Infos zum Lauf
Harz-Gebirgslauf bietet 4 Strecken von 5 bis 42 km, am 10. Oktober 2026 in Nordharz.
| Strecke | Distanz | Start |
|---|---|---|
| 5 km | 5 km | |
| 11 km | 11 km | |
| 23 km | 23 km | |
| 42 km | 42 km |
Sie sind für den Harz-Gebirgslauf angemeldet – herzlichen Glückwunsch. Sie haben sich für einen der traditionsreichsten Naturläufe Deutschlands entschieden, mitten im Nationalpark Harz und rund um Wernigerode. Jetzt geht es darum, diesen Tag gut vorbereitet anzugehen, egal ob Sie über 5 km, 11 km, 23 km oder die 42 km des Brocken-Marathons starten.
Der Harz-Gebirgslauf wird rund um die Himmelpforte in Wernigerode gestartet und führt Sie auf wechselndem Untergrund durch Wälder, über Forstwege und Teile des Brockenmassivs. Die Veranstaltung ist bekannt für ihre familiäre Atmosphäre und mehr als 3.000 Teilnehmende, die gemeinsam den Herbst im Harz erleben. Der Brocken-Marathon ist dabei das Herzstück: ein anspruchsvoller Bergmarathon mit rund 1180 Höhenmetern, bei dem die langen Anstiege und der exponierte Gipfelabschnitt den Unterschied machen.
Harz-Gebirgslauf: Strecke, Profil und typische Herausforderungen
Der Charakter des Harz-Gebirgslaufs ist klar: Natur statt Großstadt, Profil statt flacher Asphalt, Konzentration statt „Nebenbei-Lauf“. Die Wege sind größtenteils gut laufbar, aber die Höhenmeter summieren sich, vor allem auf den längeren Distanzen.
- 5 km: idealer Einstieg in den Naturlauf, mit kurzen Anstiegen und wechselndem Untergrund. Perfekt für Einsteiger oder als flotter Testlauf.
- 11 km: bereits mit merklichem Profil, typischerweise auf Wald- und Forstwegen, mit Passagen, in denen Sie das Tempo bewusst dosieren müssen.
- 23 km (Halbmarathon-ähnliche Distanz): lange Wellen und Anstiege, die sich über mehrere Kilometer ziehen. Hier wird die Kraftausdauer entscheidend.
- 42 km Brocken-Marathon: Aufstieg auf den Brocken, anspruchsvolle Bergpassagen, Witterungseinflüsse auf dem Gipfel (Wind, kühleres Klima) und ein technisch wie mental fordernder Rückweg.
Der Untergrund wechselt zwischen Asphaltabschnitten, festen Forstwegen und teils wurzeligen, steinigen Trails. Bei Nässe können die Wege rutschig werden, besonders auf den Downhills und im Gipfelbereich. Rechnen Sie mit kühleren Temperaturen als im Flachland, vor allem zum Start und auf dem Brocken.
Verpflegungspunkte sind bei einer Traditionsveranstaltung wie dem Harz-Gebirgslauf in regelmäßigen Abständen eingerichtet; dort erhalten Sie Wasser, meist auch isotonische Getränke und einfache Kohlenhydratquellen. Für den Marathon sollten Sie dennoch eine eigene Strategie mit Gels oder Riegeln planen und ein Testen im Training einbauen.
Plan d'entraînement Harz-Gebirgslauf: wie Sie sich gezielt vorbereiten
Damit Sie den Harz-Gebirgslauf nicht nur absolvieren, sondern wirklich erleben können, lohnt sich ein strukturierter Plan d'entraînement, der das Streckenprofil, Ihre Distanzwahl und Ihren Alltag berücksichtigt. Die Vorbereitung für einen profilierten Lauf im Harz unterscheidet sich deutlich von einem flachen Stadtlauf: Sie brauchen Kraft in den Beinen, Stabilität im Rumpf und eine solide Grundlagenausdauer.
Erstelle deinen persönlichen Trainingsplan
In 60 Sekunden erhältst du einen Plan, der zu deinem Niveau, deinem Ziel und dem besonderen Gelände dieses Laufs passt.
