Infos zum Lauf
Engenhahner Gickel-Waldlauf bietet 3 Strecken von 7 bis 21 km, am 20. September 2026 in Niedernhausen.
| Strecke | Distanz | Start |
|---|---|---|
| 7 km | 7 km | |
| 10 km | 10 km | |
| 21 km | 21 km |
Sie sind für den Engenhahner Gickel-Waldlauf angemeldet – eine gute Entscheidung. Jetzt geht es darum, die Wochen bis zum 20.09.2026 so zu nutzen, dass Sie entspannt, stabil und mit klarer Strategie an der Startlinie stehen. Dieser Lauf ist kein Straßenrennen, sondern ein abwechslungsreicher Waldkurs im Taunus, auf dem Vorbereitung den Unterschied macht.
Engenhahner Gickel-Waldlauf: Strecke, Profil und Atmosphäre
Der Engenhahner Gickel-Waldlauf findet am Sportplatz in Engenhahn bei Niedernhausen (Hessen) statt. Start und Ziel liegen direkt am Sportgelände des TSV Engenhahn, mitten im Waldgebiet zwischen Taunuskamm und Rheinhöhenweg.
Die Veranstaltung ist als klassischer Waldlauf organisiert: gut markierte Rundstrecken, keine doppelt gelaufenen Streckenteile und eine familiäre, aber sportlich ambitionierte Atmosphäre. Sie laufen überwiegend auf Waldwegen und Pfaden, mit Wurzeln, kurzen Anstiegen und gelegentlichen technischeren Passagen. Der Boden ist je nach Witterung fest, mit einzelnen weicheren Abschnitten – typischer Taunuswald.
Für die längeren Distanzen werden Wasserstellen entlang der Strecke eingerichtet, insbesondere auf den 10 km und 21 km Kursen. Das nimmt Druck aus der Verpflegungsfrage, erfordert aber trotzdem eine klare Strategie für Trinken und Energiezufuhr.
- 7 km: kürzere Waldrunde mit profiliertem Gelände, ideal für Tempoläufer und Einsteiger im Trail.
- 10 km: abwechslungsreicher Kurs in Richtung Hohe Kanzel, mit längerem Anstieg und flüssigen Passagen zurück.
- 21 km: Halbmarathonrunde vom Sportplatz Engenhahn über das Jagdschloss Platte, den Rheinhöhenweg, Rassel und Achteck in Richtung Hohe Kanzel und zurück zum Sportplatz. Ein echter Landschaftslauf mit stetigem Auf und Ab.
Die Startzeit für alle drei Distanzen liegt bei 10:00 Uhr, Sie laufen also in der Gruppe los und können sich direkt nach dem Startfeld sortieren.
Engenhahner Gickel-Waldlauf Vorbereitung: Was Ihr Training abdecken sollte
Damit Sie den Engenhahner Gickel-Waldlauf genießen statt kämpfen, sollten Sie Ihr Training klar strukturieren. Der Waldkurs mit Anstiegen, Wurzelpassagen und wechselndem Profil verlangt andere Schwerpunkte als ein flacher Straßenlauf.
Für einen passenden plan d'entraînement für den Engenhahner Gickel-Waldlauf sind drei Bausteine entscheidend: Ausdauer, Tempohärte im Gelände und Stabilität. Je nach Zielzeit und Distanz setzen Sie die Akzente unterschiedlich, aber die Logik bleibt gleich: regelmäßige Läufe, dosierte Intensität, klare Ruhetage.
Für 7 km lohnt sich ein Fokus auf Tempodauerläufe und kurze Bergwiederholungen. Ihr Ziel ist, das Tempo auch auf unruhigem Untergrund zu halten, ohne sich zu überziehen. Eine typische Woche könnte einen zügigen Lauf von 30–40 Minuten auf profiliertem Gelände, einen lockeren Waldlauf und eine Einheit mit 4–6 kurzen Anstiegen (30–60 Sekunden) enthalten.
Für 10 km sollten Sie das Tempo im hügeligen Gelände trainieren: längere Steigungen im ruhigen Tempo, dazu Intervalle oder Tempoblöcke auf Waldwegen. Ein langer Lauf von 60–75 Minuten pro Woche, idealerweise mit Höhenmetern, hilft, die Ermüdung gegen Ende des Rennens besser zu kontrollieren.
