiten pro Runde und Pausen, verglichen mit 100 Meilen.
- Material:
- 1–2 Paar Schuhe genügen meistens.
- Ein klarer Tag/Nacht‑Kleidungsplan reicht.
161 km / 100 Meilen – 24 Stunden, viele Runden, große Emotion
- Sie zielen auf 24 Runden
- Jede verpasste Runde oder zu lange Pause kann das Ziel gefährden.
- Schwerpunkte:
- Langfristige Tempodisziplin
- Ausgefeilte Verpflegungs‑ und Pausenstrategie
- Mentale Bereitschaft für Nacht, Kälte, Monotonie und wiederkehrende Tiefpunkte.
- Material:
- Wechsel zwischen mehreren Schuhpaaren, vielen Socken, mehreren Oberteilen.
- Backup‑Systeme: zweite Stirnlampe, Reserveakku, zusätzliche Schichten.
Ob 100 km oder 100 Meilen: Sie laufen nicht nur eine Zahl. Sie laufen Runden, Erinnerungen, innere Dialoge. Jeder Kilometer im Training zahlt auf dieses Konto ein.
Was Sie jetzt schon konkret bedenken können
- Runden simulieren:
- Suchen oder bauen Sie sich eine eigene Runde mit ähnlicher Länge und Charakter.
- Trainieren Sie, mehrmals hintereinander dieselbe Schleife zu laufen.
- Gewöhnen Sie sich an das Gefühl: „Noch eine Runde. Und noch eine…“.
- Pausenrituale üben:
- Definieren Sie, was bei einem Stopp passiert: Flaschen, Essen, ggf. Kleiderwechsel.
- Üben Sie, das in wenigen Minuten konzentriert zu erledigen.
- Nachtlauf trainieren:
- Einige Läufe bewusst im Dunkeln mit Stirnlampe.
- Spüren Sie, wie sich Müdigkeit und Kälte anfühlen – und dass Sie trotzdem weiterlaufen können.
- Material vorab testen:
- Alle Schuhe, Socken, Oberteile, Lampen, Rucksäcke/Westen mehrfach im Training nutzen.
- Keine großen Experimente am Wettkampftag.
Sie stehen beim Chiemgauer100 StundenRunden nicht einfach an einer Startlinie. Sie stehen an der Schwelle zu 100 km oder 100 Meilen voller Runden, voller Momente. Jede kluge Vorbereitung macht diese Stunden leichter. Und jede bewusste Entscheidung auf der Strecke macht sie schöner.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Bergen
Schätze deine Laufzeit
Fragen und Antworten
Die Chiemgauer100 StundenRunden 2026 finden im Freibad Bergen statt und werden als Stundenrundenlauf auf einem immer gleichen Rundkurs durchgeführt.
Sie laufen also wiederholt dieselbe Runde, was die Orientierung erleichtert und Ihnen erlaubt, das Gelände, die Verpflegungspunkte und eventuelle Höhenmeter sehr gut kennenzulernen. Der Kurs ist trail-lastig wie beim Chiemgauer100, aber deutlich kürzer pro Runde und dadurch mental gut planbar. Nutzen Sie das, um Ihre Rundenzeiten und Pausen im Voraus zu strukturieren.
Die Chiemgauer100 StundenRunden ist kein klassischer Punkt-zu-Punkt-Ultratrail, sondern ein Stundenrundenlauf mit fester Zeitvorgabe. Die Schwierigkeit ergibt sich weniger aus technischer Alpintechnik, sondern aus der Kombination von Dauer, möglicher Nachtlaufzeit, wiederholten Runden und mentaler Ermüdung.
Sie können das Tempo gut steuern, haben regelmäßig Zugang zu Verpflegung und Ausrüstung, müssen aber eine lange Zeit konzentriert und effizient laufen. Planen Sie Ihr Tempo defensiv und Ihre Pausen bewusst ein.
Orientieren Sie sich an einem konversationalen Tempo, bei dem Sie über viele Stunden ruhig atmen und sprechen könnten. Starten Sie bewusst langsamer, denn jede Runde addiert sich zur Gesamtbelastung.
Verpflegung: etwa alle 30–45 Minuten kleine Mengen Kohlenhydrate und regelmäßig trinken, statt seltener großer Mahlzeiten. Nutzen Sie die Verpflegung im Start-/Zielbereich jeder Runde, um Flüssigkeit, Energie und ggf. Salz nachzufüllen. Testen Sie dieses Schema vorher in langen Trainingsläufen, um den Magen zu schonen.
Für die Chiemgauer100 StundenRunden empfehlen sich robuste Trail-Laufschuhe mit gutem Grip, da der Lauf im Chiemgau-Umfeld stattfindet und Geländeanteile wahrscheinlich sind. Wählen Sie ein Schichtsystem (Funktionsshirt, ggf. Langarm, leichte Jacke) und scheuerfreie Socken.
Nutzen Sie einen leichten Laufgürtel oder Weste für Trinkflasche, Gels und ggf. Stirnlampe, falls Sie bis in die Dunkelheit laufen. Da Sie jede Runde am Freibad Bergen vorbeikommen, können Sie dort Wechselkleidung und zusätzliches Material bereithalten.
Auf preparun stehen Ihnen zwei personalisierte Pläne zur Vorbereitung auf die Chiemgauer100 StundenRunden zur Verfügung:
Der Starter Run ist ein kostenloser Einstiegsplan, ideal, um strukturiert mit der Vorbereitung zu beginnen und die Laufumfänge kontrolliert zu steigern.
Die Finisher Line ist ein vollständiger, kostenpflichtiger Plan, der Sie mit gezielten langen Läufen, Erholung und spezifischen Einheiten optimal auf die Dauer und den Charakter der Stundenrunden vorbereitet. Beide Pläne werden individuell an Ihr Alter, Niveau, Ziel und Ihre Anzahl Wochenläufe angepasst – sowie an Strecke und Profil dieser Veranstaltung. Erstellen Sie jetzt Ihren Plan direkt auf preparun.com.
Bereite deinen Lauf in 7 Fragen vor
Chiemgauer100 StundenRunden – das ist kein gewöhnlicher Lauf, sondern ein 24‑Stunden‑Abenteuer zwischen 100 km und 100 Meilen. Wenn Sie sich angemeldet haben, dann haben Sie sich bewusst für ein intensives Erlebnis entschieden – mit vielen Runden, wenig Asphalt und einer Strecke, die Ihren Kopf genauso fordert wie Ihre Beine. Damit dieses Tag‑und‑Nacht‑Projekt nicht dem Zufall überlassen wird, lohnt sich ein persönlicher plan d'entraînement, der Ihre Wochen strukturiert, Ihre Belastungen dosiert und Ihnen Sicherheit gibt. Jede Stunde Vorbereitung bringt Ruhe für die langen Stunden in Bergen – gönnen Sie sich diesen Vorsprung.
Chiemgauer100 StundenRunden
Meinen personalisierten Trainingsplan für Chiemgauer100 StundenRunden erstellen
Um deinen persönlichen Trainingsplan zu erstellen, stellen wir dir 9 Fragen, um dich besser kennenzulernen.
🏁 Welchen Lauf möchtest du laufen?