Für die 5 km und 11 km stehen vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: rhythmische Grundlagenläufe und gezieltes Tempotraining an Steigungen. Planen Sie pro Woche mindestens einen ruhigen Dauerlauf, einen etwas schnelleren „Schwellenlauf“ und – sofern möglich – ein Techniktraining am Berg (z.B. 6–8 Wiederholungen von 60–150 m Berganläufen). Ergänzen Sie das durch lockere Regenerationsläufe oder Alternativsport (Rad, Schwimmen), um Überlastungen zu vermeiden.
Auf der 23 km-Strecke wird Ihre Ausdauerkapazität stärker gefordert. Hier empfiehlt sich ein Plan d'entraînement mit einem längeren Lauf pro Woche (schrittweise bis nahe an die Wettkampfdistanz heran), mehreren ruhigen Einheiten und einem gezielten Tempobaustein (z.B. Fahrtspiel im profilierten Gelände oder längere Schwellenintervalle). Wichtig: bauen Sie Höhenmeter schon im Training ein, entweder durch wiederholte Anstiege auf Ihrer Hausstrecke oder durch gezielte „Bergtage“ am Wochenende.
Für den Brocken-Marathon mit seinen rund 1180 Höhenmetern sollten Sie Ihre Vorbereitung klar periodisieren. In einer ersten Phase (Basis) legen Sie den Schwerpunkt auf ruhige, längere Läufe und Rumpfstabilität. Anschließend folgt eine Phase mit spezifischem Bergtraining (lange Anstiege, z.B. 20–40 Minuten moderat bergauf, sowie Bergintervalle) und langen Läufen mit Anstiegen, idealerweise auf ähnlichem Untergrund wie im Harz. In den letzten Wochen vor dem Rennen nehmen Sie das Volumen leicht zurück und setzen gezielt ein bis zwei Belastungsspitzen, um das Wettkampfgefühl zu simulieren.
Unabhängig von der Distanz sollten Sie 1–2 Mal pro Woche Stabilitäts- und Kraftübungen einplanen: Rumpfstabilität, Hüftkontrolle und Fußkraft sind entscheidend, um auf unebenem Untergrund sicher zu laufen und Überlastungen von Knie und Achillessehne vorzubeugen. Kurze, aber regelmäßige Sessions (15–20 Minuten) sind hier effektiver als seltene, lange Einheiten.
Ein weiterer Baustein Ihres Plan d'entraînement Harz-Gebirgslauf ist die gezielte Einheit zur Verpflegung und Wettkampfstrategie. Üben Sie auf einem Ihrer langen Läufe, wie Sie trinken, Gels aufnehmen und Ihr Tempo auf Anstiegen und Gefällstrecken anpassen. So reduzieren Sie das Risiko von Magenproblemen und vermeiden „Überpacen“ in der ersten Streckenhälfte.
Am Wettkampftag macht deine Ernährung den Unterschied
Vor, während und nach dem Lauf: Ein persönlicher Ernährungsplan ist ergänzend zu deinem Trainingsplan erhältlich
Harz-Gebirgslauf: Tempo, Renneinteilung und typische Fehler
Die größte Falle beim Harz-Gebirgslauf: zu schnell loslaufen. Gerade in Wernigerode ist die Stimmung zu Beginn großartig – Sie werden von Zuschauern und Mitläuferinnen und Mitläufern getragen. Wenn Sie Ihr Tempo nicht bewusst kontrollieren, fehlen Ihnen später Kilometer für Kilometer die Reserven.
- 5 km & 11 km: Gehen Sie die ersten 500–1000 m kontrolliert an, dann steigern Sie sich in Ihren Wettkampfrhythmus. Planen Sie, die zweiten Streckenhälften minimal schneller zu laufen, wenn die Beine stabil bleiben.
- 23 km: Teilen Sie den Lauf in drei Teile: kontrollierter Start, ruhiger Mittelteil mit kluger Bergtaktik (bergauf Tempo reduzieren, bergab kontrolliert laufen) und ein letzter Abschnitt, in dem Sie das noch vorhandene Tempo abrufen.
- 42 km: Denken Sie in Abschnitten statt in Kilometern: der Weg zum Brocken, der Gipfelbereich und der Rückweg. Ihr Tempo bergauf sollte klar unter Ihrem Flachland-Marathontempo liegen. Viele erfahrene Läufer wechseln auf den steilsten Abschnitten bewusst ins schnelle Gehen, um die Oberschenkel zu schonen – das ist Taktik, kein Zeichen von Schwäche.