Für 21 km steht die Ausdauer klar im Vordergrund. Die Strecke über Jagdschloss Platte, Rheinhöhenweg, Rassel und Hohe Kanzel verlangt, dass Sie über 2 Stunden stabil bleiben können. Planen Sie regelmäßige lange Läufe zwischen 90 und 120 Minuten, möglichst im Wald und auf ähnlichem Profil. Ergänzen Sie das mit ruhigen Steigerungsläufen und moderaten Tempoabschnitten (z.B. 3 × 15 Minuten im Wohlfühltempo) auf Waldwegen.
Ein individueller plan d'entraînement für den Engenhahner Gickel-Waldlauf hilft Ihnen, diese Bausteine sinnvoll zu kombinieren: angepasst an Ihre aktuelle Form, Ihr Alter, Ihre Ziele und die Anzahl Ihrer wöchentlichen Läufe.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Unabhängig von der Distanz sollten Sie das Training progressiv gestalten. Steigern Sie zuerst die Regelmäßigkeit, dann vorsichtig Umfang und Intensität. Zwei bis vier Läufe pro Woche sind für die meisten Freizeitläufer ein realistischer Rahmen. Wichtig: jede Belastungsphase braucht eine ruhigere Woche zur Stabilisierung, gerade im Hinblick auf die Belastung durch Bergauf- und Bergablaufen.
Typische Herausforderungen des Engenhahner Gickel-Waldlaufs – und wie Sie sie meistern
1. Wurzelpassagen und unruhiger Untergrund
Die Veranstalter markieren Wurzelpassagen mit Signalspray und schildern die Strecken mit unterschiedlichen Farben. Trotzdem fordert der Boden Ihre Konzentration. Trainieren Sie gezielt auf Waldpfaden: kürzere Läufe auf technischeren Wegen, bei denen Sie bewusst den Blick 2–3 Meter nach vorne richten und den Fußaufsatz aktiv steuern. Leichte Fußgelenksstabi-Übungen (Einbeinstand, Sprungvariationen) senken das Risiko von Umknickverletzungen.
2. Anstiege und lange Wellen
Die Abschnitte Richtung Hohe Kanzel sowie die Runde des Halbmarathons haben klar spürbare Höhenmeter. Im Training sollten Sie lernen, Anstiege im kontrollierten Tempo zu laufen, ohne in den roten Bereich zu geraten. Gute Einheiten sind „Bergrollen“: 10–20 Minuten stetig bergauf im ruhigen Tempo, mit lockerem Zurücklaufen. Im Wettkampf heißt das: früh zurückhaltend sein, nicht schon auf den ersten Anstiegen attackieren.
3. Rhythmuswechsel zwischen Anstieg, Flachstück und Abstieg
Auf allen Distanzen wechseln profilierte und flüssige Passagen. Trainieren Sie diesen Wechsel, zum Beispiel mit Blöcken wie: 5 Minuten bergauf ruhig, 5 Minuten flach zügig, 5 Minuten bergab kontrolliert – wiederholt über 30–45 Minuten. Das hilft, im Rennen schneller wieder in Ihren Rhythmus zu finden.
4. Verpflegung und Energie
Auf den 10 km und 21 km Strecken stehen Wasserstellen bereit. Gewöhnen Sie sich im Training daran, kleine Trinkpausen einzubauen: kurz Tempo rausnehmen, 2–3 Schluck trinken, sauber weiterlaufen. Für den Halbmarathon empfiehlt sich zusätzlich eine einfache Energiezufuhr (z.B. Gel oder kleine Riegelstücke), getestet im Training, damit Magen und Timing am Wettkampftag passen.
Materialempfehlungen für den Engenhahner Gickel-Waldlauf
Der Untergrund spricht klar für leichte bis mittlere Trailschuhe mit gutem Profil. Sie brauchen nicht den extremen Alpinstoll, aber sicherem Halt auf Waldwegen und Wurzeln. Probieren Sie Ihre Schuhe im Training auf vergleichbarem Terrain, auch bergab, um das Gefühl für die Stabilität zu bekommen.
Bekleidung: klassisches Laufoutfit, aber flexibel gewählt – im Taunus kann es im September morgens frisch sein. Setzen Sie auf atmungsaktive Schichten, die Sie bei Bedarf öffnen oder leicht wechseln können. Für den Halbmarathon sind leichte Laufgurte oder kleine Hüfttaschen sinnvoll, um Gel oder Riegel mitzunehmen.