Behalten Sie den Puls oder das subjektive Belastungsempfinden im Blick. Sie sollten in den ersten zwei Dritteln des Rennens noch in ganzen Sätzen sprechen können. Erst im letzten Drittel darf das Gefühl „arbeitsintensiv“ werden.
Ausrüstung und Wettkampftag: praktisch vorbereitet in den Harz
Beim Harz-Gebirgslauf zahlt sich durchdachte Ausrüstung aus. Der Harz kann im Oktober launisch sein: Nebel, Regen, Wind am Brocken und kühlere Temperaturen sind keine Seltenheit. Richten Sie Ihre Kleidung besser auf „leicht zu kühl“ als auf „warm und schwitzig“ aus, da Sie sich bergauf schnell aufheizen.
- Schuhe: Für 11, 23 und 42 km sind Trailschuhe mit gutem Profil und ausreichend Dämpfung empfehlenswert. Auf 5 km können auch griffige Straßenlaufschuhe reichen, sofern das Wetter trocken ist.
- Kleidung: leichte, atmungsaktive Schichten (Funktionsshirt, dünne Jacke), ggf. Armlinge. Für den Marathon kann eine dünne Windjacke auf dem Brocken sinnvoll sein.
- Verpflegung: kleiner Laufgürtel oder Weste für Gels, Riegel und ggf. eine weiche Flasche. Nutzen Sie die offiziellen Verpflegungspunkte, aber verlassen Sie sich bei längeren Distanzen nicht ausschließlich darauf.
- Sicherheit: Stirnband oder Mütze und leichte Handschuhe können bei wechselhaftem Wetter auf den Gipfelpassagen sehr angenehm sein.
Organisatorisch hilft ein Blick auf die Informationen des Veranstalters: Start und Ziel befinden sich an der Himmelpforte in Wernigerode, die Startunterlagen können Sie bereits am Vortag zwischen 14:00 und 20:30 Uhr in der Remise Wernigerode abholen oder am Veranstaltungstag ab 7:30 Uhr im Start-/Zielbereich. Details zur Veranstaltung, zu den Strecken und zur Wettkampforganisation finden Sie auf der offiziellen Website harz-gebirgslauf.de sowie bei Finishers.
Planen Sie ausreichend Zeit für Anreise, Abholung der Unterlagen und Ihre persönliche Vorbereitung (Toilettengang, Warm-up, letzter Ausrüstungscheck). Ein kurzer, ruhiger Einlauf von 10–15 Minuten mit ein paar Steigerungen ist vor allem auf den längeren Distanzen sinnvoll, um den Körper auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten.
Wenn Sie Ihre Vorbereitung konsequent, aber realistisch gestalten, regelmäßige Belastung und Erholung in Balance halten und das besondere Profil dieses Laufs respektieren, wird der Harz-Gebirgslauf zu einem starken Erlebnis. Der Harz im Herbst, der Blick vom Brocken und die Stimmung in Wernigerode sind die schönste Belohnung für Ihren Trainingsweg.
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Gut zu wissen
Harz-Gebirgslauf: Strecke, Höhenmeter und typische Bedingungen
Der Harz-Gebirgslauf fordert Sie. Körperlich. Mental. Aber genau das macht den Reiz aus.
Höhenmeter und Belastungscharakter der Distanzen
- 5 km Kurze, knackige Anstiege, wechselnder Untergrund. Ein Lauf, der Sie schnell in den „Harz-Modus“ bringt: Puls geht hoch, Tempo wechselt, Konzentration ist gefragt. Ideal, um sich an profilierte Wege zu gewöhnen, ohne komplett leerzulaufen.
- 11 km Rund 280 Höhenmeter auf Wald- und Forstwegen. Sie spüren die Anstiege deutlich. Das Profil zwingt Sie zu Rhythmuswechseln. Bergauf dürfen Sie mutig Tempo rausnehmen, bergab bleibt der Laufstil kontrolliert, um Oberschenkel und Sprunggelenke zu schonen.
- 23 km (Halbmarathon-ähnlich, ca. 22,5 km mit rund 530 Höhenmetern) Lange Wellen, ausgedehnte Anstiege. Ihre Kraftausdauer steht im Mittelpunkt. Die Belastung ist deutlich höher als bei einem flachen Halbmarathon. Gerade die Kombination aus Länge und Höhenmetern sorgt dafür, dass Sie im letzten Drittel nur dann noch „zünden“ können, wenn Sie klug eingeteilt haben.
- 42 km Brocken-Marathon (42,2 km mit etwa 1180 Höhenmetern) Ein ausgewachsener Bergmarathon. Die erste Rennhälfte geht überwiegend bergauf bis zum Brockengipfel. Danach lange Downhills, die Ihre Muskulatur stark beanspruchen. Die Höhenmeter sind nicht nur Zahl auf dem Papier – sie verändern Ihren gesamten Belastungscharakter: längere Anstiege, längere Phasen hoher Beanspruchung, deutlich intensivere Erholung bergab.
Untergrund und technische Anforderungen
- Wechselnder Untergrund: feste Forstwege, Waldwege, kurze Asphaltpassagen, daneben wurzelige und stellenweise steinige Trails. Dadurch sind Trittsicherheit und Aufmerksamkeit zentral.
- Bei Nässe: Wege können rutschig werden, besonders bergab und in Gipfelbereichen. Ihre Fuß- und Sprunggelenksstabilität entscheidet mit über Sicherheit und Tempo.
- Trailanteile: Je länger die Distanz, desto wichtiger ein sauberer Laufstil auf unebenem Boden. Für Marathon und 23 km lohnt es sich, im Training bewusst auf Wald- und Trailabschnitte auszuweichen.
Witterung und Klima im Harz und am Brocken
- Herbst im Harz: häufig kühlere Temperaturen als im Flachland, gerade morgens und in höheren Lagen. Sie starten oft mit frischer Luft, während die Körpertemperatur während der Anstiege schnell steigt.
- Brocken = Hochgebirgsklima: oben herrscht raues, wechselhaftes Wetter mit starkem Wind, Nebel, Regen – selbst wenn es in Wernigerode noch freundlich wirkt. Sie müssen auf plötzliches Auskühlen vorbereitet sein, besonders im Marathon.
- Temperaturunterschiede: Tal vs. Gipfel. Unten eher moderat, oben häufig deutlich kühler. Auf dem Marathon ist Ihre Kleidungsgestaltung entscheidend, damit Sie weder auskühlen noch überhitzen.
- Sichtverhältnisse: Nebel und tiefhängende Wolken sind am Brocken keine Seltenheit. Das kann die Orientierung auf Trails erschweren und erfordert zusätzliche Aufmerksamkeit bei der Fußarbeit.
Ausrüstung: was Sie für den Harz-Gebirgslauf konkret brauchen
Schuhe: je Distanz und Gelände
- 5 km: Sie können mit gut profilierten Straßenlaufschuhen starten, wenn es trocken ist. Sobald Regen oder Matsch im Spiel sind, geben leichte Trailschuhe Ihnen mehr Sicherheit auf wurzeligen Passagen.
- 11 km: Trail- oder Hybridschuhe mit solidem Grip sind klar im Vorteil. Die 280 Höhenmeter bedeuten genug bergauf/bergab, um Dämpfung und Halt im Schuh wichtig zu machen.
- 23 km: Empfehlenswert sind Trailschuhe mit ausreichend Dämpfung und guter Seitenstabilität. Ihren Schuh sollten Sie im Training bereits auf längeren Läufen im Gelände getestet haben, damit es im Wettkampf keine Überraschungen gibt.
- 42 km Brocken-Marathon: robuste Trailschuhe mit verlässlichem Profil, ausreichend Dämpfung und gutem Halt im Mittelfuß. Die Downhills nach dem Gipfel können Ihre Muskulatur hart treffen – hier hilft ein Schuh, der nicht „wegrutscht“ und Ihnen Vertrauen gibt.
Kleidung und Extras für wechselhaftes Bergwetter
- Schichtprinzip: Funktionsshirt als Basis, darüber eine leichte, atmungsaktive Jacke oder Weste. Lieber anfangs leicht frösteln als später überhitzen.
- Windschutz für den Brocken: Für den Marathon ist eine dünne Windjacke oder Weste, die Sie leicht verstauen können, sehr sinnvoll. Oben auf dem Gipfel kann der Wind brutal wirken, gerade wenn Sie verschwitzt sind.
- Kopfbedeckung und Handschuhe: Stirnband oder Mütze plus leichte Handschuhe können einen riesigen Unterschied machen, wenn am Gipfel Wind und Nieselregen zusammenkommen. Diese Kleinteile wiegen fast nichts, geben aber viel Komfort.