Optional: eine einfache GPS-Uhr hilft Ihnen, die Belastung zu steuern, aber verlassen Sie sich im Wald nicht ausschließlich auf die Pace-Anzeige. Wichtiger ist Ihr Körpergefühl, Atmung und die Fähigkeit, Bergauf etwas Tempo herauszunehmen.
Trainingsplanung bis zum Start: Engenhahner Gickel-Waldlauf sicher vorbereiten
Planen Sie rückwärts vom Wettkampftag: Die letzten 7–10 Tage dienen dem Tapering, also einer leichten Reduktion von Umfang und Intensität, bei gleichzeitig beibehaltenem Rhythmus. Der größte Trainingsblock liegt drei bis sechs Wochen vor dem Lauf, mit den längsten Einheiten und gezielten Tempoimpulsen im Gelände.
Für die 7 km Strecke können Sie bis relativ nah an den Wettkampf mit moderaten Temporeizen arbeiten, sollten aber in der letzten Woche keine harten Intervalle mehr laufen. Für die 10 km und besonders die 21 km ist es wichtig, die langen Läufe rechtzeitig zu setzen und vor dem Start noch 1–2 „Generalproben“ auf ähnlichem Profil zu absolvieren.
Ein strukturierter plan d'entraînement für den Engenhahner Gickel-Waldlauf bündelt all diese Aspekte: Geländeanpassung, Höhenmeter, Verpflegungstests und die Balance mit Beruf und Alltag. So vermeiden Sie Überlastungen und kommen mit Ruhe in die letzte Woche.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Infos, Organisation und Atmosphäre vor Ort
Veranstalter des Laufs ist der TSV Engenhahn 1977 e.V., der den Gickel-Waldlauf seit vielen Jahren als traditionsreichen Waldlauf ausrichtet. Start- und Zielbereich befinden sich am Sportplatz Engenhahn, in 65527 Niedernhausen. Der Laufkalender des Hessischen Leichtathletik-Verbandes führt den Engenhahner Gickel-Waldlauf als stadionferne Veranstaltung mit Waldcharakter.
Weitere organisatorische Hinweise, aktuelle Streckeninfos und mögliche Anpassungen an den Startzeiten finden Sie auf der offiziellen Seite des Laufs Gickellauf.de oder über die Ausschreibung und Kontaktangaben bei my.raceresult.com.
Mit seiner Kombination aus Taunuswald, anspruchsvollen, aber gut laufbaren Profilen und einer persönlichen Atmosphäre ist der Engenhahner Gickel-Waldlauf ein idealer Saisonhöhepunkt für ambitionierte Freizeitläufer. Wenn Sie Ihr Training strukturiert angehen und den Kurs respektieren, wartet auf Sie ein intensiver, aber sehr schöner Lauftag rund um Engenhahn und Niedernhausen.
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Gut zu wissen
Streckenprofil und Höhenmeter: was der Kurs mit Ihnen macht
Der Engenhahner Gickel-Waldlauf ist kurz gesagt: Höhenmeter statt Asphalt. Kein flacher Kurs, sondern ein permanentes Auf und Ab im Taunuswald.
- 7 km: profiliert, aber gut laufbar. Sie müssen mit mehreren kurzen Anstiegen und Wellen rechnen. Kein langer Berg, dafür wiederholte kleine Belastungsspitzen. Perfekt, um Tempohärte im Gelände zu testen.
- 10 km: klar anspruchsvoller. Die Runde Richtung Hohe Kanzel bringt einen längeren Anstieg, dazu welliges Terrain zurück zum Sportplatz. Sie sind deutlich länger in „Bergmodus“, bevor es wieder flüssig wird.
- 21 km: echter Landschaftslauf. Vom Sportplatz über Jagdschloss Platte, Rheinhöhenweg, Rassel, Achteck und Hohe Kanzel zurück zum Sportplatz. Das bedeutet viele Höhenmeter, lange, stetige Anstiege und ebenso lange, rhythmusbrechende Abstiege.
Für Ihre Trainingsplanung wichtig:
- Sie laufen keine flachen Runden. Jeder Kilometer hat Struktur. Ihr Körper muss Anstieg, Flachstück und Abstieg immer wieder neu organisieren.