- Socken: Laufsocken mit guter Passform und möglichst ohne Scheuerstellen. Bei Marathon und 23 km lohnt der Einsatz von etwas dickeren, aber atmungsaktiven Socken, die auch bei feuchtem Untergrund nicht sofort blasenanfällig werden.
Trink- und Verpflegungsstrategie
- Offizielle Verpflegungspunkte: Beim Harz-Gebirgslauf sind entlang der Strecke regelmäßig Versorgungsstellen mit Wasser, isotonischen Getränken und einfachen Kohlenhydratquellen (z.B. Obst, Riegelstücke) eingerichtet. Sie dürfen sich darauf verlassen, sollten sie aber in Ihre eigene Strategie einbetten.
- 5 km: Meist reicht es, wenn Sie gut hydriert starten. Einen zusätzlichen Verpflegungspunkt brauchen Sie in der Regel nicht, außer es ist ungewöhnlich warm oder Sie planen einen sehr intensiven Lauf.
- 11 km: Nutzen mindestens einen Verpflegungspunkt für Flüssigkeit. Gerade bei profiliertem Gelände ist ein kurzer Trinkstopp besser, als mit Dehydration zu kämpfen.
- 23 km: Planen Sie eine klare Gel- oder Riegelstrategie. Zum Beispiel ab ca. 45–60 Minuten alle 30–40 Minuten eine kleine Kohlenhydratportion, idealerweise kombiniert mit Wasser an den Stationen.
- 42 km Brocken-Marathon: Ihre persönliche Verpflegung ist entscheidend.
- Laufgürtel oder leichte Laufweste mit Platz für mehrere Gels/Riegel.
- Regelmäßige Aufnahme kleiner Portionen statt seltener „Großladungen“.
- Trinken an nahezu jedem Verpflegungspunkt, um die langen Anstiege und Downhills gut zu verkraften.
Spezielle Sicherheits- und Streckenaspekte
- Brockenbahn und Streckensperrungen: Auf der Marathonstrecke kreuzen Sie kurz vor und nach dem Brocken die Gleise der Brockenbahn. Bei Zugannäherung wird die Strecke vorübergehend gesperrt. Sie müssen dann unbedingt die Weisungen der Sicherungsposten befolgen, ansonsten droht Disqualifikation.
- Eigenverantwortung: Der Veranstalter weist ausdrücklich darauf hin, dass auf dem Brocken Hochgebirgsklima herrscht und jede Läuferin / jeder Läufer für die eigene Gesundheit verantwortlich ist. Das heißt: Sie bereiten sich so vor, dass Sie auch mit überraschend kaltem, windigem oder regnerischem Wetter zurechtkommen.
- Mögliche Streckenanpassungen: Bei sehr schlechten Bedingungen kann die Marathonstrecke angepasst werden. Ihre Vorbereitung sollte flexibel sein: mental bereit sein für Änderungen, körperlich so vorbereitet, dass auch eine alternative Streckenführung mit Höhenmetern machbar bleibt.
Renneinteilung und spezifische Anforderungen je Distanz
5 km: kurz, intensiv, technisch aufmerksam
- Sie werden schnell aus der Komfortzone geholt: kurze Anstiege, schneller Puls, wechselnder Untergrund.
- Wichtig ist ein bewusst kontrollierter Start, damit Sie nicht nach 2–3 km „explodieren“.
- Ein Auge auf dem Untergrund: auch auf kurzer Distanz können Wurzeln und Steine den Rhythmus brechen, wenn Sie unkonzentriert werden.
11 km: Rhythmus finden zwischen Steigung und Tempo
- 280 Höhenmeter bedeuten, dass Sie den Lauf nicht wie einen flachen 10-km-Wettkampf angehen können.
- Bergauf: Tempo bewusst drosseln, kürzere Schritte, auf ruhige Atmung achten.
- Bergab: aktiv, aber kontrolliert laufen – nicht „fallen lassen“, um die Muskulatur zu schonen.
- Sie sollten so planen, dass Sie im letzten Drittel noch Reserven haben, statt dort komplett „leer“ anzukommen.
23 km: mentale Stärke und konstante Kraftausdauer
- Die Kombination aus Distanz und rund 530 Höhenmetern macht diese Strecke deutlich anspruchsvoller als eine flache Halbmarathon-Variante.
- Renneinteilung über drei Abschnitte:
- ruhiger, kontrollierter Beginn
- stabile Mitte mit kluger Bergtaktik
- bewusste letzte Kilometer, auf denen Sie das übriggebliebene Tempo nutzen
- Verpflegung ist hier bereits leistungsrelevant – wer zu wenig trinkt oder isst, zahlt im letzten Drittel einen Preis.
42 km Brocken-Marathon: Bergmarathon mit Kopf und Herz
- Mehr als 1000 Höhenmeter, Aufstieg bis zum 1142 m hohen Brockengipfel. Das ist kein „normaler“ Marathon. Er fühlt sich länger, schwerer und rauer an.
- Denken Sie den Marathon in Abschnitten:
- Weg hinauf zum Brocken (kontrolliert, mit Respekt)
- Gipfelbereich (Wetter, Wind, Emotion)
- Rückweg bergab (Muskeln, Konzentration, Verpflegung)
- Bergauf-Tempo: klar unter Ihrem flachen Marathontempo. Viele erfahrene Läufer wechseln auf sehr steilen Abschnitten bewusst in schnelles Gehen – eine kluge Taktik, um Kraft zu sparen.
- Auf dem Gipfel kann die Atmosphäre überwältigend sein – Zuschauer, Brockenbahn, Weite. Diese Emotion ist großartig, aber Sie sollten dennoch fokussiert bleiben, denn der Lauf ist dort erst „halb geschafft“.
- Bergab-Phase: durch die lange Distanz und die vorherige Belastung ist das Muskelrisiko hoch. Eine aktive, leicht verkürzte Schritttechnik hilft, Ihre Beine zu schützen.
Praktische Vorbereitungselemente für Ihr Training (ohne konkreten Plan)
Gelände- und Höhenmeteranpassung
- 5 km & 11 km: bauen Sie regelmäßig Läufe auf profilierten Waldwegen ein. Kurze Berganläufe und lockere Downhills, um Trittsicherheit und Technik zu schulen.
- 23 km: integrieren Sie längere Läufe mit Höhenmetern und moderaten Anstiegen. Ziel: Sie sollen lernen, mehrere Kilometer bergauf konstant zu bewältigen, ohne später komplett zu ermüden.
- 42 km: planen Sie explizit Trainingseinheiten mit langen Anstiegen (20–40 Minuten) und technischem Downhill-Lauf. Der Körper muss die Kombination aus langem Bergauf und forderndem Bergab kennen, bevor Sie am Start stehen.
Stabilität und Kraft für den Untergrund
- Rumpfstabilität, Hüftkontrolle und Fußkraft sind für den Harz-Gebirgslauf unverzichtbar.
- Kurze, regelmäßige Kraft- und Stabilitätseinheiten (15–20 Minuten) 1–2 Mal pro Woche helfen, auf unebenem Boden sicher zu laufen und Überlastungen zu vermeiden.
- Gerade für 23 km und Marathon sind starke Oberschenkel und Gesäßmuskeln wichtig, um die langen Downhills zu verkraften.
Verpflegung und Magenverträglichkeit im Training testen
- Nutzen lange Trainingsläufe, um Ihre persönliche Verpflegung zu testen: Gels, Riegel, Getränke, Trinkmenge.
- Üben Sie das Trinken in kurzen Pausen oder im lockeren Lauf – so simulieren Sie die Situation an den Verpflegungspunkten.
- Ziel: Am Wettkampftag kennen Sie genau, was Ihr Magen verträgt und in welchen Abständen Sie Energie nachführen müssen.
Mentale Vorbereitung: Umgang mit Profil, Wetter und Länge
Respekt vor dem Berg – ohne Angst
- Der Harz-Gebirgslauf ist kein „nebenbei“-Lauf. Sie gehen bewusst in eine Herausforderung.
- Sie dürfen Respekt haben. Aus diesem Respekt entsteht Fokus: Tempo kontrollieren, Verpflegung ernst nehmen, Untergrund beachten.
- Gerade der Brocken-Marathon lebt von der Mischung aus Ehrfurcht und Vorfreude. Wenn Sie sich gut vorbereitet fühlen, verwandelt sich diese Mischung in Stolz – schon beim Start.
Umgang mit Wetterumschwüngen
- Planen Sie im Kopf ein, dass es kalt, windig, nass werden kann – auch, wenn die Prognose zunächst freundlich wirkt.