- Die 21 km fühlen sich nicht wie ein flacher Halbmarathon an. Sie brauchen stabile Grundlagenausdauer plus die Fähigkeit, mehrfach bergauf und bergab zu arbeiten, ohne zu explodieren.
- Auf 10 km wird Ihre Zeit stärker durch das Bergprofil als durch reine Grundschnelligkeit bestimmt.
Untergrund und technische Anforderungen: wie „trailig“ wird es?
Sie laufen überwiegend auf Waldwegen und Pfaden mit Wurzeln, unruhigem Boden und teilweise technischeren Passagen.
- Breite Waldwege wechseln sich mit schmaleren Pfaden ab. Der Untergrund ist meist fest, mit wenigen weicheren Abschnitten – je nach Witterung.
- Wurzelpassagen werden mit Signalspray markiert, die Strecken mit Farben ausgeschildert. Sie bekommen also Hilfe – trotzdem bleibt Konzentration Pflicht.
- Besonders auf der 21 km Runde werden Sie Passagen haben, in denen Schrittsicherheit wichtiger ist als Tempo. Abwärts ist hier oft riskanter als bergauf.
Für das Training bedeutet das:
- Mindestens einen Lauf pro Woche auf echtem Waldboden einplanen, nicht nur auf Parkwegen oder Tartan.
- Den Blick bewusst 2–3 Meter voraus richten, Fußaufsatz aktiv steuern. Das kann man trainieren – und es macht Sie deutlich sicherer.
- Kurze Stabilitätsübungen für Füße und Sprunggelenke einbauen (Einbeinstand, kleine Sprungvarianten). Das zahlt sich auf jedem Kilometer aus.
Verpflegung und Wasserstellen: Ihr Energieplan
Auf den 10 km und 21 km Strecken gibt es unterwegs eingerichtete Wasserstellen. Das nimmt Druck aus der Versorgung – ersetzt aber keine Strategie.
- 7 km: kein gesicherter Zwischen-Wasserpunkt angegeben. Sie können diese Distanz in der Regel ohne Verpflegung laufen. Bei Hitze oder empfindlichem Kreislauf lohnt sich aber ein kleiner Trinkschluck direkt vor dem Start.
- 10 km: planen Sie, zumindest einmal kurz zu trinken. Tempo leicht rausnehmen, 2–3 Schluck, dann sauber anlaufen. Das kostet wenige Sekunden, spart aber viel Stabilität auf den letzten Kilometern.
- 21 km: hier wird Verpflegung Teil Ihrer Renntaktik. Nutzen Sie jede Wasserstelle bewusst. Denken Sie an einfache Energie (Gel, kleine Riegelstücke), vorher im Training getestet.
Damit Ihr Körper am Wettkampftag nicht überrascht ist:
- Testen Sie bei längeren Trainingsläufen das Trinken im Laufen. Kein hektisches „Reinstopfen“, sondern ruhig, kontrolliert.
- Auf 21 km mindestens einmal einen Lauf mit Gel oder ähnlicher Energiezufuhr ausprobieren. So merken Sie, was Magen, Timing und Hände im Wettkampf leisten können.
Material: Ausrüstung, die im Taunus wirklich hilft
Schuhe
- Der Kurs spricht klar für leichte bis mittlere Trailschuhe mit griffiger Sohle.
- Sie brauchen keine extremen Alpinstollen, aber guten Halt auf feuchtem Waldboden und Wurzeln.
- Testen Sie Ihre Schuhe im Training bergauf und bergab. Gerade bergab zeigt sich, ob Sie sich sicher fühlen oder sich bremsen müssen.
Bekleidung
- September im Taunus kann frisch, aber auch erstaunlich warm sein. Setzen Sie auf Schichtsystem: dünnes Funktionsshirt, ggf. leichte Weste oder Armlinge.
- Auf 7 km können Sie eher mutig leichter starten, auf 21 km sollten Sie auch an Abschnitte im Schatten und mögliche kühlere Phasen denken.
Zusatzausrüstung nach Distanz
- 7 km: Sie kommen mit minimaler Ausrüstung aus. Trailschuhe, leichte Kleidung, optional eine einfache Uhr – mehr braucht es nicht.
- 10 km: eine einfache GPS-Uhr hilft bei der Belastungssteuerung. Achten Sie aber darauf, sich nicht am Tempo „festzubeißen“, sondern eher über Puls und Gefühl zu steuern.