- Mentale Strategie: nicht frustriert sein, wenn das Wetter „kippelt“, sondern es als Teil der Aufgabe annehmen.
- Wer die äußeren Bedingungen früh akzeptiert, spart viel Energie für das, was zählt: Schritt für Schritt vorwärts kommen.
Emotion am Gipfel und im Ziel
- Der Blick vom Brocken, die Stimmung im Harz, das Einlaufen nach den Höhenmetern – all das ist emotional stark. Ihr Training ist die Grundlage, damit Sie diesen Moment nicht nur „überstehen“, sondern wirklich genießen können.
- Sie investieren Zeit, Kraft, Disziplin. Der Harz-Gebirgslauf gibt Ihnen dafür etwas zurück: Natur, Atmosphäre, ein Gefühl tiefer Zufriedenheit nach einem ehrlichen, harten Lauf.
Erwartetes Wetter am Wettkampftag in Nordharz
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Fragen und Antworten
Der Harz-Gebirgslauf bietet mehrere Strecken vom Volkslauf bis zum Brocken-Marathon mit teils deutlich über 1.000 Höhenmetern, überwiegend auf Wald- und Forstwegen im Harz. Für Ihre Vorbereitung wichtig: lange Läufe auf hügelig–trailigem Gelände, üben von Bergauf- und Bergablaufen, sowie das Laufen auf wechselndem Untergrund (Wurzeln, Steine, Schotter). Simulieren Sie im Training Passagen mit längerem Anstieg, um die Belastung des Brockenanstiegs bzw. der langen Harz-Hügel realistisch einzuüben.
Der Brocken-Marathon im Rahmen des Harz-Gebirgslaufs gilt als anspruchsvoller Berg- und Landschaftslauf: Marathon-Distanz kombiniert mit deutlichem Höhenunterschied und langen Anstiegen im Harz. Er eignet sich für Läufer, die bereits flache Marathons oder längere Trailläufe absolviert haben und an Steigungen gewohnt sind. Für Einsteiger in Bergläufe sind die kürzeren Distanzen (z.B. Volkslauf, Halbmarathon) besser geeignet; sie bieten weniger Höhenmeter, bleiben aber durch das Profil klar fordernd.
Beim Harz-Gebirgslauf zahlt sich eine
Auf den Harz-Gebirgslauf-Strecken gibt es mehrere Verpflegungspunkte mit Getränken und Snack-Angebot, die Ihre Energieversorgung unterstützen. Für Ihre Vorbereitung und den Wettkampf empfehlen sich: leichte Trail-Laufschuhe mit gutem Grip, wetterfeste Schichten (Harz-Wetter kann rasch umschlagen), sowie eine kleine Laufweste oder ein Gürtel für eigene Gels und ggf. Trinkflasche. Trainieren Sie im Vorfeld das Essen und Trinken im Laufen und testen Sie Ihr Wettkampf-Outfit inkl. Socken auf langen Trainingsläufen, um Reibung und Blasen zu vermeiden.
Auf preparun.com erhalten Sie zwei PERSONALISIERTE Trainingspläne, exakt auf die Distanzen und das Höhenprofil des Harz-Gebirgslaufs abgestimmt: den kostenlosen Starter Run, ideal, wenn Sie Ihre Vorbereitung strukturiert starten und behutsam Laufumfang sowie Höhenmeter steigern möchten, und die umfangreichere, kostenpflichtige Finisher Line für eine vollständige, stets angepasste Begleitung bis zum Wettkampftag. Beide Pläne werden individuell nach Ihrem Alter, Ihrem Niveau, Ihrem Ziel und der Anzahl Ihrer Wochen-Einheiten erstellt. Erstellen Sie jetzt Ihren persönlichen Plan direkt auf preparun.com.
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Harz-Gebirgslauf – ein Lauf, den man nicht „nebenbei“ macht. Der Brocken, die langen Anstiege, die Trails im Nationalpark Harz: all das fordert Ihren Körper und Ihren Kopf. Mit einem klar strukturierten Plan d'entraînement, abgestimmt auf die 5 km, 11 km, 23 km oder den 42 km-Marathon, können Sie diese Herausforderung souverän angehen. Bei Preparun erhalten Sie einen individuellen Plan, der Ihren Alltag, Ihr Niveau und Ihr Ziel berücksichtigt – damit Sie am 10. Oktober nicht nur ankommen, sondern den Tag wirklich genießen.
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