- 21 km: hier sind Laufgurt oder kleine Hüfttasche sinnvoll, um Gel, Riegel und evtl. eine Softflask mitzunehmen. Je eigenständiger Sie sind, desto entspannter wird Ihr Lauf.
Wetter im Taunus im September: was Sie realistisch erwartet
Konkrete Wetterdaten für den Wettkampftag gibt es erst kurz vorher. Für die Trainingsplanung hilft der typische September im Mittelgebirge:
- Morgenstunden oft frisch, teils unter 10 °C. Dazu feuchter Boden, Tau, möglicherweise Nebel im Wald.
- Tagsüber können 15–20 °C und sonnige Phasen auftreten. Im Wald fühlt sich das jedoch kühler an.
- Regen ist jederzeit möglich. Dann werden Wurzeln rutschiger, Pfade schmierig, Schuhe und Socken nass.
Für Ihre Vorbereitung bedeutet das:
- Trainieren Sie bewusst auch bei wechselhaftem Wetter. So kennen Sie das Gefühl von feuchten Schuhen, kühler Luft, rutschigem Untergrund.
- Testen Sie Ihre Wettkampfkleidung bei ähnlichen Temperaturen, nicht nur bei Sommerhitze.
Distanz-spezifische Schwerpunkte für Ihre Vorbereitung
7 km: kurz, aber fordernd
- Der Lauf ist kurz genug, um hart zu laufen, aber lang genug, damit jeder Anstieg weh tun kann.
- Wichtig ist Ihre Fähigkeit, Tempo auf unruhigem Boden zu halten, ohne technisch zu überfordern.
- Planen Sie Trainingsläufe, in denen Sie auf Waldwegen zügig laufen und trotzdem sauber treten.
10 km: Tempohärte plus Bergverträglichkeit
- Die Strecke zur Hohen Kanzel verlangt kontrollierten Berglauf und einen stabilen Rhythmus auf dem Rückweg.
- Sie brauchen Mut zur Ruhe bergauf. Wer hier überzieht, zahlt auf den letzten Kilometern.
- Im Training sollten längere Steigungen im moderaten Tempo vorkommen, kombiniert mit Abschnittsläufen im flacheren Gelände.
21 km: Ausdauer, mentale Stärke, Rhythmuswechsel
- Über Jagdschloss Platte, Rheinhöhenweg, Rassel, Achteck und Hohe Kanzel erleben Sie eine Abfolge von Landschaftsabschnitten. Jeder mit eigener Topografie.
- Sie müssen über rund zwei Stunden und mehr konzentriert bleiben. Der Kopf läuft mit.
- Im Training sind regelmäßige lange Läufe auf ähnlichem Profil entscheidend, mit bewusst eingeplanten Bergpassagen.
Rennstrategie und mentale Vorbereitung
Der Gickel-Waldlauf belohnt nicht nur Schnelligkeit. Er belohnt Respekt und kluge Einteilung.
- Starten Sie auf allen Distanzen eher einen Tick ruhiger. Der Wald holt sich jede Übermotivation zurück.
- Akzeptieren Sie, dass Zeiten hier nicht mit flachen Straßenläufen vergleichbar sind. Der Wert dieser Zeiten liegt im Profil, nicht in der Zahl.
- Bereiten Sie sich mental auf Momente vor, in denen der Kurs Ihnen „den Rhythmus klaut“ – zum Beispiel auf wurzeligen Abwärtspassagen. Wer das einkalkuliert, bleibt gelassen.
Organisatorische Rahmenbedingungen für Ihre Planung
Der Engenhahner Gickel-Waldlauf ist als stadionferner Waldlauf mit klar ausgeschilderten, abwechslungsreichen Rundstrecken gelistet.
- Keine doppelt gelaufenen Streckenteile. Sie bekommen immer wieder neue Eindrücke – das hilft mental, macht aber die Orientierung wichtiger.
- Die Veranstaltung wird seit vielen Jahren vom TSV Engenhahn organisiert. Das spricht für Erfahrung, verlässliche Markierung und stimmige Abläufe.
Nutzen Sie diese Informationen, um Ihre Vorbereitung gezielt auszurichten: Wald statt Straße, Höhenmeter statt flache Kilometer, Konzentration statt Autopilot. So stehen Sie am Start nicht nur fit, sondern auch bereit für einen intensiven, sehr lebendigen Lauftag im Taunus.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Niedernhausen
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Fragen und Antworten
Der Engenhahner Gickel-Waldlauf verläuft auf einem typischen Waldlauf-Parcours rund um Engenhahn, mit abwechslungsreichen Naturwegen und welligem Profil. Rechnen Sie mit mehreren kürzeren Anstiegen und Gefällstrecken, aber ohne extreme Bergpassagen. Für Ihre Vorbereitung sind Läufe auf leicht bis moderat hügeligem Gelände ideal: trainieren Sie das Laufen bergauf (ruhige, kraftbetonte Schritte) und bergab (kontrolliert, mit kurzer Schrittfrequenz), um die ständigen Rhythmuswechsel am Wettkampftag souverän zu bewältigen.
Der Engenhahner Gickel-Waldlauf ist anspruchsvoller als ein flacher Straßenlauf gleicher Distanz, vor allem wegen der Profilwechsel im Wald und der teilweise weicheren oder unregelmäßigen Untergründe. Technisch bleibt er jedoch im Rahmen eines klassischen Wald- und Landschaftslaufs und erfordert keinen alpinen Trail-Skill. In der Vorbereitung sollten Sie daher neben Grundlagenläufen auch Tempowechsel auf hügeligen Strecken einbauen und Ihr Tempo an Steigungen bewusst reduzieren, um Ihre Kräfte über die gesamte Distanz besser einzuteilen.
Planen Sie für den Engenhahner Gickel-Waldlauf eine konservative Startphase: beginnen Sie etwas langsamer als Ihr reines Straßenrenntempo und nutzen Sie die flacheren Passagen, um Ihren Rhythmus zu finden. An den Anstiegen ist es sinnvoll, das Tempo leicht zu drosseln, gegebenenfalls kurz anzutraben, um den Puls zu kontrollieren. Bergab laufen Sie zügig, aber nie „auf Biegen und Brechen“, um Ihre Muskulatur und Gelenke zu schonen. Orientieren Sie sich an Ihrer Wohlfühl-Atmung und nicht nur an der Uhr, da das Gelände den Schnitt schwanken lässt.
Auf einem Waldlauf wie dem Engenhahner Gickel-Waldlauf profitieren Sie von leichten, gut gedämpften Straßen- oder leichten Trail-Schuhen mit ausreichendem Grip auf Waldwegen. Kleidung: dem Wetter angepasste, atmungsaktive Schichten, eventuell dünne Laufjacke und Mütze je nach Bedingungen. Zur Verpflegung empfehlen sich Wasser und ein leichter Kohlenhydrat-Snack (Gel, Riegel oder Fruchtmus) bei längerer Laufdauer; üben Sie dies im Training, um Magenprobleme zu vermeiden. Eine kleine Trinkflasche oder Laufgurt kann sinnvoll sein, wenn Sie ungern nur auf die offiziellen Verpflegungspunkte angewiesen sind.
Auf preparun.com stehen Ihnen zwei personalisierte Trainingspläne zur Verfügung, die speziell an Distanz und Höhenprofil des Engenhahner Gickel-Waldlauf angepasst sind. Der kostenlose Starter Run ist ideal, wenn Sie Ihre Vorbereitung strukturiert beginnen und den Lauf sicher finishen möchten. Die kostenpflichtige Finisher Line richtet sich an alle, die mit einem vollständigen, fein abgestimmten Plan möglichst top vorbereitet am Renntag erscheinen wollen. Beide Pläne werden individuell nach Ihrem Alter, Ihrem Niveau, Ihrem Ziel und Ihrer gewünschten Anzahl Wochenkilometer erstellt. Erstellen Sie jetzt Ihren persönlichen Plan direkt auf preparun.com.
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Engenhahner Gickel-Waldlauf – ein Waldlauf, den man nicht „einfach so“ läuft. Die Strecken über 7 km, 10 km und 21 km sind profilierte Rundkurse durch den Taunus, mit Wurzelpassagen, Anstiegen und wechselndem Untergrund. Wer hier entspannt und mit Freude an den Start gehen will, sollte gezielt trainieren: Tempo im Gelände, stabile Muskulatur, saubere Technik bergauf und bergab. Ein individueller Plan d'entraînement hilft Ihnen, Ihr Training Schritt für Schritt zu strukturieren – passend zu Ihrem Alltag und zu Ihrem Ziel bei diesem Lauf.
Engenhahner Gickel-Waldlauf
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